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  Moin Moin (Vorstellung)
Geschrieben von: rondramir - 10.02.2016, 16:12 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Ein herzliches Moin Moin aus dem Bremer Raum,

möchte mich hiermit vorstellen!
Ich heiße Michael, werde in Kürze 56 Lanze jung, bin Frührentner und habe trotzdem im Moment wenig Zeit für meine Hobbys.
Mein Hobby war seit ich 10 oder 12 war u. a. Elektronik in jeder Form.
Anfang der 80er Jahre habe ich beim Trachtenverein (Bundeswehr) eine Ausbildung zum FmWeitverkMechMstr (Fernmeldeweitverkehrsmechanikermeister) gemacht und war bis Anfang der 90er in einer NATO-Station eingesetzt. Die Ausbildung umfaßte, oh Freude, hauptsächlich Röhrentechnik. Diese Leidenschaft für Elektronik (und speziell Röhren) hatte mir mein leider viel zu früh verstorbener Vater vermittelt.
Anfang 2000 habe ich für eine Firma als Technischer Einkäufer in Sachen Elektronik gearbeitet (wir haben u.a. Hardware für Enercon geliefert).
Durch berufliche und private Vorkommnisse blieb leider dieses Hobby ab Mitte der 90er auf der Strecke (außer zwischendurch habe ich mal "nebenbei" einen Röhrenverstärker nach ELV RV100 mit 2xEL34 in Ultralinearschaltung gebaut, der auch wirklich schon sahnemäßig vom Klang daher kam, aber leider in 2013 die Flügel streckte. Im Dezember 2015 habe ich dann endlich die erste banale Ursache, nämlich eine Sicherung gewechselt, aber der Ruhestrom läßt sich nicht mehr vernünftig regeln, so das er brummt. Werde mal beizeiten die Röhren wechseln.
Jedenfalls hat es mich wieder richtig erwischt, ich versuche nach langer Abstinenz wieder meine Röhren- und Elektronikleidenschaft aufblühen zu lassen.
Objekte für die Zukunft sind natürlich die Röhrenendstufe wieder richtig zum Laufen zu bringen und klanglich zu pimpen. Dann will ich meine Grundig MXV 100 Vorstufe durch eine selbstgebaute Röhrenvorstufe nach Aikido ersetzen. Der Grundig hat zwar super Werte, klingt eigentlich auch wenig selbst (also sehr klangneutral), aber ist nicht das, was ich mir so vorstelle. Dann hjabe ich noch einen Technics SL-Plattendreher mit Tangentialtonarm eingemottet, der auf Wiederbelebung wartet, sowie ein Tapedeck mit DBX, auch eingemottet. Ein uralter Pioneer steckt auch noch im Karton un wartet auf die Dinge, die da kommen. Der soll mal durch einen Eigenbau ersetz werden, der den Namen Highend auch verdient.
Bis jetzt habe ich noch einen Denon AVR-2106 als Kinoverstärker, einen Denon DCD1420, DMP-BD80 als Bluray, dazu eine Teufel System 5 THX Select 2 nur für Surroundklang (im Stereobetrieb klingt das -sorry- wie ein Sack Nüsse) im Einsatz für Kinofeeling.
An der Röhre hatte ich früher die großen Magnatboxen (komm nicht mehr auf den Namen, Stückpreis 2500.-- Dm, irgendwas mit Magnat 8 oder so). Das war wirklich gut. Durch Umzug konnte ich sie nicht mehr stellen und habe mir dann die winzigen, aber wirklich guten KEF LS50 zugelegt und auch noch nicht bereut, sie gekauft zu haben. Den Verkauf der Magnats habe ich allerdings schon schmerzlich bereut, obwohl sie bei meinem Kumpel in guten Händen sind. Nun ist unser Mieter ausgezogen und ich gehe in die viel größere Wohnunh rein, wa jetzt viel mehr Spielraum eröffnet... :))))). KEF Standboxen (900er hab ich schon gehört) nehmen irgendwann Einzug. :)))))

Das war´s soweit zu meiner Person; beruflich war ich bis zum Einsetzen meiner Krankheit selbständig als Karosserie- und Fahrzeugbauermeister im LandRover und Custombikebau tätig. Dieser Leidenschaft fröne ich für mich alleine noch in meiner gut ausgestatteten Werkstatt.
Z.Zt. sind Boxenständer für meine KEF im Bau befindlich (ich werde berichten)

Das war´s dann nun wirklich. Ich freue mich auf Input von Euch und hoffe, auch was geben zu können...

Michael

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  Pocket-Mixer
Geschrieben von: dieterschneider - 10.02.2016, 14:51 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (2)

http://monoqi.com/en/categories/tech/pok...-gold.html

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  New Day - 2-Weger mit Newtronics BM13-4 und Dayton ND20FA-6
Geschrieben von: LarsNL - 10.02.2016, 12:15 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (33)

Hallo zusammen,

nach den durchwachsenen Erfahrungen mit meinem "Erstling" wollte ich mich nicht entmutigen lassen. Bei Strassacker hatte ich neulich im Angebot 2 Newtronics BM13-4 gekauft, zusammen mit 2 ebenfalls noch vorhandenen Dayton ND20FA-6 sollten die das nächste Testgespann bilden. Beim Gehäuse habe ich mich grob an dem der "Florian 13" orientiert - das war der einzige Bausatz mit dem Newtronics als TMT den ich finden konnte. Das Versenken des Chassis habe ich mir bei Gazzas Skye abgeschaut, die Schallwand ist also genauso breit wie der TMT und wird links und rechts von den Seitenwänden eingefasst. Das BR-Rohr habe ich in einen Port auf der Front umgerechnet, dann noch schnell ein paar Fasen an die Oberseite und das Ganze sah so aus:
[Bild: picture.php?albumid=1514&pictureid=25708]

Rein optisch ganz hübsch finde ich, aber das bringt natürlich noch nichts. Also mal schauen, was sie klanglich so bringen. Bei der Beschaltung ging es mir diesmal in erster Linie darum, vorhandene Bauteile zu verwenden und zu schauen, wie weit ich damit komme. Also habe ich erstmal gemessen, dann grob simuliert und dann noch - nach einigen Zwischenmessungen - ein paar Bauteile angepasst. So konnte ich jeweils unmittelbar den Einfluss der veränderten Bauteile auf Frequenz und Impedanz sehen. Der aktuelle Stand sieht jetzt so aus:

Weiche:
[Bild: picture.php?albumid=1514&pictureid=25705]

Messung:
[Bild: picture.php?albumid=1514&pictureid=25707]

Und das war die Simulation dazu:
[Bild: picture.php?albumid=1514&pictureid=25706]

Nicht wirklich deckungsgleich, aber doch schon deutlich ähnlicher als beim letzten Projekt. Die in Boxsim prognostizierte Senke bei der Trennfrequenz ist glücklicherweise ausgeblieben, dafür ist der HT-Zweig etwas welliger als in der Simu. Ansonsten ist der Frequenzgang natürlich immer noch alles andere als linerar, aber ich muss sagen, dass ich diesmal klanglich schon ganz angetan bin. Wenn der Erstling so geklungen hätte, würde ich ihn wohl so lassen. Der Newtronics geht zwar nicht besonders tief, aber man kann durchaus Musik hören, ohne ständig das Gefühl zu haben es würde etwas fehlen. Bedarfsweise kann man ja immer noch einen Sub dazu stellen.

Ich werde die Tage noch ein bisschen basteln, mal schauen was sich noch verbessern lässt... der Lerneffekt durch das unmittelbare Anpassen der Bauteile ist auf jeden Fall nochmal höher als bei der reinen Simulation - gegenüber dem ersten Weichenentwurf hat es sich auf jeden Fall schon deutlich verbessert - wenn ich in dem Tempo weiter lerne, werde ich so ungefähr im Jahr 2075 gute Lautsprecher bauen können... Big Grin

Freue mich schon auf Kommentare, Anregungen und Tipps.

Gruss,
Lars

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  Digitallautsprecher
Geschrieben von: Grasso - 10.02.2016, 04:11 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (8)

Hallo!

Ich meine damit nicht digitale Elektronik sondern solche Elektroakustik. So etwa, wenn mehrere Quellen (Finger) dasselbe Frequenzband (Äpfel) abstrahlen (abzählen), wie bei Stereo, D'Apollito, Konstantabstrahlwinklern und Wellenfeldsynthese. D'Apollito und Konstantabstrahlwinkler verwenden das Digitale nur, um Bündelung zu erzielen. Stereo und Wellenfeldsynthese gehen weiter, weil sie fokussieren, wähnen den Hörer aber hinter dem Fokus. Den Vogel schießen manche Konstruktionen von Focal und Visaton ab, denn dort wird auf den Hörer fokussiert. Aber was war der Punkt? Ach so, ich stellte mir vor, mich in einer mit Lautsprechern ausgekleideten Kugel zu befinden und das zu entlarven.

Uli

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  Vorstellung der-Grießler
Geschrieben von: der-Grießler - 09.02.2016, 15:42 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo liebe Foren-Mitglieder,

mein Name ist Günter, ich komme aus Österreich und wohne in Gleisdorf, ca. 30 km von Graz entfernt.

Zum 50. Geburtstag möchte ich mir in den nächsten Monaten einen großen Wunsch erfüllen und gemeinsam mit meinem Sohn neue, hochwertige Lautsprecher bauen - mein Ziel ist ein AURO 3D System, inkl. Anschaffung eines neuen AVR, welcher natürlich bereits AURO 3D tauglich ist (Denon und Marantz sind momentan meine Favoriten).

Musik höre ich quer durch die Bank, meistens leise bis Zimmerlautstärke (aufgrund sensibler Nachbarn). Tagsüber läuft vorwiegend regional Radio (Radio Steiermark, oder Antenne Steiermark) - somit wisst ihr nun auch mehr über meinen Musikgeschmack.

Ich freue mich schon auf nette Bekanntschaften und auf eine tatkräftige Unterstützung von Euch!

Sehr gerne würde ich mal den einen oder anderen guten Lautsprecher Probehören - im Gegenzug biete ich natürlich nach Fertigstellung auch diese Möglichkeit an.

Liebe Grüße aus der grünen Steiermark, Günter

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  Hallo Zusammen
Geschrieben von: Morti - 09.02.2016, 14:07 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Ich bin seit längerer Zeit ein leiser Verfolger des Forums, da ich mich für den Selbstbau allgemein sehr interessiere.

Angesteckt mit dem Virus habe ich mich vor gut 10 Jahren.
Wobei ich mit dem Lautsprecher-bau begonnen habe. So habe ich meine erste 2-Weg Box entwickelt und gebaut, welcher in der Zwischenzeit aber bereits angepasst wurde.
Später kam ein Nachbau von Monacor (Lightning) hinzu, welche im Betrieb ist aber leider momentan noch halb in einer Modifikation steckt. Aufgrund knapper Zeit im Moment etc. sind leider auch zwei weitere Lautsprecherbaustellen pausiert.
Zeitgleich interessiere ich mich auch sehr stark für Elektronik womit ich mir eingebrockt habe, dass eine Sym-Asym auf die Inbetriebnahme wartet wie auch ein KHV fertig gestellt werden sollte.

Da ich sehr gerne die Bilder von anderen fleissigen DIY-Machern betrachte wurde langsam eine Anmeldung nötig :-)
Zudem hoffe ich, dass ich evtl. ein zwei Sachen für meine Projektoptimierungen hier im Forum finde.

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  Allgemeine Diskussion über Neues in der Lautsprecherentwicklung aus dem KuT-Thread
Geschrieben von: naumi - 09.02.2016, 09:51 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (148)

Hallo ihr beiden ,

Zitat:Und da schließt sich auch der Kreis zum Editorial
Zitat:Ganz hinten im Kopf läuft ein Film, in dem aus einem Schwedenpanzer mit schweizer Nummernschild ein kleiner hutzeliger Eidgenosse mit Bart steigt, den HB am Ärmel zupft und fragt: "Wer hats erfunden?". Und nein, das hat nichts mit meinen Vorstellungen vom Volvotreter zu tun.
Sicherlich ist das ja zwischen Entwickler und BPA abgesprochen, eine anerkennende Erwähnung wäre aber nett gewesen.
Leider habe ich diese Ausgabe noch nicht und kenne das Editorial noch nicht, aber ich lese den Beitrag von Bert eher als Satire.
Wenn ich mich täusche, sind eure Einwände korrekt.

Diese Art Hörner gibt es auch schon sehr lange (z.B. EV), für uns nutzbar worden sie erst durch die Hornsimulations- software.

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  Vota 1 in Nussbaum mit W8Q 1071 Unterstützung + IcePower + MiniDSP
Geschrieben von: Sathim - 08.02.2016, 22:46 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (13)

Hallo zusammen,

ich möchte hier mein erstes DIY-LS Projekt vorstellen und erhoffe mir hinsichtlich
der noch anstehenden Fragen eine rege Diskussion.

Die Planung habe ich schon vor fast 2 Jahren angefangen, nach diversen
Verzögerungen stehen sie nun fast fertig im Wohnzimmer und sind noch stumm:

[Bild: lu68-5-1960.jpg]

[Bild: lu68-4-902c.jpg]

Es handelt sich um die Vota 1 von Udo W, unterstützt von je einem Tangband
W8Q 1071 in ca 23l geschlossen. Die Vota habe ich etwas umgeformt, um
mehr Tiefe zu bekommen und den hässlichen BR-Schlitz nach hinten zu
verlegen. Rein abstimmungstechnisch habe ich nichts geändert.

Die Gehäuse sind zum Teil von Speaker-Space angefertigt, da Werkzeug und
Geschick zwar vorhanden sind, Zeit aber absolute Mangelware ist.
Die Furnierarbeit hat mir dann ein Bekannter abgenommen.
Das Furnier ist Nussbaum, 3x mit Osmo Seidenmatt geölt.

Die LS werden zukünftig auf Schiefer-Sockeln stehen.
In den Boden sind je 4 Gewindehülsen eingelassen, darin stecken 8er Madenschrauben.
Der Tangband wird noch hinter Stoff verschwinden, aber
das hat aktuell keine Priorität.

Zur Elektronik:
Schaltzentrale ist ein Marantz AVR (1605).
Nicht kleckern, sondern klotzen dachte ich mir und habe bedingt durch
einige gute Gelegenheit (günstig IcePower-Module bekommen) und
noch herumliegendes Zeug (Gehäuse, MiniDSP) gleich noch eine 4 Kanal-
Endstufe mit dazu gebaut:

[Bild: lu68-6-3962.jpg]

Verbaut sind je ein 50ASX2 und ein 125ASX2 Modul von B&O, dazu ein paar
Eingangspuffer mit etwas Gain, um dem schwachen Ausgangspegel des MiniDSP
auf die Sprünge zu helfen.

Hier liegt der Hase aktuell im Pfeffer, da ich mir durch Schludrigkeit die OPVs
der Puffer zerschossen habe und die Endstufe daher nicht läuft.
Die Ersatzteile kommen hoffentlich morgen - drückt mir die Daumen, dass es nur das war... Sad

Nun zum wichtigsten: Die aktuellen Baustellen:

1. Linkwitz-Entzerrung der Tangbands
Mein Plan:
- Nahfeldmessung (mit UMIK von miniDSP)
- F und Q mittels LPQ-Filter in Room-EQ-Wizard mittels "anmodellieren" ermitteln

-> Funktioniert das? Oder denke ich zu einfach?

2. Reversible Verbindung von Vota und Sub-Abteil
- habe noch keine rechte Idee, da ich die Oberfläche der Subs nicht
beschädigen will
- es muss so sicher sein, dass die Vota beim versehentlichen anstoßen
(bzw. physikalische Einwirkung durch Kleinkind ;-) ) nicht herunterrutscht.

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  Simpler DIY Aktiver Absorber? Geht das? Wie?
Geschrieben von: newmir - 08.02.2016, 22:04 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (28)

Aktive Absorber sind ja schon als Thema hier aufgetaucht. Ansonsten:
http://www.zehner.ch/aktiveabsorber.htm

Jetzt dachte ich mir ...warum so kompliziert...Idea .

Brauche ich wirklich ein Mikro?
Schliesslich weiss ich doch was mein Raum an Raummoden erzeugt. 60Hz (viel) und 90Hz (weniger). Eigentlich sollte ich also mithilfe eines DSP und ein bischen Filtern und bischen zeitlicher Verschiebung aus dem eigentlichen Signal auch ein Korrektursignal erzeugen koennen, das mir die Raummoden bedaempft.

Das koennte ich dann meinem aktiven Absorber zufuehren und gut ist. :denkBig Grinann dachte ich mir ....das geht doch vielleicht noch einfacher.

Brauche ich wirklich einen weiteren Basstoener als aktiven Absorber? Koennen meine 2 Boxen nicht beide Rollen uebernehmen. Also sprich erst das Nutzsignal abspielen und dann ensprechend zeitverzoegert die Raummode, die gerade angeregt wurde wieder bedaempfen?

Ist die Idee soweit klar? Hat das schon mal wer so gemacht? Link? ..... Dass das nicht optimal ist, ist schon klar, weil ein aktiver Absorber moeglicherweise da nicht optimal steht, wo die Boxen nun mal gerade stehen. Aber da dieser Zugewinn quasi so gratis zu machen waere, reizt mich die Idee schon.

Gedacht ...getan. Da ich meine Boxen sowieso schon ueber Equalizer APO betreibe, dachte ich mir ....so kompliziert kann das nicht sein:

Ich habe also die Signale nochmal kopiert auf zwei andere Kanaele. Den Korrekturkanaelen habe ich dann erstmal alles oberhalb von 150Hz weggefiltert. Die 60Hz Raummode entspricht 571 cm Wellenlaenge ..das ist genau die Laengstausdehnung meines Hoerraums und das entspricht 16.64 ms. Um genau diese Zeitspanne habe ich das Korrektursignal verzoegert ... etwas abgeschwaecht und dann invertiert dem Nutzsignal wieder hinzuaddiert.

In meiner simplen Theorie sollte also jede abgestrahlte Welle einmal hin und zurueck durchs Zimmer laufen und wenn sie gerade wieder am Lautsprechern vorbeikommt wird ihr wieder ein Teil der Enegie entzogen.

Theorie klingt gut ..finde ich....aber funktioniert nicht. Man hoert zwar was ... und irgendwie veraendert sich auch was ... wenn ich messe, aber ich kriege kein System da rein. z.B. wenn ich es genauso mache nimmt der Schalldruck oberhalb und unterhalb von 60 Hz ab ...aber genau bei 60Hz passiert nix. Wenn ich mit den Delays rumspiel, dann kriege ich auch hin, dass der Pegel fuer 60 Hz abnimmt ....z.B. bei 12 ms .... aber an anderen Stelle geht es dafuer wieder rauf.

Mache ich einen grundsaetzlichen Fehler? Welchen?

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  Chlangs „Gaudimäxchen“ - oder: “Man müsste mal…“
Geschrieben von: Chlang - 08.02.2016, 21:11 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (191)

Zuerst war da die Audimax aus der HH anno 2007 – die hätte ich gerne mal, ist aber soo groß und sooo teuer (je nach Weiche 3.200 bis 4.400 Euro je Paar). Auch das Derivat von 2013 – kleiner, aber immer noch zu groß und noch teurer (4.200 bis 4.600 Euro). Trotzdem oder gerade deswegen, 3-Wege mit MTM-Anordnung sowie Folie in der Mitte zwecks vertikaler Bündelung und was mit Hartmembranen müsste man mal bauen.


Dann gab es den mit aktuell 40 Euro offiziellem Preis immer noch günstigen und mit tollen Messwerten ausgestatteten Alu-Tiefmitteltöner Fountek FW146, der in verschiedensten Einsatzformen schon erfolgreich von Selbstbauern verbastelt wurde – mit dem müsste man auch mal was versuchen.


[Bild: 11220231.JPG]
Fountek FW 146 (Quelle: http://www.fountek.net/uploadfile/1411/11220231.JPG)


Dann kam der AMT AM 20 von Harwood, mit 60 Euro auch unverschämt günstig für einen AMT und ab 3.000 oder spätestens 3.500 Hz mit ebenfalls beeindruckenden Messwerten einsetzbar. Den müsste man mal mit einem guten (Tief-)Mitteltöner kombiniert hören.


[Bild: am20_front.jpg]
Harwood AM 20 (Quelle: https://www.hifisound.de/out/pictures/ma..._front.jpg)


Schließlich, um das Maß voll zu machen, noch der 17er Subwoofertreiber D-165 von Reckhorn mit brettharter Alumembran ordentlichem Überhang von 8 mm und sonst ebenfalls überzeugenden Messwerten, der mit 30 Euro auch noch richtig günstig ist und mehrfach eingesetzt und entzerrt eine gute Performance auch in geschlossenen Gehäusen bieten müsste. Das müsste man sich mal anhören.

[Bild: 71HtdYikj3L._SX466_.jpg]
Reckhorn D-165 (Quelle: http://ecx.images-amazon.com/images/I/71...SX466_.jpg)


Und dann gibt’s da noch die umfangreiche, einfach zu bedienende, gut funktionierende und wenig Ressourcen brauchende Freeware Equalizer APO, die auf Windowsrechnern ab Vista ein vollständiges DSP zur Verfügung stellt. Mit der müsste man mal eine 3-Wegebox abstimmen.


Zu allem Überfluss kamen dann noch günstige Win10-Tablerts auf den Markt, wie geschaffen dafür, als Abspieler für Musik zu dienen und gleichzeitig noch die Aufgaben eines DSP zu übernehmen. Dass sowas z.B. mit dem SurfTab wintron 7.0 auch für unter 50 Euro zu haben ist, führte zur Erkenntnis, damit müsste man mal ein entsprechendes System aufbauen.


Was dann noch fehlt? Eine günstige Mehrkanalsoundkarte: Die LogiLink 7.1 ist z.B. so eine, die für 25 Euro 8 Kanäle bedienen kann. Ach ja, noch ein Mehrkanalverstärker – ohne viel Basteln tut es da ein AV-Receiver mit mindestens 6 Kanälen für die geplanten 3-Wegeboxen in Stereo. Der kann gerne gebraucht und muss nicht neu sein oder Schnickschnack haben. Das erleichtert die Suche nach Schnäppchen auf dem Gebrauchtmarkt sehr und man kann günstig (mit etwas Geduld für 150 Euro oder darunter) fündig werden. Nur die Verstärkerkanäle müssen sich einzeln analog ansteuern lassen und sollten auch ein bisschen Leistung haben – die Chassisauswahl (s.o.) verträgt da vor allem im Bassbereich wohl einiges.

Ja, man müsste mal…
Was würde der Spaß nach aktuellem Kurs denn so kosten für ein Paar Boxen (ohne Versand, Kabel, Holz und sonstigen Kleinteilen)?

2 Hochtöner 120 Euro
4 Tiefmitteltöner 160 Euro
8 Bässe 240 Euro
1 Tablet 50 Euro
1 Soundkarte 25 Euro

Also „nur“ knapp 600 Euro das Paar für Chassis und „Weiche“!

Mit gebrauchtem AV Receiver (150 Euro) sind es dann 750 Euro. Wenn das mal nicht ein Schnäppchen ist für eine komplette Stereo-Anlage mit vollaktiven 3-Wegeboxen mit solchen Zutaten.

Und weil ich Receiver, Tablet und Soundkarte schon habe, und ich wieder mal was basteln will, sind es „nur“ noch 520 Euro und damit die Versuchung groß, dass aus dem „man müsste mal“, ein „Chlang geht’s jetzt doch mal an“ wird.

Also ein paar kleine Simus angeschmissen und die grobe Machbarkeit geprüft – auch da gab’s grünes Licht und keine Ausrede, der Versuchung nicht nach zu geben. (Später ggf. mehr dazu)

Nun, wie könnte das denn aussehen? Zu groß soll’s ja nicht werden, symmetrische Anordnung der Bässe um die Mitteltonfraktion fällt damit schon mal aus ebenso wie Reflexvarianten – kann ich gerne mit leben. Impulskompensation im Bass wäre aber nett und der „Subwoofer“ mit den Reckhorns soll gleich als Boxenständer für die Mittelhochtoneinheit dienen. Gut. Und nach etwas Probieren hat mir das dann auch fürs Erste gefallen:

[Bild: kqmyumya.jpg]
Erste Skizze „Gaudimäxchen“

Jetzt mal sehen, wo ich die Chassis günstig herbekomme…


Stay tuned
Chlang

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