Hi,
ich hab ein nerviges Brummen in den Lautsprechern und bekomm es nicht ganz weg. Anders als sonst hab ich einen geschirmten Trafo eingesetzt und kein Schaltnetzteil. Die ausgehenden Trafoleitungen sind verdrillt bis zur Gleichrichtungen mit Siebung. Die Siebung hat 4x 10.000 µf. Vom Ausgang, Ground, läuft eine Leitung zum Schutzleiter, dort sind auch die Schirmungen der Cinchleitungen und die Gehäuseerdung einbezogen. Jegliche Änderung brachte eine Verbesserung.
Zuerst lag da nur der PE auf dem Gehäuse. Dann hab ich die Schirmungen einbezogen, danach den Ground. Mit jeder Massnahme wurde das Brummen leiser, nur ganz verschwunden ist es nicht. Mit kurz geschlossenem Eingang ist es auch da, also liegt es nicht an den Cinchleitungen vom VV kommend. Hätte mich auch gewundert, denn andere Amps laufen ohne jegliches Brummen am VV.
Die Leitungen wurden alle auf Abstand verlegt, es gibt keine Kreuzung.
Etwas ungewönlich ist vielleicht die Anbringung der Schutzschaltung. Die sitzt auf Abstand, 2cm, über dem Trafo. Einen besseren Platz fand ich nicht. Ist hal recht eng im Gehäuse.
Was aussteht ist eine Biasmessung. Ich hab die L12.2 Module erstmal so eingebaut wie sie kamen. Könnte ein unterschiedlicher Arbeitspunkt das Brummen auslösen ? In ClassAB sollten so um 40mA, 7,7mV bis 8,8 mv für den Arbeitspunkt eigestellt sein. Halt für jedes Board, das habe ich noch nicht kontrolliert.
Ich finde auch die Verstärkung zu hoch, 31 fach.
Hier mal Bilder [ATTACH=CONFIG]71320[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]71321[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]71322[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]71323[/ATTACH]
Normal hat man eigentlich wenig Stress mit den Boards von LJM. Der L12 scheint da eine Ausnahme zu sein. Ein Schaltnetzteil ist da auch nicht angeraten...
Sollte ich das Brummen nicht eliminieren können, verkaufe ich die Module wieder. War halt mal ein Versuch mit Trafo.
Den könnte ich notfalls noch drehen...brummen tut der jedenfalls nicht.
Previews of the gui and supporting python libraries are nearly ready and will be published soon.
Changes from v1.0.3:
New features:
Add dynamic range compressor.
Add websocket commands to read peak and rms history.
Add ToggleMute websocket command.
Add AdjustVolume websocket command for relative volume changes.
Better handling of USB gadget in Alsa backend.
Add option to bypass pipeline steps.
Bluetooth capture support on Linux via Bluez.
Updated resampler with faster lower quality options.
Higher precision of biquad filters.
More flexible configuration of resampler type and quality.
Allow setting optional config parameters to null to use default value.
Add "Dummy" convolution filter type for easier CPU load testing.
Add title and description fields to various parts of the config.
Gain can be specified in dB or linear scale.
Websocket command to reset clipped samples counter.
Add an always enabled default volume control.
Add several volume control channels (faders).
Change Loudness filter to only perform loudness compensation.
Add more ditherers.
Add GeneralNotch biquad type.
Add Tilt equalizer biquad combo.
Add GraphicEqualizer biquad combo.
Support rate adjust for BlachHole on macOS.
Add statefile for persisting runtime parameters to file.
Websocket command to get pipeline processing capacity utilization.
Add commands to read statefile path and updating status.
Improved handling of config changes via SIGHUP and websocket.
Changes:
Optimize cpu load in general, and of dithering and delay filters in particular.
More logical names for dither types.
Updated Shibata dither coeffients.
Rename Set/GetConfigName websocket commands to Set/GetConfigFilePath.
Removed redundant`change_format` parameter to simplify CoreAudio device config.
Gibt es hier im Forum bereits Nutzer der bisherigen CDSP-Version?
Bei mir im Heimkino läuft das bisher vorzüglich auf einem alten i5-Barebone zusammen mit UMC1820+ADA8200.
ich hab da mel ne Frage: Habt ihr Erfahrungen mit der Messung von Gehäuseresonanzen - und welchen Messaufnehmer setzt ihr ein?
Soweit ich das überblicke, gibt es da verschiedene Lösungen:
- Accelerometer: zum Beispielhier- ACH-01
- Bechleunigungsaufnehmer von Kirchner hier
- Kondensator Klebemikrofon AKG, Typ C411L hier
Das Mikro wäre eine angenehme Lösung für mich, da ich das eh zur Abnahme von Instrumenten brauchen kann.
Taugt der Aufnehmer von Kirchner? Der ist ja sehr preiswert. Was nutzt ihr und welche Lösung würdet ihr empfehlen?
In diesem Thread möchte ich die Entstehung meiner neuen Lautsprecher dokumentieren. Hier wird ja ab und an kritisiert, dass es nix neues mehr zu lesen gibt. Zugegeben: Ich bin auch eher der stille Mitleser. ABER: Ich habe in diesem Forum unheimlich viel gelernt und habe hier immer sehr gerne gelesen. Ob mir der ein oder andere User dabei unangenehm auffällt und mir auf den Senkel geht? Natürlich. Selbstredend. Aber glücklicherweise passiert das im echten Leben ebenfalls... 😉
Also möchte ich hiermit den Werdegang meines Lautsprechers beschreiben. Viel Spaß beim lesen!
In den letzten Jahren war ich auf einigen DIY-Hifi-Veranstaltungen. Dabei habe ich viele Höreindrücke sammeln können. Mein Fokus lag bisher eigentlich auf Elektronik und Mechanik Projekten. Aber nach und nach reifte der Gedanke, mal ein eigenes Lautsprecher Projekt zu realisieren. Ich hatte vor einigen Jahren einen großen SB-Acoustics 2,5 Weger gebaut mit dem man durchaus gut Musik hören kann. Allerdings wollte ich mal was völlig neues probieren. Nach und nach haben sich dabei folgende Punkte als wichtig herauskristallisiert (Vorsicht: subjektive Eindrücke):
1. Membranfläche
>> große Pappen haben mich einfach immer wieder fasziniert. Souverän. Lässig.
2. Hornhochtöner
>> Ein Kompressionstreiber am Horn macht mich einfach an! Handgemachte Musik kommt damit einfach am besten…
3. Simple Weiche (2-Weger)
>> Da es sich um meine erste Eigenentwicklung handelt sollte es nicht zu kompliziert sein. Und ich finde passive Weichen irgendwie attraktiv.
Ich hatte Glücklicherweise einen tollen Mitstreiter an meiner Seite, der mir immer wieder unter die Arme gegriffen hat, und der mich bei der Entwicklung unterstützt hat. Ohne ihn, hätte ich mich wohl nie gewagt… Vielen Dank an dieser Stelle!
Projektziel war ein Constant Directivity Horn mit breiter Abstrahlung. Das ist am Markt gar nicht mal so leicht zu finden. Zuerst hatte man mir das JBL 2380 empfohlen. Allerdings sind gute 2“ Treiber ziemlich kostenintensiv und obenrum fällt so ein 2 Zöller meist ab…
Im Vorjahr hatte ich an einem Lautsprecher mit einem DIY 805 Multizellenhorn mitgearbeitet. Das war absolut großartig, benötigte aber einen dritten Weg als Super HT…
Irgendwie passte mir das nicht.
Als nächstes hatte ich als Horn das P-Audio PH-2735 im Auge. Das Ding ist schön groß, läd dementsprechend unten herum gut und ist sehr günstig zu bekommen, so um 30 – 40 € pro Stück. Ein weiterer – für mich wichtiger – Vorteil: Es ist relativ unbekannt. https://paudiothailand.com/wp-content/up...H-2735.pdf
Hinzu kommt: gibt sehr gute 1“ Treiber am Markt, die sowohl tief genug, als auch hoch genug spielen können. Wie der Zufall es so will, wurden im Forum dann ein paar Faital HF108R veräußert und ich habe zugeschlagen. Damit war der Hochtöner gesetzt und ich konnte meine Suche auf 1“ Hörner eingrenzen.
Aus Neugier, habe ich dann ein eigenes Horn in meiner CAD Software konstruiert. Die Kontur ist angelehnt an das JBL 2380, allerdings mit einem 1“ Anschluss. Das habe ich dann bei meinem Lehrmeister zur Diskussion gestellt:
[ATTACH=CONFIG]71213[/ATTACH]
Nach einem längeren Telefonat bin ich dann auf die Kontur des JBL 2382A umgeschwenkt. Dieses Horn ist besser für das Hören im Nahfeld geeignet und strahlt noch breiter ab. Es standen aber noch einige Fragen im Raum bezüglich der Fertigung.
Ich habe also ein Teil Konstruiert, welches den 1“ Treiber aufnimmt und der auch als Schallführung / beginn des Diffraktionsschlitzes fungiert. Der erste Prototyp wurde gedruckt und auf einem Szenetreffen in Duisburg mit einigen Fachleuten besprochen:
[ATTACH=CONFIG]71214[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]71215[/ATTACH]
Danach nahm die Sache fahrt auf und ich habe einige Zeit in der Werkstatt verbracht...
Um die Hornkontur mit meinen Maschinen zu fertigen, musste ich die Schallführung in drei Teilen aufbauen:
Das Horn ist aus dem Vollen gefräst und besteht aus 5 Schichten 24er BFU Platte:
Von vorn sieht man die eigentliche Hornkontur. Diese ist in 3 Schichten Plattenmaterial gefräst, ist also ca. 72 mm tief. Erst nimmt man Stufenweise das Material raus und danach wird die eigentliche Kontur geglättet. Rückseitig habe ich 6 x M6 Rampamuffen eingesetzt.
[ATTACH=CONFIG]71216[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]71217[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]71218[/ATTACH]
Mittig sitzt dann das Ende des Diffraktionsschlitzes in 2 Schichten BFU Platte. Diesen musste ich auf Umschlag fräsen, da sich der Schlitz in der Horizontalen Ebene verjüngt, während sich der Schlitz in der Vertikalen stetig aufweitet. Rückseitig sind dann entsprechend die 6 x Bohrungen zu finden, mit denen man die beiden Holzhälften miteinander verschrauben kann. Ich wollte mir die Möglichkeit offen halten ggf. Änderungen vorzunehmen ohne dass ich das komplette Horn neu bauen muss. Um den gedruckten Flansch zu befestigen habe ich hier weitere 4 x M6 Rampas eingesetzt.
Hinten sitzt dann das Druckteil. Dieses nimmt Ein-Zoll-Treiber mit 2- oder 3-Loch Befestigung auf. Auf den ersten 3 Zentimetern des Hornverlaufs wird der Runde Eingang erst mit einer Art "8" umgeformt um dann in ein quasi Rechteck überzugehen. Das habe ich mir von JBL abgeguckt. Wenn man von hinten in das Horn schaut sind da links und rechts quasi zwei Blasen / Kugeln im Hornverlauf... Die Schallführende Fläche ändert sich während der Umformung nicht.
Kann man leider schlecht fotografieren...
[ATTACH=CONFIG]71219[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]71220[/ATTACH]
War ziemlich kniffelig das alles so hinzubekommen, deshalb hoffte ich natürlich, dass das Ding nachher auch funktioniert.
Ein paar Eckdaten:
Breite: 445 mm
Höhe: 280 mm
Tiefe: 230 mm
Gewicht: ca. 6 kg
[ATTACH=CONFIG]71221[/ATTACH]
Wir erinnern uns: Ziel ist eine breite Abstrahlung, bestenfalls CD, und die Möglichkeit tief anzukoppeln.
Um herauszufinden ob das Horn mit dem Treiber harmoniert habe ich meine Konstruktion zu meinem lieben Kollegen nach Bremen gesendet um zu erfahren ob sich die Mühe gelohnt hat. Einige Tage später habe ich dann einen Anruf erhalten. Im Anschluss daran folgende Bildchen:
[ATTACH=CONFIG]71222[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]71223[/ATTACH]
Das kann sich doch sehen lassen.
Horizontale Abstrahlung: ca. 120°
Übertragungsbereich: ab ca. 1 kHz
Soweit erstmal. Ich hoffe es gefällt bis hierher! In den kommenden Tagen gibt´s dann ein Update.
Hi zusammen.
Wenn jemand kleine Magnete braucht (z.B. Frontbespannung) sollte mal bei Lidl gucken.
50 Stück für 7,99,-. 10mm Durchmesser, 2mm dick und angeblich 1Kg Trag/ Haftkraft.
Gibt es zwar schon seit Mo, aber ich konnte noch welche ergattern. Viel Glück.
Gruß Tommi
P.s.: Die Verpackung ist sehr klein. Ich musste nachfragen, da ich sie übersehen habe.
Jetzt ist mir aber aufgefallen, dass normale User nicht ohne vorherige Freischaltung des Beitrags posten können. Von Sven gibt es ja bereits einen Thread über seine Druckversuche, den möchte ich aber nicht hijacken.
Mich würde es freuen, wenn ihr hier kreative Anfragen stellt oder Ideen vorstellt. Ich (und gerne auch andere) können dann eine erste Einschätzung geben, wie realistisch die Vorhaben sind und Tipps geben
Nachdem mir Forenmitglied Barossi 2 Auax M210Z10 verkauft und Audio-Mike dankenswerter Weise den ersten Prototyp des Joseph Crowe Waveguides gedruckt hat und mir genauso dankenswerter Weise in den Ohren liegt, obs denn schon was zu sehen gäbe, hab ich heute mit meinen stümperhaften Mitteln mal was zusammengepickt:
[ATTACH=CONFIG]71164[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]71165[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]71166[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]71167[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]71168[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]71169[/ATTACH]
Wie man sieht, kann man Rundungen nicht nur fräsen, sondern auch aufleimen. ( Auch wenn es Viertelstab nur in 14 und 18 mm gab und nicht in 16 mm wie den Zuschnitt )
Den Ausschnitt für den MT hab ich mit dem verstellbaren Kreisschneider gemacht. Natürlich bricht der Rahmen beim Entfernen des Innenteils.
Gut, sieht man eh nicht und Unebenheiten gleicht man mit Dichtband aus.
Ursprünglich wollte ich die obere Hälfte mit dem WG austauschbar machen, um eventuell tiefere WGs einbauen zu können. Diese Idee hab ich nach einigem Kopfzerbrechen verworfen und die Seitenwände mit Montagekleber an den WG gepickt.
Wie man sieht, kann man sich bei den Zuschnitten bei der Gehäusetiefe problemlos ordentlich verrechnen.
Das krieg ich schon irgendwie dicht.
Wenn jemand eine Idee hat, wie man Endprodukt einen stetigen Übergang von MT zu HT Gehäuse hinkriegen könnte, bitte immer her damit.
Ich werde das Gehäuse innen an allen Fugen mit einer Raupe Montagekleber abdichten. Vielleicht lässt sich das dann ja doch ohne größere Zerstörung wieder zerlegen / ändern.
Die nächsten Herausforderungen sind ein Drehteller zum Messen und die Einarbeitung in VituixCad, um mal was ordentlich entwickeln zu können.
Und: Ich muss den HT aus meinen aktuellen Boxen ausbauen. Die da hin - und her zu montieren ist einiger Aufwand. Es geht also entweder sehr rasch weiter oder sehr langsam.