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  Bühnendarstellung vorne / hinten und Weiche
Geschrieben von: alexanderdergroße - 30.07.2024, 15:06 - Forum: Weichenfragen - Antworten (18)

Hallo zusammen,

was und wie beinflusst man die Tiefe der Bühne im Weichenkonzept? Welche Filter (elektr. /akustisch) haben welche Auswirkungen auf die Präsentation in Richtung hinten und vorne?
Öfters habe ich schon bei Testberichten gelesen, dass z.b. eine Sängerin weit VOR den LS im Raum steht, das habe ich noch nie geschafft. Bei mir ist tendenziell die Bühne hinter den LS

Welche Frequenzbereiche haben hierbei evtl. auch einen Einfluss?

Zusammengefasst, was muss man an der Weiche und im Frequenzgang drehen damit die Bühnendarstellung von hinten nach vorne wandert und andersherum?

Vielen Dank euch

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  Festival Boombox aus MONACOR SP-6/100pro und TinySine TSA8804
Geschrieben von: audiobob - 26.07.2024, 22:42 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (40)

Moin zusammen,

meine tragbare Boombox gebaut aus alter Car Hifi, die ich noch im Keller gefunden habe, sieht so aus:

[ATTACH=CONFIG]74990[/ATTACH]

Sie ist inzwischen etwas in die Jahre gekommen und ein Tiefmitteltöner ist sogar defekt. Aktuell hat sie 9-10 L Volumen und ist super tragbar. Ich würde diese gerne neu bauen mit dem Ziel, dass sie (nach wie vor) ordentlich Pegel macht. Bass darf auch kommen, wenn möglich. Aber bei der Größe ist es logisch, dass ich keinen monster Bass hinbekomme. Ist auch gar nicht das Ziel.

Ich würde gerne eine neue Version dieser Box bauen mit folgenden Komponenten (diese stehen Fest, da ich sie aktuell gerade rumfliegen habe):

* Tiefmitteltöner: 2x MONACOR SP-6/100pro
**
.pdf   G104540K.pdf (Größe: 215,21 KB / Downloads: 122)
**
.pdf   G104540Z.pdf (Größe: 115,82 KB / Downloads: 109)
**
.pdf   sp-6-100pro.pdf (Größe: 100,52 KB / Downloads: 135)
* Höchtöner: 2x Hertz Mille PRO ML28
** [ATTACH=CONFIG]74995[/ATTACH]
**
.pdf   HERTZ_Mille-PRO_MP28-Tech-Sheet_2020_revA.pdf (Größe: 561,74 KB / Downloads: 98)
* Verstärker inkl. DSP: TinySine TSA8804 (https://www.tinyosshop.com/tsa8804)
* Akku: Li-Ion 10S3P (wird nur bis max. 39V geladen wegen des Verstärkers)

Folgende Randbedingungen sollten gelten:
* Sie sollte immer noch tragbar sein.
* Multiplex 8mm sollte verwendet werden (habe bisher gute Erfahrungen damit gemacht).
* Der Henkel muss wieder ran :-)
* Nicht zu viel wiegen und nicht übermäßig viel Volumen haben.

Nun meine Fragen an alle Experten unter euch:

1. Hat schon jemand Erfahrungen mit so einer Art Projekt gemacht im Zusammenhang mit den MONACOR SP-6/100pro?
2. Wie viel Volumen würdet ihr pro MONACOR SP-6/100pro? Vas is mit 28L angegeben. Das ist mir definitiv zu viel.
3. Würdet ihr jedes MONACOR SP-6/100pro Chassis in einem separaten "Abteil" verbauen, also das Volumen je Chassis trennen, oder sollen beide Chassis sich eine "Volumenkammer" teilen?
4. Würdet ihr mir hier zu Closed Box oder Bassreflex raten?



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  Interessanter Knopf für Selbstbauten
Geschrieben von: Olaf_HH - 23.07.2024, 22:45 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (7)

Hi
bin ich grad drüber gestolpert
dieser Kaffee Stampfer besteht aus mehreren Teilen und ist bestimmt Interessant als Lautstärke Regler oder Eingangswahlumschalter bei Selbstbauten.
Hab mir mal einen zum testen Bestellt.
Durchmesser ist 57mm

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  Kaufberatung 3 Zoll Breitbänder, der in ca. 3 - 4 Litern auch ein bisschen Bass kann
Geschrieben von: Malik - 23.07.2024, 07:33 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (45)

Moin!
Wie schon im Threadtitel erwähnt, suche ich einen 3 Zoll Breitbänder mit ganz ordentlichen
Bassfähigkeiten in etwa 3 - 4 Litern für ein einfaches, günstiges Küchenradio.
Angetrieben wird das ganze mit einem Wondom 2x30 Watt DSP board.
Der Markt ist für mich unüberschaubar groß und ich habe von Breitbändern
eher wenig Ahnung.
Ich selbst hab schon gestöbert und den Dayton DSA90-8 herausgefischt.
https://loudspeakerdatabase.com/Dayton/DSA90-8
Er war von allen Kandidaten der mit der geringsten Resonanzfrequenz.
WinISD gab bei einem Volumen von etwa 3,5 Litern in Verbindung mit einem BR Rohr von 29mm
Durchmesser und 123 mm Länge (ungekürztes BR30-HP) eine f3 von etwa 60Hz an.
Keine Ahnung, ob der Dayton das hubmäßig lange mitmacht.
Vielleicht kennt ihr noch bessere Kandidaten? Vielleicht wäre auch eine Variante mit Passivradiator
besser geeignet, da bin ich für alles offen. Bei solch kleinen Projekten kann man ruhig experimentieren.

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  Alternative für Monacor DSM-26LAN ?
Geschrieben von: sth - 22.07.2024, 17:55 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (8)

Moin!

Mein DSP von Monacor macht Probleme!
Ob er zu reparieren ist steht in den Strenen.

Wenn nicht, dann benötige ich eine Alternative.

Anforderungen, die mir spontan einfallen:
- Frequenzweiche für den Bass
- div. Filtertypen
- EQ
- Phase
- Rechnergestütztes Menü

Hat jemand eine Idee diesbezüglich?

Das Gerät selbst wird ja nicht mehr von Monacor, noch von IMG StageLine vertrieben.
Gefunden habe ich Vergleichbares nur bei Thomann unter der Eigenmarke 'the t.racks', dort DSP 204 und weitere.
Der 204er würde mir Ein- und Ausgangsseitig schon reichen, mehr als 4 Ausgänge brauche ich eh nicht.
Preislich käme er mir auch sehr entgegen!
Oder doch der Behringer DCX2496 Ultra-Drive Pro?
Hätte auch nichts dagegen, ohne Display und lediglich übern Rechner zu steuern.

Aber vllt. gibt es auch weitere Gerätealternativen, oder ganz andere Lösungen, die ich nicht auf dem Schirm habe?

Immer her damit!

Danke und Gruß Stephan

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  Monacor DSM-26LAN Problem
Geschrieben von: sth - 22.07.2024, 17:35 - Forum: Bausätze - Antworten (4)

Hallo,
ich hatte bis zum vergangenen Wochenende den oben genannten DSP im Einsatz.
Lediglich 2 Kanal und nur für die beiden Bässe bis so ca. 150Hz. HT und MT passiv beschaltet und bereits in der Vorstufe abgeknebelt.
Bässe und HT/MT aktiv betrieben.

Ich versuchs mal zu beschreiben:



Im kaltem Zustand schaltet das Gerät nicht durch und das Display flackert rhythmisch.

Wir haben nun herausgefunden, das, wenn man das Gerät von oben eine kurze Zeit erwärmt (Föhn oder Kirschkernkissen - kein Witz)

schaltet das Gerät hörbar klickend durch. Im weiteren Dauerbetrieb dann auch ohne Probleme!


Funktioniert hats ja eigentlich, aber geärgert hat es mich doch!




Mein Sohn und ich haben uns deshalb der Sache angenommen und das Gerät genauer durchgesehen.


Erst mal auf das NT getippt.


Also neues NT (absolut Baugleich!) bestellt und am WE eingebaut (symm. +/-15V).


Problem bestand weiterhin ...



Weitere Untersuchung hat dann in Schritten ergeben, dass das Problem in der kleinen Zusatzplatine nach dem NT zu finden ist.
Dort wird einerseits die Versorgung zu der Relaisplatine und zur Hauptplatine geregelt, andererseits auch die Versorgung für den Prozessor.


[ATTACH=CONFIG]74963[/ATTACH]






Daraufhin ausgebaut und selektiv, vorsichtig mit Wärme behandelt.

Nach jeder "Wärmebehandlung" schaltete das Gerät durch und lief dann auch ohne Probleme.



Die Gegenprobe mit Kältespray ergab dann ebenfalls, dass der Fehler genau bei den bezeichneten Bauteilen zu finden ist.

(Grob hatten wir ja bereits den Bereich ausfindig gemacht)




Die Reparatur, oder der Nachbau wäre für meinen Sohn (Master in Medizintechnik) nicht sehr problematisch, aber ohne Unterlagen (Schaltplan, Pinbelegung u.ä.) sehr aufwendig


Zumal in SMD für die Heimreparatur sehr kniffelig. Nachbau wäre auch möglich, aber leider nur mit Schaltplan.


[ATTACH=CONFIG]74964[/ATTACH]
(die schwarzen Knöppe sind werksseitig vorgesehene Abstandshalter - falls Fragen kommen ...Wink)

Erst'ma auf kalte Lötstelle getippt und nachgelötet.
Nun ja, mit dem Resultat, dass nix mehr funktioniert! Shit happens :mad::mad::mad:




Ich hatte aber in der vergangenen Woche bereits Monacor mit etwa dem gleichen Text angeschrieben und tatsächlich heute eine freundliche Antwort bekommen.
Leider nicht so positiv, wie ich es erhofft hatte.:

Platine ist beim vorliegenden Testerexemplar so nicht vorhanden, deshalb ist sie auch nicht als Ersatzteil gelistet, der Converter ist dort auf der Relaisplatine integriert (sieht aber vom Aufbau identisch aus)
Zudem gibt es vom Hersteller keine Schaltpläne oder Unterlagen.

Aber ein Bildchen ist mitgeschickt worden und die Typbezeichnung des Chips [FONT=&amp](AO) Z1050PI , mit dem Hinweis, erst einmal den auszutauschen.

Der verbaute Chip ist mit dem hier bei mir identisch, nur halt auf separater Platine.[/FONT]

Für mich eigentlich nicht so nachzuvollziehen, denn irgendwie müssen die auch reparieren.
Evtl. macht das aber auch der Hersteller?
Egal, war nur froh, überhaupt eine Antwort zu bekommen - dafür Daumen hoch :thumbup:


[TABLE="class: cf wS"]
[TR]
[TD="class: amq"][/TD]
[TD="class: amr"][/TD]
[/TR]
[/TABLE]




Nun, den Chip zu tauschen dürfte machbar sein, aber wenn noch was anderes Schaden genommen hat, dann sieht es übel aus!
Alles in SMD! Das kann ich ohne Lupe nicht mal sehen!!!


Meine Frage an die Auskenner:

Wie weiter vorgehen? (oder als Ersatzteilspender?)

Hat jemand eine Idee, oder bereits ähnliches Problem gehabt (und gelöst)


Für die Hilfestellung schon mal ein dickes Danke

Gruß Stephan



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  Sunaudio Purified 4
Geschrieben von: Darakon - 21.07.2024, 20:13 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (20)

Hallo,

bin mal wieder über den Lautsprecher von Sunaudio gestolpert.

https://sunaudio.com/products/purified-4...7255505242
https://sunaudio.com/pages/measurements-...sma-t25a-6

Auch wenn ich kein Fan von Bliesma oder Purifi bin, finde ich diesen Lautsprecher bemerkenswert:

  • Ausgefallenes, modernes, zweckmäßiges Design (mir gefällt's)
  • Perfekte Messungen (außer Wirkungsgrad und Tiefgang)
  • Gemessen von Dausend Acoustics
  • Gebaut in den Niederlanden, dafür recht fairer Preis
  • Eigene DSP-Aktivierung - was für mich der einzige schlüssige Schritt für Hi-End-Lautsprecher ist.
Was denkt ihr dazu?
Hat den eventuell schon jemand hören können?

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  Leistungsfähiger Center Lautsprecher
Geschrieben von: ansch - 21.07.2024, 11:34 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (43)

Hallo zusammen,

an anderer Stelle hatte ich erwähnt, dass ich aktuell an einem leistungsfähigen Center Lautsprecher arbeite.
Hier möchte ich den vorstellen und dabei ausgehend vom Zweck und dem Anforderungsprofil, der Konzeptableitung, den Bau darstellen und irgendwann hoffentlich die Ergebnisse zeigen.

Dabei würden mich natürlich auch Meinungen und Antworten auf evtl. Fragen interessieren.

Ich werde das in mehrere Teile aufteilen, damit hoffentlich etwas Übersichtlichkeit gewahrt bleibt.

Fangen wir an mit dem Warum:
Eigentlich soll im unten gezeigten Bild der Center weg, unter die Decke:
[ATTACH=CONFIG]74962[/ATTACH]

Ziel:
- Leistungsfähiger Center,
- der sich in bestehendes Setup mit leistungsfähigem Haupsystem im Heimkino integrieren lässt.
- Auslegung auf neutrale, verzerrungsarme Wiedergabe mit kontrollierter Abstrahlung
- Zwei Kanäle an einer Dynacord SL1800 und zwei Controllerkanäle vom Linea Research ASC48FIR stehen zur Verfügung
- Programmmaterial: 'normale' Kinofilme und Konzertaufnahmen
- Letztere sollen mit Originaldynamik wiedergegeben werden können
- Zu ersetztender existierender Center: 10"/1" passiv (B&C 10 HPL64 & BMS4550 an 18S 1080)
- steht im Weg und ungünstig wegen 'blockierter' Abstrahlung
- Ansonsten hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Klang hinreichend.
- Neuer Center soll über die Leinwand, flach unter die Decke
- Hörabstand 4 m

Hintergrund Hauptsystem:
- 8"/1" Hörner für Mittel-/Hochton ab 180 Hz aktiv mit LIR-Filtern
- 4x2x12" Basshörner im Bass bis 180 Hz aktiv mit LIR

Abgeleitete Anforderungen
- Frequenzgang: MUSS: 180 Hz - 10 kHz; SOLLTE: 100 Hz - 20 kHz
- Abstrahlung hor MUSS: min. 80° ab 1 Khz mit Abweichung min/max +/-30°, SOLLTE: min 80° ab 500 Hz mit Abweichung min/max +/-15°
- Abstrahlung vert: > 35° ab 1kHz...(s.o für Bedg.)
- Gruppenlaufzeit: MUSS Leckschat-Kriterium indoor, SOLLTE: Leckschat-Kriterium Outdoor
- max SPL: MUSS: >120 dB@1m im gesamten Frequenzbereich; SOLLTE: >125 dB@1m im gesamten Frequenzbereich
- THD: MUSS: K2 < 3% @ 120dB @ 1m; K3 < 1% @ 120 dB @ 1m für 200Hz<f<4kHZ & K2 < 10% @ 120dB @ 1m; K3 < 3% @ 120 dB @ 1m für 100Hz<f<200 && 4kHz<f<20kHz
- Abmessungen: Höhe, MUSS < 400 mm; SOLLTE < 350 mm, Tiefe, MUSS < 500 mm, SOLLTE < 350 mm
- Elektr.: Muss mit zwei Endstufenkanälen auskommen
- mech. Aufbau MUSS vorgesehene Installation unterstützen.

Zur Ableitung der Pegelanforderungen gibt es zwei Ansätze:
- Film, nominaler mittlerer Pegel 85dB, Headroom +20 dB => SPLmax@1m 105 dB + 12dB für den Hörbastand => 117 dB
- Konzert: max LAeq,0,5h = 99 dBA am Hörort zzgl. Dynamik (20...30 dB) => >120 dB@4m (Anmerkung: das ist dann schon sportlich...)

Am Ende soll das einfach ausreichend sein, wenn es einen überkommt. D.h. nicht, dass das permanent am Limit läuft. Ich möchte eigentlich nur genügend Headroom...

Im nächsten Teil kommen Überlegungen zu den Ansätzen und das letztlich abgeleitete Konzept.

Viele Grüße
André

Edit: Anforderungsprofil ergänzt
Edit 2: Korrektur Pegel für Film



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  Gehäusebau bei USHER
Geschrieben von: Olaf_HH - 19.07.2024, 22:11 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (8)

https://youtu.be/SSeuk4gHh8Q?si=SDdohBvA9NZpkg07

Sehr Interessant mal zu sehen die Professionelle Gehäuse hergestellt werden, und was dabei an Maschinen und an Handarbeit ist

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  Potentes Doppel 8" PA-Top - Wahl der Hochtontreiber+Horn-Kombi
Geschrieben von: MK_Sounds - 17.07.2024, 21:19 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (9)

Hallo zusammen,

bin gerade dabei, ein potentes aber kompaktes PA-Top in Doppelbestückung mit 8" TMTs zu konzeptionieren
Bei der Auslegung als reines Top über Bässen finde ich die Konfiguration mit zwei 8ern interessant, weil der Kennschalldruck in der Größenordnung von gut 100 dB/W/m beachtlich ist. Ungefähr die Membranfläche wie ein 12"er, aber mehr Kennschalldruck und charmanterer Footprint (eher schmal und hoch, ist sicherlich aber Geschmackssache).
Was mich hauptsächlich dazu bewogen hat, das zu testen, ist der Hintergrund, dass die professionellen Anbieter gerne mal irgend eine Hornkombi in ihre Kisten schrauben, um dann das Abstrahlverhalten des HT-Horn für die ganze Box anzugeben. Wenn man sich dann die Winkel-Messungen oder Sonogramm anschaut (sofern man die überhaupt bekommt), dann trifft das vllt im Hochton zu, unterhalb der Trennfrequenz entwickelt die Box hinsichtlich der Abstrahlung aber ein deutliches Eigenleben. Um nicht direkt zu sagen, das Abstrahlverhalten hat oftmals einen recht massiven Sprung.

Da liegt die Überlegung nahe, die Doppelbestückung als pseudo D'Appo aufzubauen, um im Idealfall zumindest das vertikale Abstrahlverhalten von ca. 40-50 Grad wenigstens bis in den Grundton zu halten.
Klar handelt man sich damit wieder andere Probleme ein.
Auf einen Versuch möchte ich es gerne trotzdem ankommen lassen. Bin kein gewerblicher Veranstaltungstechniker, habe also auch keinen Druck dahinter. Man könnte sagen, der Weg ist teilweise auch das Ziel Smile
Ich will mir privat ein schönes System aufbauen, dass vermutlich auch mal im Verein zum Einsatz kommt. Bin kein Anfänger bei der LS-Entwicklung und habe auch die notwendigen Ressourcen (inkl. RAR) zur Verfügung, da stellt man einen gewissen Anspruch an sein Werk.

Als TMT werde ich mir als ersten Kandidat zwei Eighteensound 8NTLW2000 für einen Prototyp kommen lassen.
Das simuliert sich anhand der Hersteller-TSP mit zwei Chassis bereits in 20 l BR getunt auf 100 Hz schon brauchbar.
Grundsätzlich soll es ein Direktstrahler werden, werde die TMTs auf jeden Fall versuchen in einer Linie mit dem Kompressionstreiber zu verbauen. Die SEOs sollten in einer Ebene liegen. Das wird die passive Beweichung in jedem Fall deutlich verbessern.
Die TMTs werden angewinkelt teilweise hinter das HT-Horn rutschen (z.B. wie bei der Seeburg A3 oder K20) und auch etwas vertieft im Gehäuse sitzen. Ich will es nicht Horn-Hybrid nennen, aber dann ergibt sich eine zusätzliche Ladung unbekannten Ausmaßes (ala kommerzielle Produkte wie hd HLS16/20/24).

Zwei hauptsächliche Fragestellungen bin ich gerade dabei zu klären:
1.)
Da die beiden 8er in Richtung 130 dB (breitbandig!) max. Schalldruck gehen, ist die Wahl der Hochton-Horn-Kombi mit entscheidend, wie sich die Kombi unter ordentlich Gas verhält.
Die üblichen verdächtigen mit 1" Exit und 1,75" Schwingspule wären der BMS 4550 oder die Neodym-Variante BMS 4552.
Neodym würde mir hinsichtlich dem Gewicht natürlich besser gefallen, ist aber teurer.
Wie schätzt ihr das ein, kommt ein Treiber mit 1,75" Schwingspule mit den beiden recht potenten TMTs mit oder müsste man auf ein größeres Kaliber gehen?

2.)
Die Zielbreite sollte sich nachher in der Größenordnung von rund 250-280 mm bewegen. Da wird es schon schwierig, Hörner zu finden, die brauchbar tief laden.
Ideal wäre es natürlich, sich an den Footprint z.B. der Seeburg A3 anzulehnen, dann könnte man sogar den Flugbügel mit Stativadapter übernehmen und müsste im Gehäuse keinen Stativflansch unterbringen.
Rein theoretisch, welche Trennfrequenz sollte man bei einem solchen pseudo D'Appo Aufbau anstreben?
Einerseits können die beiden TMTs sehr laut, bauen als 8" Chassis aber natürlich nicht so breit. Ein Horn, was in Richtung 300 mm Breite geht, kommt nicht in Frage.
Habe mir schon zahlreiche Kandidaten angeschaut, die Frage ist aber, welches Abstrahlverhalten in der Vertikalen am meisten Sinn macht. Nachdem die meisten Locations eher lang als breit sind, wäre denke ich z.B. 90 x 50-60 Grad ein guter Kompromiss. Was meint ihr?

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