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  100W Class A 200W Class AB Doppelmono
Geschrieben von: dommii - 26.10.2019, 13:39 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (113)

Vor knapp zwei Jahren hat mich die verrückte Idee gepackt mit meinen rudimentären Kenntnissen der Regelungstechnik einen Class A Verstärker zu entwickeln der die imho besten Dinge von früher und heute vereint: einen Audio-Operationsverstärker direkt gekoppelt an einen Class A Emitterfolger innerhalb der Rückkopplung.

Nach vielen Simulationen ist dann im Groben das dabei herausgekommen:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51199&d=1572092067]

Um einen ausreichenden Spannungshub zu erreichen ohne Spezial-HV-OPVs zu verwenden, steuere ich die zwei Kanäle eines LME49860 mit invertierter Polarität an, was gebrückt einen Spannungshub von +- 40 Vpeak ergibt. Danach geht es durch eine thermisch gekoppelte Ruhestromeinstellung in zwei Dreifachemitterfolger der je vier Paare MJL4281/MJL4302 beinhaltet. An deren Ausgang geht es zurück in die Rückkopplung der OPVs und eben an den Lautsprecheranschluss.

Im Detail schaut das dann so aus:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51200&d=1572092067]

Die sich ergebende Platine kann in der gebrückten Konfiguration als auch zweikanalig betrieben werden, dann eben mit nur einem viertel des Spannungshubs:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51202&d=1572092091]
[Bild: attachment.php?attachmentid=51203&d=1572092091]

Und simuliert sich bei 19kHz + 21kHz und 100W an 8Ohm so:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51201&d=1572092091]


Nun aber weg von all der Theorie und ab in die Praxis, denn langsam aber sicher trudelten alle Bauteile und die Platinen ein:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51185&d=1572091966]
[Bild: attachment.php?attachmentid=51184&d=1572091966]
[Bild: attachment.php?attachmentid=51183&d=1572091966]
[Bild: attachment.php?attachmentid=51182&d=1572091966]
[Bild: attachment.php?attachmentid=51181&d=1572091966]

Diese wurden darauf hin verlötet:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51186&d=1572091994]
[Bild: attachment.php?attachmentid=51187&d=1572091994]

...und dabei beging ich einen großen Fehler, denn da ich SMD scheue wie der Teufel das Weihwasser, habe ich mir den kleinen LME49860 bis ganz zum Schluss aufgehoben:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51188&d=1572091994]

Sportlich, aber ging Big Grin

Derweil ist auch das Metall angekommen, die DVD dient als Größenvergleich

[Bild: attachment.php?attachmentid=51191&d=1572092028]

Nun konnten die Transistoren aufgesetzt und eingelötet werden:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51189&d=1572091994]

...und es kam der große Moment der Wahrheit, das erste mal Anschließen an zwei Labornetzteile:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51190&d=1572091994]

Nichts kaputt, alle Spannungen und Ströme passen Cool also ran ans Gehäuse:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51192&d=1572092028]
[Bild: attachment.php?attachmentid=51193&d=1572092028]

Probesitzung bestanden, die 1000VA RIngkerne und die 800.000µF wirken im Vergleich allerdings winzig.
Danach fleißig Strippen gezogen:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51194&d=1572092028]
[Bild: attachment.php?attachmentid=51195&d=1572092028]

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  Projekt 2020: ESS AMT1 + x
Geschrieben von: phosphor - 26.10.2019, 12:47 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (58)

- Fortlaufende Projektdokumentation -

Hallo zusammen,

tja, ich brauchte sie zwar nicht, aber mir sind durch ein Tauschgeschäft zwei ESS AMT1 zugeflogen Rolleyes

Da ich momentan noch mein OB-Projekt finalisiere und im Arbeitszimmer an einer neuen PC-Beschallung arbeite, liegt die Realisierung erst in der Zukunft (hoffentlich 2020), aber ich möchte etwas mit den Hochtönern machen, sind ja schließlich Klassiker. Big Grin

Da ich mir vorgenommen habe meine Projekte in Zukunft (vor allem für mich selbst) vermehrt zu dokumentieren, starte ich als guten Vorsatz jetzt schonmal den Thread.

Ich habe das AMT-Paar erstmal auf Achse vermessen (ca 1m Entfernung, Pegel nicht kalibriert, gefenstert):
Die Treiber sind mit LR48 hochpassgefiltert bei 1500 Hz.

[ATTACH=CONFIG]51180[/ATTACH]

Nicht überragend deckungsgleich, aber ich denke noch praxisgerecht, oder?

Jetzt suche ich nach einem passenden Spielpartner für die Tief- Mitteltonabteilung. Hier im Board hatte mal jemand eine Art niedrige Notch mit 2 BG20 mit dem AMT realisiert, das fände ich ganz charmant. Wobei ich mit dem Gedanken spiele, die BG20 parallel laufen zu lassen wie im CT250 - bin durch den MiniDSP 2x4 HD auf 2 Wege pro Lautsprecher limitiert. Sonst muss ich das teilpassiv machen... :eek:

Habe mal spaßeshalber das hergenommen was noch da ist und die Treiber auf meine GHP-Boxen mit SICA 426t 8" Breitbändern gestellt und die bei besagten 1,5 kHz aus dem Rennen genommen:

[ATTACH=CONFIG]51179[/ATTACH]

Am Hörplatz sieht das folgendermaßen aus (Einzelmessung - faul - wird ja bald wieder abgebaut):

[ATTACH=CONFIG]51178[/ATTACH]

Und - naja - so richtig scheiße klingt's nicht :p
Dafür dass das so ein Schnellschuss war... die ESS AMT1 werden ja einigen ein Begriff sein, ich hatte sowas aber noch nicht gehört und bin für diesen Erstversuch ziemlich geflasht von der Auflösung - da kommen Details in Aufnahmen zu Tage, die mir bisher fremd waren, wunderbar aufgefächert und präsent aber keineswegs anstrengend. Für mich ziemlich beeindruckend.
Darunter geht's dann nicht ganz so beeindruckend weiter, aber ich find's trotzdem erstaunlich homogen. Vielleicht geht's mit 8" Pappen (BG20) in die richtige Richtung. Mir fehlt aber - gerade im Vergleich zu den Schallwänden mit 15" Tieftöner - Membranfläche vor allem im Bass. Das geht im Raum zwar tief (siehe Messung oben), aber so gut mir der Hochton auch im Vergleich zu den Breitbänder der Schallwände (momentan noch Omnes BB3.5 - bald TangBand W5 2143) auch gefällt, der Tiefton hat mir nicht genug "Körperlichkeit" im Vergleich zu den OBW15 in OB. Ob 2 BG20 pro Seite in Bassreflex da aufschließen können? :denk:

Die Zeit wird es zeigen, wenn hier weiter experimentiert wird... ich werde berichten.

Anmerkungen und vor allem auch Meinungen zu Tiefmitteltonkandidaten sind sehr willkommen.

Schönes WE und freundliche Grüße

Alex



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  Metaller: Hornanpassung gesucht!
Geschrieben von: Barossi - 25.10.2019, 08:54 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (29)

Moin Zusammen,

ich hoffe es kann mir jemand helfen.

Ich benötige für meine EV HR9040a Hörner einen Adapter.
Es sollen hier 1,4" Treiber mit der klassischen 4-Loch Bohrung montiert werden.
Am EV Horn lässt sich diese Bohrung nicht gut machen, ausserdem müssten knapp 3mm angeglichen werden. (1,29" auf 1,4")

Dieser Adapter müsste angefertigt werden. Das Material müsste schon eine ordentliche Dicke aufweisen (10mm??), damit man den Übergang hinbekommt und auch die Gewinde greifen.

[ATTACH=CONFIG]51167[/ATTACH]



Wer macht so etwas? Material Alu?

LG Barossi



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  Neue Pro-Audio Marke von SB Acoustics
Geschrieben von: Köter - 25.10.2019, 06:52 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (2)

Moin Zusammen,


bin gerade beim stöbern in den AudioXpress News darüber gestolpert und dachte vielleicht interessiert´s jemanden:

https://www.audioxpress.com/article/test...-acoustics

Es gibt also jetzt eine Pro-Audio und eine Automotive Schiene von SB Acoustics.

Hier der Link zu SB Audience:

http://www.sbaudience.com/


Viel Spaß beim stöbern,

Köter

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  Hin- Bzw. Durchgucker
Geschrieben von: Rainer - 24.10.2019, 18:24 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (9)

Hallo,

Witzige Optik.
Bassreflexkanal zum Durchschauen:
http://www.questengines.com/technology

Nette Idee, allerdings patentiert.

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  Zerlegt....
Geschrieben von: bee - 23.10.2019, 20:44 - Forum: Gespräche und Vorschläge - Antworten (5)

Ich weiß nicht ob ich's schonmal erwähnt hatte, daher....

https://soundcloud.com/theklossessions

Christian James Hand "zerlegt" Songs in ihre Einzelteile / Spuren und erzählt auch was zu den Hintergründen.....

Life leider nur in der Nähe von LA zu erleben. Aber ein bischen Spaß macht die Radioversion auch.

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  Projektvorstellung SiK6.5 - Kompaktlautsprecher mit 6,5 Zoll Sica Koax
Geschrieben von: pcmurx - 23.10.2019, 16:37 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (16)

Moin zusammen,

ich möchte euch hier mein aktuelles Projekt vorstellen. Am besten fange ich da mal mit dem Hintergrund an:

Ich wollte einen Lautsprecher für den Schreibtisch haben. Damit kommen schon mal folgende Punkte ins Pflichtenheft:
- Gleichmäßiges Abstrahlverhalten
- Möglichst eine Punktschallquelle, da der Hörabstand sehr gering ist
- Kostengünstig

Auf der Internetseite von Sica habe ich da per Zufall den 6,5C 1,5CP 8+8 erspäht. Leider war das zu dem Zeitpunkt noch ein Vorserienmodell. Nach kurzem Gespräch mit Wolfgang von SpectrumAudio kam dann raus, dass er die Serienchassis schon im Zulauf hat. Dankenswerterweise hat er mir das erste Paar direkt mitgebracht.

Gehäuse:
Der Sica fühlt sich in 15-25L Volumen wohl. Auf dem Schreibtisch soll es ja auch nicht so wahnsinnig groß sein, zudem braucht es nicht ganz so viel Tiefgang. 15L Bassreflex mit 5cm Rohrdurchmesser und 12cm Länge passt hier ganz gut für eine f3 von 50Hz. Die Gehäuse sind aus 12mm Multiplex gebaut, mit 3 Querstreben versteift und mit Alubutyl (2,5mm) + 30mm Basotect rundum bedämpft. Die Schallwand ist bewusst sehr schmal gehalten. Auf dem Schreibtisch ist halt alles andere unpraktisch.
[Bild: attachment.php?attachmentid=51161&d=1571843313]

Abstimmung:
Ich habe den Koax in beiden Achsen 0-180 Grad im Wohnraum gegated gemessen und zusammen mit der gemessenen Impedanz alles in VituixCAD eingepflegt. Der Bass wurde zusätzlich im Nahfeld + am Port gemessen und alle Messungen gefügt. Da die Lautsprecher nicht direkt auf die Ohren gerichtet sind, habe ich auf einen Abhörwinkel von 20° entwickelt. Das sieht dann so aus:
[Bild: attachment.php?attachmentid=51068&d=1571039078]

Frequenzweiche:
Die Beschaltung ist recht simpel. Der Bass bekommt ein 12dB Filter + Sperrkreis für die Entzerrung des Bafflestep. Der Hochtöner bekommt einen Spannungsteiler + 12dB Filter. Alle Kondensatoren wurden als Folie ausgeführt, die Spule vor dem Bass ist eine Kernspule.
[Bild: attachment.php?attachmentid=51160&d=1571843313]

Kontrollmessung Horizontal 0-90°, Abstand ca. 1m, im Wohnraum, gegated:
[Bild: attachment.php?attachmentid=51163&d=1571843313]
Hier noch mal etwas feiner skaliert:
[Bild: attachment.php?attachmentid=51162&d=1571843313]

So sieht es dann im Rohbau aus:
[Bild: attachment.php?attachmentid=51069&d=1571040171]

Klang:
Der Antritt ist für einen kleinen 6,5"er ziemlich gut, dafür kann er halt nicht ganz so viel Tiefbass, was aber durch eine wandnahe Aufstellung ganz gut kompensierbar ist. Er löst klar auf, macht keine Zicken und wird bei höheren Lautstärken auch nicht nervig. Rundum kann man mit dem Lautsprecher sowohl am Schreibtisch als auch im Wohnraum sehr gut Musik hören. Vorher hatte ich eine Kombination aus ScanSpeak Revelator 5" TMT und ScanSpeak Illuminator 19mm Kalotte auf dem Schreibtisch stehen, der Sica klingt durchweg erwachsener, hat mehr Antritt und löst prinzipbedingt besser auf. Auch die Beschaltung ist wesentlich einfacher.

Kosten:
Die Chassis liegen aktuell irgendwo um die 180€ das Paar, 40€ der Zuschnitt, 60€ die Bauteile für die Weiche. Mit ein bisschen Kleinkram sollte man da irgendwo an oder um die 300€ liegen.

Den Lautsprecher wird es demnächst wohl auch bei SpectrumAudio als Bausatz geben, da Wolfgang sich netterweise dazu bereit erklärt hat, ihn bei sich anzubieten. So sollte das Projekt auch für Einsteiger realisierbar sein. Kleiner Disclaimer am Rande: Ich habe für die Chassis bezahlt und verdiene auch an den Bausätzen nix. Das Projekt ist sozusagen OpenSource Smile

Viele Grüße,
Stefan

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  DIRAC Live und andere DRC Lösungen - das tiefere Verständnis
Geschrieben von: JazzJack - 23.10.2019, 07:13 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (59)

Hallo Leute,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema DSP und Digital Room Correction. Ich denke hier liegt die Zukunft des Hifis. Bei meinem Recherchen wurde mir DIRAC Live empfohlen, weil es
A) eine Mehrpunkt Messung und Interpolation beherrscht
B) relativ Einsteigerfreundlich ist
C) die Impulsantwort auf magische Art und Weise korrigieren soll.

Genau diesen letzten Punkt möchte ich genauer verstehen, da konnte ich keine Erklärung zu finden, die mich befriedigt. In verschiedensten Reviews heißt es "Impulskorrektur", "Power response", "Phaenkorrektur" etc.

Aber was genau heißt das und wie macht die Software das? Ich habe mit Hilfe von DIRAC einen wesentlich strafferen Bass in meinem Raum, aber mir fehlt das Verständnis was physikalisch genau passiert, damit das funktioniert. Eine Korrektur des Frequenzgangs kanns ja nicht nur sein, eine frequenzabhängige Phaenkorrektur kann doch keine Impulsantwort löschen oder? Werden Phasenverschoben Schallwellen abgespielt, die Raummoden auslöschen?

Kann mir Jemand helfen, diese Vorgänge und Features von DIRAC zu verstehen? Ist das etwas, was auch andere DSPs bzw DRCs auch können? Vielen vielen Dank schonmal! Ich bin sehr gespannt!


LG

JazzJack

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  Erfahrung mit Seas L12RE XFC ?
Geschrieben von: Sathim - 21.10.2019, 20:53 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (11)

Hallo zusammen,

mein nervöser eBay-Finger hat mir ein Pärchen dieser niedlichen
Seas-Coaxe beschert - die möchte ich nach der App-Note von
Seas passiv aufbauen, das Gehäuse allerdings etwas variieren.

Der wird wohl auf der Küchenzeile landen, befeuert von einem
Wondom-Amp mit Bluetooth. Man(n) will schließlich auch beim
Kochen gut Musik hören. :p

Ich habe nun WinISD angeschmissen und bin etwas verwundert,
da ich nur Buckelabstimmungen hinbekomme...

3,2L netto, 60Hz Tuning - da könnte ich ein BR35HP ungekürzt verwenden.
(~155x155x250 B/H/T mit 16er MDF...)
Allerdings habe ich so auch einen breitbandigen Einbruch von -1,5dB bei 120Hz,
bin bei der Tuning-Frequnenz wieder bei "null".

Mit Tuning und Volumen vom Hersteller sieht es aber kaum anders aus.
In der App-Note buckelt er allerdings eher bei 100Hz?!

Hat jemand praktische Erfahrung mit dem Treiber und kann mir Tipps geben?

Gruß
Sathim

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  Alte Lautsprecher mit Seas Hochtöner H254 mit eingetrocknetem Ferrofluid
Geschrieben von: xla - 20.10.2019, 17:50 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (1)

Hallo,

als Laie würde ich mich freuen, wenn mir hier geholfen werden könnte:

ich habe ein Paar sehr seltene Lautsprecher mit SEAS H254 Bestückung im Hochton gekauft. Die Boxen wurden als defekt angeboten, die Hochtöner würden nicht funktionieren.
Im Probelauf stellte sich heraus, dass eine Box ganz vernünftig spielt, die andere mit nur sehr leisem Hochton. Da die Frequenzweichen in einem separatem Gehäuse untergebracht sind, war es sehr einfach nur die Hochtöner anzusteuern und die beiden Boxen miteinander zu vergleichen.
Da beide Hochtöner spielten, der eine "normal" laut und der andere so gut wie garnicht. Den Leisen habe ich mir vorgenommen und demontiert. Die Schwingspule klebte in verharztem Ferrofluid, dieses habe ich, so gut es auf die Schnelle ging, aus dem Magnetspalt und von der Spule entfernt und die Hochtöner wieder zusammengebaut. Jetzt spielt er subjektiv genauso laut wie der andere HT.

Aber was nun um ein vernünftiges Paar Lautsprecher zu bekommen?

- Beide HT gegen aktuell erhältliche HT ersetzen? Nachteil: Die Optik würde verändert. Bestimmt wäre eine Neuabstimmung der Frequenzweiche notwendig.
- Den zweiten HT auch vom Ferrofluid befreien? (Es gab den HT auch original als Seas H107 ohne FF) Neuabstimmung der Frequenzweiche oder bei Gefallen einfach so belassen.
- den zweiten HT auch vom Ferrofluid befreien und beide mit irgendeinem Ferrofluid befüllen. Anforderungen und Menge des FF sind mir unbekannt. Pseudo Originalzustand wieder hergestellt.

Erschwerend kommt hinzu, dass Ich keinerlei Meßequipment besitze und bisher nur nachgebaut habe.

Könnt Ihr mir eine Richtung geben?

Gruß Alx

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