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  My Streaming DAC - ein langer Weg geht zu Ende
Geschrieben von: Esoy - 12.06.2018, 19:07 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (11)

Nach langer Bastel / Frickelzeit genieße ich Musik wie ich sie hören möchte und fühlte mich verpflichtet, meinem Lieblingsforum etwas zurück zu geben.

Nachdem ich recht schnell gemerkt habe, dass es ohne CNC-connection kaum möglich ist, ein ansprechendes Alugehäuse zu bauen, bin ich wieder beim guten alten Deutschen Nussbaum massiv gelandet. Andererseits wollte ich auf Schirmung und Schutz nicht verzichten - damit war ein Alu-Innengehäuse fällig. Das erleichter neben der ganzen Feilerei auch manches.

Ich hoffe es inspiriert, das Ergebnis entschädigt für viel Aufwand, der aber natürlich auch Spaß macht...

[ATTACH=CONFIG]43787[/ATTACH]

Signal-Verarbeitung:
- Volumio
- Raspi 3B
- UPS Pico HV 3.0
- Kali Reclocker
- ESS DAC 9028 (Audiophonics)

[ATTACH=CONFIG]43788[/ATTACH]

Besonderer Wert wurde auf die Stromversorgung gelegt:

ab 230V:
- eine Sicherung für alle Fälle
- ein Ferrit damit die Filter nicht mit anderen sprechn
- Thel Netzfilter gegen böse Schwingungen im HF
- DC-Filter gegen 'bad vibrations' = Ringkernbrummen
- Netzschalter, unabhängige Trafos für jede Spannung
- Netzteil (massiv) für 5V
- Netzteil fein für 12V Digitales (4 Eingänge)
- Netzeil ganz fein für +/- 15V Ausgangsstufe symmetrisch

[ATTACH=CONFIG]43789[/ATTACH]

(ja ok, manches evtl. ein wenig übertrieben)

Eingänge
- Raspi über IIS
- Bluetooth 4.2
- S/PDIF Coax
- 2x S/PDIF optisch
- Wlan, Ethernet, USB vom Raspi

Ausgänge
- asymmetrisch / RCA vom DAC
- XLR symmetrisch über Symmetrierverstärker (Funk)

[ATTACH=CONFIG]43790[/ATTACH]

Beste Grüße der Gemeinde
Esoy



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  4-Kanal AMP-Board - Fertiglösung vs. Selbstbau
Geschrieben von: felix4389 - 12.06.2018, 18:40 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Guten Abend zusammen,

ich baue zur Zeit ein Pärchen Standlautsprecher, das mit einem MiniDSP aktiviert wird. Fokus liegt dabei auf Dynamik, ein bisschen Pegel und Spaß und weniger auf der tonalen quadratur des Kreises. Es ist ein 10" TMT im BR mit einem 4" BB.
Da ich das ganze später als "Komplettpaket" fertig machen möchte, hardere ich gerade wie genau ich die Aktiveinheit (DSP + Verstärker) gestalte.

Im Büro habe ich einen kleinen TPA3116D2 als reine 2 Kanal Variante im Betrieb, der einen ausgefallenen TDA7498 ersetzt hat.
Diese beiden haben mir bislang recht gut gefallen, wobei mir der TPA alles in allem besser gefällt.

Somit könnt ihr nun vielleicht meinen Anspruch an das Gesamtsystem etwas einordnen.

Der ursprüngliche Plan, war von dem vorhandnen TPA nochmal 2 Exemplare zu kaufen und dann die Kisten zu zerlegen um die Platinen, samt der MiniDSP-Platine und dem Netzteil in ein neues Gehäuse zu verfrachten. Hauptprobelm dabei sehe ich darin ein geeignetes Poti für die gemeinsame Lautstärkeregelung zu verbauen und das Gehäuse selbst bzw. viel mehr die Bearbeitung der Blenden.

Alternativ zu der Bastellei gibt es ja auch fertige Boards mit 4 Kanälen - zum Beispiel von Sure mit dem STA508 oder dem TDA7498.
Auch habe ich ein paar 6 Kanal-TPA3116 Kisten gefunden. Da würden dann aber 2 Kanäle unebnutzt bleiben.

Wie würdet ihr denn an die Sache ran gehen?
Lieber auf basis des bekannten Boards, von dem man weiß dass es einem klanglich gefällt, etwas eigenen bauen, oder ein fertiges 4 bzw. 6 Kanalboard nehmen?
Kennt jemand taugliche 4 Kanal Boards mit dem TP311x ? Ich habe bislang keine gefunden :-(

Gruß
Felix

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  Vorstellung
Geschrieben von: schaenglars - 12.06.2018, 13:30 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo zusammen,
mein Name ist Lars, ich bin 40 Jahre alt und komme aus Tübingen.
Ich durchs Suchen im www auf euer Forum gestoßen und hab schon fleißig bei dem einen oder anderen Thema mitgelesen.
Ich bin ein absolutes Greenhorn und Anfänger was Audio-Elektronik anbelangt. Ich weiß nicht mehr genau wieso und warum,
aber seit einiger Zeit interessiert mich das Thema DIY-Audio und ich habe angefangen mich in
die eine oder andere Materie einzufuchsen - ich finde den Selbstbau meiner Hifi-Anlage einfach
ne spannende Sache. Da ich sonst auch nicht gerade zwei linke Hände habe und auch schon vieles
selber gebaut habe, aber bisher Platinen und Co. für mich absolut Böhmische Dörfer waren, reizt
es mich einfach in die Materie rein zu kommen...
Als erstes Projekt wollte ich mir einen Vorverstärker selber bauen - natürlich nicht komplett selber,
sondern ich wollte ein erprobten Bausatz nachbauen - vlt. den 2Pi-Vorverstärker..
Also, schonmal Besten Dank und
VG
Lars

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  Sbax - Kef Q100 Coax mit 2x oder 3x SB Acoustics SB17NBAC35-8
Geschrieben von: DesLumos - 11.06.2018, 15:00 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (13)

Hallo, ausnahmsweise von mir mal einen Lautsprecher der erst in der Planungsphase steht.

Von den Q100 hab ich mir kürzlich fürs Heimkino einige zugelegt um meine alten Klipsch RB-81 im Heimkino zu ersetzen.
Leise und auf mittlerer Lautstärke gefallen mir die Q100 wirklich gut und auch die Räumlichkeit ist gut (wenn auch nicht excellent).

Was jetzt auf einmal fehlt ist am unteren Frequenzende die Dynamik bei lauteren Passagen, der Kick. Für die Q100 zu viel und für die Subwoofer zu hoch (möchte nicht bei 200Hz trennen...)

Daher war auch schon von vorne herein mein Plan Standlautsprecher (Bässe in BR) draus zu machen.
Eventuell wird es für die Front nochmal was spezielleres, da bin ich noch am Überlegen.

Die SB Acoustics Bässe sind mir durch ihr ausgezeichnetes Preis/Leistungsverhältnis aufgefallen und lassen sich nichts zu Schulden kommen, niedrigste Verzerrungen, gute Linearität bis in den Hochton, niedrigste mechanische Verluste, hoher Xmax. Natürlich kann 1 großer 22cm TMT im gleichen Volumen das gleiche im Bass wie 2 Stück 17er (sind eigentlich eher 15er wenn man die Membran ansieht) aber mit den 2en bekomme ich eine gleichmäßigere räumliche Anregung hin und die gewünschte schmale Front.

Die Front wird möglichst schmal mit breiten Phasen, so dass sich der Coax mit dem originalen Zierring noch auf der Front einsetzen lässt.

Im Moment sind die Möglichkeiten:
Coax- TMT- TMT
TMT - Coax - TMT
Und dann beide Varianten alternativ noch mit einem rückseitigen 3. TMT der gegenphasig und zeitverzögert rückwertigen Schall auslöscht. Der 3. TMT würde nur in einem geschlossenen Gehäuse spielen da die Auslöschung bei ganz tiefen Frequenzen eh nicht mehr gut funktioniert.

Gerade bei dem 3. TMT bin ich noch am Grübeln ob es das bringt, hab ich noch nie gemacht.

Jetzt kommt mal grübeln, Zuschnittsplan entwerfen, noch mehr grübeln und Holz ordern.
Die Treiber hab ich alle schon da.

lg Ralf

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  Berliner Selbstbau Treffen
Geschrieben von: wolfgang520 - 10.06.2018, 20:42 - Forum: News - Antworten (1)

[SIZE=2]Ich möchte hier auf unser Selbstbautreffen aufmerksam machen. (https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/show...au-Treffen)

Das Selbstbautreffen soll ein Erfahrungsaustausch und Diskussionszentrum zugleich sein. Dabei darf natürlich der praktische Teil, also der Hörtest nicht zu kurz kommen. Jeder Teilnehmer kann sein eigenes Projekt mitbringen und vorstellen.

30.06. und 01.7.2018 jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr
Segelfliegerdamm 89
Raum 322

Das Treffen ist natürlich kostenlos. Lediglich eine Anmeldung per PN oder unter folgender Internetadresse ist erforderlich: http://www.lautsprecher-berlin-shop.de/e...u-treff-18

Vormittags sind Vorträge und Diskussionen zu folgenden Themen geplant:
[/SIZE]

  • Grundlagen für den Lautsprecherselbstbau;

  • Möglichkeiten von Rasberry, Sure und Wondom Modulen;
  • Unterschiede und Einsatzmöglichkeiten von Röhren- und Transistorverstärkern.
Nachmittags werden Hörtest durchgeführt.

Um die sonstige Technik, Verstärker, Beamer, usw, sowie um die Versorgung mit Kaffee kümmert sich der Veranstalter. Ein Beitrag zur Verflegung der versammelten Mannschaft wird gern entgegen genommen.

Bitte unter Bemerkungen angeben ob ein eigenes Projekt vorgestellt werden soll und an welchem Tag die Teilnahme vorgesehen ist.

Gruß
Wolfgang




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  HSG Berlin Lautsprecher Treffen Sommer 2018
Geschrieben von: tiefton - 10.06.2018, 20:24 - Forum: HSG Berlin-Brandenburg - Antworten (4)

Das gibt es und steht hier:
http://www.igdh.eu/?tribe_events=berline...ommer-2018

Mehr dazu findet Ihr auch im passenden Thread:
https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/show...au-Treffen

Und ja, es sind noch Plätze frei sagt der Wolfgang!

Euch allen viel Spaß wünscht Thomas :prost:

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  Zyklop XXLS
Geschrieben von: DesLumos - 10.06.2018, 18:27 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (4)

So lange das Ding noch lebt kann ich es ja auch hier vorstellen. So eine Mischung aus Horn und FAST.
Im Moment aus Platzgründen eine von der Kreissäge bedrohte Boxenart.

Ich mag den direkten Klang von Hörnern und diese Dynamik und die Details die man da zu hören bekommt. Nachdem ich von der HSB High Live gelesen habe und der Havofast von Quint dachte ich mir so etwas könnte ich auch bauen, einen Männerlautsprecher der mal nicht nur leise gut klingt sondern auch die Nachbarn der Nachbarn ärgert wenn es sein muss. Außerdem war das ein weiterer Schritt um zu testen wie ein gleichmäßiges aber engeres Abstrahlverhalten klingt.

Die Kombi aus XT1464 Horn von Eighteensound und BMS 4554 funktioniert ja anerkannt gut und 2 Peerless XXLS 12" Subwoofer habe ich auch daheim die ich immer schon mal als 2-Wege hören wollte nachdem die bis hinauf über 1kHz sehr schön spielen.
Nachdem das Horn so laut ist dass man sehr viel Pegel loswerden muss um nicht in Rauschen unterzugehen und im Millivolt Betriwb zu bleiben habe ich mich entschlossen Silvercore Autoformer vor dem Horn einzusetzen. Angesteuert wird alles über einen Minidsp 2x4HD in den ich digital rein gehe (USB vom Notebook oder optisch vom Fernseher). Wenn das klappt und bleibt werde ich die Filter auf 2 Hypex AS2.100 übertragen die die aktuellen Fernsehlautsprecher bedienen.

Nachdem das Gehäuse um auf Ohrhöhe zu kommen recht hoch sein muss und um das Horn aufzunehmen auch recht rief und breit ergibt sich von vorne herein gleich weit mehr Volumen als der XXLS geschlossen braucht (~100L). Nachdem ich auch noch 2x12" Passivmembranen herumliegen hatte (gedacht eigentlich für 10" Subs) hab ich die auch gleich eingebaut, es kommt dabei eine sehr sehr tiefe Abstimmung raus (muss ich mal nachmessen).

Das Ganze soll aktiv laufen weil ich glaube dass das Horn nicht passiv leicht so tief getrennt werden kann wie ich möchte (angedacht ist 1000Hz LR4 akustisch und das Horn fällt alleine bei ~1kHz mit LR2 Steilheit ab weil es nicht mehr lädt).

[ATTACH=CONFIG]43767[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]43768[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]43769[/ATTACH]

Die Dinger gibt es schon eine Zeit lang und solche Lautsprecher lassen sich auch in einer großen Wohnung nicht verstecken also müssen Sie jetzt entweder klanglich so sehr überzeugen dass Sie einen festen Einsatzplatz bekommen und einen Anstrich (z.B. als überdimensionale Fernseherlautsprecher) oder Sie werden zu Brennholz verarbeitet . Mal sehen...

Wenn die jetzt als Fernsehlautsprecher überzeugen schneide ich vielleicht das unteste drittel mit der Passivmembran weg um die Bauhöhe etwas zu verringern Confused Klanglich bin ich nicht sicher ob der Lautsprecher wirklich die Hilfe der Passivmembran benötigt.

lg Ralf



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  dann will ich mich mal vorstellen
Geschrieben von: mac_gyver - 10.06.2018, 12:00 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Moin zusammen,
Ich bin Matze, 29, und komme aus Dithmarschen.
Bin vor einiger Zeit eher zufällig auf euer Forum gestoßen, und lese seit dem passiv mit,
so das ich dachte es wäre Mal an der Zeit sich hier anzumelden.
Ich "bastel" nun schon seit meinem ca 13. Lebensjahr auf dem Hifi Sektor Rum,
Begann damals mit einem alten Verstärker den mein Vater aus seiner Jugendzeit hatte und mir vermacht hatte, und ich restauriert habe.
(Kondensatorwechsel etc), dann sammelte ich eine ganze Zeit lang alte Hifi Geräte aus den 80ern, und irgendwann fing es dann mit Lautsprecherbau an, da ich Zugriff auf die holzwerkstatt meines Vaters hatte.
Es waren auch immer wieder Ausflüge zum carhifi dabei, sowie einige nachbauten von Lautsprechern aus Foren, und eigenentwicklungen, hauptsächlich Subwoofer und Breitbänder, sowie einige chipamps usw.
Am meisten fasziniert haben mich immer Hörner,breitbänder und tml Konstrukte.

Mittlerweile "spiele" ich am liebsten mit class d chip verstärkerplatinen und Breitbändern so im Bereich 3-4",
da ich es immer wieder beeindruckend finde, was mit so wenig Platzbedarf und finanziellem Einsatz machbar ist.
Solche kleineren Projekte , die nicht viel kosten kann man halt immer Mal zwischen schieben wenn's einem in den Fingern juckt :)

Ich freue mich drauf, demnächst auch Mal aktiv hier teilzunehmen.

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  Endstufe durchmessen
Geschrieben von: wus - 10.06.2018, 00:00 - Forum: Messen und Simulieren - Antworten (14)

Ich würde gerne Frequenzgang, Ausgangsleistung, Leistungsfrequenzgang, Innenwiderstand bzw. Dämpfungsfaktor, Verzerrungen, Noise Floor bzw. Dynamik bzw. Signal-Störspannungsabstand meiner Endstufe messen.

Wie gehe ich da am besten vor? Bietet Arta hierfür sinnvolle Tools? Auf die Schnelle habe ich im Handbuch dazu nichts gefunden.

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  Phase messen linear, minimal phasig oder was
Geschrieben von: loafmeat - 09.06.2018, 20:43 - Forum: Sonstige Messtechnik und Simulation - Antworten (1)

Hallo zusammen,


im Rahmen meines Projekts (LINK) den Klang meiner Frequenzweiche zu verbessern habe ich mich etwas näher mit dem Phase beschäftigt und den Einfluß von Equalizern und Frequenzweiche eben auf diese. Dabei sind bei mir allerdings einige Fragen aufgetaucht.


Fangen wir mal an mit zwei linear phasigen Equalizern:
1. SplineEQ
Ich wollte hier mal live sehen wie sich die Phase verändert wenn man in diesem die Frequenzen verändert. Hierzu habe ich 2 Analysewerkzeuge (SignalAnalyser und Oscilloskope) und einen Sinustongenerator (ToneGenerator) benutzt. Ich vergleiche den original Sinuston (angeschlossen am linken Kanal der Analysewerkzeuge) mit dem Ausgabeton aus den Equalizer (angeschlossen am rechten Kanal der Analysewerkzeuge). Hierbei kann man sehr schön sehen, dass es zwischen Originalsignal und der Ausgabe aus dem Equalizer einen Phasenversatz gibt. Dies leuchtet mir ein, denn es stellt sich eine gewisse Laufzeitverzögerung ein für die Verarbeitung des Signals. Dieser Phasenversatz müsste aber doch jetzt bei einem linearphasigen Equalizer für alle Frequenzen gleich sein. Ist er aber nicht. Er ist je nach eingestellter Frequenz unterschiedlich. Dies ist auch so ohne dass ich irgendein Frequenzspektrum im Euqalizer verändert habe. Verändere ich nun das Ferquenzspektrum im Equalizer, sagen wir bei 200 Hz verändert sich die Phase bei dieser Frequenz nicht. Auch nicht wenn ich das Frequenzspektrum bei geringfügig höheren oder niedrigeren Frequenzen im Equalizer bearbeite. Die Phase bleibt da wo sie auch vorher war bei dieser einen Frequenz. Trotzdem bleibt der Umstand, dass unterschiedliche Frequenzen eine unterschiedliche Phase zu Originalfrequenz haben. Hierzu habe ich einen kleinen Screencast gemacht.


CAST SplineEQ

2. Marvel GEQ
Auch hier habe den gleichen Effekt. Allerdings nicht so stark ausgeprägt wie beim SplineEQ.
Hierzu ebenfalls ein Screencast.


CAST Marver GEQ


Also bei linear phasigen Equalizern verschiebt sich die Phase grundsätzlich je nach Frequenz in Bezug auf das Ursprungssignal.
Kann mir das jemand erklären.


Jetzt möchte ich sehen was beim paratmetrischem Equalizer passiert.

3. Calf Equalizer 12 Band (minimal phasig)
Seltsamer Weise habe ich hier im Leerlauf keinen Phasenversatz. Ich denke das kann jetzt auch Zufall sein und der Phaseversatz (die Laufzeitverzögerung ) ist ausgerechnet ein Mehrfaches von genau 360°. Aber hier gibt es bei den anderen Frequenzen keinen zusätzlichen Phasenversatz zum Original. Bei allen möglichen Frequenzen sehen Wellenberge und Wellentäler um den gleichen Bertag (hier 0°) versetzt aus.
Verändere ich hier das Frequenzspektrum im Equalizer ergeben sich je nach Beeinflussung unterschiedliche minimale Phasenänderungen bei den benachbarten Frequenzen. Kein Phasenversatz bei der beinflussten Frequenz. Dies hatte ich auch so erwartet.


Hierzu der Screencast

CAST CalfEQ


4. Calf X-Over 4 Band
Ich trenne LOW und MID bei 180 HZ. Es interessiert mich also wie der Phasenversatz ist speziell bei dieser Frequenz zwische LOW un MID. Die Verbindung im Analyswerkzeug ist in diesem Fall wie folgt. Linker Kanal LOW aus der Frequenzweiche auf den linken Kanal der Analyser und linker Kanal MID aus der Frequenzweiche auf der rechten Kanal der Analyser. Nun kann man sehr schön den Phasenversatz sehen zwischen den beiden Bändern. Über den Delay Schalter in der Frequenzweiche kann ich den Phase im ms Bereich verschieben. Bei LR8 und 7 ms auf LOW erreiche ich annähernd gleiche Phasen.


Hierzu der Screencast:


CAST Calf


Das sind jetzt natürliche alles Betrachtungen in der rein digitalen Kette. Was dahinter passiert .....?


Ich hoffe ich liege mit meinen Überlegungen nicht ganz daneben. Vielleicht hat ja jemand noch en paar Ratschäge (bitte nicht zu fachspezifisch) für einen laienhaften Autodidakten auf diesem Gebiet.


Viele Grüsse
Günter

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