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  IMD-Messungen - Einfacher "Standard" fürs Forum?
Geschrieben von: ctrl - 14.12.2016, 12:59 - Forum: Sonstige Messtechnik und Simulation - Antworten (62)

Hallo,

vor einiger Zeit kam in Christophs Thread "PC-Lautsprecher mit AMT- und Balanced Drive-Technologie" die Frage auf, ob es nicht Sinn machen würde hier im Forum eine Art Standard für IMD-Messungen festzulegen.
Diese könnten dann bei den Eigenentwicklungen mit angefügt oder/und in einem eigenen Thread gesammelt werden, um dem Betrachter ein "Gespür" für IMD-Messungen zu vermitteln und verschiedene LS-Konzepte unter dem Gesichtspunkt der IMD vergleichen zu können.
Daher das Fragezeichen hinter dem Thread-Titel bitte eher "sozial-kosmetisch" betrachten, hier soll es nicht um das "ob", sondern um das "wie" gehen Wink

Ab Post#60 haben Christoph und später auch Theo IMD-Messungen präsentiert. Besonders krass der Vergleich des PC-Lautsprechers (und auch eines TML-Breitbänder) mit einem 3-Wege LS.
Danach startet die Diskussion darüber was IMD-Messungen überhaupt sind, ob dazu noch Multiton-Verzerrungen unterschieden werden müssen und was die gängige Mess-Software an Möglichkeiten bietet. Dazu noch viele Links um das Thema IMD.

Die Links zum Thema IMD, aus dem erwähnten Thread, werden hier nochmal aufgeführt um den Einstieg etwas zu erleichtern:

Zitat:PS: Hier sieht man auch schön, wie jeder weitere Zweig die Intermodulation senkt.
Zitat:Dabei sollten IMD-Messung und Verzerrungsmessung mit Multiton-Anregung nicht in einen Topf geworden werden. Für IMD-Messungen werden zwei Sinustöne mit definiertem Abstand und Pegel eingesetzt, von denen dann noch - je nach Zweck - der höhere oder tiefere gesweept werden kann.
http://www.klippel.de/know-how/measu...istortion.html

Die Anregung mit dem Multiton-Signal liefert ein Abbild aller harmonischen wie auch nichtharmonischen Verzerrungen, die verschiedenste Ursachen wie Nichtlinearitäten des Antriebs, Dopplereffekt und Membranresonanzen haben können. Um das Eine von dem Anderen unterscheiden zu können, also aus dem Gemessenen auch etwas deuten zu können, werden bei Klippel gleichzeitig Schalldruck, Strom und Membranauslenkung gemessen und verglichen.
http://www.klippel.de/know-how/measu...istortion.html
Zitat:Hier noch ein Link auf den Aufsatz von Steve Temme und Pascal Brunet, der tiefer ins Detail geht (falls das jemand wissen will):
A New Method for Measuring Distortion using a Multitone Stimulus and Non-Coherence
Zitat:Doch, doch, es gibt Standards! Einige davon sind auch in ARTA und CLIO implementiert. Diese wären nach DIN, SMPTE und CCIF (siehe die Handbücher zu STEPS und CLIO 11). Hierzu können STEPS und CLIO gestufte Messungen (also bei schrittweise sich erhöhender Spannung) machen und darstellen.
Zitat:Das Klippel-System macht die IMD-Messung noch ausführlicher: Eine der beiden Frequenzen bleibt konstant, während die andere schrittweise verändert wird. Für jede Frequenzkombination werden dann noch verschiedene Pegel gefahren, so dass eine Auswertung über Frequenz und Spannung bzw. Leistung möglich wird. Abhängig vom Zweck der Messung wird dazu entweder die tiefere Frequenz verändert (bass sweep) oder die höhere (voice sweep).

https://klippel.de/know-how/measurem...istortion.html
Zitat:ganz viele gute und wichtige Aussagen! Leider aber auch ein paar falsche, denn zum Beispiel sind Verzerrungsmessungen mit Multiton-Signalen auch IMD-Messungen - nur halt mit einer anderen Anregung. Sogar noch besser: Mit Multitone Signalen kann man HD und IMD gleichzeitig und getrennt (!) voneinander messen und auswerten. Dazu dürfen nur die Anregungssignale nicht mit den harmonischen zusammenfallen. Siehe dazu auch hier:

http://www.ifaa-akustik.de/files/tmt-2012-ag-2s.pdf
(ab Seite 7)

oder auch hier:

https://www.irt.de/IRT/FuE/ak/pdf/Go...%20TMT2006.pdf
Gruß Armin

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  Alte Visaton-Chassis zu einem Lautsprecher zusammenbasteln... ;)
Geschrieben von: taurui - 13.12.2016, 21:36 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (17)

Hi zusammen,
Ein Kumpel von mir hat vor einiger Zeit bei einer Geschäftsauflösung einen Bausatz sehr günstig bekommen.

Soweit er es noch zusammenbekommt, sollte das mal eine Visaton-Pyramide werden. Der Händler hatte aber keinen Visaton-Mitteltöner mehr, also hat er einfach einen von Peerless dazugelegt.
Weiche war ebenso dabei...

Wie dem auch sei: Jetzt liegen die Teile seit ca. 20 Jahren im Keller und warten darauf, dass man mit Ihnen etwas macht.

Es handelt sich um:
HT: Visaton DSM 25 FFL Silber
MT: Peerless KA 20 DMR 8Ohm
TT: Visaton WSP 26 S

Die Visatöner sind in der Boxsim-Datenbank hinterlegt, zum Peerless krieg ich Null Informationen.
Wie am besten vorgehen? Kennt den Peerless jemand? Hat einer ne Idee wie man daraus einen Lautsprecher bauen kann?
Die mitgekaufte Weiche hab ich als Bild beigelegt..

[Bild: VisatonWeiche%20%281%29.JPG]

[Bild: VisatonWeiche%20%282%29.JPG]

(Meine Idee wäre jetzt gewesen, HT und TT in Boxsim reinzukloppen, dazu dann so lange Visaton Mitteltöner auszuprobieren bis es einigermaßen freundlich aussieht.. und dann zu bauen Wink ).

Grüße,
taurui

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  Arta-Messbox für SK mit Mic-VV
Geschrieben von: Lionheart - 13.12.2016, 20:25 - Forum: Arta - Antworten (4)

Hallo zusammen,

da ich auch gerade an einer Arta-Messbox bastel und hier die geballte Kompetenz für Elektronik und Messtechnik versammelt ist, muss ich mein Anliegen mal vortragen Big Grin

Ich habe ein Tascam US-122 MKII Audiointerface. Allerdings hat dies einen Mikrofon-Vorverstärker (inkl. Phantomspannung) schon integriert.
Das heißt... Die originale Arta-Messbox funktioniert da nicht.

Da ich trotzdem nicht umstöpseln möchte, versuche ich mich an einer abgewandelten Version. Dabei möchte ich gleich einen kleinen Verstärker integrieren (idealerweise bleibt das Messystem somit portabel).

Meine ersten Gehversuche zur Verschaltung sehen so aus wie im PDF "Arta-Messbox_3" zu sehen.

Ich gehe davon aus, dass ich keine Spannungsteiler benötige, da an der Tascam die Ein- und Ausgänge gut ausgepegelt werden können (siehe Screenshot "Tascam_draufsicht").

Trotzdem habe ich noch ein paar Fragen:
- passt die Verschaltung grundsätzlich? (wäre schön, wenn mal einer der Erfahrenen ein Auge darauf werfen könnte)
- machen die Zenerdioden zur Masse vor dem Soundkarteneingang trotzdem Sinn?
- ist der Wert des Referenzwiderstandes elementar? (möglichst genau bzw. ausgemessen und mit niedrigem Temp-Koeffizient ist klar). Könnte man auch z.B. einen Vishay Hochlast-Präzisionwiderstand verwenden (10 Ohm / 20 Watt / 1% hätte ich da)
- gibt es sonst Anmerkungen oder Vorschläge?

Hatte vielleicht sogar jemand die gleiche Konstellation (Interface mit integriertem Mic-VV) und es existiert bereits eine bekannte Lösung für so eine Messbox?

Danke euch schonmal für eure Unterstützung.

Gruß Yves

PS: im Anhang noch ein Bild des zukünftigen Messkoffers



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.pdf   ARTA-Messbox_3.pdf (Größe: 41,32 KB / Downloads: 154)
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  Fiep Geräusche aus Vertärker mit Sure Irs2250 (ic Irs2092)
Geschrieben von: thematikma - 13.12.2016, 13:06 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (2)

Hallo liebe Forengemeinde,

nachdem es eigentlich ein Tripath Chip sein sollte den ich mir bastel, ist es nun doch etwas auf Basis des irs2092 geworden. Klanglich bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Tolle Dynamik und sehr gute Details! Als Quelle nutze ich den Node 2, mit seiner integrierten Lautstärke eine super Ergänzung!
Aber ich habe noch ein kleines Problem: Bei Stille und leiser Musik habe ich ein Fiepen, dass genau dann recht deutlich hörbar ist(nicht mein Tinitus). Es fällt über einige Sekunden in der Frequenz, wird also tiefer, dann recht schnell wieder höher. In etwa so, wie wenn man bei alten Langwellenradios an der Frequenz spielt oder wie der Wind, der etwas um die Hausecke säuselt. Ihr wisst sicher in etwa, was ich meine.
Zur Eingrenzung habe ich jetzt bereits:
- Cinch Anschlüsse frei gelassen.
- Das kleine Kabel zwischen Chinch am Gehäuse und dem Verstärker gezogen.
- Alle Geräte in der Wohung, welche ein Schaltnetzteil besitzten rausgezogen.
- Die Led Beleuchtung ausgeschaltet.
- Einen Test ohne PE am Gehäuse gemacht.
In allen Fällen blieb das Fiepen bestehen, also gehe ich mal stark vom Netzteil oder den Ausgangsspulen am Verstärker aus.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen, aus denen ihr berichen könnt, denn für Lösungsansäzte bin ich sehr dankbar Smile

Auf dem Netzteil sind an Kondensatoren 2 mal 10.000 uF pro Rail mit 1mal 330 nF Folie parallel. Vielleicht höre ich das Lade/Entladegeräusch?

Anbei ein Foto vom Aufbau.

[Bild: i4m8canq.jpg]

Beste Grüße

Thomas

Edith: Foto eingefügt.

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  ARTA Messbox- Aufbau Hilfe/Fragen
Geschrieben von: Dirk_H - 13.12.2016, 11:51 - Forum: Arta - Antworten (12)

Hallo,

ich bastele gerade an einer ARTA Messbox. Ich bin Laie was sowas angeht, aber ich wollte es mal versuchen.
Nun habe ich aber 1-2 Fragen und hoffe mir kann jemand helfen.

Akut verwirren mich die Zener Dioden. Im Schaltplan der Messbox [url=http://www.artalabs.hr/AppNotes/AP1_MessBox-Rev3Ger.pdf][/url] (Seite 3, Bild4) ist die Anordnung ja so: >| |<,was ja +- -+ entspricht?
Im Plan zur Verkabelung (Seite 4, Bild4a) sieht es dann aber so aus:|< >|.
Vermutlich lese ich da als Laie was falsch!?Confused
Und ganz praktisch, müßen die beiden schwarzen Enden zueinander zeigen oder die beiden orangenen?

Hoffe es findet sich, der mir da kurz helfen kann!

Danke,

Dirk

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  Hallo aus Hattingen
Geschrieben von: Christian.B - 13.12.2016, 11:40 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo liebe Musik - und Bastelfreunde,

ich heiße Christian bin 44 Jahre alt und komme aus Hattingen.
Die Hobbys Musikanlage und Handwerken verbinde ich sehr gerne und kann sowohl beim Hören wie auch Basteln sehr gut vom Alltag abschalten.
In den Letzten Jahren habe ich schon einen massiven Plattenspieler, Lautsprechergehäuse sowie Geräteracks gebaut. Class A Verstärker, Vorstufen, Phonovorverstärker meistens von Nelson Pass nachgebaut. Auch Gradient -Subwooferhehäuse für meine Quad Elektrostaten nachgebaut.
In meinem Keller haben sich über einen längeren Zeitraum diverse Maschinchen, wie eine Drehbank, kleine Fräsmaschine, Lötstation usw…. angesammelt.
Zum Forum habe ich gefunden da ich einen Musikserver bauen möchte und das Thema für mich noch komplett neu ist. Mindestens einen Beitrag habe ich in Eurem schönen Forum entdeckt den ich derzeit studiere.

Viele Grüße
Christian

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  Frage zum Stepp / Srungantwort
Geschrieben von: oggy - 13.12.2016, 10:28 - Forum: Messen und Simulieren - Antworten (10)

guten Morgen,

bin gerade dabei zu lernen also bitte nich gleich Lachen Smile

Ich versteh das grad nich so wirklich mit dem Stepp bzw dem was ich da sehe...

s geht um das kleine Bild in der unteren linken Ecke...vielleicht mag ja mal jemand drauf schauen und mir erklären was ich da sehe.


[Bild: picture.php?albumid=1664&pictureid=29310]

Ich seh da zwei Amplituden, die erste, dann einen tiefen Einbruch und dann kommt eine zweite.

Aber ich weiß nun nich was davon der HT (BMS Koax), und was der tmt ist.

Und wie lese ich den zeitlichen Versatz raus?

Is das die Lücke zwischen den beiden Spitzen?

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  impulskompensierter Subwoofer mit TIW200XS
Geschrieben von: krama1974 - 13.12.2016, 07:22 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (7)

Hallo Forum,

ich fand die Ausführungen von Bernd Timmermanns zu diesem Konstruktionsprinzip überzeugend und würde gerne einen Subwoofer mit zwei TIW200XS bauen (falls Hr. T. mitliest: Vielleicht ist in einer Ausgabe noch Platz dafür?).

Kann man einfach 50L CB oder BR bauen; wie berechnet man das optimale Gehäusevolumen? Wenn das Gehäuse möglichst klein sein soll, was wäre der optimale Kompromiss zwischen Größe und Tiefgang?

RU und schöne Festtage, krama

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  Endstufe für 2x85W/8Ohm Lautsprecher
Geschrieben von: ThunderstruckGER - 12.12.2016, 20:34 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (21)

Guten Abend liebe Gemeinde,

Ich bin von einem Familienmitglied mit der Aufgabe betraut worden, einen kleinen Verstärker für einen schmalen Taler zu bauen. Da Ich aber noch wenig Erfahrung bei DIY Verstärkern habe und in meiner Suche nach dem besten P/L-Verhältnis nicht in irgendwelche Fallen tappen will, bitte Ich euch darum, eure Erfahrung mit mir zu teilen =)
Zur vorhandenen Hardware: Die LS sind Klipsch R15M Kompaktlautsprecher und ein Freund würde mir fast geschenkt ein symmetrisches 2x30V/150VA Trafo zur verfügung stellen. (Hier ist der Impedanzverlauf der LS zu finden.)

Meine bisherige Recherche hat die Connexelectronic TA3020 v3k und Hifimediy T2 Module aus Saarmichels Rangliste zu Tage gefördert. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das die beste Wahl wäre, bzw ob es bessere Alternativen gibt. Im Datenblatt des TA3020 steht, dass bei +/-54V und 8Ω Lastimpedanz die Maximalleistung 130W beträgt. Ich schätze also, dass Ich mit +/- 41V Versorgespannung wünschenswerterweise ca. >=100 Watt Maximalleistung pro Kanal habe. (Falls es eine gibt, habe Ich leider keine Ahnung welche Berechnungsmethode man hier anwenden muss, um den Wert genau zu ermitteln.) Trafo, PSU-Board und Verstärkermodule kämen zusammen auf ca. 80€. Da fehlt allerdings nicht mehr viel zum Hifimediy T2 und einem Meanwell SP150-24SMPS, die zusammen auf 96€ kommen.

Ein anderer Gedanke von mir war, ob man denn nicht die Ausgangsleistung der Verstärkermodule technisch so einstellen/begrenzen kann, dass man die sehr preiswerten L15D Modulen verbauen kann? Gibt es für so eine Anwendung preislich sinnvolle Schaltungen?

Für jegliche Kritik und Alternativvorschläge bin Ich nicht nur offen, Ich bitte auch darum!

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  Ovale Gehäuse - einfacher als eckige
Geschrieben von: Bizarre - 12.12.2016, 18:29 - Forum: Gehäusebau - Antworten (18)

2 Bretter genutet, ein KG Rohr der Länge nach halbiert ( +-2mm Fehler kein Problem, daher ratzfatz mit der Stichsäge erledigt.)

Zur Not ginge es auch ohne Oberfräse, so wie bei meiner ersten Idee...



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