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2x24Volt Akkuversorgung für TDA7294 oder was gibt es für 12Volt?
#1
Moin,

ich betreibe meine 4 "preisgünstigen" lüfterlosen Renkforce MP-2000 PA-Endstüfchen aktuell über meine 12Volt/24Ah-Akku-Sinuswechselrichter-Spannungsversorgung.

Der TDA 7294 Verstärkerchip in den Renkforce Endstufen ist genial. Der gefällt mir.

Problematisch sind die teils schrottigen Trafos, die spätestens nach 1 Betriebsstunde, mechanisch brummen. Was ja meist beim Musikhören nicht stört, aber doch irgendwie nervt!

Jetzt stehe ich vor der Frage;

meine TDA 7294 komplett auf 2x24Volt Akkuversorgung umrüsten und ohne Sinuswechselrichter betreiben
oder Etwas, was direkt an 12Volt läuft, aber auch so gut wie die TDA7294 ist.
Bei der 2x24Volt Akkuversorgung frage ich mich ob sich die 4 Stück Stereo-Endstufen parallel an der Versorgung betrieben, gegenseitig beeinflussen?

Laden würde ich parallel mit 2 Bosch C7 im AGM, 24Volt Modus

Dann stellt sich mir die Frage, wie wichtig ist eine absolut symmetrische Spannungsversorgung, bzw. wie weit könnten die Spannungen abweichen, ohne negative Auswirkungen?

Bei der direkten 12Volt Versorgung sind mir diese Autoendstufen aufgefallen. Machen die Sinn oder ist das nicht so toll? Was gibt es noch in der Leistungsklasse um 70 bis 120 Watt, an 4 Ohm, was qualitativ den TDA7294 entspricht?

Als 3. Möglichkeit wäre: vernünftige Trafos in die Renkforce MP-2000 bauen. Aber wie erkenne ich, ob ich nicht wieder Schrott bestellen würde?

Schönes Wochenende, Hartmut
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#2
Die TDA 7294 werden ja nicht umsonst in der MEG RL906, der KH120 und gebrückt im KH750 eingesetzt. Wenn Akku, würde ich LIFePo4-Akkus empfehlen. Sind zwar etwas schwerer als Lithium Polymer Akkus aber auch nicht selbstentzündlich, also sicherer.
Viele Grüße,
Christoph
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#3
Hi Hartmut,

dies Teil hier könnte etwas passendes sein...

https://www.yuan-jing.com/Voltage-Conver...erter-350w

Gruß

Nico
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#4
Hast Du den Verstärker mal an einem normalen 230V Anschluss betrieben, bzw, fangen dort die Trafos auch an zu brummen? Denn manchmal ist das Zusammenspiel mit dem Wechselrichter das Problem. So etwas habe ich schon häufiger bei Muckern und ihren mobilen Anlagen gesehen.
スピーカ ist japanisch und heißt Lautsprecher
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#5
Moin,

スピーカ schrieb:Hast Du den Verstärker mal an einem normalen 230V Anschluss betrieben, bzw, fangen dort die Trafos auch an zu brummen? .

ja, der eine Endstufentrafo sofort, ich hatte ihn mit Filzunterlage versucht zu beruhigen, aber das Problem liegt tiefer. lose Wicklung nehme ich an...

@Nico; interessanter Ansatz, aber ich möchte gerade von einer Wandlung weg und bin mir nicht sicher, ob ich mir nicht andere Probleme damit hole.

@Christoph: LiFePo4 ist mir doch etwas zu kostenintensiv. Ich probiere das wohl erst mal mit meinen vorhandenen 4 Stück 12Volt/ 12 Ah AGM-Akkus. Das kostet erst mal nix. Ich muss nur zusehen, das ich alle 4 auf das gleiche Ladungsniveau bekomme. 1 Paar versorgt gerade die Dieselumluftheizung in der Gartenhütte...

So lange es kalt ist, brauche ich auch gelegentlich die Dieselheizung. Daher kann mein 2x24Volt Akku versuch erst später starten.

Ich bestelle erst mal so eine Autoendstufe und probiere die aus. Das kostet nicht die Welt, ist immerhin in ClassA/B MosFet und wenn es nix ist kann sie ja auch wieder zurück. Mir gefällt auch der Gedanke beim 12 Volt System zu bleiben, auch wenn da später bei 4Stück 2 KanalEndstufen ordentlich Strom fließen wird, dann kann mein neuer 12Volt/100Ah AGM Akku das versorgen, der aktuell im Gartenhaus die Partyanlage versorgt.

Vielleicht fällt Euch ja noch Etwas dazu ein?

Grüße, Hartmut
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#6
dy1026u schrieb:[...] ich möchte gerade von einer Wandlung weg [...] Ich bestelle erst mal so eine Autoendstufe und probiere die aus.

Vielleicht fällt Euch ja noch Etwas dazu ein?

Was meinst du denn, wie eine Autoendstufe aus 12V einigermaßen was an Leistung heraus holt? Die haben quasi immer einen internen Spannungswandler verbaut. Zumindest wenn da mehr als 40W@4Ohm/20W@8Ohm herauskommen soll. Wer da jetzt parallelen zu Leistungsangaben bei günstigen Autoradios sieht, herzlichen Glückwunsch!

Gruß, Onno
wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.
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#7
U^2 / R lässt sich halt nicht austricksen ... Big Grin
Es ist einfacher die Leute zu täuschen,
als sie davon zu überzeugen,
dass sie getäuscht wurden. (Mark Twain)

Audioviele Grüße,
Matthias
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#8
Bei der geringen Spannung ist der Strombedarf vermutlich sehr hoch. Keine Ahnung, wie lang ein Akku/Batterie das dann so mit macht, wenn eine Auto-Endstufe daran hängt. Da wäre es vielleicht sinnvoller auf einen Audio-Chip zu gehen.
TDA2030 in BTL vielleicht. Würd mit +-12 Volt laufen. Leistung 20 Watt ? Symmetrische Versorgung aus einem L165...?
Bei 14 Watt Leistung reicht eine normale Versorgung von 12 Volt

Der L165 kann durch ein TDA2030 ersetzt werden...hab ich mal gefunden...

Sind so Ideen...

Pedda
Hier wird nix gewußt...
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#9
Moin, ich habe es befürchtet :eek:

Ich werde mal sehen was die Autoendstufe so macht...

Und hole mir schon mal Bauteile (Sicherungen und Kabel) für die 2x24V Akkuversorgung meiner TDA, scheint doch der für mich passendste Weg zu sein. Meine 4 Stück 12V/12Ah AGM Akku habe ich jetzt schon zu Hause.

Aktuell über Wandler 12V-230Volt laufen die 4 Endstufen mit 2 Akku (parallel als 12V24Ah) ca. 1 Std. Bei gleichzeitiger Ladung mit dem Bosch C7 dauerhaft.

Grüße, Hartmut
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#10
Es gibt noch den TDA1562Q.
Der macht um die 60W Sinus aus 12V mit einer internen Spannungsdopplerschaltung.
Die sind "Class H" ausgeführt und brauchen nur dann die mehr Leistung wenn sie auch angefordert wird.

Zumindest kam das bei meinen Basteleien damit vor 16 Jahren raus. Damals wurden mit 4 Stück ein doppel 8" doppel-Schwingspulen Bass fürs Auto versorgt.
Ich habe dann im nächsten Zug alle andern Lautsprecher vom Autoradio getrennt und mit dem TDA1562 versorgt, welcher direkt in die jeweilige Tür eingebaut wurde und dort am Anschluss für den elektrischen Fensterheber hing.

Klanglich konnte ich zu meinen selbstgebauten Verstärkern mit 7294 keinen Unterschied feststellen.
Ich hatte auch eine Zeitlang einen Akku-versorgte Mobile Version davon.


The TDA1562 is a monolithic integrated 70 W/4 ΩBridge-Tied Load (BTL) class-H high efficiency poweramplifier in a 17 lead DIL-bent-SIL plastic power package
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#11
Moin,

erst einmal Danke für Euer Input.

Ich habe eben die Autoendstufe zurück gesendet, nachdem ich diese mit einer meiner TDA7294 verglichen hatte. Dazu habe ich meine passive Minimemorial mit AMT aufgebaut.

Da das gerade steht, habe ich eine TDA7294 testweise mit meinen Akku verbunden. Funktioniert super.
Die nächsten Tage kommen vernünftige Kabel, dann wird das komplett umgebaut.

[ATTACH=CONFIG]60062[/ATTACH]

Schöne Ostern, Hartmut


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#12
Hallo Hartmut,

verbindest du einfach den Akku direkt mit dem TDA?
Vielleicht kannst du eine einfache schematische Darstellung posten?

Grüße
Matthias
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#13
dy1026u schrieb:Dazu habe ich meine passive Minimemorial mit AMT aufgebaut.
Ohne klugscheissen zu wollen, das ist ein Magnetostat, kein AMT...
Octave HP300 MkII am Gremlin & Mark Levinson 333 & Hypex Ncore 400. Zuspieler: Logitech Squeezbox Touch + Arylic S50 Pro+ mit Audiopool auf Synology NAS und Onkyo DX-7711 Integra als Scheibendreher, beide am M2Tech Young DAC - Wondom DSP's und Endstufen an div. Selbstbauten
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#14
Sparrow schrieb:Ohne klugscheissen zu wollen, das ist ein Magnetostat, kein AMT...

Meinetwegen... aber warum? (es handelt sich um den Beston Ribbon Tweeter RT002A)

Darakon schrieb:verbindest du einfach den Akku direkt mit dem TDA?

Grüße
Matthias

Moin Matthias,

ich bin lediglich an die AC-0-AC Eingänge der Platine gegangen. Habe dadurch natürlich noch Verluste durch den Gleichrichter, der halb Arbeitslos ist. Die DC 24-0-24Volt-Versorgung bringt auch etwas weniger Leistung, aber immer noch genug.

Das war jetzt zunächst das Einfachste. Um da direkter ran zu gehen, müsste ich die komplette Platine ausbauen.
So ging das sehr schnell und lässt sich jederzeit schnell zurück bauen.

Grüße, Hartmut
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#15
Beim Magnetostat ist die Spule auf der Folie aufgebracht, die Bewegungsrichtung der Schwingeinheit ist wie bei einem herkömmlichen Kalottenhochtöner vorwärts und rückwärts zur Hörposition. Der AMT funktioniert nach einem anderen Prinzip, da wird die gefaltete Membran längs zur Hörposition gezogen und gestaucht. Außer dass es sich bei beiden Membranen um Folien handelt, haben die nichts miteinander gemein.
Octave HP300 MkII am Gremlin & Mark Levinson 333 & Hypex Ncore 400. Zuspieler: Logitech Squeezbox Touch + Arylic S50 Pro+ mit Audiopool auf Synology NAS und Onkyo DX-7711 Integra als Scheibendreher, beide am M2Tech Young DAC - Wondom DSP's und Endstufen an div. Selbstbauten
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#16
Sparrow schrieb:Beim Magnetostat ist die Spule auf der Folie aufgebracht, die Bewegungsrichtung der Schwingeinheit ist wie bei einem herkömmlichen Kalottenhochtöner vorwärts und rückwärts zur Hörposition. Der AMT funktioniert nach einem anderen Prinzip, da wird die gefaltete Membran längs zur Hörposition gezogen und gestaucht. Außer dass es sich bei beiden Membranen um Folien handelt, haben die nichts miteinander gemein.


Sparrow schrieb:Ohne klugscheissen zu wollen, ...

Big Grin

...nichts für ungut... hast ja wahrscheinlich recht mit dem, was du schreibst Wink
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#17
Darakon schrieb:Big Grin

...nichts für ungut... hast ja wahrscheinlich recht mit dem, was du schreibst Wink
Ich geh mal davon aus... WinkBig Grin
Octave HP300 MkII am Gremlin & Mark Levinson 333 & Hypex Ncore 400. Zuspieler: Logitech Squeezbox Touch + Arylic S50 Pro+ mit Audiopool auf Synology NAS und Onkyo DX-7711 Integra als Scheibendreher, beide am M2Tech Young DAC - Wondom DSP's und Endstufen an div. Selbstbauten
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#18
wenn ich genau überlege ist ein klassischer Konus-Bass-Lautsprecher auch ein "Luft-Bewegungs-Wandler" CoolBig Grin sogar mehr Luft, als ein HochtönerWink

aber danke für die Erklärung :prost:

Schöne Ostern, Hartmut
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#19
dy1026u schrieb:wenn ich genau überlege ist ein klassischer Konus-Bass-Lautsprecher auch ein "Luft-Bewegungs-Wandler" CoolBig Grin sogar mehr Luft, als ein HochtönerWink

aber danke für die Erklärung :prost:

Schöne Ostern, Hartmut

Das Prinzip der Schallerzeugung des AMT zur kolbenförmig schwingenden Membran ist eben anders. Was meinst Du mit „sogar mehr Luft“?

Gerne :prost:
Octave HP300 MkII am Gremlin & Mark Levinson 333 & Hypex Ncore 400. Zuspieler: Logitech Squeezbox Touch + Arylic S50 Pro+ mit Audiopool auf Synology NAS und Onkyo DX-7711 Integra als Scheibendreher, beide am M2Tech Young DAC - Wondom DSP's und Endstufen an div. Selbstbauten
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#20
dy1026u schrieb:....

[ATTACH=CONFIG]60062[/ATTACH]

Schöne Ostern, Hartmut

Den HT mag ich! Weiß einer ob der nicht mehr erhältliche RT2pro das gleiche Membran-/Magnetsystem hatte? Die Aluplatte wäre ja schnell gefräst....

[ATTACH=CONFIG]60093[/ATTACH]


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