Moin!
Volumio OS ist so ziemlich die komfortabelste Software, um Musik abzuspielen und bietet in der freien Version mit den Plugins schon recht viele Funkionen.
Will man mehr, muss man ein Abo abschließen. Dazu gehört etwa auch das Audiocapturing via USB bzw die Wiedergabe von analogen oder digitalen Quellen.
Die meisten Bezahlfunktionen brauche ich nicht, daher reicht mir die freie Version. Allerdings fehlt mir für mein Vorverstärker/Streamer-Projekt natürlich die Möglichkeit, andere Audioquellen wiederzugeben.
Und genau das habe ich die letzten Tage über realisiert. Ich habe Volumio OS zu einem von mehreren Zuspielern "degradiert". Via I2S DAC kann jetzt eine analoge Quelle
zusätzlich angewählt werden. Auf dem gleichen Weg lässt sich etwa auch ein S/PDIF oder Bluetooth Input realisieren. Theroetisch müsste so auch der Output via Bluetooth möglich sein.
Voraussetzung dafür ist Camilla DSP als "Schaltzentrale", wo die Quellenwahl bzw das Routing über Presets stattfindet.
Wichtig dabei: Es wird nicht das Volumio-interne Fusion DSP Plug-in benutzt sondern ein "echtes" Camilla, welches parallel auf dem Pi installiert wird.
Volumio gibt den Audiostream nicht mehr direkt an die physische Wiedergabehardware aus, sondern schreibt ihn in das ALSA-Loopback-Device.
CamillaDSP liest diesen Stream vom Loopback-Capture-Device und übernimmt anschließend die weitere Signalverarbeitung und Ausgabe an die Wiedergabehardware.
Das komplette Schema sieht dann so aus:
Als DA Wandler nutze ich den neuen WONDOM 8-Kanal USB DAC (https://store.sure-electronics.com/product/854).
Günstiger gibt es nichts vergleichbares. Mehrkanal-DACS sind ohnehin recht rar gesät und teuer.
![[Bild: l-1_676455.jpg]](https://store.sure-electronics.com/upload/images/1/854/l-1_676455.jpg)
Als ADC kommt der PCM1822 ebenfalls von WONDOM zum Einsatz (https://store.sure-electronics.com/product/813).
Der ADC bietet sogar symmetrische Eingänge, einen Master Clock braucht er als Slave auch nicht, was die Verkabelung vereinfacht.
![[Bild: List_s1_851440.jpeg]](https://store.sure-electronics.com/upload/images/1/813/List_s1_851440.jpeg)
Mit einem Umschalter lassen sich so beliebig viele Analogquellen an den Pi anschließen.
Und mit einem I2S Selector kann das Ganze auch noch zusätzlich kaskadiert werden - etwa für weitere Digitalquellen.
Die Möglichkeiten sind endlos!
Auf diese Weise lässt sich sehr einfach ein vollwertiger Vorverstärker/Streamer/Receiver mit DSP für Frequenzweiche, Raumkorrektur und EQing herstellen.
Wenn Interesse besteht, würde ich die Vorgehensweise hier zeigen oder sogar ein Skript für die Installation erstellen.
Volumio OS ist so ziemlich die komfortabelste Software, um Musik abzuspielen und bietet in der freien Version mit den Plugins schon recht viele Funkionen.
Will man mehr, muss man ein Abo abschließen. Dazu gehört etwa auch das Audiocapturing via USB bzw die Wiedergabe von analogen oder digitalen Quellen.
Die meisten Bezahlfunktionen brauche ich nicht, daher reicht mir die freie Version. Allerdings fehlt mir für mein Vorverstärker/Streamer-Projekt natürlich die Möglichkeit, andere Audioquellen wiederzugeben.
Und genau das habe ich die letzten Tage über realisiert. Ich habe Volumio OS zu einem von mehreren Zuspielern "degradiert". Via I2S DAC kann jetzt eine analoge Quelle
zusätzlich angewählt werden. Auf dem gleichen Weg lässt sich etwa auch ein S/PDIF oder Bluetooth Input realisieren. Theroetisch müsste so auch der Output via Bluetooth möglich sein.
Voraussetzung dafür ist Camilla DSP als "Schaltzentrale", wo die Quellenwahl bzw das Routing über Presets stattfindet.
Wichtig dabei: Es wird nicht das Volumio-interne Fusion DSP Plug-in benutzt sondern ein "echtes" Camilla, welches parallel auf dem Pi installiert wird.
Volumio gibt den Audiostream nicht mehr direkt an die physische Wiedergabehardware aus, sondern schreibt ihn in das ALSA-Loopback-Device.
CamillaDSP liest diesen Stream vom Loopback-Capture-Device und übernimmt anschließend die weitere Signalverarbeitung und Ausgabe an die Wiedergabehardware.
Das komplette Schema sieht dann so aus:
Als DA Wandler nutze ich den neuen WONDOM 8-Kanal USB DAC (https://store.sure-electronics.com/product/854).
Günstiger gibt es nichts vergleichbares. Mehrkanal-DACS sind ohnehin recht rar gesät und teuer.
![[Bild: l-1_676455.jpg]](https://store.sure-electronics.com/upload/images/1/854/l-1_676455.jpg)
Als ADC kommt der PCM1822 ebenfalls von WONDOM zum Einsatz (https://store.sure-electronics.com/product/813).
Der ADC bietet sogar symmetrische Eingänge, einen Master Clock braucht er als Slave auch nicht, was die Verkabelung vereinfacht.
![[Bild: List_s1_851440.jpeg]](https://store.sure-electronics.com/upload/images/1/813/List_s1_851440.jpeg)
Mit einem Umschalter lassen sich so beliebig viele Analogquellen an den Pi anschließen.
Und mit einem I2S Selector kann das Ganze auch noch zusätzlich kaskadiert werden - etwa für weitere Digitalquellen.
Die Möglichkeiten sind endlos!
Auf diese Weise lässt sich sehr einfach ein vollwertiger Vorverstärker/Streamer/Receiver mit DSP für Frequenzweiche, Raumkorrektur und EQing herstellen.
Wenn Interesse besteht, würde ich die Vorgehensweise hier zeigen oder sogar ein Skript für die Installation erstellen.

