Mittlerweile sind die Preise für gute 3D Drucker so gering, dass sich jeder son Teil unter den Christbaum legen lassen kann...:built:
Ich würde gerne im Raum Bayern/Franken ein Motto-Treffen in gemütlicher Runde zum Thema 3D Druck anregen. Also z.B. was man alles damit drucken kann, (Waveguides, Anschlußklemmen, Gußformen, Gehäuse, Chassis...), welche Drucker es dazu gibt und mit welcher Software man zeichnen und drucken kann, Beispiele usw. Drucker kann man auch mitnehmen und während des Essens werkeln lassen. Ausserdem ist hier im Forum ja der eine oder andere Druckprofi unterwegs...
Prima wäre es, wenn man einen Raum in z.B einem Restaurant bekäme, da wären wir dann alle gemütlichst aufgehoben, könnten was essen und das eine oder andere Bierchen schlürfen.
Wen von Euch könnte ich denn dazu begeistern oder wer hätte da Interesse?
bei der Suche zum Thema Hifi und besonders zum Lautsprecherbau bin ich natürlich auch auf dieser Seite gelandet. Mein Interesse daran begann schon früh - eigentlich schon vor meinem E-Technik-Studium in den 90ern. Trotz einiger Lautsprecher-Projetke in den vergangenen Jahren kommen mir doch immer wieder neue Fragen und Ideen in den Sinn, für die ich in diesem Forum einen guten Platz vermute - ganz abgesehen von den vielen neuen Entwicklungen der letzten Jahre.
Was gibt's den eigentlich spannenderes, als bei einem Lautsprecher solide Technik mit einem guten Design zu verbinden - und den vielen kantigen Kaufhauskisten mal etwas entgegenzusetzen, oder?
Ich freue mich auf einen interessanten Austausch!
Christian
etwas offtopic, aber für dich vielleicht Interessant:
in den 1980er hat Thornes schon open Baffle Lautsprecher gebaut.
Hießen Thornes Soundwall. Habe im Netzt infos zu systemen mit 6 und 8 Zoll TT gefunden.
Für zukünftige Projekt als Ideengeber? Gefallen mir ganz gut, und da ich genügend Dynavox 6 Zöller bestellt habe, denke ich mal das es bei mir in die Richtung gehen könnte :-)
Interessant und auch für unsere Projekte bestimmt gut umsetzbar, die flache Vordere und die stärker ausgearbeitete hintere Stoff Abdeckung der Lautsprecher, verhindert gut das einstauben und erhöht den WAF bestimmt ungemein, wenn denn der vordere Stoff auch noch ein Muster hat
als Gegenpart zum Traumlautsprecherthread habe ich Interesse an euren Meinungen und Vorgehensweise zu einer Fragestellung, die mich schon länger beschäftigt:
Was macht ihr mit Lautsprecherpaaren, die einmal als Traumlautsprecher angedacht waren, aber die Erwartungen nicht erfüllten oder einfach von etwas Neuem übertroffen wurden? Oder solche, von deren Qualität ihr weiter überzeugt seid, aber momentan einfach keine Verwendung oder Platz dafür habt?
Ich habe nun noch nicht sooo viele Lautsprecher gebaut, aber so langsam wird es trotzdem knifflig mit der Unterbringung. Der Keller ist keine Option (feucht) und der Bekannten- und Verwandtenkreis ist entweder schon ausgestattet oder gibt sich mit Bluetooth-Brüllwürfeln zufrieden. :eek:
Einen Markt für fertig aufgebaute DIY-Lautsprecher gibt es scheinbar auch nicht so wirklich, oder hat jemand schon mal eine seiner Konstrukte verkauft?
Einen wunderschönen Tag liebe Selbstbaugmeinde.
Einen wunderschönen Tag liebe Selbstbaugmeinde.
Ich möchte hier in diesem Forum mein Jetziges Projekt zur Diskussion und Feedback vorstellen.
Leider habe ich keine Mitstreiter in Reichweite (ich lebe in Brüssel und im Thüringer Wald) und möchte auf diesem Weg erreichen, das ich nicht mit voller Wucht der Begeisterung ins Leere oder vor den Schrank laufen.
Die ersten Boxen habe ich vor langer Zeit aus Geldmangel aus einem Visaton Bausatz und einem alten Ehebett (fürs Holz) zusammengebastelt :-). Sie erfüllten trotzdem ihren Zweck.
Vor ein paar Jahren habe ich dann mein letztes 2Wege aktive LSP Projekt begonnen und letztes Jahr abgeschlossen. Wer möchte kann auf Facebook in der Lautsprecher Selbstbaugruppe nachschauen https://www.facebook.com/groups/Lautsprecherbau/permalink/1527211783995441/ und https://www.facebook.com/groups/Lautsprecherbau/permalink/1615252708524681/).
Seit Anfang des Jahres läuft mein jetziges Projekt, ein Pärchen 3Wege aktiv LSP, das ich gerne präsentieren möchte.
Ich bin weder ausgebildeter Elektroniker noch Akustiker, und versuche mich halt über Online-Recherchen und Lieteratur ins Bild zu setzen.
Die 4. Rendsburger Hörerlebnis-Werkstatt soll am Samstag und Sonntag, den 04. und 05. Mai 2019, wieder in der Rendsburger Musikschule stattfinden.
Das Thema HiFi-Selbstbau steht im Vordergrund, d.h. , das neben den selbst entwickelten, selbst gebauten Lautsprechern, durchaus auch anderes selbst entwickeltes, selbst gebautes Equipment, Zubehör vorgeführt werden können. Ich kann mir z.B. auch vorstellen, dass jemand seine gekauften Herstellerlautsprecher mit einer eigenen Frequenzweiche versehen hat und sie im Vergleich, original und geändert, vorführen möchte. Nur zu!
Wer ein sehr preiswertes und gut klingendes Boxenpärchen oder sündhaft teure Eigenkreationen vorführen möchte ist liebend gerne und herzlich eingeladen.
Deshalb steht die Hörerlebnis-Werkstatt auch unter dem Motto:
„B a n d b r e i t e“
Die Veranstaltung findet an zwei Tagen und in zwei Hörräumen statt.
Vorführungszeiten sind von 10:00 bis 18:00 Uhr, mit angemessenen Pausen- und Organisationszeiten.
Etwas zu futtern und zu trinken wird es auch wieder geben. Ich bin dankbar für mitgebrachte Kuchen!
Wer seine Konstruktionen vorstellen möchte, meldet sich bitte mit PM bei mir oder schreibt mir eine Mail (Nachbauten sind erlaubt)
Die Konstruktionen müssen nicht an beiden Tagen für Hörtests zur Verfügung stehen.
Wer seine Konstuktionen in der Hörerlebnis-Werkstatt vorstellen will muss eine aussagefähige Dokumentation vorlegen.
Erwünscht ist, dass der Erbauer sein Equipment mit einem eigenen Musikprogramm vorstellt. Wichtig ist, dass selbst gebaute Elektronik den Sicherheitsrichtlinien entspricht.
Es findet kein Ranking der vorgestellten Lautsprecher statt. Jeder Zuhörer ist allerdings aufgefordert seine Meinung
in den Pausengesprächen und auch hier im Forum zu äußern.
Im Haus steht ein Fahrstuhl zur Verfügung, so dass auch schwere Lautsprecher in die Hörräume gebracht werden können.
Wer weitere Fragen hat, maile mich gerne an oder schreibt eine PM.
Freundliche Grüße
Udo
P.S. Ein kleiner Flohmarkt soll ebenfalls wieder stattfinden.
Hier noch meine mailadresse: schulz.udo@t-online.de
mach hier mal ein neues Thema auf, da der "Wie viele nichtlineare Verzerrungen und IMD sind ok?"-Thread schon ziemlich lang geworden ist und es hier speziell um die Auswirkungen von Multiton-Verzerrungen (MTD), welche IMD und HD enthalten, auf das Hören und die Bewertung von MTD gehen soll - nebenbei, bin um jede Korrektur dankbar.
Die Gründe warum MTD-Messungen viel besser der "gehörten Wirklichkeit" entsprechen, als z.B. HD- oder Zweiton-Messungen, wurde im oben verlinkten Thread schon besprochen.
Zitat:Mit zunehmendem Pegel und damit auch mit stärkerer Ausprägung der Verzerrungen werden die Klirr- und Intermodulationsprodukte als Interferenzen wie zum Beispiel Schwebungen, Rauhigkeiten usw. hörbar.
Vor allem bei Einsetzen des Gesanges bzw. der Stimme und an Stellen mit großem tieffrequenten Anteil kann dies beobachtet werden. Bei hohen Frequenzen entstand teilweise der Eindruck der Gesang würde „Verschwimmen“.
Teilweise wird auch die empfundene Dynamik des Signals verändert.
Wie erklären sich die Wahrnehmungen?
Um zu verstehen was MTD bewirken muss man sich mit den Frequenzgruppen ("critical bands") auseinandersetzen.
Die Frequenzgruppen werden von 16 - 15500 Hz (nach DIN 45631) in 24 Frequenzgruppen, der sogenannten Bark-Skala, wie folgt eingeteilt:
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzgruppe
Zitat:Das menschliche Gehör teilt die hörbaren Frequenzen in etwa 24 Frequenzgruppen ein. Eine Frequenzgruppe umfasst hierbei
bei Frequenzen unterhalb von 500 Hz einen Frequenzbereich von etwa 100 Hz
bei Frequenzen oberhalb von 500 Hz den Frequenzbereich einer kleinen Terz
Jetzt ist noch wichtig zu verstehen, dass die MTD-Frequenzen im Ohr selbst Effekte auslösen und zwar dann, wenn diese im Bereich derselben Frequenzgruppe liegen:
Quelle***
Zitat:The concept of critical bands is important for understanding the interaction of sounds and the human perception of sounds. In general, energies of sounds with the same critical band will interact, causing beating, roughness, and masking effects. Whereas the energies of sounds in different critical bands will not interact, but will contribute to the perceived loudness.
Liegen zwei Tönen in derselben Frequenzgruppe so nimmt man eine Schwebung ("Beating") oder Modulation (was zu einer Rauheit des Tones führt - Roughness) wahr.
Sehr schön mit Hörbeispielen veranschaulicht findet man dies hier, aber auch auf der verlinkten Wikipedia-Seite gibt es Hörbeispiele.
Das kann man aber auch problemlos selbst mit zwei und mehr Signalgeneratoren testen. Für meine Ohren passen die Aussagen ganz gut - mehr dazu weiter unten.
Zitat:Beating phenomenon occurs because the ear cannot resolve inputs whose frequency difference is smaller than the bandwidth of the critical band.
Über Maskierungseffekte/Verdeckung im Zusammenhang mit Harmonischen Verzerrungen (HD) haben wir im Forum schon öfter geredet, daher soll dies hier nicht wiederholt werden.
Als Zusammenfassung dazu:
Quelle***
Zitat:In the case of harmonic distortion, this masking threshold could have an effect on different harmonics with relation to their distance to the fundamental.
As an example, given a nonlinear system producing 2nd and 3rd harmonics with equal amplitudes, the 2nd harmonics would be masked more than the 3rd harmonic.
This principle can also be applied to higher order harmonics with the idea being that higher order harmonics will be perceived more than lower order harmonics and will therefore be more perceptible.
So wie das Wahrnehmungsvermögen des Gehörs von der Dauer der Schalleinwirkung abhängig ist, spielt dies auch bei der Wahrnehmbarkeit von Verzerrungen eine große Rolle - neben der Frequenz der Verzerrungen:
Quelle***
Zitat:Of particular note in the psychoacoustics of distortion perception are frequency discrimination of distortion by-products as well as temporal effects of distortion perception.
It has been found that harmonic distortion below 400 Hz is harder to detect than harmonic distortion above 400 Hz. This can be partially explained by the fact that the threshold of hearing increases at low frequencies.
Additionally, temporal effects have an impact on the perception distortion due to the finite time resolution of the ear. In studies conducted by Moir, it was found that the "just detectable" distortion decreased with increased presentation time.
Specifically, it was found that for a 4ms tone burst distorted by clipping, the just detectable distortion reached approximately 10%, while increasing the presentation time to 20ms reduced the just detectable distortion level to 0.3%.
Hörbarkeit und Auswertung von MTD-Messungen
Ein Anhaltspunkt für die Hörbarkeit von Verzerrungen liefert (der schon im oberen Thread verlinkten) Klippel-Hörtest http://www.klippel.de/listeningtest/lt/
Aber auch einfache Versuche mit zwei, drei Signalgeneratoren reichen aus, um sich einen Eindruck über die Hörbarkeit von MTD zu verschaffen. Man kann damit zwar nur einen Grundton mit "ein, zwei IMD-Frequenzen" simulieren, was nicht allzu realistisch ist, aber als erste Einschätzung ist dies sicher zu gebrauchen.
Ein Versuch in der Tonheit 12 Bark (Frequenzgruppe mit 1480-1720Hz) mit einem Grundton von 1549Hz mit 0dB - bei Zimmerlautstärke. Ein zweiter Ton, dieser soll die IMD Frequenz darstellen, mit 1558Hz und -26dB (was 5% Klirrfaktor entspricht) erzeugt eine problemlos hörbare Schwebung.
Ab ca. 1596Hz (des -26dB Ton) geht für mich die Schwebung über in einen unsauber (verzerrt) wirkenden Grundton. Kommt noch eine "zweite IMD Frequenz" mit z.B. 1606Hz -26dB hinzu, ist die Verzerrung des Grundtons noch leichter wahrnehmbar.
Mit einem 340Hz Grundton 0dB ist eine Schwebung mit 350Hz für mich bei -26dB eigentlich nicht mehr hörbar, ab -22dB aber deutlich. Kommt eine zweite "IMD-Frequenz" hinzu, ist eine Klangänderung bei -25dB (für beide "IMD-Frequenzen") wahrnehmbar.
Für mich persönlich liegt daher der kritische Bereich der MTD spätestens bei 3-5% Klirr. Ab da kann ich mir vorstellen, dass bei ruhigen Klavierstücken oder beim Einsatz von Gesang (wie oben zitiert) die Verzerrungen hörbar werden.
Was passiert wenn ein Musiksignal breit verteilt MTD über 1-2% erzeugt kann ich mir nicht richtig vorstellen - vielleicht können da die Profis etwas zu sagen.
Für die Auswertung der MTD-Messungen fiel mir bisher nichts besseres ein als die Klirrfaktor-Grenzen in das Messdiagramm einzuzeichnen - das mag technisch nicht ganz richtig sein, hilft aber ungemein bei der Einordnung.
[ATTACH=CONFIG]47646[/ATTACH]
Vielleicht kann der/die eine oder andere noch sagen wie er/sie MTD-Diagramme auswertet?
Frage: wer kann im Raum Berlin (möglichst im Norden) eine Messung veranstalten, gern auch gegen Bezahlung.
Ideal wäre ein Spektrum-Analyzer für NF bis ca. 500 kHz. 100 kHz würden natürlich auch reichen
Meine veröffentlichte Verstärkerschaltung ist zwar äußerst "sauber", doch unsere deutsche Zahlengläubigkeit
möchte da gern befriedigt werden. Bis in die 90er Jahre hatte ich noch Zugriff auf Analyzer, jedoch hat dann die
Firma (in Zehlendorf) dicht gemacht.
Ich bin 44, komme aus der Nähe von Düren. Ich spiele seit ich 9 bin Gitarre - von Jazz bis Metall war schon alles dabei. Hin und wieder und zum Spass baue ich eGitarren.
Beruflich komme ich leider nicht mehr dazu, selber Musik zu machen. Da ist das Musikhören wichtiger geworden.
Ich habe eine Weile im CarHifi-Bereich gearbeitet, sehr viele Einbauten mit GFK gemacht und Kofferräume ausgebaut. Autos eingemessen habe ich auch. In der Zeit habe ich mir ein paar Grundlagen angeignet, bin aber weitem noch nicht so weit das ich alles verstehe.
Daheim habe ich allerdings sehr wenig Musik gehört, bis vor ca. 4 Monaten, da hab ich ne Needle mit TB Breitbändern gebaut. HomeHifi ist spannend, da möchte ich auch gern dazu lernen.
Meine Gehäuse der "Grönne Reed" möchte ich it IRR nachrüsten.
Frage: wohin damit ?
Bei einer Grundfläche von ca 27x30cm überlappen sich da zwei Wellen.
Olili hat das z.B. konsequent bei der Teltow umgesetzt - allerdings sind die Röhren räumlich deutlich getrennt untergebracht.
Meine Idee:
Die Mündungen kommen in eine Ecke - z.B. "hinten-links-oben" und bedämpfen dort "rechts-links" und "oben-unten".
Macht das Sinn ?
Vorteil: nur ein Loch frei von Bedämpfung.
Macht es sogar Sinn, alle drei Richtungen dort zu vereinen ?
Also die Öffnungen aller drei Reso-Rohre (für alle drei gehäuse-Richtungen) an einem Punkt zu vereinen ?
Oder besser "verteilen" ?
Wie sind Eure Erfahrungen ? Oder gibt es genau dazu - Verteilung der Röhren im Gehäuse (oder Konzentration) irgend etwas zu lesen ?
Oder hab ich grad ein Brett vorm Kopf.