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Frage zu LM337 Modul
#1
Hallo,

kennt jemand dieses (oder ein ähnliches) Modul:

http://www.ebay.de/itm/WZ4c-LM317-LM337-...19d49aa66f

[Bild: m3vovi6qzvf-zfrgm414h8jrsk.jpg]

Was ist damit möglich ? Kann ich die Spannung von einem Ringkerntrafo damit regulieren ? Ich habe z.B. einen RKT der 2 x 45 V ausgibt. Wäre es damit möglich, die Spannung auf z.B. 2 x 42 V zu drosseln ? Wenn ja, wo auf diesem Modul kann man die Justage vornehmen ?

Grüße, Andi
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#2
da sind doch 2 blaue Spindeltrimmer zum einstellen drauf.
Aber für deine Voltzahl ist der LM317 mit maximal 36Volt
nicht geeignet.
http://www.dieelektronikerseite.de/Tools/LM317.htm
Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

Meine MusikQuelle.
http://http://www.di.fm/chillout/
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#3
Ahh - OK. Das ging aus der Artikelbeschreibung nicht hervor.

Weißt du eine Alternative mit der mehr Volt möglich sind ?
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#4
Hallo andi,
wenn ich dich richtig verstanden habe, brauchst du eine geregelte Ausgangsspannung von +/-42V. Dein Trafo hat 2 x 45 V - macht nach Gleichrichtung und Siebung ca. +/-65 - 70V Leerlaufspannung. Du mußt also +/- 23 - 28V irgendwie verbraten.
Welchen maximalen Strom oder welche Leistung brauchst du den überhaupt?

Gruß

Andreas
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#5
Hi,
Erfahrungsgemäß kann man dir nur zu einem passenden Trafo raten. Diskrete Regelbausteine mit entsprechende Belastbarkeiten gibt es meines Wissens in diesen Spannungsbereichen nicht. Wie schon gesagt wurde, ist es bei einem standard 317er bei 36V schluss.
Wenn du das linear geregelt haben willst, kommst du also um Längstransistor und OP nicht herum.
Handelt es sich um einen Klasse-A Verstärker, könnte man bedingt durch die annähernd konstante Stromaufnahme noch über einen einfachen Widerstand nachdenken. Solche "weichen" Netzteile haben aber Nachteile. Bei Röhrenverstärkern ist das wieder ein anderes Thema...
Einen groben Bauvorschlag aus einem russischen Radiomagazin (РАДИОWink muss ich irgendwo noch haben. Der Clou war hier die Schaltung als Drainfolger und somit und somit minimal möglichem Abfall am MOSFET (keine Thresholdspannung)

Hol dir einen Ringkern in der Region 2x28V und du bist deine Sorgen los.
Gruß, Simon
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#6
P.A.M schrieb:Wie schon gesagt wurde, ist es bei einem standard 317er bei 36V schluss.
Hallo,
ich habe ein ähnliches Problem, ich will mit einem 160W Schnittbandkerntrafo 2 x 33 V (ergibt ca. 47 V nach Gleichrichtung) 2 LM3886TF mit 2 x 30 V nach Stabilisierung mit LM350 versorgen. In den Datenblättern des Reglers wird immer nur die max. Differenz zwischen Ein- und Ausgangsspannung genannt, das wären in diesem Fall 17V, bei denen der Regler noch mit ca. 2,7 A belastbar wäre. In einigen Forenbeiträgen ist aber von max. 40V Eingangsspannung die Rede. Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

Harald, der ungern Bauteile abfackelt
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#7
Ich habe einen 500VA Ringkerntrafo mit 2 x 45 V. Es sollen 2 L25D-Class D Module versorgt werden.

Wer diesen Thread:

http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showt...php?t=5010

kennt, weiß um die Impendanz-Problematik der L25D Module (nicht mehr als 60V Gleichspannung bei weniger als 8 Ohm LS).

Daher dachte ich mir, den Ringkerntrafo auf ca. 43 V ( 43V * 1,4 = 60,2 V) zu drosseln, damit ich die L25D auch an leistungshungrigen 4 OHM LS betreiben kann. Ich habe ja alle Bauteile schon hier liegen, deswegen wäre es praktisch gewesen wenn es eine Möglichkeit gegeben hätte. Soweit ich weiß, gibt es keinen RKT der exakt 43 V ausgibt. Und ein Schaltnetzteil möchte ich mir jetzt auch ungern extra kaufen.

Grüße, Andi
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#8
Sowas kann man sich anfertigen lassen, ist nichtmal so teuer wie man denkt:prost:.

Gruß
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#9
Andi
welche Volt Angaben stehen auf der
Platine der L25d Boards ?
Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

Meine MusikQuelle.
http://http://www.di.fm/chillout/
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#10
grundsätzlich funktionieren diese Regler einfach so: Die Spannung am Adjust/Reference Pin ist immer 1.2V negativer als am Ausgang. Der Regler wird alles versuchen um immer dieses Potentialverhältnis aufrecht zu erhalten. In dem Sinn gibt es keine Absoluten Spannungsangaben, nur relative, das hat aber auch einige Haken.
Man kann Beispielsweise aus 110V damit 100V machen, wenn man den Adjust/Reference Pin auf 100V-1.2V = 98.8V halt. Man gaukelt dem Regler also eine 98.8V niedrigere Spannung vor und dem man sein gesamtes Potential hochsetzt.
Am einfachsten geht soetwas mit einer Zenerdiode im Adjust Zweig. Damit kommt der Adjust/Reference Pin nie weiter runter als die Zener-Spannung der Diode.
Das Problem ist aber eben, dass man damit die Schutzfunktionend es Regler vollends ausser Kraft setzt. Bei zu hohem Strom geht der Regler in die Begrenzung und der Ausgang fällt ab. Im Oberen beispiel kann dieser bis 0V abfallen, während am Eingang immernoch 110V anliegen ! Der Regler ist damit Geschichte.
Ich schaue mal, ob ich da einen Plan dazu finde, aber es ist eigentlich ja recht einfach.
Gruß, Simon
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#11
Dr. Lloyd schrieb:Daher dachte ich mir, den Ringkerntrafo auf ca. 43 V ( 43V * 1,4 = 60,2 V) zu drosseln, damit ich die L25D auch an leistungshungrigen 4 OHM LS betreiben kann.

Hallo andi,
dein Problem existiert gar nicht. Diese Module sind ja für +/-80V
spezifiziert. Die Spannungsfestigkeit aller Bauteile ist also gegeben.
Ein ungeregeltes Netzteil mit 65V wird bei Vollgas weniger Verlustleistung in den Endstufen produzieren als ein knochenhartes Schaltnetzteil mit 60V, da die Spannung auf einen Mittelwert unter 60V Einbricht.
Für die 24 Std. Drum `n Bass Party setzt du einfach einen Computerlüfter vor die Kühlkörper.

Also einfach anschließen.

Gruß

Andreas
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#12
Wenn du den Ringkerntrafo schon daheim hast und nichts neu kaufen willst, geht es natürlich noch einfacher, indem du ihn soweit abwickelst bis die gewünschte Spannung erreicht ist. Das geht soweit die Wicklung bifilar und an oberster Stelle ist, was meistens der Fall ist. Das Wiederaufwickeln der Capton-Isolationsfolie kann allerdings schweisstreibend sein.
Gruß, Simon
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#13
dieterschneider schrieb:Andi
welche Volt Angaben stehen auf der
Platine der L25d Boards ?

Dieter - was willst du mir damit sagen ?

@andy58: Bitte lies dir den grossen IRS2092 Thread hier im Forum mal ab Seite 10 / 11 durch. Dann weisst du von was ich spreche.

@P.A.M. Das mit dem abwickeln wäre natürlich eine Möglichkeit. Einfacher wäre es halt gewesen einfach eine Platine wie eingangs erwähnt dazwischen zu hängen.

Da ich die ganzen Teile eh schon zu Hause habe aber akkut nicht wirklich brauche lass ich es aber einfach mal sein. Danke trotzdem für die Tipps!

Grüße, Andi
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#14
Hallo,
das im Eingangspost gezeigte Modul ist nur etwas für Kleinverbraucher wie Vorstufen usw.. Es bringt max 1,5A. Für Verstärker gibt es bei Thel einen geeigneten Hochstrom-Spannungsregler. Leider mit 172€ für eine symmetrische Betriebsspannung nicht billig und ohne Siebung.

http://www.thel-audioworld.de/module/spr/spr10.htm

Es gibt noch ein kleineres mit Siebung für 165€. Das wird aber für deine Verstärker nicht reichen.

http://www.thel-audioworld.de/module/spr/SPR-82.htm

Ein Vorteil dieser Spannungsregler ist im Mehrkanalbetrieb und das man ein Modul hat an dem man auch mal einen nicht passenden Trafo anschließen kann.
Gruß Tommes
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#15
Mach es doch einfach so:

[Bild: picture.php?albumid=678&pictureid=10008]

Hat aber keine stabilisierende Wirkung, nur Spannungsreduktion auf +/- 60 V.

Gruß

Andreas
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#16
andy58 schrieb:Mach es doch einfach so:

[Bild: picture.php?albumid=678&pictureid=10008]

Hat aber keine stabilisierende Wirkung, nur Spannungsreduktion auf +/- 60 V.

Die Spannung an Dioden abfallen zu lassen, ist IMO die eleganteste und problemloseste Lösung - und auch sehr billig. Kein Regel-IC, kein Kühlkörper. Aber ich würde belastbarere Dioden verwenden.
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#17
wenn es etwas aufwändiger, dafür aber stabilisiert sein soll, dann käme durchaus eine Lösung mit dem TL783CKC in Frage.
Dieser Spannungsregler kommt mit Eingangsspannungen von 20V-125V klar und liefert am Ausgang regelbare 1,25-125V.
Da der max. IO allerdings nur bei 700mA liegt, müßtest du den Ausgang um eine komplementäre Darlingtonstufe erweitern, zB. mit einer Kombi aus BD140 und 2N3055.
Der TL783CKC ist zwar ein Positiv-Spannungsregler, aber wenn dein Trafo zwei getrennte Wicklungen hat dann läßt sich mit zwei dieser Dinger auch eine symetrische Stromversorung aufbauen.
Wie gesagt, auch wenn sich die Kosten für Regler und Darlingtonstufe in Grenzen halten ist das Ganze eine etwas aufwändigere Schaltung. Da müßte man abwägen ob nicht vieleicht doch ein neuer Trafo die bessere Lösung wäre.
Dazu kommt noch, dass es eh etwas unsinnig ist Endstufen mit stabilisierten Netzteilen zu betreiben, da der Aufwand schnell das Normalmaß verliert. Vorallem wenn es darum geht Impulsbelastungen "aufzufangen" bei denen kurzzeitig sehr höhe Ströme fließen können - also durchaus auch Ströme die weit über den Leistungsangaben des Trafos liegen. Das ist ansich für den Trafo kein Problem, da die Belastung wie gesagt nur extrem kurzzeitig ist, für die Leistungselektronik ala Spannungsregler können solche Impulsbelastungen allerdings schnell das Aus bedeuten.


Achja, wenn dein Trafo 2x45V liefert, dann bist du nach der Gleichrichtung bei 61,6V - (Effektivspannung*1,4)-(2*Schleußenspannung der Dioden) also (45V*1,4)-(2*0,7V)=61,5V
Ich kenne die Module zwar nicht so genau, glaube aber mal gelesen zu haben das sie mit dieser Spannung auch noch vernünftig im 4Ohm Betrieb laufen. Notfalls noch jeweils 2 Dioden ala BYW29-200 (die Teilen haben nen IF von 8A) dahinter und du bist bei knapp 60V.
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#18
jehe schrieb:Achja, wenn dein Trafo 2x45V liefert, dann bist du nach der Gleichrichtung bei 61,6V - (Effektivspannung*1,4)-(2*Schleußenspannung der Dioden) also (45V*1,4)-(2*0,7V)=61,5V

Die Rechnung stimmt so leider nicht, da die Spannungsangabe bei Trafos auf Nennleistung bezogen ist. Da bei Belastung am Innenwiderstand Spannung abfällt, muß die Leerlaufspannung höher sein. Andi hat ja auch ca. 65 V gemessen.

Gruß

Andreas
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#19
Ich erwecke das Thema mal wieder zum Leben.

Was ist eigentlich mit diesem Teil ?

[Bild: kgrhqzhjdofbpwso12bqebjir7.jpg]

http://www.ebay.de/itm/Assembled-Paralle...1c2c206a81

Da die Beschreibung doch sehr dürftig ist folgende Frage:

Ersetzt das Board mir die Gleichrichtung + Siebung (Eingang AC) oder muss ich dem Board ein Netzteil vorschalten (Eingang DC).

Dieses Board könnte ich ja auf genau 60V DC einstellen, was passend wäre für die L25D an 4 Ohm.

Grüße, Andi

P.S. Ich habe dem Verkäufer diese Frage auch gestellt, ich antworte hier nochmals sobald ich eine Rückmeldung erhalten habe..
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#20
Andi,
in der Anzeige zu dem Board steht:

output voltage :DC±30V-±60V adjustable.
MAX Output current 300MA.

Ich lese da 300mA also 300 milli Ampere.
Was bitte möchtest du mit maximal 300 milli Ampere betreiben?
Doch keinen Verstärker :-)

lg Dieter
Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

Meine MusikQuelle.
http://http://www.di.fm/chillout/
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