Mir sind ein Paar BeoVox CX-50 "zugelaufen". Die Technik werde ich wohl selber wieder hinbekommen. Beocreate sagt mir was, werde ich aber nicht verwenden. Ein paar klein Optimierungen werde ich wohl versuchen (Ehrensache ...allerdings findet man da auch viel Unsinn im Netz). Das Gehäuse ist in Alu, nix schwarz oder weiss, sondern Alu pur. Auf den ersten Blick sehen die Gehäuse noch ganz brauchbar aus. Also einfach so lassen ist vielleicht auch eine Option. Beim genaueren Hinsehen gibt es dann doch Macken. Die meisten Kratzer sind dabei das kleiner Problem. Bei genauem hinsehen haben die Gehäuse aber auch einen gelblichen Schleier. Ich vermute kein Dreck, kein NIkotin, sondern eher eine vergilbte Beschichtung/Schutzschicht? Kann das sein? Bei Edelstahl habe ich das schon öfter gesehen. Die ist aber nicht mehr wirklich vollflächig, sondern stellenweise abgerieben. Vielleicht auch stellenweise mal mit Chemie behandelt worden.
Optionen:
(1) Mit Abbeize, Azeton, Schleifpapier oder was weiss ich die Schutzschicht entgültig entfernen?
(2) Mit viel Gefühl und feinem Schleifpapier abschleifen? Kriegt man damit den leicht gebürsteten Effekt wieder hin?
(3) Mit Klarlack hinterher wieder lackieren? Oder das Alu "roh" lassen?
(4) Einfach glatt Schleifen und die Dinger mit der Sraydose weiss lackieren?
(5) Die Gehäuse besser so lassen wie sie sind?
Ich bin für jeden Tipp dankbar.
Ich habe mal keine Fotos angehängt. Bilder von mehr oder weniger deutlich verhunzten BeoVox CX-50 gibt es in Massen im Internet. Die Gehäuse von meinen sind so schlimm nicht und meine Kamera nicht gut genug um die Problem zu zeigen.
für unseren Schrebergarten bin ich noch auf der Suche nach kleinen audiophilen Regallautsprechern, die ich selbst bauen kann, jedoch nicht entwickeln muss. Für letzteres fehlt mir leider tieferes elektrotechnisches Verständnis, wenn es über eine einfache Beschaltung beispielsweise eines Breitbänders hinaus geht. Die Anforderungen sind folgende:
- Verhältnismäßig kleine Regallautsprecher, nicht wesentlich höher als 30 cm
- Ausgewogener Klangcharakter, leichte Bassanhebung bzw. brauchbare Bassperformance erwünscht
- Einigermaßen brauchbares Abstrahlverhalten unter Winkel und Belastbarkeit, wenn es doch mal etwas geselliger wird
- Preis pro Box maximal 200 Euro
Gut gefällt mir die Idee einen Breitbänder wie den Tang Band W4-2142 in ein kleines BR-Gehäuse (Link zum Bauplan des Herstellers) zu stecken. Das ist natürlich schön einfach und ich habe meine gewohnte und auch geschätzte Punktschallquelle. Leider bringt das natürlich aber auch alle Nachteile eines Breitbänders wie verstärkte Doppler-Effekte usw. mit sich. Zudem konnte ich keine Messungen unter Winkel bzw. Informationen zum Bündelungsverhalten des W4-2142 finden. Eine Eignung für mein Vorhaben kann ich schlicht nicht abschätzen.
Die Alternative für eine vermutlich höhere Wiedergabegüte wäre ein 2-Wege-Lautsprecher. Entweder eine Art Mini-FAST (sofern es kleine Breitbänder mit brauchbaren Abstahlverhalten gibt) oder ganz klassisch Tief-Mitteltöner mit Hochtöner kombiniert. Mit letzterem habe ich allerdings keine nennenswerten Hörerfahrungen. Wenn dann fehlte mir oft die Lebendigkeit und Leichtigkeit, die ich sonst nur von Breitbändern oder FAST-Lautsprechern kenne. Ich empfand das Klangbild solcher Systeme immer als sehr steril. Aber das ist ein extrem subjektiver und vor allen Dingen kein aktuell gewonnener Eindruck, den es meinerseits gegebenenfalls zu revidieren gilt.
Wie ist eure Meinung? Habt ihr Ideen oder fallen euch passende Bauvorschläge ein, die meine Ansprüche erfüllen würden?
Da bei mir gerade ein einfacher Lautsprecher mit Treibern aus dem Einzelhandel entsteht, teile ich diesen mal. Vielleicht inspiriert es ja jemanden:
Das Anforderungs Profil war (nicht von mir, aber mein Vater): Einfaches aber gutes Konzept zum Ruck Zuck nachbauen, weil es auf dem Fertigmarkt gerade nichts befriedigendes in der 1000€ Klasse gibt. Einfache Standbox, aber nicht zu groß. Soll eigentlich alles ausgewogen können.
Nach viel Sucherei haben wir die Visaton Labelle angedacht. Die Treiber bekamen wir für ca. 1/3tel des UVP in der Bucht.
So recht gefallen wollte mir das aber noch nicht. Optisch geht die rechteckige Waveguide garnicht. Zum Glück gibts mittlerweile die runde Ausführung. Dann wollte ich den Diffusschall weiter optimieren, und den Mitteltöner als Dipol laufen lassen. Ausserdem wollte ich schon immer nach Laurence Dickie eine Tapered-Tube bauen. So kam folgender Vorschlag:
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Der Mitteltöner musste nach oben um offen zu spielen, die Tieftöner wurden diagonal zum spitz zulaufenden Tunnel getrennt, und mussten somit versetzt werden. Das gefiel meinem Vater aber garnicht. Auf keinen Fall Dipol. Verstehe ich nicht, ich mag die Räumlichkeit. Aber bitte...
Nun aber überkam mich etwas Frust beim Konzept. Die Labelle ist seitens der Weiche auf beinahe 80dB Wirkungsgrad runtergeprügelt. Damit Passiv + kleines, geschlossenes Gehäuse = Tiefbass. Aber die Endstufe darf schwitzen. Das gefällt mir garnicht. Das klingt auch nicht mehr so dynamisch wie es ursprünglich hätte sein sollen, und der große B200 Mitteltöner es ja eigentlich auch sehr gut könnte. Daher werde ich das System Aktiv abstimmen. Ein Minidsp DA8 soll das übernehmen, und den vorhandenen 7.1 Marantz AV-Amp füttern.
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Dann kam ich durch Timmermanns Messungen am B200 ins Grübeln, weil der Klirr doch im Grundton ein paar Spitzen an die 1% hatte. Das ist nicht mehr ganz zeitgemäß.
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Daher entschied ich mich ihn durch den SB Acoustics SB171CAC Keramik Mitteltöner zu ersetzen. Welcher ja durch superb geringen Klirr im Grund-Mittelton überzeugen kann, für quasi umsonst. Der Purifi 6.5" wäre noch Klirrärmer aber auch 10 mal so teuer. Ich könnte mir auch gut vorstellen dass dessen Rundstrahlverhalten noch einen Ticken besser zur kleinen 15cm Waveguide passen wird. Mal sehn. Auch sind dann MT + HT beide aus Keramik. Daher wird die Labelle zu Sbelle umbenannt.
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Hier kam mir noch die Inspiration von einem Studio-Subwoofer zugute (Genelec oder sonst wer??? Hab ich vergessen). Die Tieftöner sowohl in der Höhe als auch im Wandabstand zu versetzen. Die Allison Effekte durch Floor-Bounce und Rückwand, welche tiefe Kerben im Frequenzgang bei ca 80-150Hz üblicherweise verursachen, verschwinden so.
Der Mitteltöner kommt auch in ein schräg zulaufendes Abteil.
Der Hochtöner musste leider wegen Platzmangel etwas tiefer, und das Schrägbrett wird mit Loch versehen damit er hinten durchgucken darf. Natürlich kommt ein Deckel drauf.
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Dann kamen mir Ideen zur Schallwand-Abschrägung und Filzbeschichtung. Welche auch allesamt abgelehnt wurden. Kann ich leider nichts machen
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Hier kamen mir noch Ideen zur Detailverbesserung. Weitere Streben. Plus ein KG Rohr was die ersten Zentimeter der Membrane umfassen sollte, um so den Tieftöner bei starkem Hub eine Rotations-Symmetrische Belastung zu gewähren, und damit die Taumelbewegungen zu reduzieren. Leider fiel auch das flach - kein Platz. Der Fußabdruck sollte auf 30x30cm beschränkt werden, und das Rohr käme zu nahe an die Schrägwand. Auch schade. Vielleicht ein anderes Mal.
So ist zumindest die finale Version abgenickt worden. Treiber sind da und Gehäuse befindet sich im Aufbau. Weitere Bilder folgen...
Hallo!
Heute mal snakeaudio gehört, da wird aktuell der WiiM pro plus gehyped. Ich habe ja ein Volumio Setup mit dem ich sehr zufrieden bin. Incl. M.2 SSD mit meiner CD Sammlung.
Hat jemand von Euch den WiiM pro plus und wie sehr ist er damit zufrieden? Der Preis ist ja mit knapp 250€ noch bezahlbar und ich könnte 1 Gerät weniger im Regal stehen haben. Kann man da auch ein externes LW dranstöpseln?
Moin!
Vielleicht ist das für einige Nutzer interessant, die noch den miniDSP 2x4 balanced oder un-balanced (nicht HD) nutzen.
Im Prinzip müsste das aber auch mit jedem anderen Board funktionieren, welches mit dem ADAU1701 bestückt ist. Also beispielsweise den Sure DSP boards.
Wenn man die Musik vom Rechner streamt oder digitale Quellen nutzt, macht es keinen Sinn, das Signal vor dem DSP analog zu wandeln, nur damit dieser es wieder digital wandelt.
Zumal ist die analoge Ansteuerung je nach Quelle mit Schwierigkeiten verbunden, Stichwort Eingangsempfindlichkeit, Rauschen etc.
Besser ist es, das Signal direkt digital an den DSP zu senden. Der ADAU1701 bietet die Möglichkeit des I2S inputs.
Das Thema ist nicht ganz trivial, entsprechend wenig Projekte gibt es, an denen sich orientiert werden kann.
Eigentlich habe ich in Verbindung mit dem miniDSP überhaupt keins gefunden, wo es zu einem befriedigenden Ergebnis kam.
miniDSP bot mit dem MiniDIGI I/O eine plug'n'play Lösung, die Basteleien überflüssig machte.
Leider ist das Board vergriffen. Ohnehin bot es keinen USB input, was ein zusätzliches Interface nötig machte.
Um den miniDSP nun komfortabel direkt am Rechner nutzen zu können, benutze ich ein USB > I2S interface.
Im Prinzip sollte diese Variante der Ansteuerung mit allen Interfaces funktionieren, die diese Signalparameter ausgeben können:
MCLK: 12.288MHz.
BCLK: 3.072MHz (64 * 48kHz)
LRCLK: 48kHz (Depends on plug-in configuration)
Resolution: 24bits
LRCLK polarity: Left on low, Right on high
BCLK data change: Falling edge
Ich nutze das Amanero Combo 384.
Gibt es hier zu kaufen Klick für 75,-€.
Das ist ein ziemlich mächtiges kleines Ding größtenteils für OEM Anwendungen. Entsprechend spärlich sind die Informationen dazu.
Um die geforderten Signalparameter des miniDSP zu liefern, muss das Amanero Board mit der korrekten Firmware geflasht werden.
Das Flashtool gibt's hier: Klick (Nur das Tool aus diesem link funktioniert. Das auf der Amanero Website sichtbare ist veraltet!)
Die korrekte Firmware, die geflasht werden muss, ist diese hier:
CPLD: CPLD_1080_DIV2
CPU: firmware_1096c3w2
Jetzt muss nur noch die korrekte Verbindung zwischen interface und DSP hergestellt werden. I2S Patch Kabel sollten möglichst kurz sein!
Ich nutze 30cm Kabel zum Testen, was wohl ziemlich an der Grenze ist.
Der DSP muss als slave laufen, dazu muss ein Jumper auf der Platine umgesteckt werden. Zusätzlich muss im Plugin der I2S input angewählt werden.
Ich hatte mit diesem Schema Erfolg:
Amanero <> miniDSP
Pin 3 > Pin 13
Pin 4 > Pin 15
Pin 5 > Pin 14
Pin 6 > Pin 9
Pin 8 > Pin 7
Warum der MiniDSP 4 data inputs hat, weiß ich nicht. Schließlich hat er nur 2 Kanäle.
Da er auch 4 ground pins hat, gibt es wohl zu jedem data input den dazugehörigen ground pin.
Wichtig ist, darauf zu achten, dass der miniDSP erst dann mit Strom versorgt wird, wenn das I2S interface einen stabilen Takt liefert.
Wird das Board zu früh angeschaltet, wird der Bootvorgang nicht korrekt ausgeführt und der DSP muss neu geflasht werden.
Das heißt, der DSP muss zunächst wieder in den master mode gebracht werden, dann flashen, dann wieder zurück in den slave mode.
Fazit: Klangtechnisch ist das ein ziemlicher Fortschritt. Das Amanero Board kann auch mit einer
externen 3.3 V Stromquelle betrieben werden anstelle via USB. Dies soll den Klang noch weiter verbessern (Jitter).
Die nutzlose doppelte Umwandlung entfällt und die Signalkette wird schlanker. Vor allem muss man sich keine Gedanken über korrekte Eingangspegel und Rauschen machen!
Keine Ahnung, wie viele Leute noch die alten miniDSP nutzen. Ich hab ein paar davon, die zuverlässig ihren Dienst verrichten und sehe keinen Sinn für ein Upgrade.
Der I2S input ist eine kostengünstige Variante, um den DSP noch lange nutzen zu können.
auf der Suche nach einem Pegelsteller für Mehrkanal-Audio (in meinem Fall idealerweise acht Kanäle symmetrisch) musste ich feststellen, dass die üblichen Lösungen entweder unzureichend genau (Potentiometer), oder aber ziemlich teuer sind (PGA4311, drehbare Widerstandssteller). Und da wir hier ja gerne basteln, dachte ich mir, dass hier vielleicht auch eine Bastellösung der richtige Weg ist...
Vom Grundkonzept her möchte ich einen Pegelsteller aufbauen, der nach dem Prinzip hintereinander geschalteter Spannungsteiler arbeitet, wie bei dem hier von Holger Barske (https://holgerbarske.com/diy/the-pegelsteller/) (Weiß jemand, wo die restlichen Teile des Artikels hin sind?) . Für meinen Aufbau möchte ich aber auf die ganze aktive Elektronik verzichten, und das ganze komplett passiv aufbauen, dafür aber einfach um weitere Kanäle erweiterbar.
Die Grundidee ist dabei folgende: Auf eine Gewindestange (M6x1mm) werden in gleichmäßigen Abständen Kodierscheiben montiert (hierbei hilft die Gewindesteigung von 1mm für den mechanischen Aufbau), an die von beiden Seiten Platinen mit Pogo-Pins gepresst werden. Die Kodierscheiben sind dabei über die Gewindestange drehbar, die Platinen mit den Anschlüssen bleiben statisch. Die Kodierscheibe ist dabei so designt, dass für jeden Kanal ein Pogo-Pin immer Kontakt mit der Kodierscheibe hat, während die beiden anderen Pogo-Pins abwechselnd eine Verbindung mit dem mittleren Pogo-Pin herstellen können. Durch leichte Überlappungsbereiche lässt sich so auch gleich ein Make-before-break-Verhalten herstellen, was auch bei kritischen Pegelwechseln lauteres Ploppen verhindern dürfte.
Mit 10mm Abstandsbolzen zwischen den beiden äußeren Platinen, und einer 1mm Platine in der Mitte ergibt sich genügend Abstand, um auf beiden Seiten eine flache Mutter (3.2mm) und eine PTFE-Unterlegscheibe (1mm) unterzubringen. Die 5mm hohen Pogo-Pins werden dabei um 0.5mm eingepresst.
Da es mit 128 Schaltstellungen keine Mittelstellung gibt, und sich der Drehknopf so nicht auf exakt 12 Uhr stellen lässt (und wir ja alle wissen, was ein krummer Lautstärkewert an Zwangsneurosen auslösen kann), hatte ich entweder die Wahl, auf 127 Stellungen zu gehen, und somit auf den letzten Schritt Dämpfung zu verzichten, oder aber, und dafür habe ich mich entschieden, einen 129ten Schritt einzuführen: Auf der untersten Pegelstufe wird ein weiterer Spannungsteiler mit einer sehr sehr hohen Dämpfung (-100dB oder sowas) eingefügt, der quasi als Mute funktioniert, aber immer noch für eine konstante Eingangsimpedanz sorgt. Mit einem Drehwinkel von 2,5° pro Schritt ergibt sich so ein Drehbereich von 320°.
Als Platine sieht die Rohversion der Kodierscheibe dann so aus:
[ATTACH=CONFIG]73048[/ATTACH]
Hier mal eine Erklärung der Ringe von außen nach innen:
Der äußerste Ring besteht nur aus Löchern. Der Pogo-Pin an dieser Position stellt keinen elektrischen Kontakt her, sondern dient nur dazu, dass die Kodierscheibe an den genau definierten Positionen einrasten kann. Das Loch für die Mute-Position ist minimal größer, so dass das Gefühl des Einrastens hier noch ein bisschen stärker sein sollte.
Die sieben darauf folgenden Ringe dienen der Kodierung der Lautstärke in binärer Weise.
Der achte Ring stellt die Mute-Schaltung dar, wie man sieht, wird hier erst in der äußersten Position der Kontakt gewechselt.
Der neunte, innerste Ring dient zur einfacheren Integration zusätzlicher Elektronik: Auf der einen Seite sind Kontakte, die Anfang und Ende des erlaubten Drehbereichs anzeigen. So könnte man z. B. einen Motor an die Achse anschließen, der dann automatisch an den jeweiligen Positionen stoppt, oder man nutzt die den Kontakt für das untere Ende, um ein Relais zu steuern, das z. B. die Endstufen aktiviert.
Auf der anderen Seite des innersten Rings sind die Kontakte wie bei einem handelsüblichen Drehencoder angeordnet, so dass ein Microcontroller auch die Zwischenschritte erfassen kann.
Die "Nase" an der oberen Seite dient dabei als Anschlag und stößt an den Endpositionen an die Abstandbolzen, kann aber auch dafür genutzt werden, um bei der Montage dafür zu sorgen, dass alle Kodierscheiben gleich ausgerichtet sind.
Bisher liegen aber alle Pogo-Pins auf einer Linie, und somit zu nah beieinander. Der nächste Schritt ist also, die Ringe untereinander so lange um 2,5° zu verschieben, dass für alle Pogo-Pins genug Platz auf den äußeren Platinen ist. Infolgedessen sieht das ganze nun sehr chaotisch aus:
[ATTACH=CONFIG]73049[/ATTACH]
Hier sind die dazugehörigen äußeren Platinen:
[ATTACH=CONFIG]73050[/ATTACH]
Die Platine, die auf der anderen Seite montiert wird, ist genau spiegelbildlich aufgebaut. Die äußeren Platinen sind 50x54mm groß. Als Widerstände können SMD0805, SMD1206 oder bedrahtete Widerstände verwendet werden.
Die gesamte Konstruktion für einen Kanal (Stereo oder Mono Symmetrisch) sieht dabei dann so aus (Gesamttiefe ohne Widerstände: 12mm):
[ATTACH=CONFIG]73051[/ATTACH]
Durch passende Abstandsbolzen lassen sich dabei mehrere Module hintereinander montieren, so dass die Anzahl der geregelten Kanäle eigentlich nur durch die physischen Abmessungen begrenzt ist.
Wo könnten Probleme entstehen?
Zum einen sind Pogo-Pins natürlich nicht unbedingt als Schleifkontakte ausgelegt. Da die Kodierscheibe aber auch mit einer dickeren Goldbeschichtung gefertigt werden kann, und wir somit einen Gold-auf-Gold-Kontakt haben, denke ich, dass hier keine allzu großen Probleme entstehen sollten. Außerdem wird die Achse auch eher behutsam gedreht, für den DJ-Bereich ist das Ding natürlich nicht geeignet. Die Pogo-Pins mit der höchsten mechanischen Belastung dürften die sein, die als Raste dienen, aber diese haben absichtlich keine elektische Funktion.
Ein weiteres Problem könnte ein gewisse Wobbeligkeit der Spitzen der Pogo-Pins darstellen, aber diese sind eigentlich ausreichend eingedrückt, und hier kann man eventuell noch was über das Design der Kodierscheibe optimieren.
Ein weiteres Problem könnte das Drehgefühl sein. Vermutlich ist es sinnvoll, die Pogo-Pins für die Rast-Funktion bei einem mehrkanaligen Aufbau nicht bei allen Kanälen zu bestücken. Und vermutlich ist es auch sinnvoll, die Achse noch besser zu lagern. Eventuell ist das dann eine Aufgabe für den 3D-Drucker.
Was haltet ihr von diesem Konzept? Ist es einen Versuch wert, oder gibt es irgendetwas, dass ich übersehen habe?
Moin,
ich habe das Buch geschenkt bekommen und nach dem Aufschlagen erst einmal mehrere Stunden konzentriert gelesen, es macht süchtig und ist nicht nur KDs Geschichte, sondern auch die Geschichte des deutschen Jazz seit Ende des Krieges. Ein Fülle von Informationen, Anekdoten und Zeitegeschehen fließen ein. dazu gibt es noch zur jeder Etappe Bonustracks zum download.