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  auch neu und Tomaten auf den Augen...
Geschrieben von: Backtotheroots - 21.05.2013, 13:33 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Ich habe mich gewundert, dass ich hier im Forum "Neuvorstellung" nichts schreiben kann...klar, wenn man den falschen Link in der Email glickt :-)

Vielleicht liegt es auch am Alter, ich bin 51 J. alt und (so schriebe ein anderer user in den Neuvorstellungen) noch laaaange nicht volljährig.

Über das "Hifi-Forum" bin ich auf den Geschmack gekommen, LS selbst zu bauen. Vor allem die Breitbänder haben es mir angetan. Es ist einfach faszinierend, was aus solch kleinen Chassis rauszuholen ist (kl. Bretterhaufen/Brick). Die beiden habe ich schon gebaut, nicht schön, aber sie spielen und das wirklich gut. Da ich noch nicht verstanden habe warum die so gut spielen war ich auf der Suche nach Informationen und bin auf dieses Forum hier gestoßen.

Ich bin von Beruf Kaufmann mit durchaus etwas techn. und handwerkl. Begabung. Löten kann ich auch und mit einer Stichsäge oder Oberfräse schneide ich mir auch nicht direkt die Finger ab.

Zu Weihnachten würde ich mir gerne ein paar ordentliche Standlautsprecher fürs Wohnzimmer selbst gebaut gönnen. Da bin ich nun auf der Suche nach den richtigen...am liebsten was mit Breitbändern.

Herzliche Grüße

Ralf

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  Welcher Bausatz? Concorde, Solitude, ...?
Geschrieben von: gottschi0109 - 21.05.2013, 09:24 - Forum: Bausätze - Antworten (7)

Liebe Community,

seit einiger Zeit beschäftige ich mich nun schon mit dem Thema Lautsprecher-Selbstbau und möchte nun mal wieder ein neues Projekt beginnen.
Derzeit stehen bei mir die Fineline von K+T 05/2010. Davor hatte ich Canton Ergo 91 DC Lautsprecher und parallel ein paar Needle Deluxe, von denen ich schon sehr positiv überrascht war. Nun möchte ich mich noch einmal deutlich von den Fineline Lautsprechern absetzen.
In der näheren Auswahl stehen bei mir die Visaton Concorde oder die Visaton Solitude. Ich war damals so von dem Breibänder und dessen Klangeigenschaften in der Needle überrascht, dass ich sehr zu der Solitude tendiere. Von Budget her sollten diese beiden Lautsprecher aber auch die Grenze darstellen.
Hier einmal die Rahmendaten:

36 m² Raum mit Dachschräge (1 LS an Dachschräge, der andere frei)
durchschnittlich bedämpft (nachträglich mit Akustik-Panels)
Einsatz vorwiegend für 2.0, es werden aber auch Filme in DD oder DTS über die Lautsprecher wiedergegeben.

Da es neben den beiden genannten LS aber noch viele andere gibt, möchte ich einmal Euer Expertenwissen zu rate ziehen und fragen, was es ansonsten für Alternativen gibt, die klanglich auf gleichem Niveau oder sogar darüber liegen.

Vielen Dank im Voraus!

Viele Grüße
Stefan

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  idee , tipp oder vorschlag gesucht...
Geschrieben von: oggy - 20.05.2013, 19:53 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (2)

schönen abend alle zusammen ,

suche für ein neues böxlein ein paar anregungen...

hier mal ein paar info's :

es soll ein zweiwegerich werden ,
geschlossen oder reflex is noch unklar...
wird von zwei aktiv-sub's ( stereo ) unterstützt und braucht nicht tiefer als 120 Hz spielen...

als HT vorhanden sind zwei B&C DE-25 in 16 Ohm mit ME-20 Aluhorn welche auch verbaut werden sollen / müssen
und diverse weichenbauteile...
gesucht wird dazu ein passender 6 oder 8 Zoll MT oder TMT mit wirkungsgrad am besten so um 100 db

prima wäre natürlich wenn jemand zufällig einen link zu einem erprobten bauvorschlag kennt... würde die sache natürlich sehr vereinfachen.

ach so... denke so um 150,00 € das stück dürfen die MT bzw. TMT kosten.


intreresant finde ich bis jetzt:

18 Sound 8M400
Monacor SP-10/150PA

Monacor SP-10A/302PA oder 250NEO
sind halt 25er... würde aber auch gehn....

Oberton 8 M 250

Celestion 0818


Danke und liebe grüße
Marco

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  Ciao
Geschrieben von: Dante - 20.05.2013, 15:00 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (2)

Hi, liebe DIY-Forumgemeinde!

Im Sinne meines Namens heißt der Titel nicht etwa "bye-bye", sondern ist als Begrüßung zu sehen ; )
Mein Name ist Nori, ich bin junger Bastler aus Münster, und hab bestimmt noch ne Menge dazuzulernen. Arbeite seit Jahren mit Holz, und bin seit meiner Jugend Hifi-Enthusiast, und in den letzten Wochen ergab es sich, dass beides sich in Zukunft vereinen wird.
Das erste Paar LS ist im Bau, eine bereits raw fertig. Es sind doppelmündige Hörner / Doppelbassreflexkonstruktionen, angelehnt an die G Chang BVR Pläne, aber deutlich modifiziert, mit Sica 1100 Fullrange Treibern.

Möchte mich hier einfach einlesen in die Hornthematik, da das Paar bestimmt nicht das Letzte ist was mein Bastlerfreund und ich angehen, und für uns nicht infrage kommt etwas nicht-horniges zu konstruieren ;) . Ist für uns einfach die interessanteste Bauweise.

Auch im Bereich Sperrkreise/Frequenzweichen hab ich noch ne Menge zu lernen. Der erste Sperrkreis wurde gestern nach Plan verlötet, nachdem beim in Münster ansässigen hifi-sound die Spulen und Kondensatoren geholt wurden ( Der Besitzer hat die noch mit mir zsm abgewickelt und getestet, weil ich was exotisches brauchte, absolut genialer Typ & guter Service )

Werde hauptsächlich mitlesen hier. Wollte mich aber schon registrieren , um einfach die Möglichkeit zu haben manchmal nachzufragen oder meine Erfahrungen und Projekte zu teilen.

Über die Changs werd ich keinen Thread machen, aber ein Bild kann ich gleich mal posten...

In diesem Sinne, freu mich hier Leute zu finden die aus dem gleichen Holz geschnitzt sind;)

Achja, P.S., da der Musikgeschmack ja viel Aussagen kann, ich hör viel Hiphop a la Torch, Galla, Too Strong, Absztrakkt, also echten Rap und nicht das was man darunter kennt, Goa, Rock a la Rage Against the Machine, System of A Down, Tool, was für mich im Gegensatz zu ersten beiden Richtungen "echte Musik" ist (die Sicas sind astreine LS für genau diese Musik), deutsche Musik a la Wir sind Helden, Akustikkünstler wie Xavier Rudd auch gerne Chillout und Raegge, TripHop, interessanten Minimaltechno, und die Schallplattensammlung meiner Ma (Donovan, Branduardi, Mustaki etc) wird auch gespielt, seitdem ich den Fernsehhr zugunsten eines Schallplattenspielers rausgeschmissen habe.

Bei mir Zuhause läuft im Moment, noch, ein 2.1 System aus Magnat Supreme 800 und dem Supreme 301 an dem Kenwood Krf 5300D.
Die Betonung liegt auf noch, denn erst recht seitdem ich die Sicas im Turm verbaut gehört hab, hab ich höhere Ansprüche. Da sie nicht für mich sind und hier auch garnicht reinpassen, ist der Plan, das Setup zu veräußern und bald einen reinen Stereoreveiver anzuschaffen, was älteres, warmes, und 2 große Needles mit Tangband Chassis zu konstruieren.

So, das reicht denke ich erstmal :) Alles Liebe

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  PC-Speaker - kleiner 3Zoll BB ohne Weiche in 1-1,5 Liter
Geschrieben von: sn0wman - 20.05.2013, 13:29 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (23)

Hallo zusammen ...

für´s Regal will ich was kleines - einen Breitbänder als Tisch-/Regalspeaker, ohne Sub ... aber ein wenig "Bass" wäre schon toll. Ich suche eine Alternative für kleines Geld, was wenig Platz einnimmt und über einen kleinen Class-D
befeuert werden.


Ziel: Chassis-PAAR 25-35 Euro - max. 50€
ergo Gesamtkosten max. 60€ inkl. Holz
Volumen: 1-1,5 Liter

- keine Weiche (EQ-Regelung über PC-Soundkarte)

(sofern "machbar" oder sinnvoll)

sowas in der Art/Größe:

http://www.home-speaker.net/home-surroun...ystem.html

... siehe unter MINI CUBE SPEAKERS (links, produkte)


Verlockend (vom Preis her) finde ich diese Kandidaten


W3-993SB (verlockend günstiges chassis)
W3-316B[URL="http://oaudio.de/Lautsprecher-Chassis/Tang-Band/Breitbandlautsprecher-8-cm/Tang-Band-W3-316B::774.html"]
[/URL]W3-871OEM ohne phase plug
oder
HiVi Svans B3N

Kann auf eine Weiche oder eine Korrektur verzichtet werden - was haltet Ihr davon ???

"einstampfen" Big Grin ???

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  Wieviel Watt für nen Verstärker?
Geschrieben von: MrFlorian - 20.05.2013, 10:15 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (4)

Hi,

Sorry sind wahrscheinlich immer wieder die selben Fragen die hier
auftauchen:rtfm:, aber trozdem:p.

Ich möchte mir bald ein paar Lautsprecher bauen, Holz ist bestellt.
Der Bauvorschlag ist von Olli (Hoschibill), da ich ihn in den letzten 2 Wochen ziemlich terrorisiert habeSmile, wollte ich ihn nicht noch mehr belasten, wer weiß wann ich ihn wieder brauche:denk:.

In der Simulation zu dem Lautsprecher steht ein Wirkungsgrad
von ca 94db, und ein spl max von ca 116db (glaube ich).
Habe jetzt mal gelesen dass bei einer Verdoppelung der Leistung
immer + 3db raus kommen.
Also

1 Watt = 94dB
2 Watt = 97dB
4 Watt = 100dB
8 Watt = 103dB
16 Watt = 106dB
32 Watt = 109dB
64 Watt = 112sB
128 Watt = 115dB,

würde also bedeuten, um alles aus den Lautsprechern raus zu holen,
benötige ich 130Watt?
Allerdings wäre ich bei 32Watt bei 109db, dass sollte wohl reichen
Oder?
Denke darüber nach mir irgendwann mal ne Röhre zuzulegen,
und mache mir hält schonmal Gedanken wo es hinführen wird/muss?

Gruß
Flo

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  Neuvorstellung eines "Fossils"
Geschrieben von: capricky - 19.05.2013, 10:24 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo, ich bin der "capricky", das ist mein alias aus dem GitarreBassbau Forum, den möchte ich auch hier beibehalten. Ich werde demnächst 62, die Wahrscheinlichkeit irgendwann "volljährig" zu werden ist aber aussichtslos.
Meine Lötkolbenkarriere begann Ende der 50er Jahre letzten Jahrhunderts, damals hieß das noch "Radiobasteln". Den ersten Verstärker mit 100 milliWatt (!) Gegentaktendstufe mit Treibertrafo und OC Transistoren baute ich 1962. Dann kam die "Beatmusik" und die Verstärker mussten größer und "lauter" werden. Wurden sie auch, bis 200W, Röhre und/oder Transistor. Ende der 70er Jahre begann ich mit der Entwicklung eines Klasse-D Verstärkers (da sprach noch keiner von "digital", sondern von Pulsbreitenmodulation), der lief auch, problematisch war nur die Beschaffung geeigneter leistungsfähiger Schalttransistorn.
Und um jetzt mal abzukürzen, sonst wird aus meiner Vorstellung eine Autobiografie - das Thema Class-D Amps hat mich in dieses Forum hergeführt und die unkomplizierte Art, wie hier damit umgegangen wird. Ich hoffe auch Interessierte aus meinem "Heimatforum" an diese Technik heranbringen zu können. Wenn ich mal was nicht verstehe, kann ich ja hier fragen, man lernt nämlich nie aus...will ich auch gar nicht...dann wird"s nämlich langweilig!

Gruß

capricky

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  Antworten
Geschrieben von: xrated - 19.05.2013, 09:30 - Forum: Vorschläge, Feedback und Fehler - Antworten (2)

Ich fände es gut wenn man in einem Thread auch antworten könnte, wenn im Browser die Bilder deaktiviert sind. Die UMTS Tarife sind recht teuer, deswegen schalte ich dort die Bilder aus.

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  Beratung Boxen Bausatz
Geschrieben von: Skywalker - 18.05.2013, 14:04 - Forum: Bausätze - Antworten (16)

Moin Leute,

ich bin neu hier und interessiere mich erst seit kurzem für diese Hobby. In dem Dschungel des Internets habe ich mich nicht wirklich gut zurechtgefunden und deswege habe ich mir gedacht das ihr mir vielleicht besser weiterhelfen könnt. Ich suche 2 HiFi Stand boxen (am liebsten 3 Wege) mit denen man wirklich gute Musik hören kann, es kommt mir hauptsächlich auf die Klangqualität an Wink Pro Box hätte ich 400 Euro zur Verfügung.
Um die Umsetzung der Boxen mache ich mir eher weniger sorgen (Ein guter Freund ist Holzmechaniker Wink)

Ich hoffe auf schnelle Antworten Big Grin

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  Projekt "Fatal" - DSP-aktivierter 3-Wege Midfield-"Monitor"
Geschrieben von: JFA - 18.05.2013, 12:58 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (60)

Moin,

auf meine kurze Beschreibung im Einblickethread

Zitat:Nabend,

geplant ist ein Midfield-Monitor. Jaja, "Monitor", irgendwie nennt sich alles Monitor, ist ja auch egal. Letztlich geht es um einen klassische aufgebauten Lautsprecher, der bei moderaten Hörentfernung (2 bis 4 m) das Optimum aus dem Konzept herausholt, und Erkenntnisse von Toole und Geddes verwirklicht. Dieses ist:
- 12" Bass: Faital FH 530
- 5" Mitteltöner: Faital M5N8-80 Edit: nicht richtig, ist der M5N12-80
- Hochtöner unklar, ich ringe noch mit mir, weil Geddes und Toole da selber uneins sind; am liebsten wär mir auch einer Faital, weil ich gerne Markenrein arbeite (aus rein ideologischen Gründen), aber da hat es halt nur Kompressionstreiber.

Das ganze wird natürlich, wie sich das bei mir gehört, der Gattung Bassus Reflexus angehören. Als Vorlage dient am ehesten die JBL LSR 6332, wobei halt der HT noch nicht fix ist. Jedenfalls wird dieser neue Lautsprecher an meinem aktuellen Chassisgrab, genannt MW (Kurzform für: "Muss Wech", satte 8 Chassis pro Box), welches zu Eurem Unglück leider immer noch nicht dokumentiert ist, zu knabbern haben. Schaunmermal, ob es da wert ist.

Fertigstellung? Nächstes Jahr oder so. Wenn ich bedenke, wie lange ich schon über den Hochton nachdenke...

folgte eine auszuufern drohende Diskussion darüber.

Z. B. auf die Frage, warum denn keinen Kompressionstreiber (welche aus einer missverständlichen Bemerkung meinerseits resultierte), gab es diese Antwort von mir:

Zitat:Geddes und Toole sind im Hochton nicht unbedingt einer Meinung. Beide plädieren zwar für konstante Richtwirkung, bei Geddes soll sie aber hoch sein, während Toole durchaus etwas mehr zulässt, um die dadurch stärkeren seitlichen Reflektionen für mehr Räumlichkeit zu nutzen. Ich bin da inzwischen mehr auf der Seite von Toole. Sehr starke Bündelung klingt im ersten Moment immer sehr beeindruckend, mich nervt es jedoch nach einiger Zeit, auch weil der Sweet Spot ziemlich beschränkt ist. Ein wenig mehr Diffusschall und Räumlichkeit ist durchaus angenehm. Die JBL LSR geht ja auch in diese Richtung.

Womit Geddes auf jeden Fall Recht hat sind Thermomodulationen im Hochton. Er verwendet absichtlich diesen Begriff, weil thermische power compression ein langristiger Effekt ist (gib x Watt auf den Treiber, warte y Minuten und schau, wieviel leiser er geworden ist). Hochtöner haben damit teilweise deutliche Probleme, und das hört man auch. Scheinbare Verzerrungen, obwohl nach üblicher Klirrmessung eigentlich noch nichts verzerren dürfte. Z. B. hat unsere neue Kalotte im WG sauberes Klirrverhalten bis 113 dB/1m, danach macht die die Grätsche. In der Realität ist allerdings schon deutlich vorher Schluss. Deswegen nutzt Geddes im Hochton Kompressionstreiber, allerdings auch mit einem fetten WG davor, der tüchtig läd.

Wenn ich einen Kompressionstreiber einsetzen würde, dann müsste der in einem ziemlich kurzen und flachen WG laufen. Ein günstiger Treiber mit 1" Öffnung und 1" Membran hat darin nur geringe Effizienz- und Belastbarkeitsvorteile gegenüber einer wirkungsgradstarken Kalotte. Denkt mal drüber nach: Membranfläche gleich, Schwingspulenfläche gleich, - wo soll da der große Knall herkommen? Mal abgesehen von den üblichen Treiberproblemen wie interne Resonanzen, und die auch nicht immer einfache Ankopplung an einen WG. Ich werde mir aber trotzdem mal den sehr günstigen Faital HF100 organisieren, der Frequenzgang im Horn sieht sehr sauber aus. Eigentlich müsste ein Treiber mit 1.4" großer Schwingspule zum Einsatz kommen, da sind die wirklich guten aber alles andere als günstig. Wobei 100€ pro Treiber durchaus ins Budget passen.

Alternativen wären:
- eine wirkungsgradstarke Kalotte, am liebsten mit flacher Metallmembran und ohne Diffusor, wegen der dadurch besseren Ankopplung an den Waveguide. Von Audax die TW025A20 klingt da sehr interessant (93 dB/W, Titan-Kalotte ohne Diffusor).
- Oder ein vertikales HT-Array. In meiner jetzigen steckt eines aus 4 Aura NT1, das hat definitv keine Probleme mit der Thermik. In dem neuen Projekt müsste ich allerdings für den MT tiefer trennen können, und die vertikale Ausdehnung soll nicht so groß sein. Zwei 28 mm Neodumm-Kalotten (z. B. Monacor DT28N) könnten gut funktionieren, ganz wenig WG davor und gut.

Übrigens hat die angesprochene JBL - die ich übrigens nie gehört habe, das Konzept aber bestechend finde - auch eine ordinäre Kalotte. Im Geddes'schen Sinne wäre das sicherlich eine Schwachstelle.

Aktuell kam dieser Einwurf von Peter rein:

Kripston schrieb:Die meisten Kompressionstreiber, die ich so kenne haben eine deutlich größere Membranfläche als ihr Nenn-Offnungsmaß.
Wo soll denn auch sonst die Kompression herkommen ?

Schau Dir z. B. den genannten Faital HF100 an. Der hat eine 1"-Schwingspule und Kalottenmembran, und einen 1"-Schallaustritt. Es kann sein, dass die Kalotte im Durchmesser etwas größer als die Schwingspule ist, wie bei den Focal-Hochtönern. Jedenfalls ist der Kompressionsfaktor - Verhältnis Membranfläche zu Austrittsfläche - nicht besonders hoch. Und wirklichen Effizienzgewinn erzielt man auch bei einem Kompressionstreiber nur durch die Vorschaltung eines Horns. Dieser HF100 wird z. B. mit 108 dB/W angegeben - in einem 50°x40° Horn. Stecke ich in so etwas eine "normale" Kalotte, dann kommt die in ähnliche Regionen.

Auf einen Kompressionstreiber umzusteigen ist mMn nur sinnvoll, wenn die Membran wirklich deutlich größer wird, also >1.5". Dann hat man etliche Vorteile, nämlich große Fläche, und bei 1" Austritt recht breite Abstrahlung. Faital hat da auch interessante neue im Angebot, namentlich HF106 (Neodym) oder HF107 (Ferrite). Da reden wir dann aber schon wieder von satten 150€ pro Stück, was mir eigentlich nicht in den Rahmen passt.

Die anderen beiden Chassis sind im Übrigen nach folgenden Gesichtspunkten ausgesucht:
- den Mitteltöner habe ich einfach mal bestellt, weil die technischen Daten hervorragend sind. Gemessen wurde der auch schon, bleibt bis zu höchsten Pegeln absolut sauber (was dann wieder nach Geddes total unwichtig ist, aber als ich den gekauft habe kannte ich seine Werke zu Verzerrungen noch nicht). Die 32mm-Schwingspule und der hohe Wirkungsgrad versprechen geringe Kompression. Trennung nach unten irgendwo zwischen 400 und 500 Hz, nach oben max. 2,5 kHz.
- Der TT dann aus purer Ideologie auch von Faital. Er sollte, da er doch recht breitbandig eingesetzt wird (siehe MT), demoduliert sein. Ursprünglich war der nicht demodulierte 12FH510 vorgesehen, dessen geringe Induktivität ebenfalls schon geringe Intermodulation verspricht, aber dann hat Faital vor kurzem eben den 12FH530 herausgebracht. Extremer Langhub war nie Teil der Ausschreibung, lieber war mir eine gesunde Mischung aus Wirkungsgrad und Tiefbass-Performance. Da der LS als BR ausgelegt ist, eröffnet sich diese Möglichkeit. Der TT hat nach konservativer Rechnung +/- 4 mm, was bei der Membranfläche und in BR vollkommen ausreichend ist und schon für genügend Dampf sorgt. Und ich verbitte mir jegliche Kommentare, die irgendwie versuchen wollen, geschlossene Gehäuse in ein gutes Licht zu rücken, herzlichen Dank.

Beim mechanischen Aufbau ist geplant, die MHT-Einheit wirksam vom TT-Gehäuse zu entkoppeln (ich habe da so eine Idee die mit Gummimetall zu tun hat), und gleichzeitig deren Gehäuse komplett ruhig zu dämpfen. Das TT-Gehäuse wird so weit versteift, dass die Wände im Arbeitsbereich keinerlei Resonanzen aufweisen. Bei der angestrebten Größe des Lautsprechers sollte das kein Problem darstellen. Außerdem, um weiterhin dem Geddes'schen Ansatz zu folgen, werden alle Gehäusekanten großzügig verrundet. Laut ihm sind diese Kurzzeitreflexionen besonders bei hohen Pegeln hörbar. Seine statistischen Daten deuten auf eine höhere Empfindlichkeit unseres Ohres bei höheren Lautstärken hin.

So weit, so gut. Fertigstellung: nicht vor 2014. Für einen schnelleren Bau fehlt mir die Zeit, außerdem muss der Waveguide erst noch entworfen werden. Theoretisch könnte ich den firmeneigenen nehmen, der müsste eigentlich sehr gut funktionieren. Mal sehen.

Gruß
Jochen

P.S.: wieso der Name "Fatal"? Weil die Basis aus Fa[i]tal-Chassis besteht, und es ist als Wortspiel zu Rainers "Tafal" gedacht, weil es irgendwie das Gegenstück zu diesem kleinen feinen Monitor wird - nämlich groß und mächtig.

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