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  Frage in die Signaltheoretiker - Audiosignal vollständig diskretisieren
Geschrieben von: Spatz - 16.05.2017, 21:35 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (2)

Moin allerseits,

gleich vorneweg: Ich weiss, dass meine folgenden Überlegungen auf jeden Fall beideuten, dass das Signal verlustbehaftet sind, und dass sie vermutlich wenig mit Hifi-Wiedergabe zu tun haben. Dennoch würde mich interessieren, was wäre wenn...
Ich bin auch in den Feinheiten der berührten Gebiete (Elektrotechnik, Signaltechnik, Psychoakustik) nicht übermäßig bewandert, deswegen freue ich mich über Input von Menschen, die da schlauer sind...

Es geht im folgendes: Meines Wissens nach ist ein digitales Audiosignal (Waveform) zeitdiskret (durch die Abtastrate in Hz) und pegeldiskret (durch die Auflösung in Bit). Das Signal ist aber nicht frequenzdiskret, Shannon und Nyquist sagen zwar, dass die maximale obere Frequenz der Hälfte der Abtastrate entspricht, aber darunter kann das Signal theoretisch jede beliebige Frequenz haben.

(Unter "diskret" verstehe ich, dass ein bestimmtes Merkmal nur bestimmte Werte annehmen kann.)

Was würde nun passieren, wenn man das Signal in ein vollständig diskretes Signal umwandeln würde?

Man könnte das ganze so realisieren:
Man schickt das Signal durch eine Vielzahl von Bandpassfiltern mit sehr höher Güte (also sehr schmal), ich denke da an ca. 100 Frequenzen pro Oktave.
Die Pegelwerte der einzelnen Frequenzbänder liest man mit einer bestimmten Frequenz aus, also z. B. 1000 mal pro Sekunde.
Diese Daten schreibt man in eine Tabelle (Frequenz, Pegel, Zeitpunkt).

Ungefähr so:

Code:
[U] | f1 | f2 | f3 | f4 t1 | 42 | 65 | 74 | 17 t2 | 47 | 62 | 34 | 16 t3 | 44 | 69 | 01 | 17[/U]
Um das Signal anschließend wiederzugeben, nimmt man für jede Frequenz einen Sinusgenerator, der sein Signal mit der Frequenz f zum Zeitpunkt t mit dem Pegel x wiedergibt.

Aber warum nun das ganze?

Indem das Signal in allen Merkmalen diskret vorliegt, ließe es sich deutlich leichter bearbeiten:
Man will ein Delay in bestimmten Frequenzbereichen? Man verschiebt einfach diese Spalten der Tabellen nach unten.
Man will bestimmte Frequenzen leiser machen? Man subtrahiert einfach den gewünschten Wert von den Pegelwerten.
Man will die Tonhöhe verändern? Man verschiebt einfach die Zeilen nach rechts/links.
Auf gut deutsch: Man könnte all das tun, was FIR-Filter auch können, aber mit deutlich weniger Rechenaufwand. Das Signal wäre in einer volldiskreten Form im Grunde beliebig modifizierbar.

Natürlich hat das so erzeugte Signal nichts mehr mit dem ursprünglichen Signal zu tun, aber zum Glück sind unsere Ohren ja nicht unendlich genau. Aus diesem Grund vermute ich, dass sich ein so umgewandeltes (und sonst noch nicht modifiziertes) Signal zumindest gleich anhören sollte, wenn man die Anzahl der Frequenzen, die Abtastrate der Pegelwerte, und die Pegelwerte selbst ausreichend fein festlegt. Wäre natürlich die Frage, welcher Wert wie genau sein muss, hier gilt es dann, einen Kompromiss zwischen Qualität und Dateigröße zu finden.

Was meint ihr, ist das ein interessanter Ansatz, und wie müsste die Umwandlung aussehen, damit man keinen oder nur noch einen sehr geringen Unterschied hört?

MfG,

Spatz

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  Vorstellung
Geschrieben von: huxley - 16.05.2017, 19:55 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo, mein Name ist Sergey, ich bin 66 Jahre alt. Vor ein paar Jahren kaufte ich ein Philips BP 12202. Probyval unterschiedliches akustisches Design für sie, aber nicht so fand meinen Sound zu entsprechen. Ich hoffe, dass mit Hilfe von Mitgliedern des Forums ich diese Aufgabe zu entscheiden.
Grüße an alle, ich bin froh, mit Ihnen zu sein.
Mit freundlichen Grüßen, Sergei.
Sorry für mein schlechtes Deutsch.

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  ein Hallo in die Runde!
Geschrieben von: TM-Liner - 16.05.2017, 19:49 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Moin.. ich bin der Uwe (44), gelernter Metallbauer und irgendwie abgerutsch.. Jetzt mache ich als Quereinsteiger Technischer Zeichner und IT / Server Admin.. läuft.. Im Dezember 2016 kam ich, nachdem ich schon einmal Boxen selber gebaut hatte (Visaton Alto IIIc) auf die Idee einen alten Jugendtraum umzusetzen. Eine Studio Transmissionline names Invergarry. Gesagt getan.. genauere Infos demnächst in einem eigenen Thread.. soviel vorweg, 49,8kg bei 1300mm höhe und sie "klingen" :-)

Gruß Uwe

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  Kleine Vorstellung
Geschrieben von: Bällchen - 16.05.2017, 10:51 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo liebe Mit-Hifi-Bekloppte :)

Nach dem Motto der Weg ist das Ziel habe
ich wie viele von Euch bestimmt auch ne Menge
Lautsprecher besessen und bin natürlich immer noch
nicht 100%ig zufrieden..;)

Aktuell stehen hier ein Pärchen Dynavoice DM-6
und mein erster Thread, den ich gleich schreibe, betrifft
den Bau eines passenden Subs..

Bevor ich, wenn ausreichend Zeit ist, mich dem nächsten Bauprojekt den 23/3 widme.

Viele Grüsse
Bällchen

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  Auswahl Tieftöner für F.A.S.T.
Geschrieben von: Lionheart - 15.05.2017, 19:32 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (15)

Hallo zusammen,

da mein (Nach)Bau der Little Yellow Cab vom Alex unerwartet ausgebremst wird (der SPH-200KE ist überall erst Mitte Juni wieder leiferbar), musste ich mich ja mit irgend etwas beschäftigen... Big Grin

Für einen Freund hatte ich schon mal eine Mini-Box gebaut (angelehnt an den CT237, aber mit dem TB W4-2142 statt dem W4-1320) und wir waren von dem W4-2142 schon recht angetan.

Ich habe von einem Forumskollegen zwei TangBand W3-2141 erstanden und seitdem schwirrt mir im Kopf herum, damit ein F.A.S.T. zu realisieren.
Vorerst passiv getrennt (auch wenn die Spule teuer wird :p ), später eventuell Aktivierung (vielleicht aber auch nie...)

In der letzten Zeit habe ich also Tieftöner und Subwoofer gescannt :denk:.

Ziel:

  • für geschlossenen Einsatz geeignet
  • möglichst kleines Volumen (max 10 Liter, auch GHP möglich)
  • f-3 im Gehäuse idealerweise bei 50 Hz - 55 Hz (Raummode bei 48 Hz)
  • Größe zwischen 6" - 8"
  • idealerweise günstig :o
Sichtung und Erfassung der TSP von mittlerweile rund 40 Chassis ergab...

Beste Performance bieten bisher die Wavecor SW182 (wobei die in der unteren Grenzfrequenz schon deutlich unter 50 Hz landen, was ich nicht benötige dafür aber mit ~130,- am oberen Ende des Preisgefüges stehen Sad).

Im krassen Gegensatz dazu schneiden die Omnes Audio SW6.01 nicht viel schlechter ab (zumindest auf dem Papier), kosten dafür aber nur läppische 25,-. Können auch in ~10 L einen f-3 ~55 Hz.
Vergleichbare Leistungsdaten hätte auch ein Reckhorn D-165 (nach TSP), wobei dessen technisches Konzept etwas "einfacher" scheint (als Hinterlüftung nur gestanzte Löcher hinter der Membran u.s.w.).

Insofern hat sich der Omnes Audio SW 6.01 hier ein wenig herauskristallisiert Wink
Passt ja auch viel besser zu einem TangBand-Chassis :thumbup:

Nach anfänglichem Plan den Tieftöner auf der Seite zu platzieren (Gehäuse schön schmal) bin ich mittlerweile davon (aufgrund zu erwarteter Probleme durch Laufzeitdifferenzen und daraus erforderliche tiefe Trennfrequenz und dem Bafflestep bei höheren Frequenzen einer schmalen Schallwand) wieder weg.
Impulskompensation (mit einem Chassis pro Seitenwand) wäre schön, ist aber bei meinen gewohnten geringen Pegeln nicht wirklich erforderlich und macht mit Widerständen unter 3 Ohm nur Stress für den Verstärker.
Das Ding bleibt also allein und soll nach vorne... Big Grin (da kommt mir der geringe Aussendurchmesser von 166 mm sogar entgegen).

Bevor ich weiter in die Planung einsteige...
  • Aufgrund des EBP (fs/Qes) ist der SW6.01 ja nicht wirklich für geschlossenen Einbau geeignet. Ist deshalb davon abzuraten?
  • Habt ihr eventuell noch einen Tieftöner/Subwoofer-Geheimtip, den ich noch nicht auf dem Schirm hatte und der die oben genannten Anforderungen erfüllt?
Danke euch schonmal für euer Feedback und bin natürlich auch sonst für jedem Tip dankbar.
Halte euch natürlich auf dem Laufenden...

Gruß Yves



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  JBL änlich 4425 Nachbau
Geschrieben von: Atomar - 15.05.2017, 12:32 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (21)

Hallo,

schon seit längerem suche und plane ich an einer Kompaktbox welche HiFi und PA miteinander vereint. Am Wochenende liefen mir 2 JBL 2206H über den Weg, komplett im Original JBL Bassgehäuse, die Chassis selber sind wie neu. Habe nun ein Paar P-Audio PH230 bestellt um sie mit dem Celestion CDX1-1747 zu verbandeln.
Wenn man die JBL in der Hand hat dann wird einem ganz anders:w00t:
Habe sie gestern abend mal im Bassgehäuse gemessen, laufen perfekt bis ca. 3kHz, wobei sich unter Winkel bei 2,5kHz scheinbar doch ne kleine Resonanz zeigt. Mit steilem Filter sollten aber dennoch saubere 2hKz obere Trennfrequenz möglich sein. Mit obigem Horn werde ich so 1,2 kHz probieren, wie das Original. Nachdem das Gehäuse und die Treiber zum Testen schon da sind warte ich noch auf die Hörner, sollten die mir zusagen wird die langersehnte Box genau dieseSmile
Hier noch ein Link zum JBL 2206H:
https://www.jblpro.com/pub/components/2206.pdf
Genauso sieht er auch in meiner Messung aus, zuhause auf dem Rechner. Ich denke das könnte ein super Lautsprecher werden wenn das Horn in meinen Ohren mitspielt.Smile Für den Tiefbass werden Subwoofer dazukommen. das Originale JBL Subgehäuse selbst ist auf 60Hz mit recht tiefer und flacherer Anstimmung ausgelegt, dürfte im Home HiFi im Raum nicht schlecht kommen.
Heute abend stell ich paar erste Bilder ein.

Grüße

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  Amorphe Betonlautsprecher
Geschrieben von: Leog94 - 15.05.2017, 12:18 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (4)

Hey liebes DIY-HiFi-Forum,

ich bin Student an der TU Braunschweig und arbeite zur Zeit an einem Projekt, das mich äußerst begeistert, da ich endlich dazu komme Lautsprecher aus Beton zu planen. Ich werkel an einer Schalungstechnik für amorphe Körper und hatte Lust auf ein interdisziplinäres Projekt. Da Beton für mich die optimale Bausubstanz ist, um eine schöne Oberfläche und die schwingungsarmen Eigenschaften zu kombinieren, versuche ich mich nun an einem ersten Objekt.

Bisher habe ich gute Erfahrungen mit den Tang Band W5-2106 in einem TQWT gemacht und wollte nun diese feinen Breitbänder in ein Monitor Bassreflex Lautsprecher aus Beton setzen.
Als Grundlage nahm ich das Volumen und die äußeren Parameter der BB5 Monitor von oaudio https://www.oaudio.de/out/media/BB5MON2106_Bauplan.pdf und verwandle es gerade in ein Schneckenartiges Gehäuse. Habt ihr Anmerkungen zur Gestaltung und zu den inneren Verstrebungen? Den Bassreflex Kanal habe ich im Innern etwa die gleiche Fläche wie der 52mm Durchmesser im Original und verbreitert sich nach aussen hin.
Um der Kantendiffraktion weiter entgegen zu wirken, wollte ich die Front noch weiter ineinanderfließen lassen mit dem Rest des Körpers, da hier noch eine zu starke Trennung vorliegt.

Ich freu mich auf Eure Kritik und Anmerkungen

Gruß Leo


[Bild: rcxu7pqr.png]

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  Neuzugang aus Bayern
Geschrieben von: minski - 15.05.2017, 07:01 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Servus beinander,

bin 34 Jahre alt und seit 20 Jahren musikbegeistert.
Ich habe schon einige Boxen gehört und plane nun meine erste Eigenkonstruktion.

Zu meinem Hintergrund: ich bin Ingenieur der Elektro- und Informationstechnik und traue mir auf elektronischer Seite mehr zu, als im Handwerklichen ;)

Ein paar Infos zu meinem Vorhaben vorab:
ich möchte mir einen 2-Weger angelehnt an Siegfried Linkwitz's LXmini bauen; allerdings etwas massiver aus Eiche mit Eisenbeschläge.
Die Zuspielung soll ausschließlich mit dem PC erfolgen und selbst die Weiche mit Klangkorrektur soll direkt auf dem PC gerechnet werden, um dann damit einen Mehrkanalverstärker zu speisen.

Softwaremäßig habe ich einen frühen Prototyp und jetzt wird's endlich Zeit für die Hardware. Ich freue mich auf Unterstützung durch dieses Forum und kann meine Erfahrungen im Bereich Digital-Signal-Processing weitergeben!

Schönen Gruß!

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  Scamo15-Variation (Scan Speak 15W8434 + Dayton ND25FW)
Geschrieben von: littlejoe - 14.05.2017, 16:45 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (16)

Hallo zusammen,

Ich bin dabei, in Anlehnung an die ScaMo15, einen kleinen Monitor zu entwickeln.
   

Die Abmessungen sind mit 30x16x25cm ein wenig kleiner als die Scamo15:
   

Verbaut sind wie im Titel erwähnt einmal der Scan Speak 15W8434 (bekannt aus eben der Scamo15) als Tiefmittelöner in 7L Bassreflex abgestimmt auf ca 56Hz.
   
(Messung in 50cm q&d 0-90Grad in 15er Schritten)

Und als Hochtöner der Dayton ND25FW-4 (mit kleinem Waveguide)
   
(Messung in 50cm q&d 0-90Grad in 15er Schritten)

Das ganze ist bisher nur virtuell abgestimmt mit VituixCAD
   

Gefällt mir aber auf dem Papier schon sehr gut, vor allem die gleichmäßige Bündelung, so dass in den nächsten Tagen die Weichenbauteile bestellt werden und bei Gelegenheit die Simulation messteschnisch überprüft wird.

Schöne Grüße,
Jochen

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  Aus Reinach BL
Geschrieben von: BIH - 14.05.2017, 10:39 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Bin 55 und habe verschiedene Hobbys, die mit der Technik zusammenhängen.
Neben dem Modellfliegen höre ich gerne Musik in meinem Hobbyraum, in dem ich meine Lautstärke und meine Musikrichtung 60er-80er Jahre hören kann.

Nun bin ich am Optimieren meiner Verstärker-Umgebung und bin am Ausprobieren verschiedener Endstufen. JLH1969, 3118, und Gremlin 400W.

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