02.01.2021, 11:57 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.01.2021, 12:05 von taepoong.)
Hallo zusammen ,
Ich bin neu hier und bin mir daher auch nicht sicher ob dieser Beitrag hier an der richtigen Stelle platziert ist. Ich betreibe seit Jahren ein mivoc AM80 Subwoofer Modul Punkt bisher tadellos gelaufen. Vor ein paar Tagen plötzlich ausgestiegen. Bei maximal home eingangspegel hört man noch ganz leicht Musik aus dem Subwoofer. Bei normaler Lautstärke ist der Subwoofer tot. Ich habe das Modul ausgebaut und zumindestens einmal optisch durchgeschaut. Demnach sind rein optisch alle elkos in Ordnung. Das netzteil habe ich durchgemessen. Dieses liefert zweimal 24 Volt. Hinter den glättungskondensatoren liegen 68 Volt an.gibt es ein eine bekannte schwachstelle des Moduls oder hat vielleicht jemand einen Tipp wie ich hier am sinnvollsten weiter testen kann?
Vielen Dank im voraus und allen einen guten Start ins neue Jahr.
Anbei die Bilder vom Netzteilmodul
Viele Grüße
Taepoong
Moin!
Hast Du Dir den mal das Service Manual runtergeladen?
"MIVOC AM80 Service Manual download, schematics, eeprom, repair info for electronics experts" https://elektrotanya.com/mivoc_am80.zip/...ad.html#dl
Ich habe leider keine EntZipApp auf dem Handy.
Gruß
Arnim
Gruß
Arnim
Wenn Aliens die Erde retten wollen, wird es langsam Zeit für sie zu handeln.
Gerade mal geschaut. Bei 24Volt Wechseldpanung müssten knapp +- 34Volt gegen Masse zu messen sein. Ist eine analoge Endstufe drin. Nach meiner Erfahrung sind die Endstufentransistoren die Teile, die am ehesten die Grätsche machen. Also die beiden Tip35c auslöten/ durchmessen. Wenn die durch sind auch noch die Bd139/Bd140. Als Anfänger ist eine Signalverfolger für den Anfang sinnvoll. Und ein Unitester für Halbleiter.
Gruß
Arnim
Gruß
Arnim
Wenn Aliens die Erde retten wollen, wird es langsam Zeit für sie zu handeln.
Hallo Taepoong?!?,
ehe du die Endtransen wechselst.
Ich kenne deine Meßmöglichkeiten nicht.
Ein Multimeter scheint aber vorhanden zu sein, du hast vermutlich die +/- Spannung der Endstufe (= 2* 34 Volt) gemessen.
Zuerst weitere Spannungen kontrollieren.
Die Spannung an der Endstufe scheint ja korrekt vorhanden zu sein.
Wie sieht es bei der Vorstufe aus?
Dies sind die Anschlüsse b, c/e und d vom JK3.
c/e ist die Masse. b führt die negative Spannung (etwa -14,3 Volt) und
d die positive (14,3 Volt).
Spannungen vorhanden? Abweichungen von +/- 0,5 Volt sind i.O.
Führt der Stecker-Anschluß a so etwa 10 - 12 Volt wenn Signal anliegt (Power auto) bzw. auf Power on.?
Das AM80 kenne ich nicht, habe nur das 120er Modul (viele Ähnlichkeiten), aber gerade verliehen.
03.01.2021, 00:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.01.2021, 00:46 von taepoong.)
Vielen Dank schon einmal.
Spannungen werde ich messen.
bzgl Transistor tester.
Reicht ein multimeter, das NPN und PNP Steckplatz hat um die Transistoren zu testen? der brauche ich etwas anderes?
Wenn ja, gibts eine Empfehlung von Euch, was ich mir holen sollte?
Und falls es wirklich die Transistoren sind, mit welchem Hersteller sollten diese idealerweise ausgetauscht werden?
Das Atlas hat den Vorteil, dass man auch dicke Anschlußpins ohne Gebastel testen kann.
Die Anschaffung Beider lohnt aber eigentlich nur, wenn man die auch öfter benutzt.
Die Transen sind keine besonderen Transistoren. Messen im ausgebauten Zustand kann man auch mit einem Multimeter. Hat man Neue da, geht das sicherlich mit einer Vergleichsmessung alt ..neu.
Die Tansistoren sind TIP und BD Typen in der Endstufe. Kostenfaktor 2,50 Euro, wenn die defekt sind.
Wie Thomas vorschlug, Spannungen messen. Vielleicht liegt der Defekt ja auch woanders.
03.01.2021, 07:57 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.01.2021, 08:38 von Don Key.)
Moin,
ich würde der Einfachheit halber erstmal die in #4 von Arnim benannten Transistoren im eingebauten Zustand "ohmsch" durchmessen.
Bei 3-Beinern gibt es mit 2 Meßkabeln pro Transistor 6 "Messungen" (A-B, A-C, B-C und jeweils andersherum).
Bei Transistoren solltest Du im Rahmen dieser 6 Messungen 2 Diodenstrecken messen können. Sollte eine dieser 6 Messungen samt seines "Gegenstücks" (z.B. A-B, B-A) einen Kurzschluß (0 Ohm) ergeben, so lässt sich daraus auf einen defekten Transistor schließen, dessen Auslöten sich dann eben auch "lohnt". Eingebaut messen deckt nicht alle Fehlerfälle ab, weiß ich, nur bei einem Kurzschluß zw. 2 Anschlüssen bist Du Dir dann des Auslötens wenigstens sicher. Man muss ja erstmal nicht mehr d'ran "'rumbrutzeln", als notwendig. Auf die Transistoren als solche tippe ich auch, glaube aber wie gesagt, dass sich der Fehler an ihnen auch bereits im eingebauten Zustand messen lässt.
Es ist einfacher die Leute zu täuschen,
als sie davon zu überzeugen,
dass sie getäuscht wurden. (Mark Twain)
Spannung sind wie o.g. in Ordnung.
alle 6 Transistoren sind ok im eingelöteten Zustand, bei allen 6 kein Kurzschluss bei Messung der jeweils 6 Möglichkeiten (AB, AC, BC, CA, CB, BA).
Doch ein Fehler in der Vorstufe?
bei geringem Pegel kommt ja nichts beim Treiber an, erst bei maximalem Eingangspegel hört man etwas über Treiber.
Oder Endstufentransistoren ausbauen und richtig testen?
Hi...
es gab schon mal ein ähnliches Problem....leider, wie so oft gab es kein richtiges Ende des Threads. http://www.hifi-forum.de/viewthread-220-6646.html
Da bist Du ja auch angemeldet und hast Dein Problem gepostet...
Es lief wohl auf einen Fehler hier an der Stelle hinaus
[ATTACH=CONFIG]58077[/ATTACH]
Wunderbar.
Dann bitte die Endstufe überprüfen.
Den Stecker JK3 ziehen (Netzstecker nicht vergessen).
Den Anschluß b mit d verbinden. (damit ist die Endstufe eingeschaltet).
An Anschluss e und f ein Line-Signal einspeisen. (e ist Masse)
Netzstecker einstecken und die Lautstärke des Line-Signal langsam erhöhen.
Ist was zu hören? Ja→ Fehler in der Vorstufe.
Nein → Endstufe.
03.01.2021, 14:59 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.01.2021, 15:29 von taepoong.)
hier noch einmal die genauen Werte der Dioden Messung der Transistoren mittels Multimeter:
TIP136C
AB 0.501 V
AC 0.503 V
CB 0 V
CB 0.831 V
CA 0.603 V
BA 0 V
TIP135C
AB 0 V
AC 0.581 V
CB 0.834 V
CB 0 V
CA 0.526 V
BA 0.523 V
BD139
AB 0 V
AC 0 V
CB 0.523 V
CB 0 V
CA 0.590 V
BA 0.565 V
BD140
AB 0.576 V
AC 0.590 V
CB 0 V
CB 0,500 V
CA 0 V
BA 0 V
alles richtig so?
liegt das am eingebauten Zustand, dass bei mehr als 2 Paarungen ein "Diodenstrom" zu messen ist?
taepoong schrieb:hier noch einmal die genauen Werte der Dioden Messung der Transistoren mittels Multimeter:
TIP136C
AB 0.501 V
AC 0.503 V
CB 0 V
CB 0.831 V
CA 0.603 V
BA 0 V
............................................
alles richtig so?
liegt das am eingebauten Zustand, dass bei mehr als 2 Paarungen ein "Diodenstrom" zu messen ist?
Hallo taepoong,
Ich halte von dieser Dioden-Messerei nichts. Damit findet man keine halb-defekten Halbleiter. (Meine Erfahrung)
Da kann sich Don Key austoben.
gesprochen.
Es ist halt erstmal (!) die einfachachste Art und Weise, Halbleiter im eingebauten Zustand zu testen, ohne sie gleich auszulöten. Ich habe so nicht selten die "Auslötkandidaten" gefunden.
Don Key schrieb:...Eingebaut messen deckt nicht alle Fehlerfälle ab, weiß ich, nur bei einem Kurzschluß zw. 2 Anschlüssen bist Du Dir dann des Auslötens wenigstens sicher...
Es ist einfacher die Leute zu täuschen,
als sie davon zu überzeugen,
dass sie getäuscht wurden. (Mark Twain)
16.01.2021, 18:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.01.2021, 19:17 von taepoong.)
ThomasF schrieb:Wunderbar.
Dann bitte die Endstufe überprüfen.
Den Stecker JK3 ziehen (Netzstecker nicht vergessen).
Den Anschluß b mit d verbinden. (damit ist die Endstufe eingeschaltet).
An Anschluss e und f ein Line-Signal einspeisen. (e ist Masse)
Netzstecker einstecken und die Lautstärke des Line-Signal langsam erhöhen.
Ist was zu hören? Ja→ Fehler in der Vorstufe.
Nein → Endstufe.
Gruß
Thomas
Fehler gefunden, aber das oben genannte funktionierte nicht. Habe b - d gebrückt und an e-f Line angeschlossen. Kam gar nix....
dachte schon, ich hätte das ding jetzt komplett geschrottet. also wieder Vorstufe angeschlossen und siehe da ging wieder.....
am ende scheint es das "volume" Poti zu sein. erst bei Vollanschlag kommt wie gewohnt laut Musik. davor quasi nix....
[ATTACH=CONFIG]58415[/ATTACH]
Ich bräuchte allerdings Hilfe, so ein Poti zu finden: scheint ein Stereo Poti zu sein mit einer 6mm Achse, allerdings gewinkelt eingebaut mit insgesamt 6 Anschlüssen. Zusätzlich 2 Lötstellen am Gehäuse zur Fixierung. Leistung aus ich leider nicht.
Widerstand 20KOhm
oder ist es doch etwas anderes und gar nicht das poti?
Die Winkelung wird man selbst vorsichtig durchführen müssen, damit das Pertinax nicht bricht. Spitzzange o ä drüber und biegen. Vielleicht auch die oberen Pins verlängern. Es gibt auch gekapselte, da müssen die Beinchen aber verlängert werden
Hab b20k auf Ali Express gefunden. Dauert halt leider 4 Wochen bis die Dinger hier sind. Danke für den Tipp. Wird aber wahrscheinlich von der Länge nicht passen. Müsste dann sicher auch die Pins verlangen.
VG
Yeong