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  Passiver High Shelf Filter 2.Ordnung
Geschrieben von: Darakon - 24.09.2019, 23:29 - Forum: Weichenfragen - Antworten (13)

Nabend!

Hab eine eigentlich einfache Frage, finde aber nichts sinnvolles bei google:

Wie kann ich passiv einen High-Shelf-Filter 2. Ordnung (12dB Flankensteilheit) realisieren?


Danke und Grüße
Matthias

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  Netzwerkplayer mit CD/DVD Laufwerk und DSP gibt es das?
Geschrieben von: dominik - 24.09.2019, 11:51 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (6)

Habe mal ein paar Abende gesucht im Netz bin aber nicht wirklich fündig geworden.
Eventuell habe ich mich auch nach dem falschen umgeschaut, da ich die Entwicklung in dieser Richtung die letzten Jahre wissentlich ignoriert hatte.

Bei mir ist die Idee gereift eine neue "Mini"-Anlage für Schlafzimmer und Bastelzimmer zu kaufen.
Bislang spielt da noch ein Sony Mini-Disc Autoradio mit 10-Fach CD-Wechsler mit Kabel und Infrarotfernbedienung. Das war vor 12 Jahren mal über und verrichtet seither seinen Dienst und kann von zwei Zimmern aus gesteuert werden. Als Lautsprecher spielen da Eigenbauten , geschlossen, doppel 13cm bestückt , im HT spielt tief getrennt eine Seas 29er Gewebekalotte wenn ich mich noch recht erinnere Impedanz war im Tiefmitteltonbereich 4 Ohm.
Die laufen ab 80Hz ordentlich, untenrum wurde bislang vom Radio etwas nachgelegt, Hubreserven sind an den LS vorhanden.

Nun soll was her was Internetradio und DAB+ wiedergeben und auf einen zentralen Massenspeicher zugreifen kann, noch ein altmodisches Laufwerk für CD/DVD hat, 2-4 Ausgangskanäle hat und einen DSP mit dem ich ein paar parametrische Equalizer realisieren kann.

Gibt es da was bezahlbares, was dazu noch kleiner als Standart Hifi-Komponenten ist?
Oder hilft da nur was zu suchen wo man mit einem externen DSP ran kann?

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  CSS SDX12 - wie erhält man einen präzisen Bass?
Geschrieben von: tim1999de - 23.09.2019, 17:11 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Hallo zusammen,

ich habe vor ein paar Monaten den CSS SDX12 Subwoofer, ein Chinesischer Car Hifi Subwoofer, der von einem kleinen amerikanischen Unternehmen zusammen mit zwei Passivmembrane als kompakte Subwoofer Lösung angeboten wird, getestet.

Grundlage die für den Sub spricht, ist das herausragende Tieftonpotential, die die angegebenen TSP-Parameter in Aussicht stellen, bei einer recht geeigneten Güte für Reflexsysteme.

Ich habe dann die Ausführungen auf Hifi Selbstbau gelesen, die die Aussicht auf eine geringe Güte dämpfen - hier wird eine Güte von Qt = 0,544 angegeben.
Daher habe ich auch ein 60L Gehäuse mit Reflexkanal gebaut, dieses mit strömungsgünstigen Verrundungen aus dem 3d-Drucker ausgestattet, damit der Port nicht rauscht.

Und dann ging es an den Betrieb des Subs an unterschiedlichen Endstufe. Hierbei kam jedoch eigentlich eher das raus, was im ungünstigsten Fall gespielt wird, bei einem Bass mit zu schwachem Antrieb, ein undeutlicher Brei.
Konkret verwende ich Aufnahmen von Joel Grare, mit sehr präzisen Aufnahmen von großen Gong und anderen Schlaginstrumenten. Aber auch Basslinien von Hiphop Songs und anderem, das einen Bass spielenden Lautsprecher herausfordert.

Natürlich muss ich nun die Änderung der Spielweise durch unterschiedliche Bedämpfung testen, wie auch die geschlossene Variante durch abdichten des Reflexkanals.
Das Gehäuse war aus 22 mm beschichteter Spanplatte, das hatte nun nicht relevante Probleme mit dem Druck des Basses.

Die Messungen die ich gemacht habe, weisen auch nicht relevant von denen von Hifi Selbstbau ab.

Jetzt lese ich in der Hobby Hifi - also der aktuellen Ausgabe - dass dieser Sub in der Lage wäre, sauber und feinzeichnend zu spielen!

Da drängt sich mir die Frage auf, kann die akustische Ankopplung von Passivmembrane als gedachte Ankopplung von Masse betrachtet werden, die gegenüber einer geschlossenen Box oder einer mit Bassreflexschlitz in der Lage ist, die unkontrollierte Spielweise des Basses so zu beeinflussen, dass es sauber und detaillierter klingt?
Hat hier jemand Erfahrungswerte?

Oder hat jemand eine Idee, warum der Sub in dem kleinen Gehäuse mit den zwei Passivmembranen super tief, druckvoll und präzise spielen soll und was an einem simplen 60L Gehäuse so anders ist, dass darin der selbe Treiber nur noch Brei spielt?

Also ich setze hier nun voraus, dass die Klangbeschreibung zum Subwoofer in der Hobby Hifi auf realem Hören basiert und nicht der reinen freien Meinungsäußerung eines Medienschaffenden.

Grüße Tim

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  Phasenverzerrungen Transienten Hörbarkeit
Geschrieben von: ctrl - 22.09.2019, 16:00 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (9)

Hallo,

das hier ist der zweite Themenkomplex der sich aus der Diskussion von Thomas Manger-Chassis Projekt Mango für mich ergeben hat.

Die beiden wichtigsten Punkte die Manger für die "Besonderheit des MSW" nennt sind:
- Extrem schnelle Anstiegszeit des Chassis von nur 13µs, welche im Thread "Anstiegszeit bei Chassis" diskutiert wurde
- Zeitrichtige Wiedergabe des Signals und damit beste Wiedergabe von Transienten

Dass Phasenverzerrungen unter bestimmten Umständen problemlos hörbar sind - nicht nur im Tieftonbereich, ist in der Literatur unbestritten, aber die Hörbarkeit bei Musikstücken wird als eher marginales Problem angesehen.

Floyd Toole schreibt in seinem Buch dazu nicht allzu viel, aber eine sehr gute Zusammenfassung zum Thema findet sich hier unter "Human Hearing - Phase Distortion Audibility Part 2" - ist schon ein paar Jahre alt, sollte aber dennoch den aktuellen Stand widerspiegeln.

Bei Manger wird ganz besonderen Wert auf die richtige Wiedergabe von Transienten durch den MSW gelegt. Um selbst einfache Hörexperimente durchführen zu können, wurden zwei Signale erzeugt, die einem "Transienten-Ereigniss" nahe kommen sollen.

Die Signale haben eine Länge von 5ms - ist das schon zu lang für Transienten? Ein Signal besteht aus Frequenzen um 2kHz, das andere weist Frequenzen über 5kHz auf.
Habe die Frequenzbereiche der Signale bewusst so gewählt, dass diese einmal nur in den HT-Bereich von Mehrwege-LS fallen und einmal direkt in den häufig verwendeten Bereich der Trennung von MT und HT bei 2kHz.

Abgehört habe ich mit meinen 3-Wege-LS im Nahfeld (mit MT-HT Trennung knapp über 2kHz) und zwei verschiedenen Kopfhörern.
Das Signal bei 8kHz hört sich bei allen Quellen sehr ähnlich an. Das 2kHz Signal hört sich bei den beiden Kopfhörern ähnlich an, an meinen LS klingt das Signal aber komplett anders als mit Kopfhörern.
Nicht nur leicht anders, sondern als wäre es ein komplett anders Signal - klingt dramatisch, ist es auch Wink

Vielleicht hat der Eine oder Andere die Möglichkeit das kleine Experiment zu wiederholen (mit LS die ebenfalls um 2kHz trennen). Hänge die .wav-Files im Post an. Diese sind nur sehr kurz und sollten als loop wiedergegeben werden.

Gruß Armin



Angehängte Dateien
.zip   Transienten.zip (Größe: 12,15 KB / Downloads: 132)
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  Anstiegszeit bei Chassis
Geschrieben von: ctrl - 21.09.2019, 19:23 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (38)

Hallo,

im Zuge der Diskussionen um das Manger-Chassis Projekt Mango von Thomas und der Beurteilung des Manger Chassis wurde oft auf die vorzügliche Dynamik und Wiedergabe der Transienten*** hingewiesen. Im verlinkten Thread hatte ich die Höreindrücke auf die hohen harmonischen Verzerrungen zurückgeführt. Aber es wäre ziemlich ignorant die Argumente von Manger und begeisterten Hörern zu übergehen.

Die beiden wichtigsten Punkte die Manger für die "Besonderheit des MSW" nennt sind:
- Zeitrichtige Wiedergabe des Signals (dies hier bitte nicht diskutieren!)
- Extrem schnelle Anstiegszeit des Chassis von nur 13µs

Daher ganz allgemein gefragt (hoffe wir können beide Fragen parallel diskutieren):

1. Wie wird die Anstiegszeit eines Chassis bestimmt?
Manger ist der einzige mir bekannte Hersteller der mit einer konkret genannten Anstiegszeit für seine Konstruktionen wirbt. Die Nennung dieser Eigenschaft fehlt praktisch in keinem Review, es wird aber nie erläutert wie diese Zahl zustande kommt.

Wird diese aus der Impulsantwort oder der Sprungantwort bestimmt (ergibt bei mir unterschiedliche Werte, beinhaltet die Anstiegszeit des Mikrofon und hängt von der Samplingrate ab) oder ganz anders - z.B. Laser.

Wie sehen dazu die Anstiegszeiten von anderen Schallwandler aus? Bei einem Bändchen komme ich, abhängig von der Auswertung auf 16-20µs, bei einem 1,25€ Breitbänder auf 20-45µs.


2. Bis zu welchem Grad spielt die Anstiegszeit eine wichtige Rolle für die "akkurate" Schallwiedergabe?
Sollte man bei der Argumentation zwischen der Wiedergabe von Transienten und Tönen unterscheiden?

Um die Psychoakustik dahinter etwas zu beleuchten würde ich gerne auf den sehr informativen Thread "What is the human ear's temporal resolution?" verweisen.

Zitat:Absolute theoretical minimum ...That having said, we can start off by looking at auditory clicks, which are generally the shortest possible well-defined auditory stimuli. The shortest auditory click I was able to find, and which was used in a psychophysical context (i.e., audible to a human) was 10 microseconds (Leshowitz, 1971).
Wichtig ist, dass dies die absolute Untergrenze für die Wahrnehmbarkeit von "Klicks", also Transienten ist.
Die Wahrnehmbarkeitsgrenze von Tönen liegt deutlich höher:
Zitat:Frequency splatter (Fishbach et al., 2001) limits the lower limit of tonal stimuli. To prevent spectral splatter one needs to incorporate rise and fall times (ramps) onto the tonal stimulus. Hence, again assuming you do want tonal stimuli, an onset and offset ramp of one wavelength each would be advisable (at the very least) and hence 3 wavelengths are needed, increasing the duration of a 20 kHz tone to 3 wavelengths, i.e., 150 microseconds (spectral splatter may not be prevented, but at least reduced).

Wie beeinflusst nun die unterschiedliche Ansteigszeit von Chassis die Wahrnehmung von Transienten und Töne?

Habe mich mit diesem Themenkomplex bisher nicht auseinander gesetzt und für mich als hinreichende beachtenswerte untere Grenze bei der LS-Entwicklung bisher nur die bekannten Grenzen zur Wahrnehmbarkeit von Group-Delay wirklich ins Kalkül gezogen.



*** Exkurs: Die Transienten sind definiert als
Quelle: https://www.delamar.de/faq/transient...rbeiten-31757/
Zitat: ... ein kurzer, perkussiver Sound mit hohem Pegel am Anfang eines Schallereignisses – dieses Einschwingverhalten wird langläufig auch Attack genannt. Die Transienten müssen in keiner Abhängigkeit von der Tonhöhe stehen, oft sind diese nicht-harmonisch. Vielmehr handelt es sich dabei um kurze und perkussiv erscheinende Anteile des Klangs.
Wenn Du an den Klang einer Kick Drum denkst, dann werden die Transienten vom Beater beim Anschlag des Fells erzeugt. Bei einer Akustikgitarre ist es das Zupfgeräusch oder Picking mit dem Plektrum, das die Transienten erzeugt.

Gruß Armin

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  News bezüglich Rabatt für IGDH Mitglieder
Geschrieben von: Physical Lab - 19.09.2019, 23:15 - Forum: Händlernews - Keine Antworten

Hallo zusammen,

Der aktuelle Shop ist leider nicht so dolle wie wir uns das vorgestellt haben. Einen Fixrabatt Gruppen zuzuordnen geht mal und mal nicht. Von daher machen wir das künftig anders.
Wenn Mitglieder bestellen möchten bitte einfach kurz vorher melden. Wir schicken dann einen Couponcode mit Rabattierung zu. Das ist vorerst viel einfacher für uns. Ich hoffe ihr habt Verständnis dafür. Zukünftig wird der Shop durch einen anderen ersetzt werden weswegen in diesen Shop nicht mehr soviel Arbeit investiert wird.

Über ein DIY Treffen im nächsten Jahr wird gerade nachgedacht. Ich denke es wird besser sein, wenn ich mich getrennt dazu nochmals melde.
Viele Grüße,
Nico

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  Lautstärkeregelung ohne D/A Wandlung mit Digitalpotis
Geschrieben von: Franky - 19.09.2019, 13:53 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (24)

Was ist von einer mehrkanaligen Lautstärkeregelung mit Digitalpotis z.B. von Microchip mit SPI Schnittstelle zu halten. Die Potis enthalten ja Widerstandskaskaden von bis zu 257 Einzelwiderständen die entsprechend geschaltet werden. Das Audiosignal wird Analog durch das Poti geleitet und nicht A/D gewandelt Die Ansteuerung beliebigen Zahl von Potis (also Kanälen) ist z.B. mit Node-MCU möglich. Über WiFi sind da entsprechende Volume-Control APP-Applikationen möglich.
Ich habe da z.B. an die Lautstärkeregelung an den analogen Ausgängen von digitalen Lautsprechercontrollern gedacht.

Kann das was taugen?

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  Autofilter mit REW
Geschrieben von: MrFlorian - 18.09.2019, 17:30 - Forum: REW - Antworten (2)

Hallo in die Runde,

nach längerer Abstinenz versuche ich jetzt mein HiFi
(wenn man das so nennen kann) wieder hörbar zu machen.
Ich habe vor kurzem ein UMIK bei O-Audio erworben.
Mein Ziel ist es mit meinem vorhandenen VMB-DAC
eine Raumkorrektur hin zu bekommen.
Meine ersten Versuche habe ich mit einer Handy-Messung,
welches ich dann in REW importiert habe, gemacht.
Das Ergebnis war weitaus besser als gedacht.
Deshalb die Entscheidung das UMIK zu erwerben,
um den letzten Rest heraus zu holen.
Ein Upgrade auf ein MiniDSP HD steht noch an.

Zur eigentlichen Frage.

Hat das gewählte Smothing auf die Autofilterfunktion
in REW Einfluss?
Soll heißen wenn ich das Smothing erhöhe werden die
Filter dann „weicher“?
Und wenn ja, wie arbeitet ihr damit?
Also wie stark setzt ihr die Filter ein?

Gruss
Flo

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  X1500H, Subwoofer mit Endstufe oder Aktivmodul?
Geschrieben von: Nolie - 18.09.2019, 13:02 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (18)

Moin liebe Community,
ich möchte mir gerne einen Subwoofer bauen, ich weiß noch garnicht welcher Subwoofer es werden soll, aber darum soll es hier garnicht gehen =)

Undzwar benutze ich einen Denon X1500H als Receiver, benötige ich notgedrungen ein Aktivmodul bzgl. Low Pass/High Pass Filter, oder kann das auch mein AVR und ich kaufe mir nur eine 0815 PA Endstufe?

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  Solange in der Elbphilharmonie: waren Spiegel und Welt auf dem selben Konzert?
Geschrieben von: capslock - 17.09.2019, 17:14 - Forum: Musikalische Termine - Antworten (7)

https://www.spiegel.de/kultur/musik/sola...87163.html
[URL="https://www.welt.de/regionales/hamburg/article200425290/Solange-Knowles-scheitert-scheppernd-in-der-Elbphilharmonie.html"]
https://www.welt.de/regionales/hamburg/a...monie.html[/URL]


Das kann man mit unterschiedlichem Geschmack und Wahrnehmung nicht mehr erklären.

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