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  DiY-Hifi-forum "DIY Speaker of the Year"
Geschrieben von: fosti - 01.01.2019, 11:13 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (66)

Erst einmal allen ein frohes, gutes neues Jahr!

Wie wäre es denn bei den in der Rubrik Eigenentwicklungen vorgestellten Projekten eine jährliche Umfrage einzurichten, wo man über den "DIY Speaker of the Year" abstimmen kann?

Im gerade abgelaufenen Jahr hätte dieses Projekt meine Stimme bekommen: https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/show...uasikoax-1

Viele Grüße,
Christoph

P.S.: Man könnte fairerweise zwei Kategorien einführen: aktiv und passiv

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  FRD-Dateien
Geschrieben von: paco de colonia - 31.12.2018, 17:54 - Forum: Messen und Simulieren - Antworten (9)

Hallo,

ich habe mir AENEAS (Gehäuse und Weichenprogramm) runter geladen, und möchte damit etwas rumspielen
Für die Weichenberechnung brauche ich frd-Dateien,
Wie komme ich an ein paar Beispieldateien um erstmal die Funktionsweise zu testen?

Leider liefert mein Messprogramm (Audionet Carma) nur amf-Dateien.
(Wie) kann ich diese in frd-Dateien umwandeln?

Hat jemand von Euch mit dem micka.de Programm (http://www.micka.de/2weg.php#ideal) Erfahrungen gemacht,
bin gerade durch Zufall darauf gestossen?

Jpeg und png-Dateien finde ich bei Visaton, leider keine frd´s.

Viele Grüße aus Köln
Paco

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  Wie viele nichtlineare Verzerrungen und IMD sind ok?
Geschrieben von: Gaga - 31.12.2018, 16:30 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (128)

Moin zusammen,

ich hab' da mal ne Frage: Woran erkenne ich ein gutes TT/MT-Chassis oder auch wie viele nichtlineare Verzerrungen und IMD sind ok?

Hintergrund: Für die meisten Chassis sind TSPs und Verzerrungsmessungen verfügbar. Natürlich sind weniger Verzerrungen immer vorzuziehen. Aber ab welchem Verzerrungsniveau wird's denn kritisch?

Gibt es gute Untersuchungen zum Thema nichtlineare Verzerrungen, IMD und Hörbarkeit?

Was ich bisher zum Thema gefunden habe:
1. Hifi Selbstbau: [URL="https://www.hifi-selbstbau.de/index.php?option=com_content&view=article&id=239"]Klirrfaktor - wie viel ist zu viel?
[/URL]Hier zur Hörbarkeit von nichtlinearen Verzerrungen. Im Artikel ist folgende Abbildung zu finden, die ds ergebnis zusammenfasst:
[Bild: attachment.php?attachmentid=46909&d=1546267557]
Quelle: [URL="https://www.hifi-selbstbau.de/index.php?option=com_content&view=article&id=239"]https://www.hifi-selbstbau.de/index.php?option=com_content&view=article&id=239
[/URL](Die Kollegen von Hifi Selbstbau sind hier ja auch ab und an unterwegs, bitte melden, falls die Verwendung der Abbildung hier nicht ok sein sollte).
Lieder nur für K2 öffentlich - trotzdem ist dieser Artikel ist schon sehr hilfreich für mich.
Kennt ihr noch weitere, gute Untersuchungen zur Hörbarkeit von Verzerrungen bei bestimmten Lautstärken?
2. Kippel: Loudspeaker Nonlinearities
3. Klippel: Loudspeaker Nonlinearities – Causes, Parameters, Symptoms
Hier arbeite ich mich gerade durch. Der Meister meint:

Zitat:Reliable models have been developed for displacement and current varying nonlinearities in the motor and suspension system. The nonlinear parameters Bl(x), Le(x), Kms(x) and Le(i) can be measured dynamically on loudspeakers, headphones, micro-speakers and other transducers, with and without enclosure.

Allerdings finde ich Klippel Daten zu angebotenen Chassis sher selten.
Immerhin lerne ich, dass Kurzschlussringe an Chassis zur Vermeidung nichtlinearer Verzerrungen sinnvoll sind.

4. Goossens Saller: Neue Messmethode zur Beurteilung der nichtlinearen Verzerrungen von aktiven Lautsprechern
Den Artikel fand ich spannend, weil er 3 Aktive Lautsprecher vergleicht, bei der Messung nichtlinearer Verzerrungen kaum Unterschiede feststellt, umsomehr allerdings bei IMD-Messungen:
Zitat:An drei aktiven Lautsprechern unterschiedlicher Größe und Qualität wurden Untersuchungen zu deren nichtlinearen Verzerrungen durchgeführt. Es zeigte sich, dass zur Kennzeichnung des nichtlinearen Verhaltens von Aktivlautsprechern die Intermodulationsverzerrungen unbedingt berücksichtigt werden müssen. Anhand der üblicherweise angegebenen harmonischen Verzerrungen (Klirrfaktoren) konnten die drei Lautsprecher nicht voneinander abgegrenzt werden.

5. Forum - Nailhead: IMD, HD, Xmax und Kippel - Vergleich und Bewertung von 3 Chassis
Zitat:Ich möchte euch hier mal anhand eines Vergleichs von drei 20cm Tieftönern aufzeigen, dass es durchaus Sinn macht IMD Verzerrungen zu messen und warum Klippel-Daten ebenfalls sehr wichtig sind und nun mal Xmax nicht gleich Xmax ist.

[SIZE=3]Den Thread finde ich ebenfalls hilfreich. Siehe z.B. Beitrag #6.
[/SIZE]
Zitat:THD/Klirrfaktor Messungen belasteten den Lautsprecher immer nur mit einem Ton gleichzeitig. Leider ist das bei Musik aber nun mal völlig anders – da kommen viele Töne gleichzeitig. In dem Anwendungsfall hier, also lautes Zwei-Wege-System, kommt es also vor, dass ein Töner Bässe und Mittelton gleichzeitig wieder geben muss. So ein Fall kann man zum Beispiel mit einer Zweiton-Messung versuchen abzubilden: ein tiefer Ton sorgt für Auslenkung (z.B: von einer Bassdrum oder von einem Bass im Allgemeinen) und ein zweiter Ton für die Mitteltonwiedergabe. Wenn dabei der erste Ton gleich bleibt und der zweite verändert wird, reden wir von einer voice-sweep Messung.

Und genau die sehen wir jetzt hier:

- Ein 40 Hz Ton mit 10W (8.94V) sorgt für Auslenkung während ein zweiter Ton von 400-2000Hz mit 1W (2.83V) verändert wird
- Die Auslenkung schwankt zwischen 1.6mm Monacor, 2.4mm Visaton und 3mm Faital
- Harmonische Verzerrungen werden ausgewertet
- Aber entsprechend auch Intermodulationsverzerrungen – die erst auftreten, sobald mehr als ein Ton gleichzeitig wieder gegeben wird

Die Ergebnisse sehen dann so aus:

Auslenkung in dem Gehäuse bei 8.94V (Monacor: schwarz, Faital: rot Visaton: grün)

[Bild: picture.php?albumid=1673&pictureid=29393]


Intermodulationsverzerrungen:

Monacor:

[Bild: picture.php?albumid=1673&pictureid=29395]


Visaton:

[Bild: picture.php?albumid=1673&pictureid=29394]


Faital Pro:

[Bild: picture.php?albumid=1673&pictureid=29396]


Und siehe da, plötzlich macht der Faital Pro viel viel weniger Verzerrungen als die andern beiden - weniger als die Hälfte. Warum? Zum einen hat er einen Demodulationsring eingebaut, der L(x) lineariserit und zum anderen einfach eine gut abgestimmte Motor- und Federsteifigkeit. Weitere Details gerne zu einem späteren Zeitpunkt, zum Beispiel die entsprechenden BL(x), Cms(x) und L(x) Verläufe einer Klippel LSI Messung.



[Bild: quote_icon.png] Zitat von JFA [Bild: viewpost-right.png]

Dafür braucht man nicht unbedingt Klippel.




Nein und das ist ja das Gute daran Smile

Mir geht es darum, die Wichtigkeit von IMD-Messungen zu zeigen und das es nun mal eine Erklärung dafür gibt, warum manche Lautsprecher bei höheren Pegeln besser klingen als andere- das geht nun mal mit Einbeziehen von Klippel am besten.

Aber natürlich kann jeder solche Messungen selbst durchführen, z.B. mit Arta und Steps (mit Umwegen) oder mit deiner Software - und das sollten wir viel öfter tun! Darum geht es mir hier Smile


6. Forum - JFA: Aus der Diskussion um Görlich Chassis
Hier der Beitrag:
Zitat:Die Hörbarkeit von Verzerrungen sind dafür an anderer Stelle schon hinreichend untersucht worden. Ergebnis:
a) K2 und K3 sind kaum hörbar
b) höhere Klirrkomponenten werden zunehmend hörbarer
c) IMD ist äußerst leicht hörbar, besonders die nach unten modulierten Komponenten

a) bekommt man mit Sorgfalt gut in den Griff, b) kommt in Lautsprechern kaum vor, c) macht Probleme, und genau hier wird die Betrachtung von Klippel wichtig. Le(x, i), BL(x, i) usw. muss man halt im Griff haben. BL konnte man schon vor 30 Jahren gut simulieren (da gab es ziemlich clever vereinfachte Modelle), Le eher weniger. Ich habe hier neulich mal IM-Diagramme gezeigt, Vergleich zwischen 20-30 Jahre alter Konstruktion von Seas, einer modernen mit Sparzwang (keine Demodulation, kein T-förmiger Polkern, aber trotzdem geringes Le), und einer modernen wo ich mich austoben durfte (T-förmiger Polkern, doppelt demoduliert). Die Unterschiede zwischen den ersten beiden waren frappierend, die Verzerrungen des modernen Treibers lagen durchgängig um die 20 dB unter denen vom alten Seas-Modell, das cost-no-object Teil nochmal 10 dB weiter unten. Das sind Welten!

Und da kann die Membran noch so toll sein: wenn der Antrieb nichts taugt, dann nutzt das alles nichts. Denn die Membran selber klirrt nicht (kaum)*. Der Antrieb, der verzerrt.

Deine Story mit dem Popometer ist ja wirklich zu süß, aber was glaubst Du, wie schnell heute so eine Entwicklung geht, weil man alte Erfahrungen mit neuen Simulationen mischt (und dabei manche Erfahrungen als Humbug abtun kann), dadurch entstehen neue Erfahrungen, die sich auf die Ziele der Simulation auswirken, usw. Das ist moderne Entwicklung. Man kann natürlich auch nur auf seinen Instinkt vertrauen, dann dauert es halt entweder deutlich länger, oder es kommt ein suboptimales Ergebnis heraus.

Ich kann bei mir auf der Arbeit auch gegen teilweise 30 Jahre alte Modelle hören (cc @Kaspie). Die sehen nicht mal am Horizont Land gegen die neuen Entwicklungen, und wurden zu ihrer Zeit gekauft wie blöd und in den Himmel gelobt. Selbst 10 Jahre alte Lautsprechern machen sich ganz klein, wenn ich mit den neuen Sachen um die Ecke komme. Und warum? Weil ich die Chassis, die Gehäuse, die Abstrahlung vorher SIMULIEREN und OPTIMIEREN kann, und dann eben vorher wie gut es wird, in einem Bruchteil der Zeit und von Material als früher**. Und Du wirst es nicht glauben: da steckt jede Menge Erfahrung drin, an welchen Schrauben ich drehen muss, und auf was ich verzichten kann, sei es weil es zu teuer wird, oder weil die Hörbarkeit eher fragwürdig ist.

Gib den Görlichen einen ordentlichen Antrieb, dann werden die vielleicht wieder konkurrenzfähig. Ansonsten bleiben sie nur teure Exoten.

* Ausnahme sind Taumelbewegungen der Membran, da entsteht auch erhöhter Klirr. Da kann der Antrieb zwar nichts zu, streng genommen entstehen die aber trotzdem dort.

** Nebenbei konnte ich im Laufe der Zeit einige Altlasten über Bord werfen, die ich lange mitschleppen musste


Auch wenn ich das Thema selber noch nicht ausreichend überblicke ein paar Fragen zu Auswahlkriterien von Chassis:
- Wie viel K2/K3 findet ihr bei der Auswahl von Chassis in Ordnung? Warum? Oder ist der Parameter eher zweitrangig?
- Kurzschlussringe scheinen sinnvoll zu sein - weshalb werden die von ziemlich vielen Herstellern nicht verbaut (Kosten...?)? Ist das für Euch ein Kriterium?
- Sind die zu Chassis in der Regel veröffentlichten Daten ausreichend, derne Qualität zu beurteilen? Falls nicht, weshalb werden so wenig Klippel-Daten veröffentlicht?
- Muss ich selber Messungen durchführen (z.B. IMD), um die Qualität von Chassis ausreichend zu beurteilen? falls ja, welche....?

Ich sehe bei diesem Thema die große Gefahr einer sich im Kreis drehenden Debatte zu 'Mess-Anhänger' vs 'Hören' oder 'früher-war-alles-besser', 'Messungen können eh nict die Qualität eines Chassis erfassen, das muss gehört werden' etc. Klar, macht natürlich Spaß, das zum x-ten Male zu wiederholen - aber ich bitte möglichst am Thema zu bleiben:
- 'an welchen Daten erkenne ich gute Chassis',
- 'sind die i.d.R. veröffentlichten Daten zur Beurteilung der Qualität überhaupt ausreichend'.
- 'was müsste ich messen, um die Qualität eines Chassis gut zu beurteilen'?

Oder vielleicht schreibt ihr, nach welchen Qualitätskriterien ihr Chassis für eire Konstruktionen auswählt.

Grüße,
Christoph

PS: Und kommt gut rüber in's Neue Jahr!





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  Neuling
Geschrieben von: Kerim - 31.12.2018, 14:58 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo liebes Team das ist der zweite Versuch , ich baue aktuell ein eigenes Kino als Lautsprecher Bau ich mir aktuell die next von hifialex, möchte gern mehr Inspirationen hier gewinnen :)

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  MC Vorverstärker
Geschrieben von: Klaus Hornburg - 31.12.2018, 14:52 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (5)

Moving Coil (MC)-Vorverstärker

Moving Coil- Tonabnehmersysteme liefern gegenüberMagnetsystemen (MM=Moving Magnet)
im Mittel etwa 1/10 der Ausgangsspannung. Entsprechendsollte zum Betrieb eines MC-Systems
am MM-Eingang eines Verstärkers die Spannung um Faktor 10verstärkt werden.
MC-Systeme fordern zusätzlich eine optimaleImpedanzanpassung für eine möglichst lineare
Frequenzübertragung. Den Wert gibt der Hersteller an, meistzwischen 100 und 1000 Ohm.
Ich habe einen batteriebetriebenen MC-Vorverstärker anfangder 90er Jahre entwickelt, der eine
vom Hersteller empfohlene Widerstandsanpassung an dasTA-System steckbar zulässt.
Er ist sehr rauscharm und „nagt“ nur sehr sparsam an der Batterie.Dank seiner klanglichen
Neutralität ist er noch heute „up to date“. DieLeiterbahnführung habe ich etwas überarbeitet.

Im Schaltplan ist nur ein Kanal dargestellt, der zweite istidentisch. Im rechten Teil der Schaltung
wird die Batteriespannung überwacht. Bei Unterschreiten vonca. 6 V geht die Kontrollleuchte an
der Frontplatte in Blinken über. Batteriewechsel wird dannfällig.
Vom symmetrischen Eingang des Differenzverstärkers wird dasSignal verstärkt und am Ausgang
als asymmetrisches Signal bereitgestellt. DieAnpasswiderstände können in die kleinen Buchsen
gesteckt werden, die man aus einem IC-Sockel vorsichtig miteinem Seitenschneider heraustrennen
kann. Die kleinen 1 nF- Keramikkondensatoren sichernelektromagnetische Verträglichkeit (EMV).
Das dargestellte Layout und Bestückungsplan zeigen dieBestückungsseite.

Die aus einem 1 mm dicken Kupferdraht gebogenen Drähtewerden von unten durch die gebohrten
Löcher gesteckt und senkrecht stehend angelötet. Sie dienenmit einem kleinen Gummiband zum
Halten der 9 V- Blockbatterie. Die teils krumm erscheinendenWiderstandswerte sind aus der E 24-
Reihe 1%iger Metallfilmwiderstände. Benachbarte Werte ausder E 12-Reihe funktionieren genauso.
Ich wünsche guten Erfolg beim Aufbau, ich habe keinen vorsätzlichen Fehlereingebaut.
Klaus Hornburg

[ATTACH=CONFIG]46908[/ATTACH]

[ATTACH=CONFIG]46906[/ATTACH]
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  Silvester 2019 auf 3sat
Geschrieben von: hoschibill - 31.12.2018, 11:05 - Forum: Gespräche und Vorschläge - Antworten (16)

Hallo zusammen Smile
Auch dieses Jahr zeigt 3sat zum Jahreswechsel wieder jede Menge Konzerte. Durchaus sehenswerte Sachen dabei.

http://www.3sat.de/programm/

Gruß Olli

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  Kurze Vorstellung
Geschrieben von: AndyWV - 31.12.2018, 10:12 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo
Ich bin seit meinem 13. Lebensjahr mit dem Hifi-Virus infiziert. Guter Klang ist mir sehr wichtig, egal ob zuhause oder auch im Auto.
Ab dem Jahr 2000 beschäftige ich mit mit Entzerrungen via DSP.
Später kam noch das Thema Raumakustikoptimierung dazu.

Seit einiger Zeit plane und baue ich auch Lautsprecher. Momentan beschäftige ich mich mit dem Thema FIR Filterung und suche hier noch weitere Wissen und Hilfestellungen dazu.


Bin bin sehr gespannt auf dieses Forum
Beste Grüße
Andreas

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  Chromecast Audio Multiroom
Geschrieben von: newmir - 31.12.2018, 08:21 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (4)

Chromecast habe ich ja schon eine ganze Weile. Jetzt habe ich entdeckt, das wohl seit Oktober 2018 von Google auch Multiroom unterstützt wird. Bist jetzt hab ich nur einen Empfänger am AVR. Jetzt habe ich mir gleich mal einen Chromecast Audio dazu bestellt. Die Beschreibung liesst sich gut. Eigentlich sollte das problemlos funktionieren. Aber mir ist noch nicht so klar ob das nur mit der 3. Generation funktioniert oder auch für die älteren Empfänger. Und klappt das auch, wenn man einen reinen Audioempfänger mit einem HDMI Empfänger benutzt ...(wegen grösserer Latenz)? Dann wäre das jedenfalls wohl eine echt preiswerte Sonos Alternative.

Hat schon jemand praktische Erfahrungen mit Chromecast Multiroom und kann berichten?

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  Troll-CB - 140 Liter geschlossenes Bass-Abteil
Geschrieben von: ctrl - 31.12.2018, 03:13 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (7)

Hallo,

zum Jahresabschluss ein geschlossenes Gehäuse mit 15'' Subwoofer.
Schnarch... das ist total langweilig, nicht verzweifeln, ein paar spezielle Anforderungen machen es ein wenig interessanter Smile

Das Bass-Abteil soll in Zukunft als Basis für verschiedene Aufsätze/Satelliten dienen. Daher ist dies nicht mehr als eine Chassis-Vorstellung im Gehäuse.

Ziel war ein geschlossener Lautsprecher welcher
- geschlossen ohne weitere Maßnahmen (Linkwitz-Transform,...) ein f3 um 30Hz zeigt
- der Wirkungsgrad um 40Hz noch über 84dB liegt (in unendl. SW)
- auch bei hohem Pegel bis in den Tiefbass kaum harmonische Verzerrungen (insbesondere K3) aufweist
- ein Pegel über 105dB (1 m) um 40Hz (in unendl. SW) möglich ist ohne Xmax zu überschreiten

Zum Einsatz kommt ein Dayton RSS390HF-4 Subwoofer. Eines von ganz wenigen Chassis, das meinen Anforderungen theoretisch entsprochen hat. Auf die genaue Bezeichnung achten, die HO-Version ist für den BR-Einsatz ausgelegt, die HF-Version mehr für CB.
[ATTACH=CONFIG]46883[/ATTACH]


1. Gehäuse
Kurz, sechs Bretter zu 140 Liter Volumen verleimen. Da der Chassis-Korb 10mm stark ist und versenkt werden sollte, wurde die Front mit Multiplex aufgedoppelt.

Skizze Gehäuse ohne Aufdoppelung
[ATTACH=CONFIG]46913[/ATTACH]

In der Skizze ist nur eine von zwei Verstrebungen eingezeichnet (diese kann, fürs gute Gewissen, gerne auch hochkant und mit der zweiten Verstrebung verleimt werden).
Die zweite Verstrebung wird ebenfalls etwa mittig angebracht, so dass das Chassis nicht beeinträchtigt wird.

2. Bedämpfung
Bis zum unteren Rand des Chassis-Ausschnitt wurde Stopfhanf (war nach der Kernsanierung des Hauses übrig) eingebracht und mittels Pollenvlies zum Chassis hin abgedichtet.
Lasst euch vom ersten Bild nicht verwirren, ursprünglich sollte der Tieftöner auf die breite Seite (wegen "besserem" baffle step), war mir dann aber doch zu mächtig.
[ATTACH=CONFIG]46884[/ATTACH]

An die Seiten kamen dann noch 3cm dicke Hanfmatten (Sanierungsreste), welche mit Polyestervlies abgedichtet wurden. An das zweite Seitenteil (ohne Bedämpfung verleimt) wurde später von innen noch Filzmatte geklebt - am Bild rechts zu erkennen.
[ATTACH=CONFIG]46885[/ATTACH]

Damit am Chassis-Ausschnitt garantiert kein Staub-Übertritt stattfindet wurde der Rand zu den Hanfmatten mit Klebeband abgedichtet.
[ATTACH=CONFIG]46886[/ATTACH]

Vor dem Einsetzen des Chassis wurde der verbleibende Raum noch zu 2/3 locker mit Polyestervlies gefüllt.



3. Impedanz-Vergleich Freiluftmessung zu Troll-CB
Die Freiluftmessung ist gelb dargestellt, grün die CB
[ATTACH=CONFIG]46888[/ATTACH]
Bis auf eine kleine Störung um 174Hz (hat sich da die Freiluft-Störung um ein paar Hz verschoben?), gibt es nichts zu meckern.


4. Impedanz Troll-CB
Die Resonanzfrequenz des eingebauten Chassis liegt mit 29,5Hz sogar unterhalb des erwarteten Wertes.
[ATTACH=CONFIG]46890[/ATTACH]

5. Frequenzgang Troll-CB
Der FG wurde unterhalb von 250Hz im Nahfeld gemessen und angefügt. Für möglichst realistische Ergebnisse wurde nicht mittig, sondern auf Höhe des oberen Sickenrand gemessen.
[ATTACH=CONFIG]46889[/ATTACH]
Bis 800Hz ist der FG nahezu perfekt und f3 liegt mit rund 31Hz sehr nahe an den Vorgaben.

6. Ausschwingverhalten Troll-CB
Das Wasserfalldiagramm zeigt das Ausschwingen ohne Gate in 30cm Entfernung.
[ATTACH=CONFIG]46891[/ATTACH]
Finde das geht bis 800Hz völlig in Ordnung (sogar deutlich besser als erwartet)

7. Klirrverhalten Troll-CB
Die Pegelangaben bitte nicht zu genau nehmen (kann auch 1-2dB von der Realität abweichen). Gemessen wurde in 30cm Entfernung.

Bei 86dB Schalldruck
[ATTACH=CONFIG]46892[/ATTACH]

Bei 100dB Schalldruck
[ATTACH=CONFIG]46893[/ATTACH]

Bei 106dB Schalldruck
[ATTACH=CONFIG]46894[/ATTACH]

Bei rund 106dB bis unter 40Hz nur um 1% K2 und K3, denke damit kann ich leben Wink

8. Weichenschaltung Troll-CB mit LR12dB@300Hz
Das Bass-Abteil zeigt sich sehr gutmütig in der Beschaltung. Ein Tiefpass LR 2. Ordnung bei 300Hz lässt sich einfach realisieren:
[ATTACH=CONFIG]46895[/ATTACH]

Die zugehörige Messung zeigt das in der Simu vorhergesagte Verhalten. Die gefensterte Messung ist türkis, die mit 1/1 Glättung erstellte Raummessung ist orange.
[ATTACH=CONFIG]46896[/ATTACH]

Schaut man sich das ungefensterte Frequenzgangspektrum an, zeigen sich die Resonanzen bei 1,8 und 5 kHz noch recht deutlich. Eventuell muss da noch nachgebessert werden.
[ATTACH=CONFIG]46897[/ATTACH]


Gruß Armin



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  Newbie mit Spaß an Musik
Geschrieben von: martsmart - 30.12.2018, 11:13 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo!
Ich bin Mitte 40 und bin eher Gelegenheitsbastler - meine letzten Boxen habe ich in der Jugend gebaut und nun möchte ich nochmal richtig einsteigen. Momentan baue ich an einem Standalone-Player der zu günstigem Preis einen anständigen Stereo-Klang hinbekommen soll. Ich erhoffe mir ein paar grundlegende Tipps und Tricks hier im Forum.
Viele Grüße,
Martin

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