einen Beitrag zu Gm Verzerrungen bzw. deren Bewertung / Gewichtung gefunden.
Ist das für jemanden interessant?
Man hofft ja doch, irgendwann die eine Messung zu finden, die wirklich den "Klang" einer Komponente vorherzusagen imstande ist.
Hallo
Mir ist eine Monacor STA 1508 Endstufe über den Weg gelaufen,jetzt meine Frage ev. direkt an Frank. Diese Endstufe hat ja
fest gesetzte Filter mit Ü 240Hz, und wäre somit gut für die Aktivierung von JBL 4344 oder 4345 Geschichten geeignet,was
hältst du davon ? Desweiteren, wie nennt man die Stecker für den LS-Anschluss?
Vielen Dank und schönes Wochenende..
gern möchte ich euch einmal den Weg des Aufbaus eines (in meinen Augen) wunderschönen Verstärkers vorstellen.
Ich möchte gleich eingangs betonen, dass ich bzgl. Elektrik und Elektronik keine (null) Vorbildung habe. Es wird aber stets besser. :denk:
Ich konnte das Projekt realisieren, da ein Freund mich insbesondere bei der Verkabelung der Komponenten untereinander und Messungen unterstützt hat.
Alles wofür ich einen Plan vorliegen habe, kann ich lösen. Ich musste bei jedem Bauteil erstmal nachlesen was es eigentlich ist,wie es funktioniert und ob es rechts oder linksherum aufgelötet werden muss. :joke:
Jetzt, da ich mich vorab ausreichend entschuldigt habe , kommen wir zu den positiven Themen: Inzwischen ist der Verstärker fertig und ich höre seit mehreren Wochen sehr, sehr zufrieden Musik.
Komponenten:
Buscher SE12
Biino MKII (eine wirklich tolle Eingangsumschaltung und Lautstärkeregelung von Birger Maaß)
Bluetooth (aus China mit getauschtem Käfer)
Die Aluplatten waren gekantet, also musste ich sie auf dass Sollmaß am Bandschleifer herunterschleifen. Das ist bei der Größe und meinem kleinen Bandschleifer eine kleine herausforderung gewesen.
Die Grundplatte ist aus einem Lochblech und Alu-, sowie Stahlwinkeln zusammengeschraubt. Alle Schrauben sind von hinten verdeckt in Sacklöcher ausgeführt. Das war in der 10mm Frontplatte kein Problem, in der Rückwandplatte habe ich mehrfach geflucht. Ich habe 3 Gewindeschneider abgebrochen. :eek:
Hier gab es einen Ohrenschmaus zum Abendessen... ich habe den Buscher mal eben in der Pfanne gebraten. Lecker!
Anschließend konnte ich die Mosfets vom Kühlkörper lösen. Der Kühlkörper sollte außen an das Gehäuse. Bzgl. der Temperaturen des Buscher hat sich das als sehr positiv herausgestellt. (Konstant unter 45 Grad.)
Für die Rückwand habe ich, weil es Spaß macht, erstmal eine schöne Lochreihe gebohrt. Dafür habe ich einen Anschlag an die Bohrmaschine gebastelt und die Aluplatte daran entlang geschoben. Der Rest geht dann fast von allein. Mein Frickelfreund hat mir freundlicherweise Borschablonen gedruckt. Das hat viel Zeit fürs Anzeichnen und Körnen gespart.
Für das Poti musste ich die 10mm Frontplatte etwas einsenken. Also habe ich die Bohrmaschine im Wabeco-Ständer mal als Fräse missbraucht.
Das hat sich nicht gut angefühlt, es war auch nicht gut, ABER: es hat funktioniert.
Als ich das Biino verkabelt habe, hat meine Mutter neben mit am Tisch gestrickt. Ich habe tatsächlich VIER MAL alles wieder ablöten müssen.
Das kann ich sehr gut!
Hier ging es dann an den Bau des Deckels. Ich öle gern mit dem Möbel-Hartöl von Naturalfarben. Auf der Kiste sind 11 Schichten Öl. Die Oberfläche ist vom Hartöl glänzend. Ich finds scharf, da es stark anfeuert und trotzdem sehr hart ist. Diese Aufträge habe ich mit einem Küchenschwamm durchgeführt. Davon möchte ich bei so vielen Schichten aber abraten. Es ist viel besser sich die gelben Fensterreinigungstücher aus dem Supermarkt zu shoppen und dann fusselfrei zu arbeiten.
Hier habe ich einige Füße aus Esche gesägt. Diese sind auf eine HDF Platte geschraubt und geklebt. In der HDF Platte sind alle Schrauben, die Bauteile halten eingesenkt.
Hier der Einsatz. Einfach herrlich, der Aufwand hat sich wirklich gelohnt!
[ATTACH=CONFIG]70431[/ATTACH]
Wer Unordnung findet, darf sie behalten. Ich beherrsche das Chaos. Nach dem Projekt wurde einmal richtig aufgeräumt. :thumbup: (Musikzimmer, Werkstatt und Nebenschauplätze sind inwzischen wieder ordentlich)
Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass meine Frau mich während des Projekts doch recht oft vermisst hat.
Ich kann auch hier nur sagen, dass es gefährlich ist einmal Blut zu lecken... man hört nicht mehr auf. Der nächste Verstärker ist schon in Planung. :w00t:
Außerdem hoffe ich, dass ihr nicht zu viele Fehler findet. Wenn ja, bügle ich sie gern aus.
wie im Titel beschreiben suche ich ein USB-SoundInterface für Lautsprecher u. Verstärkermessungen
eigentlich war der Onboardsoundchip meines Desktop PC's ganz ordentlich, aber die 3.5mm Klinkenbuchsen leiden unter "Altersschwäche" ... der reinste Horror damit zu messen.
Hilft nix, ich brauche was neues, also Anforderungen wären:
- extern USB
- min. 24Bit/96khz bis min. -120dB sollte man in der FFT etwas sehen können
- Mic Eingang mit 48V Phantom (habe zwar ein Umik1 Mikro aber evtl. will ich doch irgendwann 2-kanalige Messungen machen)
- brauchbarer Köpfhörerausgang (Ri < 32Ohm für Lautsprecher Impedanzmessungen hin u. wieder)
so Sachen wie Motu M2 / 4 sind mir eigentlich schon zu teuer ... 200€ wären mein absolutes Limit.
zur Zeit habe ich sowas wie die ESI UGM 192 https://www.esi-audio.de/produkte/ugm192/ im Auge, aber die hat scheinbar nur einen LineIn-Eingang und ich müsste mir die Sache mit Impedanzmessungen wohl abschminken (evtl den Mic-Eingang verwenden ?).
für Verstärkermessungen fehlt mir dann noch ein Eingangsabschwächer mit Schutzfunktion u. Differenzeingang um auch Brückenverstärker messen zu können. Das werde ich mir wohl selber basteln.
gern möchte ich euch heute einmal zeigen, wie ich den Halter des Kontergewichtes an meinem "neuen" SABA PSP248 repariert habe. Vielleicht schöpft ja jemand Inspiration und repariert auch seinen defekten Plattenspieler.
Der Plattenspieler wurde vor dem Versand falsch verpackt und hat sich während des Versandes entsprechend in seine Einzelteile "aufgelöst".
Besonders schlecht war, dass der Halter des Kontergewichts ausgebrochen ist.
Für die Reparatur hatte ich die Idee, dass man ein Stück von einem Edelstahl-Gewindestab mit WIG anschweißen könnte. Dann ließe sich das Kontergewicht sogar mit einer Schraube festziehen oder lockern. Damit das einwandfrei funktioniert, musste aber eine Fixierung für die Schraube und den Gewindestab gebaut werden. Die Schraube am Tonarm ist nämlich lose gelagert und wird lediglich über eine Unterlegscheibe von innen geklemmt. Einfach festhalten und etwas aufschrauben? Niemals - das wird nichts.
Euch interessiert der Bau des Hilfsklötzchens zur Fixierung? Dann kann ich das gern im nächsten Post beschreiben, falls gewünscht. Ich denke wichtig ist erstmal nur die Idee, dass man es so machen kann. :built:
[ATTACH=CONFIG]70404[/ATTACH]
In den Halter habe ich also erstmal ein Langloch mit 2,5mm Kernlochdurchmesser gebohrt. Der vordere Teil Richtung Tonarm hat 3mm, sodass die erste Hälfte des Halters einfach aufgeschoben werden kann,
In der zweiten Häfte habe ich ein Gewinde eingeschnitten. Der Halter ist also auf den Gewindestab geschraubt und anschließend noch mit einer Mutter gekontert. Da verrutscht nichts mehr.
Nach einem check mit der Waage lassen sich die 1,75Gramm des AT13 EaV sehr entspant einstellen. Die Automatik funktioniert einwandfrei. Nach einer ersten Hörprobe dachte ich, dass die Nadel vom Transport einen Schaden hat. Nach einer kurzen Spielzeit haben sich eventuelle Ablagerungen offensichtlich gelöst. Jetzt kann ich sagen -traumhaft! Ich freue mich sehr, dass dieser Phono-Schatz jetzt läuft.
war bis eben ganz zufrieden mit einer DoukAudio U2. Das erste mal das Etwas von DoukAudio bleiben durfte... Bisher sind Kaufversuche von DoukAudio-Geräten immer zurück gegangen oder gleich in die Tonne. Nun hat das "gute Stück" plötzlich keine Lust mehr und ich benötige Ersatz.
Ich traue mich nicht wieder eine DoukAudio U2 zu kaufen, obwohl sie gut war... wenn die wieder nur ca.1 Jahr hält, macht das keinen Sinn. Mehr als Toslink out muss die auch nicht können.
Ich behelfe mir aktuell mit Behringer UCA222 - bin damit aber gefühlt unglücklich, da dort Behringer drauf steht.:eek:
Vielleicht mache ich mir das Leben auch einfach zu schwer, denn was soll da klanglich schief laufen ich nutze ja nicht den Analogausgang des Behringer "Dumpfkrachgenerator" - das kann ich definitiv nicht empfehlen.
Was nutzt Ihr in dem Fall? Laptop - usb out - Toslink/Spdif und könnt empfehlen oder abraten.
Grüße, Hartmut
edit: habe meine Bestellunterlagen angesehen: 25.07.2022 - ist ein Garantiefall, jetzt bin ich ja mal gespannt ob das funktioniert mit NobsoundDE
.. da ist endlich was los, und dann wird das Thema von einem Mod geschlossen.
Hi allesamt,
ich möchte hier mal für mehr Toleranz und Gelassenheit bei Konfliktthemen plädieren!
Ja, es gibt immer wieder Mitleser, die ein Thema falsch adressiert, die Argumente daneben oder einfach nur unmöglich finden. So what!
Man kann es nicht allen Recht machen und da frage ich mich schon, warum lesen sie das überhaupt. Themen, die mich nicht interessieren, lasse ich doch generell links liegen. Warum nicht dann auch hier?
Und diejenigen, die Interesse an dem Thema haben und Partei gegen den Mainstream ergreifen wagen sich meist nicht aus der Deckung, weil man natürlich sofort einem Shitstorm ausgesetzt sein kann.
Habt mehr Mut!
Also warum der Aufstand der Mods? Man kann doch von den Lesern erwarten, dass sie sich Ihre eigene Gedanken zu den Themen machen (mündige Mitleser) und selbst aussuchen wollen. Und wenn manche unbedingt ihr Unverständnis ausdrücken wollen, hat das ja auch eine Funktion - muss man halt aushalten.
Ich spreche hier natürlich nicht von persönlichen Beleidigungen! Und ich bin mir auch darüber im Klaren, dass die Arbeit der Mods nicht gerade einfach ist.
Ein Thema zu beenden, birgt auch immer die Gefahr, dass eine Seite nicht mehr zur Gegenargumentation kommt und wird damit benachteiligt. Vielleicht könnte das u.U. sogar als Parteinahme betrachtet werden.
Also lasst machen! Sollen die Nichtinteressierten doch den "Ignorierbutton" (bildlich gemeint) drücken.
Bei einem Treffen mit Visaton-Foren-Membern habe ich mal den Satz gehört:" Da ist es nicht so langweilig wie hier" (gemeint war das DIY-Forum).
Ist doch schön, dass das Forum lebt!
Und jetzt - wie Kay mal so schön geschrieben hat - teert und federt mich! (oder so ähnlich)
Hi,
HSB hat ja einen neuen Tieftöner für ihre LittleWatt gefunden.
Jetzt sieht das Chassis doch dem Fane Sovereign 12-300/2 sehr, sehr ähnlich und hat sehr ähnliche Parameter im Rahmen der Serienstreuung. Kostet aber satte 50€ mehr als bei Thomann.
Habe das in einem Kommentar dort gefragt, aber nur die Antwort bekommen: "Können wir Dir nicht sagen, wir haben keinen 12-300/2".
Meine weiteren Kommentare bei HSB fallen jetzt der Zensur zum Opfer. Ich will mich von Theo nicht für blöd verkaufen lassen, deshalb bitte ich um eure Meinung, auch wenn ich bei HSB jetzt wahrscheinlich rausfliege.
Dass HSB seit ein paar Jahren trotz kostenpflichtiger Mitgliedschaft ihre FW-Schaltungen nur noch im Bausatz verkaufen, ist mir damals schon aufgestoßen. Dass sie jetzt auch noch bei den Chassis satt draufschlagen und Kommentare zensieren...... ein Schelm, wer böses dabei denkt (aus Goethes Faust).
mir ist am Samstag ein Missgeschick passiert. Zum Glück hat der Reparaturversuch gut funktioniert und ich wollte euch dran teilhaben lassen, falls jemand mal ein ähnliches Problem hat.
Zusammen mit meinem Neffen stricken wir einen alten Bausatz für ihn um. Beim Ausbau der Hochtöner (Peerless WA 10/8) aus dem alten Gehäuse ist mir einer aus der Hand gerutscht, am Kabel hängen geblieben und die Anschlussfahne dabei gebrochen und abgerissen, natürlich inkl. dem dünnen Schwingspulendraht. Weil es das Modell schon ewig nicht mehr gibt und man auch gebraucht nur selten noch einen findet, mussten wir ihn irgendwie reparieren. Die neue Gehäuse sind schon komplett fertig, alle Weichenbauteile sind vorhanden und ich wollte nicht mit neuem HT wieder von vorne anfangen.
Die Reparatur lief dann ab wie folgt:
Das Zerlegen ging ganz gut, der HT ist ferrofluidfrei und hat zum Glück eine Zwangszentrierung.
Die Kunststoffhalterung konnte ich mit Ruderer-380 kleben.
Dann haben wir auf die Kunststofffläche eine Kupferfolie aufgeklebt und diese bis nach unten um die Lötfahne geführt.
Auf der Kupferfolie ließ sich der dünne Schwingspulendraht nach 2-3 Versuchen in einen Tropfen flüssiges Lötzinn einbetten, ohne den Draht selbst mit der Lötspitze zu berühren. Ich hätte Angst gehabt, dass er mir bei direkter Berührung sofort durchglüht.
Schwingeinheit auf die Zentrierung setzen und die Frontplatte wieder aufclipsen
Anschließend Kontrollvergleich mit REW und dem 2. HT. Die Reso liegt bei fast gleicher Frequenz, nur der Max-Wert ist beim reparierten HT niedriger als beim originalen. Den reparierten HT hatte ich Anfang 2022 schon mal gemessen, auch da hatte die Impedanzspitze einen höheren Wert. Ab 1kHz sind die IMP-Kurven deckungsgleich.
Bei den SPL-Kurven zeigen sich unterhalb von 1,4kHz Differenzen von 1-2dB, darüber sind die Kurven fast deckungsgleich. Messung wurde schnell-schlampig auf dem Schreibtisch liegend und nach oben strahlend ausgeführt, d.h. miese Messumgebung und auch keine 100% identischen Messbedingungen beider HTs. (Grün ist der originale WA10/8, rot ist der reparierte WA10/8).
Da der HT im Lautsprecher mit einem Spannungsteiler, 12dB-Weiche und oberhalb 1,6kHz eingesetzt wird, sollte die Abweichung nicht dramatisch ausfallen. Vermutlich hat sich die Sicke beim Ablösen von der Frontplatte etwas verändert, die klebte nach 25 Jahren dort etwas fest.
Beim Anschließen an die Weiche muss ich dann nur aufpassen, dass die reparierte Anschlussfahne nicht zu heiß wird; nicht dass der Löttropfen im HT mit schmilzt und der Spulendraht den Kontakt wieder verliert.
Vielleicht hilft der Tipp mit der Kupferfolie ja dem ein oder anderen.