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  Kompakt-Dreiweger
Geschrieben von: Azrael - 09.10.2019, 13:00 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (70)

Verstreut über das Forum finden sich Nachfragen von mir, die sich alle auf den Plan beziehen, einen kompakten Dreiweger zu entwickeln. Mit Kompakt ist hier nicht gemeint, dass der Lautsprecher besonders klein ist, sondern es bezieht sich auf den Formfaktor, der beispielsweise von JBL in der Vergangenheit etwa in Form der L100 oder auch mit dem Studio-Monitor LSR6332 schon verschiedenlich bedient worden ist. Eine KH O500 würde ich wie so manchen anderen Studiomonitor auch dazu zählen, auch wenn es mir hier ausdrücklich um die Entwicklung eines passiv beweichten Lautsprechers geht.

Auf das Format bin ich gekommen, weil mein erster selbst gekaufter Lautsprecher einer dieser Art war, die JBL LX55G, die ich mir Ende der 80er (oder war es doch Anfang der 90er?) zugelegt habe. Leider sind die aus verschiedenen Gründen nicht mehr funktionstüchtig. Jedenfalls habe ich mir aber vorgenommen, sowas mal mit modernen Treibern aufzubauen.

Hier ging es um den Hochtöner und hier um den Mitteltöner. Irgendwo ging es auch mal um den Tieftöner, aber das finde ich gerade nicht. Kann auch sein, dass das in einem anderen Forum war. :o

Verbaut wird als Tieftöner der Beyma 12LX60-V2, als Mitteltöner der FaitalPro M5N8-80 und als Hochtöner der Sica LP110.28/380TW. Es ist also gewissermaßen eine Spanisch-Italienische Kollaboration. Vielleicht lässt sich hieraus ja auch schon ein Name für das Pummelchen ableiten, mal sehen. Smile

Mittlerweile sind auch schon fast alle Treiber da, nur ein Tieftöner fehlt noch:

Tieftöner:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51003&d=1570557892]

[Bild: attachment.php?attachmentid=51004&d=1570557892]

Mitteltöner:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51005&d=1570557892]

Hochtöner:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51006&d=1570557892]

Auch einen etsten Entwurf für das Gehäuse habe ich schon mal virtuell zusammengebastelt. Ob ich aber tatsächlich die MHT-Einheit drehbar gestalte oder auch, ob ich das Gehäuse teilweise auf Gehrung verleime, weiß ich noch nicht. Mit Sicherheit zu fertigende Prototypen werden ohne solche Spielereien auskommen müssen. Auch wie ich den Bassreflexport fertigen werde, ist noch nicht klar, so dass sich diesbezüglich auch nichts in der Zeichnung findet. So ähnlich könnte es aber am Ende aussehen:

[Bild: attachment.php?attachmentid=51007&d=1570558109]

Bis das Ganze fertig ist, wird es eine Weile dauern. Ich bin gezwungen, vieles draußen zu machen. Außerdem wird es wie gesagt eine Passivweiche geben, was ich mangels viel Erfahrung (ein bisschen ist schon da Smile ) auch nicht mal eben aus dem Ärmel schüttele.

Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das so entwickeln wird.

Viele Grüße,
Michael

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  Interpretationen zu Horn und Waveguide
Geschrieben von: Kaspie - 09.10.2019, 11:29 - Forum: Ich hab´ da mal ´ne Antwort! - Antworten (27)

Hallo zusammen,
ich habe mir mal ein paar Gedanken zum Thema Horn und Wave Guide gemacht und möchte meine Interpretation zu diesem Thema zur Diskussion stellen.


Mir geht es hier um Mittelton und Mittelhochtonhörner, denen meine Interesse gilt.
Erstmal stelle ich mir die Frage, was ein Horn ist?
Es ist ein sich stetig öffnendes Konstrukt, dass über die Länge die Fläche transformiert. Also ein Flächentransformator.
Die einfachste Form eines Hornes ist demnach eine offene Schallwand.
Dieses, aus einem flexiblen Material aufgebaut (Gummi) und mit einem Lautsprecher versehen, ist ein Horn!?
In meinen Augen ja. Die Wirkung sollte mit dem Bafflestep vorhanden sein?
Ziehen wir den Lautsprechen nach hinten, entsteht ein Waveguide... ein Horn. Der Bafflestep wirkt weiter.
Ein Horn wirkt über die Fläche und über die Länge.
Je länger das Horn, desto tiefer kann es spielen. Das gleiche gilt für die Fläche; je größer diese ist desto tiefer spielt das Horn.
Ist eines dieser "Größen" unterschiedlich, gilt das Kleinere als Maßstab- unter der die Frequenz FU nicht wiedergegeben werden kann
Als Beispiel; Liegt die Länge (Hornkonstante) bei 300Hz und die Hornmundfläche bei 500 Hz, ist die 500 Hz maßgeblich.
Liegt die Länge bei 800Hz und die Hornmundfläche bei 500Hz ist es 800Hz.
Es besteht ein Verhältnis zwischen der Hornmundfläche und deren Frequenz und der Hornkonstante und deren Frequenz.
Im Allgemeinen liegt der bei ca. 1:1
Wird die Hornlänge kürzer als die Hornmundfrequenz, verschiebt sich die "Hornladung" nach höheren Frequenzen. Das wird oft bei Kalotten gemacht.
Hier geht es nicht mehr darum, recht tief trennen zu können, sondern ein bestimmtes Frequenzspectrum und Abstrahlcharakteristik darüber beinflussen zu können.
Hier ist für mich die Wirkung einen Waveguides zu erkennen.
Nach meiner Definition ist es ein Horn :-)
Durch Diskussionen über diese Thema sind auch immer wieder Unstimmigkeiten aufgekommen.
Z.B. Ein Horn ist nur ein Horn, wenn eine Druckkammer vorhanden ist. Dieser Argumentation kann ich nicht folgen, da es meiner Interpretation nicht folgt.


Bei meiner Vorgehensweise ist es egal, nach welcher Hornformel vorgegangen wird. Auch die Form lasse ich völlig ausser acht.
Ab hier sind dann andere Voraussetzungen vorhanden, die ich anhand einer "Schultüte" nachempfinden möchte.

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  "Unbekannte Gehäuseprinzpien"
Geschrieben von: Swansteini - 08.10.2019, 00:11 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (14)

Bin über so einen Typen im Netz gestolpert der für, naja mehr Auto-Hifi aber scheinbar auch teilweise Home-Hifi, Gehäuse "entwirft" und sie oder besser gesagt sich damit vermarktet...
Lange Rede mehr Sinn in dem folgenden Video:

https://www.youtube.com/watch?v=CZaRQT3Rvaw

Und zwar stellt er hier 5 "unbekannte" Gehäuseprinzipien vor, die aber mehr oder weniger schon alle der ein oder andere hier einmal gebaut haben wird, und in Gesamtheit eher Abwandlungen bekannter Prinzipien darstellen. Was aber irgendwo spannend war da ich das noch nirgends gesehen hatte war das letzte Prinzip, das er in seinem Video vorstellt. Schimpft sich vielsagend 6'th Order Series offset Hybrid-Bassreflex, und ist ein Bassreflexsystem mit zwei Treibern (scheinbar können die auch unterschiedlich sein) die auf einen gemeinsamen "Endport" spielen wobei der Erstere jedoch rückwertig nur auf eine gemeinsame Kammer mit dem Zweiten (mit eigenem Port!) hin arbeitet und daraufhin gemeinsam auf einen Port.
Soll an sich durch die Art der Abstimmungen die es zulässt den klassischen Bandpassdip ausbügeln obwohl das ja ersteinmal von der Konstruktion her kein Bandpass ist, so an sich...Die Frage die sich nun stellt wäre doch die, als Idee könnte man doch solch eine Lösung für dicke Schlammschieber nehmen die wenig Volumen benötigen aber durch ihre Masse und Schwingspulenimpedanz halt relativ früh den Abflug nach oben hin machen, also quasi die ganzen Mivoc Sub Treiber zum Beispiel.
Und die nun mit einem zweiten Treiber bis in den unteren Mittenbereich hin unterstützen lassen... Vorausgesetzt das ganz funkioniert so wie gedacht, würde man eine relativ kompakte Box erhalten die man vielleicht mit zwei Treibern die über die Kammern gut abgestimmt sind ohne Weiche in den unteren Mittenbereich laufen lassen könnte und von dort aus erst per Weiche an einen passenden Breiti? TMT...ankoppeln!?

So mal als Idee...wobei ich mir nicht sicher bin wie man das mal nur rein Simu-technisch überprüfen könnte, obwohl mit Aj Vol. 7 könnte das vielleicht gehen..?

Naja, kann ja sich jeder mal ein Bild von machen, und mal sagen was Sie oder Er davon hält oder ob es vielleicht doch nur wieder ein "neuer Wein in alten Schläuchen ist" :-D.

Gruß Swany

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  Vintagealarm: Subwoofer mit Celestion
Geschrieben von: Plüschisator - 06.10.2019, 08:17 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (24)

Tja, er lief mir einfach so zu: Celestion G18-200. Brutale Optik, sah nach niedriger Reso aus...
Haben wollen!:eek:

Vernünftig wäre es natürlich, den Thomann-Sub nochmal zu bauen. Der kann wahrscheinlich alles besser.
Aber immerhin, bezüglich der Eigengeräusche, da schneidet der C. besser ab, als damals meine alten EVs.
Und eine f3 von 25Hz sollte doch machbar sein...

Frage: Einfach eine große BR-Kiste bauen? Daran könnte man den symmetrischen Aufbau des Thomann wiederholen. Vielleicht klappt es dann auch mit den Röhren von Tonfeile- das Thomännchen sperrte sich da ja etwas.

Oder lieber was abgefahrenes- Transmissionline?

Vorläufige TSP:

VAS .. 518,5 L
Fs .. 29,6 Hz
Qts .. 0,364
Qes .. 0,38
Qms .. 8,9
Re .. 7,21 Ohm
BL .. 18,87 TM

Sollte man aber besser nochmal messen, so am lebenden Objekt, bevor:built:...

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  Lautsprecher mit Phaseplug in geschlossenen Gehäusen?!
Geschrieben von: Swansteini - 02.10.2019, 20:19 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (3)

Hi Leude,

ich habe mal wieder so eine komische Frage,...und zwar der Gestalt ob es wenn man Treiber mit Phaseplugs in geschlossene Gehäuse setzt nicht zu einem "Druckausgleich" über den kleinen Spalt der zwischen dem Phaseplug und der Schwingspule exestiert, kommt?!
An sich ist das ja ein Konstrukt mit einer definierten Undichte dadurch das die Spule ja auch nicht hermetisch Luftdicht eingeschlossen ist, was ja bei Treiber mit Staubschutzkalotten keine Rolle spielt da ja hier der entstehende Druck nur quasi im Gehäuse bleiben kann.

Dahe die Überlegung, ob es halt bei geschlossenen Boxen irgendwie Probleme geben kann? Hat da jemand Erfahrungswerte oder kann was schlaues dazu sagen?
Würde mich über ne Rückantwort...oder auch zwei Wink freuen!


Gruß Swany

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  Bauteilequalitaet: OT aus "Teltow" : kompakter Monitor mit Sica
Geschrieben von: wolfgang520 - 02.10.2019, 17:28 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (64)

Es ist wahrhaftig so, dass ich den Bausatz aus dem Angebot genommen habe. Obwohl alle von der Qualität des Lautsprechers überzeugt waren, gab es weder Anfragen noch Käufe des Bausatzes. Diesen Sachstand kann ich mir nicht erklären.
Insbesondere der Hochtöner LP 90.28/N92 ist eine Klasse für sich. Übrigens ist das Teil insgesamt in Deutschland ausverkauft und erst in ca. 3 Wochen wieder erhältlich.
Bei näherer Betrachtung könnte ich mir vorstellen, dass der Bausatz zum Preis von 165,-€ für viele Käufer zu hoch war. Man könnte also diesen Bausatz auch mit Jantzen Frequenzweichenbauteilen bestücken, um das Teil preislich attraktiver zu machen. Sollte dazu Interesse vorliegen, bitte ich um Information.

Wolfgang

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  Berliner Selbstbau Treffen
Geschrieben von: wolfgang520 - 02.10.2019, 10:29 - Forum: sonstige Veranstaltungen - Antworten (3)

Wie bereits angekündigt führen wir im Oktober wieder ein Lautsprecherselbstbautreffen durch.
Treffpunkt:
Kfz Sachverständigenbüro, Fürstenwalder Damm 426,
12587 Berlin
[ATTACH=CONFIG]50968[/ATTACH]
Zeit:
26.10.2019, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Anreise Bahn:
S-Bahnhof Friedrichshagen und von dort 10 min. zu Fuß
Anreise Pkw:
Hier ist eine Zeit zur Suche eines Parkplatzes einzuplanen. Gegenüber dem Sachverständigenbüro ist ein Lidl-Parkplatz, der jedoch auf eine Stunde Parkdauer begrenzt ist.
Da das Büro am Wochenende nicht besetzt ist, müssen die Teilnehmer bei FSP klingeln oder anrufen unter: Handy-Nr. Ralph Harting +49 174 9342117
Handy-Nr. Wolfgang Graßhoff +49 176 60326073


Anmeldung unter: http://www.lautsprecher-berlin-shop.de/e...au_Treffen

Thema
Neben den üblichen Vorführungen an DIY-Lautsprechern wollen wir uns diesmal dem Thema Sure/Wondom widmen. Es geht uns einfach darum, das Potential der Verstärker, DSP, Interface und Bluetooth Module von Wondom vorzustellen. Jeder kann seine Erfahrungen mitteilen oder eigene Elemente mitbringen.



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  Neue Treiber Thread 2
Geschrieben von: Swansteini - 01.10.2019, 09:43 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (572)

Da ich den Alten irgendwie nicht mehr finden kann, mache ich mal einen neuen Fred auf Big Grin.

Und zwar könnte der hier recht spannend werden:

SB20FRPC30-8

- 8 Zoll

- Plastikframe

- Schwirr

- Hub

und Simu sagt (mit den Werten von SB), bei 80 Liter eine F3 mit schlappen 34 Hz bei 70 cm2 und 9 cm Länge.

Preislich liegt die Pfc-Serie von SB ja auch recht angenehm, mal schauen was sie also für den dann aufrufen werden Smile.

Hier noch der Link zum Treiber:

http://www.sbacoustics.com/index.php/com...0frpc30-8/


Gruß Swany

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  Treiber-Test-Kammer
Geschrieben von: Swansteini - 30.09.2019, 11:01 - Forum: Messen und Simulieren - Antworten (5)

Hi Folks,

grade düber gestolpert...

http://www.prismsound.com/test_measure/p...r-home.php

hier noch ein besseres Bild wo man ein wenig sehen kann das sie dort Pyramidenelemente ? (Schaumstoff?) eingebracht haben und es Zeigt das Aufnahmemikro noch ein wenig zu dem Sie aber kein Wort verlieren was sie da verwenden.

[ATTACH=CONFIG]50955[/ATTACH]

Was ist das jetzt?

Smile

Scheinbar eine Lösung für industrielle und "ambitionierte" Anwender die gerne ihre unbekannten Chassis selbst in "quasi" Freifeld messen möchten um sich ein Bild zum Treiber machen zu können.
An sich sehr spannend sollte das so einfach funktionieren bis hin zu sogar 18 Zöllern, wie sie schreiben...

Nun mal in die Runde gefragt, fuktioniert das wirklich so gut und wenn ja, kann man das nicht DIY'selfen??? Also per definiertem Innenleben und kalibrietem Einmessen des zu verwendenden internen Mikrofons?

Sagt doch mal eure Meinungen. Big Grin

Gruß Swany

P.s.: spannend wäre natürlich noch wenn man es schaffen könnte das Mikro intern wie auf einer Schiene zu verschieben um so sogar Winkelmessungen genieren! Dies scheint bei den Prism Kammern nicht der fall zu sein, jedenfalls schreiben sie dazu nichts und auf den Bildern lässt sich das auch, falls doch, leider nicht erkennen.



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  Dipol Sub
Geschrieben von: PR54 - 29.09.2019, 16:53 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (3)

Da hat einer im Nachbarforum gefragt,Gute Tsp für ein Dipol-Sub.? Würde mich auch mal interresieren. Peter

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