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  Baubericht: ovaler LS mit WAF /// 12" / 8" / AMT+WG
Geschrieben von: Wolf.Im.Schafspelz - 08.12.2020, 02:16 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (127)

Hallo ihr Bastler,

zuletzt hatte ich angekündigt, einen günstigen Dreiweger bauen zu wollen. Irgendwie sind eine Haus-Kernsanierung und ein paar Kinder dazwischen gekommen. Big Grin Die angekündigten Chassis liegen im Keller.
Der günstige Lautsprecher wirds aber nicht...! Denn ich habe irgendwie Cool nach und nach (für meine Frau recht zufällig :engelSmile die folgenden Chassis für 1 Paar Lautsprecher beschafft:

Beyma 12LX60V2
(Danke an Olli für die SUB-Zeichnungen und den Test des großen Gehäuses, ich habe jetzt meine Pläne an deinen Bauplan angepasst.)
- ca. 80 Liter und 35Hz BR

Faital W8N8-200
- ca. 38 Liter geschlossen, spielt damit sehr tief, was auch schmale Standlautsprecher ermöglichen würde, in diesem Fall eine tiefe Trennung zum Beyma und Potential für später. Rolleyes
Das Thema Grundton und Trennfrequenz ist ja momentan aktiv - ich habe die Erfahrung mit den Dayton PS220 und Faital 15"ern auch gesammelt, die Dayton tiefer getrennt klang einfach besser.

Monacor AIRMT130 mit WG (Ich verfolge Frankys Fred regelmäßig, leider ist meinem Bruder noch kein 100% i.O. Druck mit einem optisch genialen Filament gelungen, dass Stofffasern enthält. Damit werden wir sobald es keine Ausgangssperre mehr gibt weiter testen. Er leiht mir dann seinen Drucker, für den wir jetzt ein Gehäuse gebaut haben um die Temperatur erhöhen zu können.)

Zurück zu meiner Frau. Sie hat sich inzwischen sehr daran gewöhnt dass ich wie ein Wilder am Haus baue. Deswegen sind nun fast alle notwendigen Rest-Baustellen erledigt. Es wurde also Zeit ihr zu verklickern, dass ich als nächstes Lautsprecher bauen werde... und habe mal einfach angefangen.

Als sie erfuhr dass ich ein neues Stereo-Paar fürs Wohnzimmer baue, sah sie mich entsetzt an und sagte: schon wieder?? Das hat doch überhaupt keinen Vorteil! Wenn dann musst du schon wenigstens 5 bauen. :eek: Darum habe ich sie geheiratet ... vier 80Liter Bässe sind auch schon genehmigt. :yahoo::built: Das restliche Material wid aber erst beschafft, wenn ein Pärchen geglückt ist.

Tja, was solls am Ende eigentlich werden? (Ziele)

- 100Hz bis 10kHz mit fallendem Frequenzgang
- eher starkes Bündelungsverhalten
- über 90dB
- horizontal recht gleichmäßige Abstrahlung
- passive weiche (Oje... ich habe ja noch keine Ahnung ... und werde mich mal an Vituix CAD versuchen.)
- Hoher WAF durch schmale Schallwände. (35cm)
Bis dahin bastle ich erstmal die Kisten. An den letzten Abenden war ich fleißig. :built:

Hier die ersten Bilder mit Baubericht:

Die Volumina der ovalen Platten sind mit Sketchup Make 2017 und dem Volume Calculator V2 ausgerechnet. So eine Box geht ziemlich schnell in Sketchup zu bauen. Zunächst habe ich alle Maße angezeichnet, dann den selbst gebauten 1m Fräszirkel mit der linken Hand in 1m Abstand gehalten und mit der rechten den Bleistift und Zirkel gedreht. Dann habe ich die Schablone ausgeschnitten und siehe da, alles ordentlich gleichschenklig. Dafür ist übrigens auch die innere Kontrollinie auf der Schablone da gewesen - Prüfung der Wiederholgenauigkeit.

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Danach habe ich die Platten mit der Stichsäge ausgeschnitten. (Eine Materialschlacht.)
Ich empfehle eine ordentliche Stichsäge mit Pendelhub, die knabbert sich von allein durchs Material und die Schnitte werden perfekt winklig wenn man nicht wie wild nachschiebt. Die Präzision ist für die Kisten erstaunlich gut und der Kram muss nicht nachgeschliffen werden. Es kommt aber ohnehin noch eine Deckelplatte drauf. Danach habe ich die Reststücke genommen und die Innenspanten angezeichnet. Die Innenspanten sind mit der Fräse fürs Gewissen verrundet.
[ATTACH=CONFIG]57456[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]57457[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]57458[/ATTACH]

Die Rückwandplatten sind einfach mit der Einhandkreissäge und (verlängertem) Parallelanschlag geschnitten.
Das Maß nimmt man, indem man einfach die Säge an die Platten hält und den Winkel der Säge von vorn draufschauend justiert. Das funktioniert einwandfrei.
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Kleine Überstände werden vor dem verleimen der Seitenwände noch plan geschliffen. Ich habe die Platten bewusst etwas länger gelassen um nachher perfekte Stöße mt 40er Papier und Exzenterschleifer herausschleifen zu können. Eine Seite habe ich nah an der Kante angeleimt und auf der gegenüberliegenden später erst den Überstand abgesägt.

Aus der Erfahrung heraus kann ich sagen, dass das verleimen der Seitenwände in einer kleinen Katastrophe enden kann. Aus diesem Grund habe ich vorhin eine Pressbox gebaut. Idea Ohne würde ich bei der Menge an Lautsprechern verzweifeln. (Immerhin 9 Kisten!)

Dabei habe ich darauf geachtet, dass umlaufend auf der zu verleimenden Seite Anschläge gegen das verrutschen vorhanden sind. Da die Seitenteile mit Überstand auf die Spanten geleimt werden, sollte der entsprechende Abstand mit eingeplant werden. Auf der gegenüberliegenden Seite habe ich im entsprechenden Winkel für den Halt der Schraubzwingen zusätzlich ein paar Senken eingeschnitten.

Die Seitenwände werden aus 5mm sehr hochwertigem HDF zusammengeleimt. Durch die Materialqualität und damit enorme Dichte / enormes Gewicht werde ich nur 3 Platten verwenden, das sollte mitsamt Versteifung ausreichen. Die Wände werden mit 40x60mm Dachlatten angepresst. Für die jeweils andere Seite wird der Lautsprecher einfach auf den Kopf gestellt. Die jeweilige Unterseite sollte man beim verleimen mit Frischhaltefolie abdecken, damit der Leim nicht die Pressbox mit dem Lautsprecher verbindet. :doh:

Das Material der Kiste ist recycelt, Baustufen, OSB vom Dachaufbau, Dachlatten. Wink
Die Pressbox und ich werden noch eine enge Beziehung eingehen, da wir die nächsten Tage miteinander verbringen.
[ATTACH=CONFIG]57462[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]57463[/ATTACH]

Dann wünsche ich euch ebenso frohes basteln!

Christian



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  Bedämpfungslose Gehäuse
Geschrieben von: mtthsmyr - 07.12.2020, 21:22 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (174)

Hallo miteinanander,

Ich würde gerne die Frage diskutieren, ob an dem Konzept minimaler oder sogar komplett fehlender Bedämpfung in Tieftonabteilen irgend etwas dran ist.

Es ist mir bei eigenen Projekten aufgefallen, dass gar kein Dämmmaterial zwar die erwartbaren Gehäuseresonanzen zur Folge hat, aber auch positive akustische Effekte mitbringt, wie sehr gutes Ansprechverhalten bei niedrigen Pegeln und eine subjektiv lebendigere Spielweise. In der Vergangenheit habe ich mich schlußendlich immer für das solide Bedämpfen entschieden. Aktuell habe ich jetzt mal wieder eine Erfahrung gemacht, die mir doch zu denken gegeben hat.

Bei meinem aktuellen 3-Wege-Lautsprecher wurden den Basstreibern (Fountek FW168k) separate Einzelgehäuse spendiert, deren größte Ausdehnung 32cm ist. Die erste Resonanznull liegt theoretisch wie praktisch bei ~540Hz. Trennung ist LR2 @ 400 Hz. Das geht so halbwegs, d.h. man hört die Resonanzen bei 540Hz. Vor allem bei Stimmen und ja, keine Dauerlösung. Aber davon abgesehen ist das Ansprechverhalten des Tieftonabteils bei niedrigen Pegeln richtig, richtig toll. Hoppla, das geht ja doch! Nun habe ich das natürlich nicht so gelassen und erst mal etwas Micropor im Gehäuse verteilt. Resonanzen sind gezügelt, alles normal. Alles "gut". Nur diese außergewöhnliche Lebendigkeit, das feine Ansprechen auf leise Tieftonsignale, das ist jetzt deutlich vermindert.

Ist das Psychoakustik, dass die Störungen im Frequenzgang bei niedrigen Pegeln einen positiven Klangeindruck erzeugen? Oder ist da noch etwas anderes im Gange?

tim1999de schrieb:Kleiner im Vollholz Eichen Gehäuse kann der SB23MFCL45-4 überzeugen, wenn das Gehäuse absolut keine Bedämpfung enthält. Minimale Bedämpfung und der Grundton ist tot. Da reagiert dieser Treiber sehr extrem. Daher kann ich den auch nur bedingt empfehlen.

Offensichtlich gibt es hier auch noch andere Teilnehmer hier,die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. "Minimale Bedämpfung und der Grundton ist tot" - würde ich nicht so deutlich formulieren, aber meine Erfahrungen gehen in eine ähnliche Richtung.

Bei kommerziellen Beispielen hätte ich bisher nur die Lumen White (z.B. silver flame) nennen können, die ohne Dämmmaterial antreten. Referenz hier und dort, aber mit sehr fragwürdiger messtechnischer Performance (z.b. Stereophile).

Dann ist da aber noch die Trenner & Friedl Isis. Laut hifitest kein Dämmmaterial im Bassabteil. Leider keine Messungen. Die habe ich in beiden Varianten (Mk1+Mk2) gehört. Probleme habe ich da keine gehört - ganz im Gegenteil. Das scheint richtig gut zu funktionieren. Die Frage ist: warum?

Und bei der Gelegenheit können wir vielleicht auch noch darüber spekulieren, was T&F bei der Isis Mk2 gemacht haben könnte (drittes Bild in der Galerie auf folgender Seite):
https://www.zeitgeist-hifi.de/sortiment/...iedl/isis/

Interne Diffuser + IRRs - was meint ihr?
Ach ja, wen das Thema partout nicht interessiert - einfach mal nicht posten! :ok:

VG, Matthias

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  Wechselschallwand
Geschrieben von: chinakohl - 07.12.2020, 19:23 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (137)

Moin,

wie bereits in `nem anderen Thread erwähnt, plane/baue ich gerade ein 120L Gehäuse bei dem ich die Schallwand wechselbar machen möchte.
Da ich nicht unbedingt jedesmal geschätzte 10 Schrauben pro Schallwand lösen und wieder festziehen möchte, suche ich quasi ein "Schnellwechselsystem".
Holzschrauben fallen ja aus wegen mehrfachem lösen und anziehen - das leiert mit der Zeit bestimmt aus. Rampa-Muffen ? Schraub` ich mir beim Wechsel `n Wolf ..... oder Akkuschrauber und Inbuss-Senkkopf Schrauben (gibt`s sowas in M5 oder 6? ). Ich hab` da schon an Kofferverschlüsse - so wie an flight cases- gedacht.
Sieht bestimmt "interessant" Big Grin aus .... https://www.casebuilder.com/de-de/schnap...klein.html
........ also shyce.
Sonst jemand eine Idee ?

Gruß
Arvid

P.s: Ich suche Info`s zu Visaton BG31 - 12" Chassis, 52Hz fres, 45 Hz - 8Khz, hergestellt bis 1982 ........ könnte mal jemand in seinem Archiv nachsehen?

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  Center-Position (immerhin diy-Boxenständer)
Geschrieben von: Dale - 07.12.2020, 14:45 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (15)

Moinmoin,

da meine Boxen (im Bau) nun endlich auch bei Filmen für die Musik verantwortlich sein sollten, habe ich das Problem, dass der Center nicht auf der Höhe wie die Frontlautsprecher funktioniert. Passt einfach nicht unter die Leinwand.

Also, gibt es wenige Optionen:

  1. einfach tiefer stellen - das passt schon
  2. tiefer stellen und leicht "nach oben" anwinkeln
  3. Front-Lautsprecher tiefer stellen, sodass unbedingt alle Lautsprecher auf gleicher Höhe sind.

Die Boxenständer werden in der Höhe nicht variabel gestaltet.

Zwischen 1 und 2 bin ich mittelmäßig flexibel, es geht um einen 20cm Unterschied bei ca. 3m Sitzabstand der üblichen Hörposition.

Beste Grüße und vielen Dank für irgendwelche Meinungen dazu.
Dale.

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  Kann So eine Tonarm Achse funktionieren ?
Geschrieben von: Olaf_HH - 06.12.2020, 20:39 - Forum: Laufwerke - Antworten (35)

https://www.sony.de/electronics/audio-ko...ps-lx310bt

Frage, kann so Geometrie eines Armes und seiner Aufhängung überhaupt vernünftig funktionieren ?
Und ja, ich weiss das der Dreher selbst sicherlich nicht brauchbar ist, mir geht es nur um den Arm der nicht in der Mitte der Drehachse steht.

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  digitale Raumkorrektur - wie?
Geschrieben von: tim1999de - 06.12.2020, 14:31 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (48)

Hallo Zusammen,

ich versuche mich gerade in die Problemstellung einzuarbeiten, dass Lautsprecher im einen Höraum so und im anderen anders klingen.

Zuerst der Ausgangspunkt:
Es wird Software als plugin für Foobar2000 oder aber auch für Aroio (RaspberryPI Betriebsystem von Abacus) angeboten wie Acourate:
https://www.audiovero.de/en/acourate.php
oder Room EQ
https://mathaudio.com/room-eq.htm

Dann gibt es noch Software für Fertigprodukte, hier finde ich Dirac:
https://live.dirac.com

Bei der Beschreibung der Arbeitsweise ließt sich RoomEQ und Acourate gleich. Ein relevantes Detail ist, dass man RoomEQ ausprobieren kann, Acourate ist in der Testversion sehr beschnitten, da funktioniert die Anpassung der Impulsantworten nicht.
Was beide von sich behaupten ist, dass sie mit aller geringstem Delay auskommen, die gemessene Impulsantwort glätten und darauf den EQ anpassen und über eine Zielfunktion die Impulsantwort korrigieren.
Die Zielsetzung ist, dass dann am Hörplatz ein sehr idealer Frequenzgang ankommt, der auch zeitlich ziemlich optimal passt.

Nun zu meinem Experiment.
Also ich verwende zwei 3-Wege Lautsprecher am kleinen Verstärker, USB-DAC und Notebook mit foobar2000 zum Abspielen von flac Dateien von CDs.
Also normale Qualität sozusagen.
Wegen der 330€ benutze ich nicht Acourate, sondern das kostenlose RoomEQ plugin.
Entsprechend dem standartisierten Vorgang nehme ich mit einem Klasse 1 Mikrofon (nahezu linearer Frequenzgang mit geringen Toleranzen) die Messungen am Hörplatz vor. Dann generiere ich die Vergleichskurven und pegele den Bypass entsprechend ein.
Das ist im RoomEQ Tool definitiv sehr einfach zu realisieren, auch so, dass man zwischen der gefilterten und ungefilterten Variante in gleicher Lautstärke hin und her schalten kann.

Nun das Ergebnis ist schon mal voll ernüchternd:
possitiv: bei der Einstellung: "neutral" bleibt die Klangfarbe gegenüber des Bypasses unverändert natürlich.
negativ: die akustische Bühne lößt sich nicht mehr so gut vom Lautsprecher, der Klang wird enger und er klingt subtil verrauscht - also weniger deutlich. Die Begeisterung Musik zu hören verschwindet eigentlich sofort.

Jetzt zu den eigentlichen Fragen:
Diese Technik ist ja nicht neu und es muss ja Personen geben, die so eine Technik schon "positiv" erlebt haben, bzw. nutzen.
Hat schon jemand mal Acourate mit RoomEQ verglichen?
Stimmen die Werbeaussagen von RoomEQ? Hat das jemand schon mal nachgemessen?

Ist es von der theoretischen Seite überhaupt möglich, ohne Up-sampling so ein Filter ohne hörbaren Klangverluste zu verwenden?

Dann wundert mich etwas:
Seit gut zwei Jahrzehnten wird an der elektroakustischen Nachhallzeitveränderung von Räumen getüftelt. Hierbei gibt es unterschiedliche Varianten:
Die einfache ist die elektroakustische Nachhallzeitverlängerung, hier hat MeyerSound eine Anlage in der Stadthalle Ingelheim installiert, die es ermöglicht, den Saal frei zu besprechen. Hierbei werden frühe Reflexionen elektroakustisch in den Saal eingespielt, sodass die Stimme sauber und intensiver - subjektiv lauter - klingt.
Die eher schwierige Variante und auch akustisch grenzwertige ist die der Echokompensation in Sälen - sowas gibt es im Haus der Musik in Moskau. Das ist auch eine Anlage von MeyerSound. Hierbei handelt es sich in gewissem Maße um eine Gegenschallanlage. Das drückt aber auf den Ohren, warum es die Musiker nicht gern nutzen.

Diese bei den Sälen angewendete Technik der zeitlichen Signalverarbeitung würde für das heimische Hifi durchaus die Möglichkeit eröffnen, frühe Reflexionen, die psychoakustisch zur Verbesserung der auditiven Wahrnehmung beitragen, dem Signal der Lautsprecher bei zu mischen. Hierbei liegt der Schwerpunkt darauf, dass zu den im Raum vorhandenen Reflexionen fehlende beigemischt werden. Gerade im Oberbass erzeugen unsere Wohnräume wenige "Echos", also tonalen Nachhall, der einzelne Töne betont. Wird nun zusätzlicher "Hall" in den vom Raum nicht unterstützten Frequenzbändern zugemischt, sollte das dazu führen, dass der Hörraum größer klingt, als er ist und damit kann das Erlebnis Musik zu hören gesteigert werden, da die Musik dann voller und interessanter klingt.

Diese Form von Frequenz selektiven Nachhallfaltungsfilter - ich denke, das sollte mit IIR-Filter umsetzbar sein - habe ich bisher noch nirgends gefunden.
Das würde im Gegensatz zu den eingangs aufgeführten Programmen zu viel mehr Musikerleben führen und genauso wie bei den FIR-Raum Filtern, zu einem gleichmäßigeren Frequenzgang.

Kennt jemand sowas?
Hat sich schon jemand von Euch damit auseinander gesetzt, oder sogar sowas mal programmiert?

Grüße Tim

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  Hochtonunterstützung für Altec 420 Biflex
Geschrieben von: Frank4 - 05.12.2020, 19:11 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (31)

Hallo zusammen,

ich bin Frank, 43 Jahre alt, wohne in Münster und bin ein relativ neues Mitglied dieses Forums. Mit ein paar Mitgliedern hatte ich schon kurzen, aber netten Kontakt.

Ich beschäftige mich schon länger mit den Aufbau von Lautsprechern. Angefangen hat es 2003 mit den originalen Jericho-Hörnern. Danach folgten verschiedene Schallwände wie z.B. JE-Labs oder große FL-Hörner.

Momentan mag ich meine Saba Celli. Außerdemich höre seit einiger Zeit ganz zufrieden mit Altec Santana 1-Lautsprechern. Verbaut sind darin die originalen 420 biflex mit einer Empfindlichkeit (laut Altec) von 97dB/m/W. Dazu spielen die weit verbreiteten ‚Phenolic ring tweeter‘ mit etwa 90dB/m/W, abgetrennt mit einem Kondensator von 5-6uF.

Hier liegt der Grund meines Beitrags:
Während mir die 420 sehr gut gefallen, fehlt mir eigentlich immer etwas Auflösung und Lautstärke im Hochtonbereich und ich überlege schon länger, was ich machen kann. Vielleicht ein Horn (811) statt des Hochtöners, oder die JBL Zitronenpressen oder Electro Voice T35? Oder etwas modernes: BMS 4550 (mit welchem Horn?), oder ein moderner Hochtöner….

Ich bin von den Möglichkeiten etwas überfordert und kann, schon rein finanziell, nicht einfach alles ausprobieren. Mir ist außerdem natürlich auch klar, dass das Ganze auch angekoppelt werden muss und ihr mir nicht sagen könnt: Mach es so-und-so, das wird cool.

Stattdessen würde ich mich einfach über ein paar Denkanstöße freuen, denn ihr habt viel mehr Erfahrung als ich… :-)

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  Extrem lautes Rauschen nach dem Einschalten.
Geschrieben von: RollatorOma - 05.12.2020, 15:37 - Forum: auverdion - Antworten (4)

Hallo ,ich verwende das Aurora mit den Versionen

GUI: v2.0.3 FW: v2.0.3

mit Home Cinema 7.1 vorher mit 8channels.

Ich habe das Problem, das das Aurora etwa 10-20% wenn ich es anschalte auf allen Kanälen nehm ich an (zumindest auf 1+2, den rest kann ich nicht sagen da ich sofort wieder alles auschalte ob der Sub also 8 läuft weiß ich nicht(mein Schock ist hier noch zu groß)) ein Rosarauschen mit maximalem Pegel rausgibt. Ich bekomme dann immer einen halben Herzinfakt da alles extrem Laut ca. 90dbA rauscht. Diesem Phenomen hatte ich auch schon mit den neueren Versionen die es gab. Inzwischen schaue ich immer ob die verbindung zur Weboferfläche gelingt. Dies ist allerdings kein garant dafür das es danach nicht doch rauscht.
Ich bin langsam echt ratlos und bin kurz davor das Aurora wieder auszubauen.

Hat jemand evtl. das gleiche Problem?

Ich bitte hier um Hilfe.

Gruß

Markus Grimm

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  Arbeitszimmer
Geschrieben von: Trueschooler - 04.12.2020, 09:33 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (14)

Hallo allerseits!

Aufgrund von HomeOffice und Homeschooling muss das Arbeitszimmer etwas aufgebessert werden. Ganz wichtiges Thema ist nicht ausnahmsweise der SoundWink, sondern eher die Beleuchtung. Vielleicht könntet ja jemand den einen oder anderen allgemeinen Tipp geben.

Ist es besser, eine Schreibtischlampe aufzustellen, oder besser stärkere Deckenleuchte anbringen? Wie macht ihr das?

Würde mich über ein paar Idee freuen. Danke.

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  Suche Dreiwege-Open-Baffle Bauvorschlag, gerne mit etwas Vintage-Charakter
Geschrieben von: Koaxfan - 02.12.2020, 13:07 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (27)

Meine Weichensuche hat sich ja erstmal zu einer Chassis-Suche entwickelt: Für diesen Kuba-Musikschrank https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/show...iche-bauen suche ich bewährt zusammenspielende Chassis. Dabei wäre es gut, wenn der Tieftöner wirklich maximalst 20cm Einbaumaß hat, denn schon die (von den Parametern wahrscheinlich ohnehin nicht passenden aber vorhandenen) SPH-200KE sind schon etwas zu groß für einen versenkten Einbau. Die aktuell vorhandenen Isophon P20 sind wohl eher Breitbänder.

Dreiwege ist gesetzt, Quasi-Open-Baffle ebenfalls, die Chassisabstände sind leider vorgegeben. Viel Pegel muss die Kombi nicht abkönnen, gehört wird Hardrock/Metal/Trance.

Kann jemand einen Bauvorschlag empfehlen?

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