mein aktuelles Projekt ist die Restauration eines Pärchens ELAC Lautsprecher vom Typ EL 115 S II. Es handelt sich dabei um 2-Wege Bassreflex-Standlautsprecher mit D'Appolito Anordnung.[TABLE="class: device-width, width: 100%, align: center"]
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[TD="class: device-width"][h=1][/h]Der Vorbesitzer hat die Gehäuse wohl mal neu lackiert und beim Wiedereinbau der Technik leider ziemlich gepfuscht. U. a. waren die LS-Chassis willkürlich verpolt angeklemmt. Am Ende kam halt nur Müll dabei raus, was ihn wohl dazu veranlasst hat, die LS zu verkaufen.
Da ich genau über dieses ELAC Modell Typ bei google nicht wirklich Informationen gefunden habe, möchte ich hier ein paar Fragen loswerden und hoffe auf Eure Hilfe.
1. Polung der Hochtöner
Die TT-Chassis habe ich für einen ersten Funktionstest komplett wieder "richtig" herum angeschlossen. Leider war auch ein HT verpolt. Nun gibt es ja Lautsprecher-Entwicklungen, wo so etwas mit Absicht gemacht wird (dann aber auf beiden Seiten ;-) ). Hat jemand für dieses Modell eine Info, wie die Polung im Original gewesen ist? Wenn nein, wie kann ich dies sonst herausfinden?
2. Frequenzweiche
Auf der Weiche sitzt eine Glühlampe als HT-Schutz. Auf einer Seite hat der Kolben bereits Risse und ist blind, es kommt zwar noch Signal durch, aber wer weiß, wie lange noch...
Ich würde dieses Bauteil als Schutz nicht wirklich benötigen. Reicht ein überbrücken, oder soll ich einen Festwiderstand einlöten. Wenn ja, welche Größenordnung wäre im Mittel passend?
3. BR-Abstimmung
Im Zuge des Tests habe ich im Bassbereich eine leichte Überhöhung der Oberbässe festgestellt, dafür weniger Tiefbass. Ich würde die Rohre gerne etwas verlängern, um dem ein wenig entgegenzusteuern. Gleichzeitig werde ich etwas mehr Wolle benutzen. Das wird wohl auf ausprobieren herauslaufen, aber dennoch eine allgemeine Frage hierzu:
Jede Box hat 2 Rohre (beide hinten, eines auf halber Höhe, eines unten). Was passiert physikalisch, wenn Rohre mit verschiedenen Längen eingesetzt werden? Fluch oder Segen? Hat das mal jemand probiert?
Ich habe leider nicht die Möglichkeit, Ergebnisse messtechnisch festzustellen. Das geht bei mir alles über "Trial and Error" ;-)
Deshalb würde ich mich über Unterstützung hier aus dem Forum sehr freuen!
Die Scan Speak Discovery Serie hatte es mir schon lange angetan, also schnappte ich mir 30W/4558T00, 18W/8434G00 und D2604/833000 an einem WG-300 um damit einen gefälligen Dreiweger zu bauen. Das Gehäuse ist nichts aufregendes und war schnell fertig - Gehäuseplan findet ihr im Anhang:
Dann ging es an die Weiche, erst traditionell mit Wagos:
Und dann auf Platine:
Mittel- und Hochtöner sind um ± 2 dB anpassbar, die Abstrahlung in 10° Schritten schaut wie folgt aus, optimiert wurde auf 30° über die kurze Seite:
Und hier nochmal in voller Pracht:
Wer mich kennt, weiß das ich mich mit Klangbeschreibungen schwer tue, also zitiere ich einfach mal einen befreundeten Selbstbauer:
Zitat: Nun denn, nachdem wir sowohl die SG12 samt Gehäusesockel sowie den V16 in mein Zimmer brachten und in die vorhergesehene Position brachten, war der anstrengende Teil vorbei und die Buchegefertigen Speaker machten sich sehr schön wie ich finde 😃Danach war das Motto nämlich nur noch: Genießen.
Zur Info: Die Lautsprecher sind für eine wandnahe und nicht gewinkelte Aufstellung konzipiert. So standen sie auch in etwa 1.5-2m (HT/MT<->HT/MT) Abstand plan an der 3.2m breiten Wand. Unser Hörabstand lag bei ca 3m auf 4.65m Raumlänge.
Nun kommen wir zum Hörtest: Dominic ist Fan von gut produzierter elektronischen Musik und hat eine entsprechende Playlist vorbereitet. (Ich bin ganz schlecht was Titel, Interpreten usw angeht, deswegen fasse ich meine ganzen Eindrücke zusammen. Was die Playlist angeht, kann Dominic aber bestimmt noch helfen.) Eigentlich nicht meine Musik, aber ich habe mich überraschen lassen - und das hat sich gelohnt.
Die ersten Stücke haben sofort gezeigt was die Lautsprecher können. Einen absolut krassen Sub- und Kickbass, welcher genug Punch und Volumen hat, aber gleichzeitig auch knallhart und trocken rüberkommt. Das hat mich schon umgehauen und uns beiden ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert 😁
Desweiteren kommt der Lautsprecher mit der passenden Gehäuseerweiterung (dem Sockel) auch nach ganz unten herab und das, OHNE im oberen Bassbereich aufzudicken. So kann man im ersten Moment auch gut Defizite vortäuschen, aber nicht bei den SG12. Nochmal hervorheben möchte ich auch den Kickbass. Wir haben auch was vom Nathaniel Townsley Trio gehört, dessen Aufnahme sehr gut gemischt ist und so authentisch wie die Bassdrum getreten wurde, habe ich das selten erlebt. Als Drummer weiß ich wie eine Bassdrum zu klingen hat und bei der Aufnahme passte es einfach, Punkt. Punch, Härte, Nachdruck und dazu eben eine gewichtete Menge von Trockenheit und lebhaftem Bass. Ist schwierig in Worte zu fassen, aber vielleicht wisst ihr was ich meine.
Bevor ich noch weiter vom Bass schwärme, kommen wir zu der Mittel- und Hochtoneinheit. Da bleibe ich direkt mal beim Townsley. Seine Becken, aber besonders die Glocke des Rides sowie die Hi-Hat waren auf den Punkt wiedergegeben. Präzise, detailliert, aber nicht zu aufdringlich oder ermüdend. Und das war meine erste Sorge, denn bisher war sehr häufig der Hochton mein Problem beim Probehören von LS. Der ScanSpeak aber macht einen super Job, er löst fein auf, gibt alles wieder und ist für mich "smooth" genug in den Höhen - respekt!
Auch was Transienten und S/T/P - Laute angeht, kann ich mich nicht beklagen. Gitarren wurden wie die Hi Hats sehr fein, aber weder zu vorder- noch hintergründig wiedergegeben. Stimmen spielten grundsätzlich sehr neutral und verfärbungsfrei auf. Mehr braucht man mit den restlichen Infos, so denke ich, nicht zu sagen. Mit dem passenden Grundton hatte man auch gleich das richtige Feeling und das macht einfach Laune zu hören.
Nun komme ich zu der Bühnenabbildung: Am Sonntag habe ich da schon mit Dominic drüber gesprochen und das ist auch bauartbedingt so: Eine unglaublich Tiefe Bühne ist sehr schwierig zu produzieren mit den Lautsprechern, aber das ist in normalen (Wohn-)zimmern, auch nach meinen bisherigen Erfahrungen, fast immer so. Wenn man nicht grade sehr viel Platz hat, ist eine Metertiefe Bühne - so denke ich - schwierig zu erreichen.
Zurück zur SG12. Man hat sofort eine Bühnenmitte, Sänger werden (bei entspr. Aufnahme) ganz klar mittig positioniert. Der Klang löste sich allgemein gut von den Chassis, sodass man nicht das Gefühl einer Lautsprecherlokalisierung hat. Fernab der Mitte können die LS auch gut differenzieren/separieren und eine realistische sowie mehr als ausreichende Bühne aufbauen. Das heißt, ich konnte klar die Drums von den Gitarristen unterscheiden und wenn sich dazu noch Streicher im Hintergrund befanden, kamen diese sogar noch gut rüber.
Zur Bühnenbreite nochmal: Bei einem Stück kommt irgendwann aus dem nichts(!) ein mega Bass von weit rechts und dieser als Beispiel hat mich echt erschrocken, das war krass 😅
Beim Townsley kann man auch ganz klar Snare vom Ridebecken trennen, da diese eben differenziert werden.
So komme ich nun auch zur Dynamik: Hier kann ich Alex' Aussage bestätigen, dass sie einen livehaftigen Charakter haben. So kommt manches vollkommen unerwartet, so schnell, so kräftig, wie als wenn man wirklich im Konzertsaal steht.
Nun, ich hoffe dass die Leser meines Berichts zumindest einen Eindruck der Speaker bekommen haben und meine stellenweise Freude einfach so hinnehmen können :)
das Netzteil meiner Marantz-SM80 Endstufe macht Probleme:
Sie erzeugt Störgeräusche auf beiden Kanälen. Die Ausgangsspannung ist auch unsymmetrisch +40V/-60V, auf beide Kanäle gleich. Auf der Platine befinden sich nur zwei Gleichrichter S5VB20, 4 Elkos 12000µ/63V und ein kleinerer Kondensator.
Was auch auffällt es entladen sich 2 der vier Elkos nach Ausschalten relativ schnell, die beiden andere halten die Spannung über Tage.
Was meint Ihr, sind die Gleichrichter hin oder 2 der vier Elkos?
Danke schonmal !
da mein PC abgeraucht ist möchte ich mein Notebook zum messen nutzen (Arta). Kann mir jemand
eine gute USB-Soundkarte zum messen empfehlen oder einen Link zu diesem Thema senden?
ich habe die letzten 3-4 Wochen fast jeden Tag Musik gehört, war davor nicht unbedingt die Regel.
Warum ? Der Grund sind diese Lautsprecher :
Nachdem man so widersprüchliches über den MSW liest, musste ich das einfach mal selber mal probieren.
Vor über einem halben Jahr bin ich übers Forum an 2 MSW gekommen.
Einer defekt (Schwingspule), der andere leicht zerschrammt (Folie), dafür aber ein akzeptabler Preis.
Also gleich mal zu Manger zwecks Überprüfung geschickt.
Nach Rückmeldung was denn sonst noch so defekt ist (Dämpfer), habe ich mich zu einer komplett Überholung
entschieden und ca. 3 Wochen später die restaurierten MSW zurück erhalten.
Als Tieftöner kommt ein Scan Speak 26W/8534G00 zu Einsatz.
Es sollte geschlossene LS werden, aktiv entzerrt wenn erforderlich.
Das Gehäuse ist ca. 100 x 30 x 37 cm (H/B/T) und ich komme damit auf eine Abstimmung von ~0,57 für die TT.
Die Gehäuse Ausführung ist diesmal Birke MPX für Front und Rückseite, der Rest in Baubuche.
Zur Abstimmung :
Der MSW läuft hier, bis auf den schmalen Einbruch bei ca. 1700 Hz, auf Achse in einem +- 2,5 dB Range.
Hochpass LR24 bei 450 Hz, schmaler PEQ Absenkung bei 490 Hz um die Filterkurve optimal anzupassen.
Der Scan 26W wird bei 450 Hz Tiefpass gefiltert, Baffle Step zu 2/3 mit einem Shelving korrigiert
und auch hier PEQ bein 950 Hz um die Filterkurve optimal anzupassen.
Der Einbruch bei ca. 180 hz ist Raum bedingt, messe ich so bei all meinen LS.
Da der MSW außerhalb der Achse stark abfällt gibt es noch eine Auffrischung von +8dB bei 12kHZ, Q = 1,5.
Das linearisiert den Abfall unter 15 - 20 Grad. Der HT lässt sich jetzt schön mit der Einwicklung anpassen.
Für ein wenig mehr Spaß jetzt noch den Bass leicht angeboben, +3dB bei 60 Hz, Q 1.
Bin ich am Ziel angekommen?
Zumindest hatte ich in den letzten Wochen nicht das Verlangen noch was zu korrigieren
Mal sehen wie lange der Zustand anhält, jetzt wird erst mal weiter gehört ...
Moin,
ich bin auf der Suche nach den TSP des Tieftöners der 2031A. Möchte vor dem Kauf klären, ob sie sich in ein flacheres evtl. geschlossenes Gehäuse verpflanzen lassen.
Hallo Leute,
der Erwerb von 2 FreeDSP Aurora Boards weckt langsam aber sicher wieder den Bastel - bzw. Spieltrieb in mir.
Kann man ( ich ) den Klang meiner Anlage verbessern? Es geht mir nicht wirklich ums Basteln, sondern hauptsächlich um eine Verbesserung meiner Stereoanlage.
Mein Setup besteht momentan aus:
Visaton Atlas compact MkII http://forum.visaton.de/showthread.php?t=5295
wobei ich da als HT einen Harwood AM 20 verbaut und die Weiche an die der Mk V angenähert habe, um speziell die MT Kalotte und den 17er ein wenig besser voneinander zu trennen. Meine bescheidenen Mess- und Entwicklungskünste haben dabei gute Additionen bei den Übergängen erbracht und der Summenfrequenzgang passt auch.
Dazu betreibe ich noch einen HKM XX21 in 600l auf 16 Hz abgestimmt und das ganze in 30 m² .
Trennfrequenz aktuell bei 100 Hz. BR Kanäle in den Atlanten sind zu.
Das ganze klingt für meinen Geschmack wirklich ausgezeichnet. Zumindest bis zu sehr gehobener Lautstärke.
Ab einem gewissen Punkt kippt der Klang allerdings ins Schrille / Lästige.
Da ich ganz gerne mal laut höre, wäre das ein Punkt, wo ich Verbesserungspotential sehe.
Wobei ich natürlich nicht beurteilen kann, woher der schrille Eindruck kommt:
Treibe ich die Boxen an ihr Limit? ( am ehesten die 50er Kalotte?!?)
Macht einfach der Raum "zu", wie man es hier im Forum allenthalben liest?
Ist es schlicht und einfach mein Gehör?
Wie grenz ich das sinnvollerweise ein?
Folgende Möglichkeiten habe ich mir überlegt:
1.) Einfach so lassen und Musik hören!
2.) Vollaktivierung des gesamten Systems. Mit steileren Trennungen sollten die Phasenbeziehungen zwischen nicht benachbarten Chassis einfacher werden, die einzelnen Wege werden unterhalb der Trennfrequenzen weniger belastet.
Nachteil: Hierfür brauche ich 2 Auroras und die Kopplung von mehreren Boards ist noch nicht implementiert.
3.) Vollaktivierung unter Verwendung höher belastbarer bzw. lauterer Treiber. Hier die Weiche in aktiv anzupassen, sollte auch für mich mit vertretbarem Aufwand machbar sein.
4.) Neukonstruktion mit Augenmerk auf Pegelfestigkeit ( und Abstrahlverhalten? )
Was würdet ihr da als sinnvoll erachten?
3 Wege plus Sub wären mit nur 1 Aurora voll aktivierbar.
Denken täte ich da an eine Kombi 15" + 8" + HT.
Ein Pärchen Kappapro 15 LF wird gerade günstig in meiner Nähe angeboten.
Der Celestion TF 0818 scheint günstig und gut zu sein.
Nur welchen HT da dazu?
Ein Kompressionstreiber mit CD Horn böte sich an, nur irgendwie hat mich bisher noch kein gehörter klanglich wirklich überzeugen können.
Der TPL 150/H geht sich budgetär nicht aus
Darf man Bernd Timmermanns glauben, gäb´s aber durchaus Kalotten, die bei 2 kHz 110 dB ohne größere Verzerrungen schaffen. 2 Kandidaten wären:
Bleibt dann die Frage, ob ich damit was klanglich den Atlanten mindestens Ebenbürtiges hinbekomme, und ob dann nicht doch der Raum / mein Gehör beim gleichen Pegel zumachen, wie jetzt auch
Vor knapp zwei Jahren hat mich die verrückte Idee gepackt mit meinen rudimentären Kenntnissen der Regelungstechnik einen Class A Verstärker zu entwickeln der die imho besten Dinge von früher und heute vereint: einen Audio-Operationsverstärker direkt gekoppelt an einen Class A Emitterfolger innerhalb der Rückkopplung.
Nach vielen Simulationen ist dann im Groben das dabei herausgekommen:
Um einen ausreichenden Spannungshub zu erreichen ohne Spezial-HV-OPVs zu verwenden, steuere ich die zwei Kanäle eines LME49860 mit invertierter Polarität an, was gebrückt einen Spannungshub von +- 40 Vpeak ergibt. Danach geht es durch eine thermisch gekoppelte Ruhestromeinstellung in zwei Dreifachemitterfolger der je vier Paare MJL4281/MJL4302 beinhaltet. An deren Ausgang geht es zurück in die Rückkopplung der OPVs und eben an den Lautsprecheranschluss.
Im Detail schaut das dann so aus:
Die sich ergebende Platine kann in der gebrückten Konfiguration als auch zweikanalig betrieben werden, dann eben mit nur einem viertel des Spannungshubs:
Und simuliert sich bei 19kHz + 21kHz und 100W an 8Ohm so:
Nun aber weg von all der Theorie und ab in die Praxis, denn langsam aber sicher trudelten alle Bauteile und die Platinen ein:
Diese wurden darauf hin verlötet:
...und dabei beging ich einen großen Fehler, denn da ich SMD scheue wie der Teufel das Weihwasser, habe ich mir den kleinen LME49860 bis ganz zum Schluss aufgehoben:
Sportlich, aber ging
Derweil ist auch das Metall angekommen, die DVD dient als Größenvergleich
Nun konnten die Transistoren aufgesetzt und eingelötet werden:
...und es kam der große Moment der Wahrheit, das erste mal Anschließen an zwei Labornetzteile:
Nichts kaputt, alle Spannungen und Ströme passen also ran ans Gehäuse:
Probesitzung bestanden, die 1000VA RIngkerne und die 800.000µF wirken im Vergleich allerdings winzig.
Danach fleißig Strippen gezogen:
tja, ich brauchte sie zwar nicht, aber mir sind durch ein Tauschgeschäft zwei ESS AMT1 zugeflogen
Da ich momentan noch mein OB-Projekt finalisiere und im Arbeitszimmer an einer neuen PC-Beschallung arbeite, liegt die Realisierung erst in der Zukunft (hoffentlich 2020), aber ich möchte etwas mit den Hochtönern machen, sind ja schließlich Klassiker.
Da ich mir vorgenommen habe meine Projekte in Zukunft (vor allem für mich selbst) vermehrt zu dokumentieren, starte ich als guten Vorsatz jetzt schonmal den Thread.
Ich habe das AMT-Paar erstmal auf Achse vermessen (ca 1m Entfernung, Pegel nicht kalibriert, gefenstert):
Die Treiber sind mit LR48 hochpassgefiltert bei 1500 Hz.
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Nicht überragend deckungsgleich, aber ich denke noch praxisgerecht, oder?
Jetzt suche ich nach einem passenden Spielpartner für die Tief- Mitteltonabteilung. Hier im Board hatte mal jemand eine Art niedrige Notch mit 2 BG20 mit dem AMT realisiert, das fände ich ganz charmant. Wobei ich mit dem Gedanken spiele, die BG20 parallel laufen zu lassen wie im CT250 - bin durch den MiniDSP 2x4 HD auf 2 Wege pro Lautsprecher limitiert. Sonst muss ich das teilpassiv machen... :eek:
Habe mal spaßeshalber das hergenommen was noch da ist und die Treiber auf meine GHP-Boxen mit SICA 426t 8" Breitbändern gestellt und die bei besagten 1,5 kHz aus dem Rennen genommen:
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Am Hörplatz sieht das folgendermaßen aus (Einzelmessung - faul - wird ja bald wieder abgebaut):
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Und - naja - so richtig scheiße klingt's nicht :p
Dafür dass das so ein Schnellschuss war... die ESS AMT1 werden ja einigen ein Begriff sein, ich hatte sowas aber noch nicht gehört und bin für diesen Erstversuch ziemlich geflasht von der Auflösung - da kommen Details in Aufnahmen zu Tage, die mir bisher fremd waren, wunderbar aufgefächert und präsent aber keineswegs anstrengend. Für mich ziemlich beeindruckend.
Darunter geht's dann nicht ganz so beeindruckend weiter, aber ich find's trotzdem erstaunlich homogen. Vielleicht geht's mit 8" Pappen (BG20) in die richtige Richtung. Mir fehlt aber - gerade im Vergleich zu den Schallwänden mit 15" Tieftöner - Membranfläche vor allem im Bass. Das geht im Raum zwar tief (siehe Messung oben), aber so gut mir der Hochton auch im Vergleich zu den Breitbänder der Schallwände (momentan noch Omnes BB3.5 - bald TangBand W5 2143) auch gefällt, der Tiefton hat mir nicht genug "Körperlichkeit" im Vergleich zu den OBW15 in OB. Ob 2 BG20 pro Seite in Bassreflex da aufschließen können? :denk:
Die Zeit wird es zeigen, wenn hier weiter experimentiert wird... ich werde berichten.
Anmerkungen und vor allem auch Meinungen zu Tiefmitteltonkandidaten sind sehr willkommen.
Ich benötige für meine EV HR9040a Hörner einen Adapter.
Es sollen hier 1,4" Treiber mit der klassischen 4-Loch Bohrung montiert werden.
Am EV Horn lässt sich diese Bohrung nicht gut machen, ausserdem müssten knapp 3mm angeglichen werden. (1,29" auf 1,4")
Dieser Adapter müsste angefertigt werden. Das Material müsste schon eine ordentliche Dicke aufweisen (10mm??), damit man den Übergang hinbekommt und auch die Gewinde greifen.