Hallo, Gast
Sie müssen sich registrieren bevor Sie auf unserer Seite Beiträge schreiben können.

Benutzername
  

Passwort
  





Durchsuche Foren

(Erweiterte Suche)

Aktive Themen
Kurze Frage - schnelle An...
Letzter Beitrag: herr_der_ringe
Vor 1 Stunde
Audio Panda: Geschlossene...
Letzter Beitrag: Audio-Panda
Vor 3 Stunden
Status Q1 2026
Letzter Beitrag: Vorstand_sailor
Vor 4 Stunden
Der Mittenkanal lebt noch
Letzter Beitrag: Kalle
05.05.2026, 16:03
Mal wieder ein Battle? Vl...
Letzter Beitrag: Sathim
05.05.2026, 07:13
Philips 1255 Schwirrkonus...
Letzter Beitrag: slow777
04.05.2026, 20:00
Infos zur KMT N-Serie ges...
Letzter Beitrag: jensenmann
03.05.2026, 15:06
Biete: Open Baffle U-Fram...
Letzter Beitrag: dipoluser
02.05.2026, 13:21
ChlangFun7
Letzter Beitrag: kboe
02.05.2026, 13:19
Einige neue SB Acoustic C...
Letzter Beitrag: Damian1601
02.05.2026, 10:51

Foren-Statistiken
» Mitglieder: 4.065,   » Neuestes Mitglied: audiofisk,   » Foren-Themen: 21.886,   » Foren-Beiträge: 332.188,  
Komplettstatistiken

  Stimmt das überhaupt mit den Longitudinalwellen und dem wie wir Hören
Geschrieben von: Franky - 16.11.2018, 20:16 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (18)

Hatte die Tage ein Gespräch was mich nachdenklich machte. Stimmt das was man mit Longitudinalwellen verbindet überhaupt damit überein was dynamische Lautsprecher erzeugen.

__________________________________________________________________________________________________________________

Messungen zu Erkundung des Schallerzeugungsvorgangs


Als Hersteller von Lautsprechern sind wir auf erhebliche Unstimmigkeiten in der herrschenden Schallentwicklungstheorie gestoßen und haben versucht, durch eigene Untersuchungen herauszufinden, wie der Schallerzeugungsvorgang tatsächlich abläuft.

Die folgenden Ausführungen sind reine Beschreibungen der durchgeführten Messungen. Unsere Interpretation der gefundenen Ergebnisse stellen wir in einer gesonderten Abhandlung auf Wunsch gerne zur Diskussion.

Wir haben verschiedene Versuchsaufbauten entwickelt, mit denen ein eindeutiger Bezug zwischen der Position einer schallerregenden Membran zu dem gemessenen Druck hergestellt werden kann.

Die beigefügten Dateien enthalten eine grafische Darstellung der Versuchsanordnungen V1, V2a und V2b.

Versuch 1
Dieser wurde mit drei verschiedenen Tieftönern von 175, 250 und 280 mm Korb- Ø, in Gehäusen von 12, 26 und 35 Litern an mehreren Orten und zu verschiedenen Zeiten mit immer denselben Ergebnissen durchgeführt.
Ein in ein geschlossenes Gehäuse eingebauter Tieftonlautsprecher wird mit einem beliebigen Sinussignal kleiner als 400 Hz zum Schwingen gebracht. Ein Mikrofon wird an einem Halter so vor der Membran positioniert, dass bei deren Vollausschlag ihre mittig angebrachte Staubschutzkappe das Mikrofon gerade berührt.

Das von dem Mikrofon aufgenommene Signal wird auf einem Oszilloskop sichtbar gemacht. Die Berührung der Staubschutzkappe mit dem Mikrofon erscheint als Nadelimpuls auf dem Bildschirm, die Position dieses Impulses auf der x- Achse zeigt den Zeitpunkt, an dem die Membran ihre maximale Auslenkung hat.

Die Druckschwankungen, welche die schwingende Membran erzeugt, erscheinen als Sinuslinie auf dem Bildschirm. Es zeigt sich, dass zur Zeit der größten Membranauslenkung, also da wo der Nadelimpuls ist, maximaler Unterdruck herrscht.

Als Frequenz wurden alle Werte von 20 bis 400 Hz verwendet. Bei höheren Werten wird der Membranhub zu klein, der Berührungsimpuls ist nicht mehr sichtbar.
[Bild: Versuch1_680.png]
Versuch 1a
Das gleiche Experiment wurde nochmals an einem offenen Lautsprecher ohne Gehäuse, welcher dann ähnlich wie ein Elektrostat ein Schnelleerreger ist, durchgeführt. Das Mikrofon wurde zusätzlich auch von der Magnetseite an die Membranrückseite gebracht. Das Berührungssignal erschien immer ausschließlich im unteren Tiefpunkt des Schalldrucksignals.

Versuch 1b
Der Lautsprecher ist in eine unendliche Schallwand montiert, das Messergebnis ist gleich wie bei obigen Versuchen.

Um auszuschließen, dass ein Fehler vom Mikrofon, des Messverstärkers oder des Oszilloskops durch Phasendrehung vorliegt, wurde ein zweiter Versuch entwickelt:

Versuch 2a
Dieser dient der Sicherstellung, dass das am Oszi sichtbare Drucksignal proportional zu seiner Darstellung auf dem Bildschirm ist, also ein Ausschlag nach oben tatsächlich Überdruck bedeutet.

Zunächst wird ein Lautsprecher untersucht, der ohne Gehäuse ist. Er führt eine sinusförmige Schwingung durch. Auf den zweiten Kanal des Oszilloskops wird das den Lautsprecher ansteuernde Verstärkersignal geschaltet und dieses zur Triggerung verwendet.

Das Mikrofon wird an der Membranvorderseite positioniert, die Phasenlage des Drucksignals zum Verstärkersignal wird notiert. Danach wird es zur Rückseite der Membran gebracht, es zeigt nun das Schalldrucksignal gegenphasig.

Wie nicht anders zu erwarten wurde hier bewiesen, dass von einer schwingenden Membran von beiden Seiten Schall abgestrahlt wird, der zueinander gegenphasig ist.
[Bild: Versuch2_680.png]

Versuch 2b
Der Lautsprecher erhält nun ein Gehäuse, das auf seiner Rückseite eine Öffnung besitzt, welche ein Einführen des Mikrofons in die Nähe der Membranrückseite erlaubt. Lochgröße und Außendurchmesser des Mikrofons sind gleich, sodass die Öffnung schalldicht verschlossen ist. So lassen sich die Druckschwankungen außen vor der Membran und im Gehäuse hinter der Membran durch Umpositionierung des Mikrofons abwechselnd darstellen. Bei der Außenposition des Mikrofons wird die Gehäuseöffnung durch einen Stopfen verschlossen.

Das vor dem Lautsprecher aufgenommene Schallsignal ist jetzt immer gleichphasig zu dem im Gehäuse gemessenen Drucksignal. Die beiden Signale unterscheiden sich nur in ihrer Amplitude, jedoch nicht in der Phase, erst in der Nähe von 1 kHz stellt sich eine leichte Phasenverschiebung ein, da auf der Rückseite das Mikrofon wegen des Lautsprechermagnets nicht unmittelbar an die Membran herangeführt werden kann.

In Versuch 1 wurde gemessen, dass bei Vollauslenkung der Membran nach vorn in diesem Moment maximaler Unterdruck herrscht. Nach Versuch 2B ist der Druck im Gehäuse gleichphasig, also auch hier größter Unterdruck. Dieses Ergebnis im Gehäuse war zu erwarten, da zu diesem Moment das im Gehäuse befindliche Volumen durch die nach außen ausgelenkte Membran am größten ist.

Der Versuch Nr.2 beweist also, dass das auf dem Bildschirm gezeigte Drucksignal richtig dargestellt wird.
[Bild: Versuch2B_680.png]
Versuch 2c
Dieser Versuch wurde jetzt noch erweitert durch den Einsatz eines Speicheroszilloskops. Das Mirofon wird im Gehäuse positioniert, die Membran des Lautsprechers wird durch Anlegen einer Gleichspannung nach innen gelenkt und bleibt dort stehen. Dieser Vorgang wird von dem Speicheroszilloskop festgehalten. Es zeigt einen impulsartigen Ausschlag nach oben gefolgt von einem exponentiellen Abfall.

Somit ist wirklich sichergestellt, dass das auf dem Bildschirm dargestellte Signal proportional zum gemessenen Druck ist.
Obige Versuche wurden vor einiger Zeit mit unserer Neutrik Messeinrichtung und dem Neutrik- Kondensatormikrofon vorgenommen.

Versuch 2d
Mittlerweile haben wir diese Messungen mit dem Brüel & Kjaer Subsonikmikrofon 4193, dem Vorverstärker 2669 L und dem Nexus Verstärker 2690 X nochmals mit denselben Ergebnissen durchgeführt. Die untere Grenzfrequenz dieser Kombination ist 0,3 Hz, damit lassen sich mehrere Sekunden lang Gleichdruck beobachten.

Zu all diesen Versuchen ist anzumerken, dass das für die Tieftonwiedergabe äußerst wichtige Phänomen der Eigenresonanz in keiner Weise irgend einen Einfluss auf die Phase des Schalldrucksignals zur Membranposition hat.

Versuch 3a
Wir haben Messungen über den Einschwingvorgang vorgenommen, wieder mit dem Tieftöner im geschlossenen Gehäuse mit der Mikrofonposition außen wenige cm vor der Membran und der Signalaufzeichnung durch ein Speicheroszi.

Zunächst bekommt der Lautsprecher eine positive Gleichspannung angelegt, die Membran bewegt sich nach außen und bleibt dort stehen. Das Oszi zeigt einen positiven Impuls, gefolgt von einem aperiodischen Ausschwingvorgang. Als Einzelimpuls erzeugt die sich nach vorn bewegende Membran tatsächlich Überdruck.

Versuch 3b
Als zweites wird der Lautsprecher aus seiner Ruhelage durch eine sinusförmige Spannung gestartet, die zum Zeitpunkt ihres größten positiven Werts zugeschaltet wird. Auf dem Bildschirm sieht man für einen sehr kurzen Zeitraum einen steilen Druckanstieg auf etwa ¾ der späteren Amplitude mit nachfolgendem noch steilerem Abfall auf den negativen Maximalwert, der erreicht wird, wenn die Membran an ihrem vorderen Umkehrpunkt ist. Das heißt, mit der Vorwärtsbewegung wird in einem Zuge zunächst Überdruck und dann Druckabfall erzeugt, der Einschwingvorgang ist im vorderen Umkehrpunkt bereits abgeschlossen.

___________________________________________________________________________________________________________________

Tja, jeder denkt das kann nicht sein. In Analogie z.B. zu einem Verbrennungsmotor weiß man das der höchste Druck dann erreicht ist wenn der Kolben im oberen Totpunkt - also der maximalen Auslenkung ist.

Ich habe mir da auch Gedanken dazu gemacht und mich an Bernoulli mit den Strömungsgesetzen erinnert. Daher weiß ich noch das, wenn die Strömungsgeschwindigkeit in einem Fluid steigt der Druck sinkt.
So wird aber nie im Rahmen dessen diskutiert welche Strömungen eine Membran erzeugt. Mein Gesprächspartner sagte das man dies wie ein Fluid sehen muß und auch genauso zu behandeln ist.

Drucke diesen Beitrag

  Neuer Alter
Geschrieben von: mechanic - 16.11.2018, 16:06 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo zusammen,

Ich bin der Klaus und insgesamt seit 61 Jahren dabei.

Die wilden Bastelzeiten waren in den Achzigern, wo von Schmackshörnern bis hin zu aktiven Betonkisten bestückt mit Scan Speak 18W / KEF BD139, Jordan 50 mm Unit und Jordanow-Bändchen so ziemlich alles zusammengenagelt wurde, was nicht schnell genug auf die Bäume kam. Verstärkertechnisch war das Highlight der Bau der Hiraga Le Monstre für die High End `84.

Dann kam eine fast 30 Jahre lange nachwuchs- und berufsbedingte Sendepause beim aktiven Ausleben meines Hobbys. Heute steht mir wieder mehr Zeit zur Verfügung und der Wahnsinn ist erneut ausgebrochen. Für´s Hören wurde ein Pärchen Visaton Pentaton mit 18" Sub aufgebaut, wobei die Pentas von Le Monstre-Monos (eigene nach 27 Jahren !) befeuert werden. Neue Projekte habe ich dann auch gestartet (modifizierte CT 273 mit B6-Entzerrung, zwei URPS-Basswürfel mit je 2x 10" und Linkwitz-Entzerrung an Doppel-SymAsym, Line Array mit 12 Breitbändern usw.).

Mottos in Kürze:

Lautsprecher: Pappe-Fläche-Wirkungsgrad-Breitband ...

und

Elektronik: Nicht digital und von mir ...

Ich denke, die eine oder andere Erfahrung kann ich beisteuern und mit Lernen bin ich noch lange nicht durch !

Viele Grüße
Klaus

Drucke diesen Beitrag

  Auslöschung bei 50z
Geschrieben von: paco de colonia - 16.11.2018, 09:49 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (27)

Hallo,

ich habe mir aktuell einen 17cm TMT von SB Acoustics gekauft und bin klanglich mit ihm sehr zufrieden.
ei meiner Messung im 14Liter Gehäuse mit Passivmembran habe ich zwischen etwa 40hz und 65z einen Einbruch.

Auch bei anderer PM-Abstimmung (mehr- oder weniger Gewichte) bleibt er bestehen.
Ich dachte erst, die Raummoden sind das Problem, aber auch bei anderer Stellung der Box bzw. des Messmikrofons
ändert sich in diesem Bereich wenig.

Jetzt sehe ich, das dieser Einbruch auch in den Herstellerangaben bei verschiedenen 5`und 8` Chassis zu sehen ist:

http://www.sbacoustics.com/index.php/pro...17nac35-8/
http://www.sbacoustics.com/index.php/pro...ping-font/

Wie seht Ihr dieses Problem?

Grüße aus Kölle
Paco

Drucke diesen Beitrag

  Cinetor-Evo
Geschrieben von: Alexander - 15.11.2018, 22:06 - Forum: Händlernews - Antworten (17)

Ich möchte Euch an dieser Stelle gerne die Cinetor-Evo vorstellen.
[ATTACH=CONFIG]46386[/ATTACH]

Nach inzwischen beinahe 10 Jahren , die Zeit vergeht:eek:, wollte die sehr erfolgreiche Cinetor neu aufgelegt werden.
Bestückt ist Sie mit Treibern aus der Scan-Speak Discovery Serie. Dem 18W4434G00 und dem D2604/833000 am WG
Somit ausgesprochen verwandt mit der Disco-M. Dies auch in Sachen Filterung. Somit darf die Cinetor-Evo gerne auch als "Disco-S" gesehen werden.

"Evo" steht für Evolution. Somit erwartet der geneigt Leser, vollkommen zurecht, eine Weiterentwicklung.
Diese sehe ich insbesondere in folgenden Punkten:

  • Die "Evo" spielt gut 10Hz tiefer, was Sie, für Musikgenuss, fullrange tauglich macht
  • Der HT arbeitet trotz tieferer Trennung (1,75kHz zu 2kHz) mit ordentlicher Distanz zur Resonanzfrequenz (@~500Hz). Bei Cinetor spielt die Reso eigentlich noch voll in den Arbeitsbereich mit rein.
  • (Noch) geringere Verzerrungen im Mittelton
  • (Noch) ausgewogener unter Winkeln, auch der tieferen Trennung wegen
  • Sie sieht besser aus ... das ist natürlich Geschmackssache
  • Das Gehäuse hat eine Ringversteifung erhalten, die Absorption funktioniert effektiver (Bondum-800 und Sonofil)

"Erkauft" werden die Weiterentwicklungen mit einem Wirkungsgradverlust um 2dB.
Im Fullrangebetrieb mag der Maxiamlpegel aufgrund des größeren Tiefgangs etwas geringer sein, wobei ich daran meine Zweifel habe.
Cinetor-Evo ist der erste LS dieser Größe den ich bis 105dB/m gemessen habe.
Im Betrieb mit Subwoofer ist davon auszugehen daß sich das Großsignalverhalten im Vergleich zur Cinetor nicht verschlechtert hat.
Die Treiber der "Evo" kosten jeweils rund 20€ mehr (Strassenpreise). Die UVP sind fast identisch.
Die Frequenzweiche ist von identischer Typologie.

[ATTACH=CONFIG]46387[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]46388[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]46389[/ATTACH]


Im Zuge der Veröffentlichung habe ich die Präsentation der Messergebnisse überarbeitet. Die Vorschaubilder sind größer und die Messergebnisse werden kurz erläutert. Diese "Kur" werden nach und nach auch alle anderen Artikle erhalten.

Viel Spaß beim Lesen des Artikels

Alexander



Angehängte Dateien Thumbnail(s)
               
Drucke diesen Beitrag

  2 Interessante Geräte, Hybrid VV und 3 Kanal Sub Modul.
Geschrieben von: Olaf_HH - 14.11.2018, 23:07 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (28)

Wir hatten ja gerade das Thema Vorverstärker und das 3 Kanal Modul wäre was für preiswerte 2-3 Wege System um den TT aktiv zu trennen (bis 150HZ)
https://www.audiophonics.fr/en/subwoofer...12668.html
https://www.audiophonics.fr/en/preamplif...13072.html

Drucke diesen Beitrag

  le dauphin pavilon 1 oder iwata
Geschrieben von: bg20 - 13.11.2018, 18:47 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (9)

hallo ich habe letztens in krefeld ein sehr schön spielendes horn gehört ,das von norbert gütte war
es soll angelehnt sein an das pavillon1
https://www.google.de/search?rlz=1C1CHFX...cZMgQaCtM:

hat da zufäälig jemand die maße oder eine zeichnung davon

Drucke diesen Beitrag

  Ahoi!
Geschrieben von: kl4ngwerfer - 13.11.2018, 16:46 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hi,
ich heiß Janosch und bin 24.
Ich habe 4 Jahre lang die Kleinkariert in Druckluft, Oberhausen und die Monomukke im Projekt 42, Mönchengladbach veranstaltet.
Beides Partys mit Musikrichtung Melodic Techno, DnB, Dubstep, Goa, Downtempo.
Bei meinen Veranstaltungen siehts meistens ziemlich bunt aus, denn ich steck sehr viel Mühe in Deko und Licht Konzepte.
Das sieht dann etwa so aus: https://photos.app.goo.gl/61ALVqVBPjRn97gbA
Meine Lieblings-PA wird keine große Überraschung sein: Funktion One.
Darüber hinaus produziere ich seit vielen Jahren auch Musik, und interessiere mich für modulare und analoge Hardware (Synths.
Wer Lust hat mal reinzuhören: www.soundcloud.com/janoschmarek
Ich sammel auch Platten, zum hören und auflegen.
Früher habe ich einen Kinderwagen mit Lautsprechern, Autobatterie und Verstärker bestückt und wir sind damit durch die Straßen gezogen.
Außerdem interessier ich mich für die alten Mercedes DüDos, das ist aber ein anderes Thema.

Nach diesem kleinen Schwenker in die Vergangenheit, (hoffentlich nicht zu ausführlich), fokussieren wir uns nun auf die Gegenwart.
Ich studiere Produktdesign in Krefeld und habe vor, Lautsprecher zu bauen in allen erdenklichen Formen und Materialien.
Besonders spannend finde ich aktuell Porzellan, Paperbricks (upcycling von Papier mit Holzleim) und Recycling von HDPE Plastik.
Darüber hinaus bin ich ein RIESEN HORN FAN. (Ganz besonders wenn ich geilen Techno drauf hören darf und abzappel)
Mein erstes Projekt soll allerdings für zuhause sein, ein 3-4 Wege Hornsystem aus Porzellan. Und dabei brauche ich eure Hilfe.
Hier die allerersten Ideen und Testversuche: https://photos.app.goo.gl/WVvFQLSoG9m1Avmv6

Ich gespannt, was sich alles daraus entwickeln wird und ob ihr mich unterstützen werdet :)

Drucke diesen Beitrag

  LS3/5a Clone Reloaded - Aus Fehlern lernen
Geschrieben von: zeppi - 13.11.2018, 13:34 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (63)

Hi!

Ich greife mal Theos Idee bzw. Anregung aus der Nachbetrachtung des LS 3/5a-Battles auf, und versuche, das während des Battles Gelernte umzusetzen.

Die Idee, sich nach einem gewissen Abstand noch mal zu treffen und auszutauschen finde ich übrigens super. Daher hier die Frage, war noch lust dazu hätte. Das muss nicht im Rahmen eines Battles sein. Stattdessen kann man sich auch gemütlich irgendwo treffe, um dort im kleinen Kreis seine Korrekturen zu besprechen und zu präsentieren. Die Frage ist, wer außer Theo und mir noch dazu Lust hätte.

Nun, zu dem, was ich für mich vom Battle ganz persönlich mitgenommen habe:

1. Ziel(e) setzen
O.K. das Battle-Thema war klar umrissen "LS 3/5a-Clone" nach Vorgabe bauen. Was mir nicht klar war, war die Richtung in die ich gehen wollte. Olli wollte seinen Clone - optisch und klanglich - so nah wie möglich an das Original bringen. Theo wollte den LS3/5a neu interpretieren und ich .. ja, was wollte ich? Keine Ahnung! Ich hatte mal wieder Lust eine Lautsprecher zu bauen und Leute zu treffen. Also habe ich die Tür meines Chassis Schranks geöffnet und geguckt, was mich anspringt. Da ich schon seit Jahren was mit den Morel-Chassis machen wollte, habe ich sie halt genommen. Die TSPs des TMT passten einigermaßen und die Chassis passten auf die Schallwand. Womit wir schon bei einem weiteren Punkt wären, auf den ich später noch genauer eingehen möchte, nämlich der Chassisauswahl. Ein wirkliches Entwicklungsziel hatte ich aber nicht. Mir war nicht wirklich klar, ob ich einen hochauflösenden, feinzeichnenden Monitor bauen wollte oder eine chillige Küchenbox im Retrodesign. Irgendwas wird schon rauskommen ... hauptsache Spass und mal wieder mit den Jungs ein Wochenende verbringen. Insgesamt spricht da nichts gegen, nur kann ich den auch haben, wenn ich ernsthafter an die Sache ran gehe. Als chillige Küchenbox wäre der MorMon eine totale Fehlentwicklung gewesen.

2. Chassis bewusst / gezielt auswählen
Ich habe die Chassis genommen, weil sie gerade da waren. Bis auf die TSP des TMT habe ich mir 0,0 weitere Gedanken gemacht. eine 29mm Kalotte mit einem 13er TMT zu verheiraten, ist keine Hexerei. Und da ich eh nicht wusste, wo die Reise hingehen sollte (siehe Punkt 1), machte ich mir keine weiteren Gedanken, ob nicht die DT350 der vielleicht bessere HT sein könnte oder der Gradient W130AL der bessere TMT oder vielleicht doch der gute alte Conrad LMC13HE mit seiner Polypropylen-Membran oder gar irgendeines der ACR-Chassis die gut verpackt auf dem Dachboden warten, verbaut zu werden. Nicht einmal eine Sekunde habe ich mir diese Gedanken im Vorfeld gemacht. Ich wusste ja auch nicht, was ich wollte. (Monitor vs. Küchenbox). Irgendwie war mir natürlich schon klar, dass es mit den Morel-Chassis eher in die Richtung "Monitor" denn in Richtung "Küchenbox" gehen würde. Aber wirklich tiefergehende Gedanken habe ich mir nicht gemacht. Und auch hier lande ich wieder bei Olli und Theo: Olli wollte so nah wie möglich an das Original und hat daher versucht entsprechende Treiber zu bekommen. Theo konnte mir auf Nachfrage sehr detailliert sagen, warum er sich für die verwendeten Treiber entschieden hat. Der anschließende Hörtest verifizierte seine Entscheidungen. Und bei mir ... Die MorMon kling halt eher zufällig so, wie sie klingt. Hat halt gepasst!

3. Zeitplan aufstellen und Meilensteine setzen
Ich hatte geplant, meinen MorMon während der Mutter-Kind Kur meiner beiden Damen zu bauen. Die fiel allerdings wegen Krankheit aus und ich hatte kein Alternativszenario, was dazu führte, das plötzlich Battle war und ich keine Box hatte. Also wurde die Kiste in zwei Nacht- und Nebelaktionen zusammengeschustert und hübsch gemacht sowie im Anschluss kurz mit den üblichen Liederchen gehört.. Messen? Keine Zeit! Muss auch so gehen! So scheisse wird es schon nicht klingen! Das Glück ist mit den Doofen! Nur, wollte ich das auch genau so? Wäre das auch die Abstimmung, die ich gewählt hätte, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte? Und noch viel wichtiger, habe ich mein Entwicklungsziel überhaupt erreicht und hätte ich das mit den verwendeten Chassis überhaupt erreichen können? Ich weiss es nicht. Was ich aber gelernt habe, ist, dass der MorMon im Gegensatz zum ViMo nicht "meine Box" ist, aber das ein oder andere Gen in sich trägt, was ich auch gerne im ViMo hätte.

4. Musik auswählen
Mir geht es hier gar nicht darum, die eigene Entwicklung besonders gut aussehen zu lassen. Aber einfach Musik abzuspielen, die ein Großteil der Anwesenden nicht kennt, kann es auch nicht sein, weil diese gar nicht wissen, ob das denn jetzt so klingt, wie es denn klingen muss. Nehmen wir mal Jennifer Warnes "Somewhere, Somebody" Der Backgroundsänger "turnt" eigentlich die ganze zeit um Frau Warnes herum. mal ist er hinten, mal noch weiter hinten , um dann auf einmal fast ins Mikro zu beissen. Ist die Tiefenstaffelung nicht da, passt entweder die Aufstellung nicht oder aber die Box braucht noch etwas Liebe. Ähnlich ist es mit Frau Melua. Deren S-Laute sind einfach zischelig. Kannste machen was Du willst, Mutter Natur hat das so gewollt. Mein Ziel ist es jetzt, die Abstimmung so hinzubekommen, das es zwar zischelt aber nicht weh tut. Gut getroffen ist es in meinen Augen, wenn man schon prophylaktisch mit schmerzverzerrtem Gesicht vor der Box sitzt und und darauf wartet, das das gleich nicht schön wird, um dann erleichtert festzustellen, dass das Zischeln zwar da war, aber zum Glück nur kurz vorm Wehtun. Wahrscheinlich hat jeder seine Lieder, mit denen er seine Lautsprecher abstimmt und erklären kann, warum er es wie getan hat (Monitor vs. Küchenbox). Danach kann man dann Freestyle hören, weil man weiss, warum der Lautsprecher so klingt, wie er denn gerade klingt. O.K. vom Raumeinfluss einmal abgesehen, der kann einem das Ergebnis auch noch mal ordentlich verhageln

5. Löten ist doof
O.K. das ist einfach meinen Augen geschuldet. Ich habe einfach gemerkt, dass ich beim Löten ständig damit beschäftigt war, mein Brille auf und wieder abzusetzen, um ordentlich zu sehen, was ich denn da gerade mache. Ich werde mich daher zukünftig mehr mit dem Thema Digitalisierung und Mini-DSP auseinandersetzen. Erste Schritte in diese Richtung habe ich bereits gemacht, in dem ich mir einen einen Vorverstärker besorgt habe, den ich als Quellenwahl für den Mini-DSP nutzen kann.

Im nächsten Teil geht es darum, wo ich mit meinem LS3/5a Clone Reloaded hin möchte und welche Chassis dafür in Frage kommen - oder vielleicht auch anderes herum: Welche Chassis habe ich und was lässt sich damit realisieren.

Drucke diesen Beitrag

  Hello From ?? Western Australia
Geschrieben von: Sgazzone - 13.11.2018, 02:25 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hello,

My Name is Sam and I am a Hifi enthusiast from Western Australia. Unfortunately I don't speak German but I am good at using Google Translate :).


I am interested in building my own Diy Hifi project, but in Australia the culture is not very strong. I hope to learn from this forum so I can build my own great System.

Thanks in advance :)

BR

SAM FROM Australia 🇦🇺

Drucke diesen Beitrag

  Subsonicfilter für eine Monoendstufe...
Geschrieben von: misux - 12.11.2018, 20:46 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (7)

HI!

Ich habe mir eine Reckhorn A800 gekauft und mir sind 2 nicht so schöne Dinge aufgefallen:

1. sie hat keinen Trigger in. (Das habe ich mithilfe eines Solid State Relais erledigt)

2. ein fehlender Subsonic Filter...

Ich würde gerne einen Subsonicfilter nachrüsten... Hat jemand Erfahrung mit dem Thiel HQ-SUB Sunsonicfilter? Wie müsste man den einbinden? Oder gibt es günstigere/einfachere/bessere alternativen? Oder macht ein MiniDSP mehr sinn?

Betrieben wird der Eckhorn von Reckhorn...

Vielen Dank!

Drucke diesen Beitrag


Benutzer Online
Momentan sind 1090 Benutzer online » 3 Mitglieder
» 1082 Gäste
Applebot, Baidu, Bing, Google, Yandex, Max Well, Physical Lab, Slaughthammer

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2026 Melroy van den Berg.