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  Neu hier....
Geschrieben von: extrudero - 20.08.2009, 14:58 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Moin,

nach jahrelanger Selbstbauabstinenz interessiert mich das doch mal wieder. Meine Lautsprecher (Jordan-Horn modifiziert) sind ja nun bald 20 Jahre alt.....

Und daher: Ich bin der Neue - aber ich komm jetzt öfter.

Extrudero

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  nun weiss ich was mir fehlt
Geschrieben von: dieterschneider - 20.08.2009, 10:22 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

die TriLoc Energieimpulse !!!

http://www.albat-online-shop.de/epages/6...oducts/053

mir ist nun klar, dass alles andere zum
scheitern verurteilt war.

tach zusammen ..

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  TASCAM US-122/144 und Semi-Zweikanal-Messung
Geschrieben von: CHX - 20.08.2009, 08:42 - Forum: Arta - Antworten (22)

Hallo liebe TASCAM-Soundkarten-Nutzer,

um relativ schnell akustische Messungen durchführen zu können,
bietet sich die Semi-Zweikanal-Messung an.

Im ARTA-Handbuch im Kapitel Messaufbau, prinzipielle Möglichkeiten ist dieser Aufbau skizziert.

Voraussetzung ist, dass ein Leistungsverstärker mit einem linearen
Amplitudenfrequenzgang verwendet wird.
Das ist aber in der Regel gegeben.

Es wird der sehr gute interne Mikrofonverstärker der Soundkarte verwendet.
ARTA-Box ist nicht notwendig.

Wichtig:
Es wird ein symmetrisches Mikrofon mit XLR-Anschluss vorausgesetzt
(z.B. Behringer ECM 8000 oder img stage line ECM-40)



Hier die notwendigen Schritte um ein Semi-Zweikanal-System durchzuführen:

1. Cinch-Kabel mit LINE OUT Links der Soundkarte und LINE IN Links des
Leistungsverstärkers verbinden.

2. Linken Lautsprecher-Ausgang des Leistungsverstärkers über ein Lautsprecherkabel
mit dem zu messenden Lautsprecher verbinden.

3. Cinch-Kabel mit LINE OUT Rechts der Soundkarte und LINE IN Rechts
(6,3 mm Klinkenbuchse) der Soundkarte verbinden.
Hier ist ein Adapter von Cinch auf Klinke 6,3 mm notwendig.

4. Mikrofon an LINE IN Links (XLR) der Soundkarte anschließen

5. Phantomspannung einschalten

6. In ARTA über die LINE OUT und LINE IN Regler der Soundkarte die Aussteuerung
der Eingangskanäle durchführen

7. Messung in ARTA starten

Dieses System ist für absolute Pegel nicht kalibriert.
In der Regel ist dieser absolute Pegel nicht wichtig.
Viel wichtiger ist der relative Pegel der Chassis zueinender.

Viele Grüße

Christoph

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  LS aus vorhandenen Monacor Chasis
Geschrieben von: Karsten - 19.08.2009, 22:56 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (27)

Hallo,
sind hier einige Verrückte,denen zu 4 Neokick165,2 Neokick 130,2 DT 284 (alles Monacor bzw. Carpower) etwas vernünftieges einfällt????????Ich bin neu hier und habe bisher nur aus KT sowie HH nachgebaut(abgeshen von einiegen Abänderungen,sowie 2 Sub's und mein Ausbau im Auto).Ich habe keine Ausrüstung zum messen und habe noch nie eine Frequenzweiche selber berechnet.Ich denke,dass die 2 mal 3 Ohm pro Neokick ein Problem darstellen.Meine Hoffnung gehen in Richtung 3 Wege mit Doppelbass.Bin aber für ALLES offen.:dont_know:

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  Hallo aus dem schönen Hochharz
Geschrieben von: Karsten - 17.08.2009, 20:26 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Okay,kurze Beschreibung :confused:
Ich bin inzwischen 27 Jahre,Uhrmacher und Goldscmied.Habe eine Rechtschreibschwäche und ein Einfingersuchsysthem.Das hier ist echt Arbeit für mich!!!!!!!!!!
Meine erste "wirkliche" Musikanlage hatte ich mit 14 (Panasonic und JBL).In den folgenden Jahren beschäftigte ich mich immer intensiver mit dem Thema.Nur im Fertigbereich.Dann kam das erste Auto und die unmöglichsten Umbauten.Von dem Zeitpunkt an war mir der normale Heimhifibereich einfach zu "starr"!Bis ich vor 4 Jahren auf endsprechende Zeitungen gestohsen bin.Meine Frau bereuht es immer noch:mad:(wobei eigendlich muss ich Ihr an dieser Stelle mal ein Lob für ihre Geduld aussprechen).In den letzten 2 Jahren habe ich nun einige Lautsprecher gebaut,und hoffe allein wegen meines Berufes mich hier konstruktief beteiliegen zu können.

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  Datenblatt für SymAsym
Geschrieben von: sysiphus - 17.08.2009, 08:26 - Forum: Bausätze - Antworten (22)

Ich habe jetzt meine 6 Stück SymAsym fertig und diese nach allen Regeln der Kunst durchgemessen.

Anbei das repräsentative Datenblatt für alle 6 Module (Platinenstatus 2.6.4.).

Vielen Dank an Kondensator für die Bestellung und besonders an Friedemann Hasel für das tolle Platinenlayout.

Das waren nicht mein ersten DIY-Amps. Ich kann bestätigen, dass der SymAsym ein Amp ist der nicht zickt. Meine ersten Klangeindrücke waren auch gut.



Angehängte Dateien
.zip   AB090817_datenblatt_symasym_11.zip (Größe: 68,53 KB / Downloads: 343)
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  AusschaltPlopp
Geschrieben von: dieterschneider - 16.08.2009, 18:25 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

ich hab einen Vorverstärker, der eine eigene Stromversorgung hat.
Einen eigenen kleinen Trafo und der entsprechenden
Elektronik da hinter.
[Bild: Netzteil.png]

Wenn ich die Kiste nun ausschalte, ploppt es fürchterlich.
Ich hab im Moment keine Idee, wie ich dem
begegnen sollte -

Hat einer eine Idee dazu ?

merci, dieter

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  so etwas gabs auch mal :-)
Geschrieben von: dieterschneider - 16.08.2009, 17:28 - Forum: Gespräche und Vorschläge - Antworten (2)

also ich war damals echt weg von dem
damals total neuen Sound von Art of Noise

http://www.youtube.com/watch?v=YubzvkNh77w

Dieter

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  Ich baue mir einen Center – ein kleiner Erfahrungsbericht
Geschrieben von: Christoph Gebhard - 16.08.2009, 10:38 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (23)

Hallo,

angefangen hat alles mit der neuen Fussball-Saison. Sky sendet jetzt auch eine 5.1. Dolby Digital-Signal. Leider schafft mein Vorverstärker es nicht, dass Mittensignal auf die beiden Fronts zu mischen, so wie es bei „normalen“ DVDs auch funktionert und mir einen Center bis heute immer entbehrlich erscheinen ließ.
Da der Christoph aber gerne mitten im Fussballstadion sitzen will und keineswegs nur Stereo hören und auf die Rear-Signal verzichten möchte, war das ein guter Aufhänger schnell mal einen Center zu bauen.
Leider fand ich keinen geschirmtes Chassis in meinem Keller, das ich wegen meines veralterten Röhrenfernsehers (noch) brauchte.
Die Lösung war dann schnell gefunden. Als Hochtöner nahm ich einen streufeldarmen Neodymer und setzte ihn nach unten, so dass der Mitteltöner etwas höher rutschen konnte. Zudem wurden die Schallwand noch leicht angewinkelt, so dass der Lautsprecher genau auf`s Ohr strahlte und die Magnefeldlinien nicht mehr im optimalen Winkel zum Fernseher standen.

Konzeptionell strebte ich ein breites Abstrahlen (im Heimkino nach meiner Erfahrung generell vorzuziehen) und ein möglichst kleines Gehäuse (der Optik wegen) an. Als untere Grenzfrequenz sollte irgendwas um 100Hz für Stimmen ausreichen.
So wählte ich zu meine Neodym-Hochtöner (es wurde der kleine Wavecor, der sich in meinem Koax bewährt hatte) und der AL130M (den ich die Tage vom Henrik bekommen habe). Dieses Chassis reizte mich schon länger und bot sich aufgrund seines Rufes für besonders saubere und klirrarme Stimmenwiedergabe an. Im geschlossenen 5 Liter–Gehäuse komme ich auf die passende Grenzfrequenz ohne grobe Überschwinger.

Die Entwicklung der Frequenzweiche erledigt ich praxisgerecht indem ich mir aus alten Lautsprechergehäusen eine verlängerte Schallwand baute und so dem Lautsprecher den Einfluß des Fernsehers vorgaukelt, was vor allem im Bassbereich und im Bereich des Baffle Steps nicht unerheblichen Einfluß auf den Frequenzgang hat (auf dem Foto ist die zweite Evolutionsstufe zu sehen Wink )

[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1045]

Bei der ersten Weiche, deren grobe Dimensionierung zum Teil noch mit Boxsim - und ohne den Einfluß der verlängerten Schallwand - enstanden ist, war dann auch der Grundton viel zu dick, so dass Stimmen einen unnatürlichen Bauchansatz hatten.

Die zweite Weiche dimensioniert ich so extrem (der Tiefpass war stark überschwingend und dann mit einem Saugkreis linearisiert), dass LspCAD an die Grenzen seiner Simulationgenauigkeit kam und die Messungen am realen Objekt etwas anders aussahen.
Also musste ich ganz old-styled mit Lötkolben und der Weichenbastelkiste die Weiche zu Ende entwickeln. Das hatte auch den Vorteil, dass ich die Veränderungen in der Weiche immer wieder mit dem Ohr im Hörtest überprüfen konnte.
Schon hier fiel mir auf, dass die Box zum Näseln tendierte. Dieses Näseln bestätigte auch mehrere Messungen im Raum, die eine - durch das breite Abstrahlen des Hochtöners bedingte - Überhöhung zwischen 3 und 5kHz im Diffusfeld zeigte:

Frequenzgang reflektionsfrei und im Raum (grün)[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1032]

Also entschloß ich mich eine schaltbare Option in die Frequenzweiche einzubauen, die genau diesen Bereich absenkte, so dann aber leider eine Lücke in den Freifeldfrequenzgang schlug:

[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1033]

Beim Hörtest wurde ich aber mit beiden Optionen nicht so recht glücklich, es klang immer nasal, unausgewogen, zischelig oder unterkühlt.
Wieso diese - bei vielen Lautsprecher übliche - Ungleichmäßigkeit im Abstrahlverhalten so deutlich durchschlug, ist mir nicht ganz klar. Ich habe die verlängerte Schallwand des Fernseher (die das Problem verstärkt), meine Hörgewohnheiten und meine etwas zu hallige Raumakustik im Verdacht.

Als ich dann meinen Bruder davon berichtet, hatte er die Idee, einen bei ihm im Keller schlummernden Morel-Car-HiFi-Koax zu probieren.

[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1044]

Durch den innenliegenden Neodym(?)-Antrieb gab es kein Streufeld und das Abstrahlverhalten des Hochtöners sollte durch die umliegende Tieftonmembran ausgewogener sein.
Also wurde das Gehäuse um die Hochtönerhöhe beschnitten und mit einem neuen Boden bestückt. Der Morel passte in die Öffnung des AL130M. Die höhere Freiluftresonanz und der dadurch verringerte VAS des Morel passte bei ansonsten ganz ähnlichen TSP in das verkleinerte Volumen, ließ die untere Grenzfrequenz aber etwas nach oben rutschen. Die Einbauresonanz liegt so um 130Hz, der Einbau-Q um 0,65.

[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1046]

Na ja, ich mache es hier mal kurz: Der Morel funktioniert. Auch er klingt zwar etwas eigen, aber wesentlich schlüssiger und runder als die Visaton/Wavecor-Kombi. Der Hauptgrund dürfte die Energieabgabe in den Raum sein, die zwar etwas welliger, über alles gesehen aber schön gleichmäßig und ohne grobe Überhöhungen verläuft.

[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1037]

Das alles ist umso verwunderlich, da der Morel im Abhörwinkel durch die Koax-bedingten Störungen viel welliger und unausgewogener als die Visaton/Wavecor-Kombi verläuft. Die Entwicklung der Frequenzweiche habe ich dann auch nicht im Abhörwinkel gemacht, sondern versucht, einen guten Kompromiß in alle Richtungen zu finden, so dass ein gleichmäßiger Schlauch im Bereich 0-50° entsteht:

[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1030]

Nur ein unvermeidbarer Einbruch um 2kHz und eine leichte Überhöhung im SHT (die den starken Abfall unter Winkel kompensiert) fallen aus dem Rahmen. Trotzdem läuft der Morel sehr chaotisch und auch noch um einige Ecken schlechter als viel seiner Koax-Kollegen.

Hier ist die Addition bei ca. 15°

[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1031]

Die Trennung ist bei etwa 2,5kHz. Die Treiber addieren sich über einen breiten Bereich. Der Tieftöner wird mit 12dB plus Saugkreis (für eine Überhöhung um 1200Hz) gefiltert, der Hochtöner bekommt einen scharf filternden 12dB-Filter (der den starken Anstieg bei der Resonanzfrequenz (durch den zu schwachen Antrieb) begradigt) und einen kleinen Serienwiderstand (zur Absenkung des oberen Hochtons). Hier ist ein Foto der Weiche und der Frequenzverläufe der einzelnen Treiber gefiltert und ungefiltert:

[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1047]
[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1041]

Die Sprungantwort zeigt einen kleinen Versatz der beiden gleichgepolten Treiber:

[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1042]

Das Ausschwingverhalten ist ähnlich durchwachsen wie der Frequenzgang, insgesamt aber ohne grobe Ausreißer. Die Grate um 5kHz kommen von dem benachbarten „Fernseherdeckel“ und lassen sich auch wegfenstern. Darunter hätte aber die Auflösung gelitten, deswegen mit kleinen Reflektionen.

[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1034]

Interessant ist noch der Frequenzgang im Freifeld, hier im Vergleich zum Platz auf dem Fernseher.

[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1035]

Um 3kHz zeigen sich wohl die Einflüße der unteren Gehäusekante, im oberen Mittelton der veränderte Baffle Steps und im Tiefton der Verlust der schalldruckunterstützenden Wirkung der großen Schallwand (annähernd Halbraumabstrahlung für große Wellenlängen).

Streng genommen ist somit die Empfehlung, drei gleiche Lautsprecher für die Fronts zu benutzen, hinfällig. Zumindest solange Center auf den Fernseher gestellt werden bzw. nicht die gleichen Aufstellungsbedingungen wie die Fronts genießen, wäre es viel wichtiger den Center an diese Bedingungen anzupassen, zur Not auch mit abweichender Bestückung.

Dann habe die Morels auch noch geklirrrt, 90db und 100dB:

[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1039]
[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1040]

Bei 90dB gibt es keine großen Auffälligkeiten, K2 und K3 liegen schön niedrig um 0,3% und sind nur im Übergangsbereich und im Grundton etwas erhöht.
Bei der 100dB-Messung steigt der Klirr im Mittel- und Grundton auf ca. 1%, der Hochtöner scheint aber langsam an seine Grenzen zu stoßen und klirrt teilweise über 3%, zudem steigen an seinem unteren Übertragungsbereich die höhergradigen Klirrkomponenten stark an. Hier könnte eine höhere Trennung vielleicht Linderung bringen, unter der aber die sowieso schon durchwachsene Linearität weiter leiden würde.
Der IMD bestätigt die Probleme im Hochton. Zudem ist der Einfluß der schwingenden Tieftonmembran auf den Hochtöner anhand der Dopplerverzerrungen zu erkennen:

[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1038]

Ansonsten liegt der IMD auf durchschnittlichem Niveau um 1%.
Auffällig sind noch mehrere ca. 3% hohe Störkomponenten um 1,6kHz. Auch der „normale“ Klirr liegt in diesem Bereich gerade bei der 90dB-Messung etwas höher.
Hier kommen wohl mehrere Einflüße zusammen: Zum einen die K3-Verzerrungen, die mit der Membranreso des Tieftöners um 5,5kHz korrespondieren, und zum anderen der erhöhte Klirr des Hochtöners am unteren Übertragungsbereichs (der auch hier noch Pegel liefert).
Viel mehr Einfluß dürften aber die starken Überhöhungen von Hochtöner und Mitteltöner ohne Weiche haben, die zwar durch die Weiche gefiltert werden, aber auf den Pegel der zugehörigen Klirr-Komponenten keinen Einfluß haben. Die beziehen sich nach wie vor auf die starken Überhöhungen, liegen also eigentlich im „grünen Bereich“ und treten nur durch die Filterung so stark in Erscheinung.
Ein schönes Beispiel das ein starke Begradigen von Frequenzgangfehler auch unerwünschte Nebenwirkungen haben kann.

Zum Abschluß noch ein Bild am Einsatzort:

[Bild: picture.php?albumid=89&pictureid=1043]

Schönen Gruß, Christoph

P.S. Ich habe die Bilder der Messungen mal in der Auflösung reduziert. Ich hoffe, da kommen nun alle gut mit klar Big Grin

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  Vorstellung
Geschrieben von: sailor - 15.08.2009, 14:10 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hallo zusammen :bye:

... also für meine erste Box hab ich meinen Spielzeugschrank ausgeräumt, den ausgemusterten Radio meiner Eltern geschlachtet und das darin enthaltene ovale Chasis (ca 35 cm) auf eine den Spielzeugschrank von vorne verschließende Schallwand geschraubt. Das Loch für den Schallaustritt hab ich mit dem Stemmeisen ausgestemmt. Die so entstandene 'Box' hatte ca. 280l und produzierte ordentlichen Bass. Der Hochtöner (4'' aus dem Radio) wollte nicht spielen und wurde ausgemustert. Erst später hab ich verstanden, wie man Kondensator-Hochtöner anschließt!:D
Für die fehlenden höheren Töne hab ich dann zwei Isophon Konushochtöner eingebaut. Frequenzweiche: ein 5u für die Hochtöner - TS gabs damals noch nicht.

In weiteren Verlauf meiner DIY Karriere sind dann weitere Boxen (auch Paare) und Verstärker entstanden - u.a. hab ich eine Art 'Heatpipe' erfunden, die weitere Entwicklung daran aber eingestellt wie sich mein Physiklehrer darüber schlapp gelacht hat (Details verschweige ich lieber).

Irgendwann war dann Kaufen einfacher als Bauen.

Vor ca 3 Jahren hab ich dann - auch weil von den etablierten HiFi Firmen nichts adäquates angeboten wurde - begonnen, mich wieder für digitale Audiotechnik zu interessieren und auch praktisch auf den Stand der Technik zu bringen.

Aktuell werde ich mit aktiven (dsp getrennt, classD Enstufen) Boxen am Contest teilnehmen, damit ich mal seh, wie hoch die Trauben hängen :rolleyes:

Beste Grüße

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