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  Mindestanforderungen für einen Lautsprecher?
Geschrieben von: Kaspie - 13.05.2019, 11:57 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (38)

Hallo zusammen,
mir schwebt seit einigen Jahren immer wieder die Frage umher, wie die Mindestanforderungen für einen Lautsprecher sein sollten. Würde jetzt jemand anders danach fragen, hätte ich schon eine Hosentaschenantwort parat, die ich nur aus der Tasche ziehen müsste.
Mit geht es jetzt um die DIN 45500, die ja auch ein paar Antworten dazu geben könnte. Aber das ist mir zu kurz gefasst.
Welcher Frequenzgang wäre das Mindestmaß?
Welche Linearität?
Welche max. zu erreichende Lautsärke (für Heimgebrauch)

Größe, Verstärkerleistung und Klirrgrad sollten von den Antworten abhängen.

Mein Ziel dabei ist es, einen möglichst kleinen Lautsprecher zu bauen, der auch an einem kleinen Röhrenverstärker noch Spaß macht.

Der Minimalgedanke würde mich interessieren.

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  HiFi... schönstes Hobby
Geschrieben von: Open_Six - 12.05.2019, 23:00 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo Admin, hallo Mitglieder,

mein Name ist Jörn, ich lebe jetzt seit 50 Jahren auf diesem Planeten, in der Nähe von Eckernförde.
Vor kurzem habe ich an der Veranstaltung "Bandbreite" in Rendsburg mit meinem Projekt Open Six teilgenommen.
Ich habe dort viele sehr nette und hilfsbereite Menschen kennegelernt,
die mir durch die Bank weg ans Herz gewachsen sind.

Ich bin vor vielen Jahren, durch den Wunsch mir eigene Lautsprecher zu bauen, zu meinem 2.Beruf, Tischler, gekommen.
Heute bin ich nicht-selbstständiger Tischlermeister, Schwerpunkt Möbelbau, also beim Holz zu Hause.
Noch ein ganzes Stück davor habe ich eine Schulausbildung in Elektrotechnik durchlaufen
und kenne zumindest noch grundlegende Dinge aus diesem Bereich. Mehr aber auch nicht.

Dafür kenne ich Möglichkeiten das Abzeichnen einer Leimfuge
in der Lackoberfläche zu minimieren / zu verhindern.

Für mich sind es diese Dinge, das austauschen von Wissen, die uns nach vorne bringen.
Deshalb freue ich mich auf das Forum und neue Projekte.

Handwerkliche Grüße
Jörn

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  Vorstellung
Geschrieben von: KleinerKalle - 12.05.2019, 14:18 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hey Ihr!

Ich bin ziemlich neu im diy Lautsprecherbau. Früher habe ich mich viel mit Gehäuseprinzipien und Raumakustik auseinandergesetzt. Jetzt will ich ein eigenes Projekt in die Hände nehmen. Allerdings fehlen mir noch viele nützliche Informationen und denke das ich in euren Foren viel erfahren und lernen werde. Interessieren würden mich vor allem Subwoofer und Hornlautsprecher.

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  Arnok Vorstellung
Geschrieben von: arnok - 11.05.2019, 15:43 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hi!

Mein Name ist Arno, ich beschäftige mich viel mit Musik und Audio.
Ich habe Medientechnik (Bachelor) und Populäre Musik (Master) studiert und arbeite momentan als Testingenieur (Gesprächsqualität) im automotive Bereich.
Mit zahlreichen Musikprojekten von Metalcore (Schlagzeug) bis Elektropop (Synths, Programming, Sound&Songwriting) bin ich zwar schon ganz gut beschäftigt - aber es muss mittelfristig eine vernünftige Arbeitsumgebung (Wiedergabesystem + Raum) her damit man effizient arbeiten kann.
Dafür stöber ich schon länger hier im Forum und wollte mich deswegen auch einfach mal registrieren.

Liebe Grüße,
Arno

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  Lautsprecher Bauer aus Norden
Geschrieben von: Tommy200 - 11.05.2019, 15:16 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Moi,

Mein Name ist Tommy. Bin ein alter Man und komme aus Norden Finnland. Lautsprecherselbstbau habe ich ein bischen gelernt im Internet.
Ich spiele und messe mit Arta, HolmImpulse, REW, LSPCAD, Vituxcad,Behringer DCX2496, DEQX HDP.
Habe auch kleine 8W voll balancierte single Mono Röhren Endverstärker mit XLR eingang gebaut. Circuit Board
war gespielt mit EASYEDA CAD https://easyeda.com/. Habe auch THD Messungssystem (dummy load)
gebaut um meinem Röhrenverstärker zu messen.

Meine Interessen sind im DIY Aktivlautsprecherbau und habe ein 3 Weg Selbstabauprojekt (SB acoustics und SEAS Komponenten) gemacht.
Im diesem Forum bin ich gelandet um mehr Lautsprecherbau zu lernen und mein Wissen zu verbessern. Selbst fuhle ich noch
als Afänger im Lautsprecherbau, aber Geräte,software und Mikrophonen habe ich genug, wenn Ich
auch noch mehr zeit fuer eine gute Lautsprächer Hobby haben könnte. Humble Mind muss man im Lautsprecher Hobby haben !

Deutschland hat eine Rolle als Fremdsprache gespielt seit der Schule in Finnland und Deutsche Sprache ist echt schwierig
Fremdsprache fuer mich und darum bitte Ich um Verständnis ob ich auch Englisch manchmal schreibe.

MfG
Tommy

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  Das DIN-Ohr, oder wie tief, wie hoch und wie laut muss es werden? Alles nur mbM
Geschrieben von: Kaspie - 11.05.2019, 11:57 - Forum: Ich hab´ da mal ´ne Antwort! - Antworten (80)

Hallo zusammen,
ich versuche hier mal ein paar alte Grundlagen aus den Anfängen unseres Hobbys zusammen zu tragen.
Anfangen möchte ich mit unseren DIN-genormten Ohren.
Hierzu bemühe ich Tante Google und Wikipedia und verlinke diese nur.
Die Hörkurve:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c...he.svg.png

Zitat:
  • Sowohl bei tieferen Frequenzen als auch bei sehr hohen ist die Hörschwelle zu höheren Pegeln hin verschoben. So können sowohl ein tiefer Sinuston von 30 Hz als auch ein hoher von 15 kHz von Normalhörenden erst ab einem Schalldruckpegel von ungefähr 60 dB wahrgenommen werden.
Die Frequenzkurve: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c...b2phon.jpg
Höranalyse: https://simanowsky-kunath.de/wp-content/...rkurve.jpg
Die 400.000 er Regel :http://2a3-maniac.blogspot.com/2011/04/d...r-der.html
DIN 45500: https://de.wikipedia.org/wiki/High_Fidelity
Für den Anfang doch nicht schlecht, oder? Gefühlte 90% des Themas wären durch sachliche Begründungen erschlagenBig Grin

Die Frühgeborenen unter uns kennen diese grundlegenden Themen noch gut aus den alten Fachbüchern aus dem englischen Sprachgebrauch und evtl. in den zusammengetragenen und ins deutsche übersetzten Funkschau-Artikeln und Radio Praktiker Büchern. Alles war bis dahin gut und es gab bis dahin auch sehr gute Lautsprecher , die man sich anhören konnte.
1986 kamen dann die ersten Klang und Ton auf, die diese Tradition schön fortgesetzt haben und in ihren Grundlagenartikeln auch für die etwas später Geborenen eine hilfreiche Lektüre darstellten.
K&T hat hier maßgeblich unser Hobby voran gebracht. Anfänglich sind kleine Programme für die ersten PC´s auf Papier gedruckt worden, die man sich unter Basics abschreiben konnte. Diese waren auf den vereinfachten Formeln von Tiele und Schmal begründet. Man konnte das optimale Volumen berechnen. FreuSmile
Die PC´s wurden besser, Mit Lautsprecherselbstbau konnte man Geld verdienen, was die Programierer auf den Plan gerufen hat. Die ersten Simulationsprogramme erschienen. Die technisch Interessierten Anwender waren begeistert.
Jetzt kamen noch die Foren und es bildeten sich Kommunitiys.
Spätestens ab jetzt wurde es komisch.
Das, was die Hersteller gemacht haben, wollte auch Otto NV machen. Messen. Ein weiterer Markt in unserem Metier wurde eröffnet und dank der Foren sehr schnell in die Welt getragen. Es war ein rasanter Schritt, der uns teilweise sehr weit nach vorne gebracht hat. Aber leider auch auf Wegen geleitet haben, die dem gesunden Menschenverstand abträglich waren bzw. sind
Als Beispiel hierfür sind zu nennen: Da unsägliche Wettrennen nach tiefer , höher und absolute Linearität. Da sich diese auch noch visuell schön und anschaulich darstellen lassen und der Interpretation freien Lauf gelassen wird, braucht man im Prinzip gar nicht mehr selber seine Meinung bilden. Das wir extern erledigt.
Wie war damals der Aufmacher unserer größten Boulevardzeitung? Sie brauchen nicht nachzudenken,Wir bilden Ihre MeinungBig Grin
Leider wurde hier etwas wichtiges Unterschlagen: Die Entspannung. Sich der Musik hingeben und sich fallen lassen.
Wer schon einmal einen Hörtest hinter sich hatte, egal ab an der heimischen Anlage oder beim Ohrenarzt, wird festgestellt haben, dass man sich sehr konzentrieren muss, um auch die höchsten Töne noch hören oder wahrnehmen zu können. Das artet in Stress aus:eek:

Bei meinem Geschwurbel möchte ich auch auf Markeding eingehen.
Auch ne lustige Sache. Erst werden einem Märchen erzählt und die so weit vertieft werden, dass jeder daran glaubt. Es entsteht in den Foren eine Eigendynamik, die Ihresgleichen sucht.Grundlegende Dinge werden hier leicht als historische Unwahrheiten abgetan. Moderne Errungenschaften sehen ja ganz anders aus. Speziell wird hier auch nur altes Wissen in Modernere Ausdrucksweisen verpackt und als neu und sota verkauft. Und das seit Jahrzehnten mit schöner Regelmäßigkeit:pBig Grin

Wir haben wohl das geilste Hobby der Welt. Wir dürfen an Märchen glauben, dürfen und wollen uns belügen lassen. Wir dürfen diesen Märchen Glauben schenken. Wir müssen diesen Märchen Glauben schenken.

Wenn man eine teure Traum- Anlage und viel Zeit und Geld dafür geopfert hat, wird man doch nie sagen, dass dieses nur ein Groschengrab ist?
Oder die Frage, ob Du das leise Piepsen der Engelharfe hinten links auf der virtuellen Bühne auch gehört hast? Na, dann antworte mal mit "nein". Du wirst als Taub abgetan und zweifelst an dir selber:denk:
Oder man geht Freunde besuchen. Hier hat man nur zwei Möglichkeiten: Ehrlich oder höflich zu sein. Bei ersterer Antwort kann es passieren, dass man Freunde gehabt hatWink

Duckundwech

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  Alternative zur Nada?
Geschrieben von: EMP - 11.05.2019, 11:03 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (12)

Hallo,

ich bin gerade am überlegen, welchen Lautsprecher ich als nächstes baue. Ich finde die Nada interessant, allerdings etwas zu teuer (für mich). Gebraucht findet man die Treiber auch so gut wie nicht.

Jetzt meine Frage: Welche Alternativen zur Nada könnt ihr mir empfehlen?

Die Maße sollten nicht viel größer werden (also maximal 20 Liter), ob BR oder CB ist mir egal (ich baue CB, aber da fällt ja nur etwas Bass weg). Treiber sollten max. 400 €- 500 € pro Seite kosten (ich werde dann schauen, ob ich sie gebraucht bekomme).

Schon auf dem Radar ist die DXT 182 von Alexander. Was mich mal reizen würde, wären AMTs Smile

:prost:

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  Ellam Flex 3W?
Geschrieben von: krama1974 - 11.05.2019, 09:33 - Forum: Bausätze - Antworten (5)

Moin@all,

da Probehören etwas schwierig ist, aber viele sehr kompetente Hörer mitlesen, wollte ich euch fragen:

Warum sollte man gerade diesen Wandler NICHT nachbauen: klick :dont_know:

Danke für eure Meinungen :prost:

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  Satori Coax, wie seht Ihr das?
Geschrieben von: spendormania - 10.05.2019, 21:41 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (4)

Seit meinen Erfahrungen mit dem Polypropylen-13er bin ich ja Fan von SB Acoustics. Jetzt gibt's ja den Coax von den Jungs, der allerdings eine ganz spezielle Besonderheit aufweist: Der Wirkungsgrad des Tieftöners ist deutlich höher als der des Hochtöners.

Hier: http://www.sbacoustics.com/files/9815/25...0graph.jpg

Meiner Ansicht nach erschwert das die Weichenauslegung erheblich. Nun kam bei einer Diskussion auf Facebook die Meinung auf, dass dies ein intelligentes Feature sei, da der Baffle Step dadurch wirkungsvoll ausgeglichen würde.

Abgesehen davon, dass ich dann zwingend ein schmales Gehäuse nehmen müsste: Spätestens bei 7 Khz ist der Käse dann endgültig gegessen, oder?

VG
Ludger

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  Bassreflex bei Mitteltönern
Geschrieben von: Azrael - 10.05.2019, 21:06 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (4)

Ich möchte einfach mal blauäugig in die Runde fragen:

Es ist schon lange her, dass ich Vance Dickasons "Loudspeaker Design Cookbook" gelesen habe, später dann auch mal in deutsch ("Lautsprecherbau"). Darin wurde auch die Möglichkeit durchgespielt, Mitteltöner in Bassreflex zu verbauen. Was ist davon zu halten?

Ein möglicher Nachteil, der mir einfällt, ist, dass Mitteltonmüll irgendwie aufgehalten werden muss. Aber was ist mit weiteren Nachteilen?

Viele Grüße,
Michael

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