ich habe in meiner Innenstadtwohnung nur sehr begrenzt Möglichkeiten zur Gehäusematerialbearbeitung und muß daher möglichst auf vorfabrizierte Teile zurückgreifen.
Für mein nächstes Projekt denke ich gerade darüber nach, etwas aus POM lasern zu lassen. Ja, ich weiß, das Zeux läßt sich nur schlecht kleben, aber ich habe einen für Otto Normalverbraucher erhältlichen Kleber gefunden, also zumindest das Klebeproblem wäre gelöst.
Hat schon mal jemand etwas mit POM gemacht? Wenn ja, wie sind die Erfahrungen?
Hallo
Ich glaube es gibt hier im Forum ein zwei Leute ,die schon schon mal JBL Masseringe
verklebt haben. Meine Frage : Womit habt ihr geklebt ? Das Ganze sollte ja auch
etwas länger halten. Wenn das Dustcap erst verklebt ist ,kommt man nicht mehr ohne
weiteres dran.
Schönes Wochenende
einige herausragend gut spielende kleine Böxchen auf dem DIY-Contenst 2022 haben mich angefixt, meinen "Edelstoff" etwas Aufmerksamkeit zu widmen, sie nochmal aufzuhübschen und einer weiteren Iteration zu unterziehen:
Gehäuse: Multiplex Birke 18 mm, MDF 19 mm schwarz durchgefärbt, Clou Hartwachsöl
Dämmung/Bedämpfung: 3,5 mm Bitumen + 8 mm Wollfilz / Isobond WLG 040
Abmessungen (b x h x t): 18cm x 33 cm x 27 cm
Hochtöner: Seas 27TBCD/GB-DXT, optimierte Rückkammerbedämpfung
Tiefmitteltöner: SB Acoustics SB15NBAC30-4, Zusatzmagnet N42 70/30x10 mm
Bassreflexrohr: Intertechnik Highpower BR/HP 50/180, mittig angebohrt zur Stehwellenbekämpfung (Forschungsstand)
Die Einzelchassis in der Box wurden im Garten auf einem Stativ mit Drehteller in 1m Abstand, Mikro 1-2 cm unterhalb der akustischen Achse vom Hochtöner gemessen.
Zunächst +/- 60° horizontal und +/- 40° vertikal auf einem sehr schlanken Lautsprecherständer (siehe oben im Bild),
dann nochmal +/- 60° horizontal aufgestellt auf dem anderen LS (künstliche Verlängerung der Schallwand nach unten "ins Unendliche", Anwendungsfall z.B. Aufstellung auf Subwoofer oder vorne auf dem Lowboard/Sideboard).
Einzeltreiber in Box auf schlankem Ständer:
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Frequenzgang Box mit Weichensimulation in VirtuixCAD:
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Vergleich Aufstellung auf schlankem Ständer (durchgezogen) und auf dem anderem LS (gestrichelt):
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Winkelfrequenzgänge hor +/- 60° auf schlankem Ständer:
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Winkelfrequenzgänge hor +/- 60° auf anderer Box:
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Der 0°-Frequenzgang wurde mit Nahfeldmessungen gemerged, die Winkelmessungen sind gegatet:
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Zum Vergleich die ungefensterten Messungen, TT-Zweig 1/3-Oktav geglättet, HT-Zweig mit 1/6-Oktavfilterung:
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akustische Phase und Gruppenlaufzeit:
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Leistungsfrequenzgang und Direktivitätsindex hor +/- 60° (durchgezogen) und hor +/- 60° plus ver +/- 40° (gestrichelt):
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Frequenzweichenschaltung (die Parallelschaltung von Bauteilen resultiert tlws. aus möglicher Wiederverwendung von Komponenten aus meinem Fundus):
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Den SB habe ich mit einem fetten Neodym-Zusatzmagneten gepimpt um die TSP-Daten im Grundton etwas zu pushen und mittels Durchsättigung der hinteren Polplatte die Gegenfeldstabilität des Eisenkreises bei tieferen Frequenzen zu erhöhen, hier hat der SB tendenziell eine Schwäche.
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Das BL-Produkt steigt lt. meinen Messungen um ca. 7-8%, die magnetische Flussdichte lt. SB-Datenblatt somit von 1 Tesla auf ca. 1,07 - 1,08 Tesla, was sich nach Simulation positiv auf die Gesamtabstimmung auswirkt:
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Hab mal in nem halbem Meter Entfernung einen Farina-Sweep drüberlaufen lassen, das Monacor ECM-40 scheint allerdings recht viel k2-Klirr beizutragen:
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An k3 und k4 ist jedenfalls zu erkennen dass der Treiber an ca. 90dB/1m kaum klirrt, auch nicht im Gundton und Oberbass. Eine Vergleichsmessung ohne Magnet habe ich leider nicht gemacht (nur TSP-Messungen).
Hier noch der HT @50cm an gleicher Klemmenspannung:
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Um die Vorechos der Membranresonanz im Klirrverlauf zu bekämpfen haben sowohl Tiefmittel- als auch Hochtöner einen Sperrkreis verpasst bekommen, der dort auch die Quellimpedanz hochzieht und die Stromverzerrungen senken soll, siehe https://purifi-audio.com/wp-content/uplo...filter.pdf
Aktuell kämpfe ich noch mit der Halbwellen-Längstreso des Reflexrohrs welche auch in den Frequenzgangmessungen durchschlägt, mittiges Anbohren zeigt aber schon vielversprechende Wirkung:
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Blau: ohne Bohrungen
Grün: 8 Bohrungen á 3mm mittig über Umfang
Rot: 8 Bohrungen á 3mm mittig über Umfang, außen umwickelt mit Isobond + Gaffatape
Ich berichte wieder wenn die Weiche aufgebaut ist, die noch fehlendenen Bauteile sind im Zulauf...
ich habe mal ein etwas ungewöhnliches Anliegen, bei dem ich Zweifel habe, ob überhaupt jemand eine Lösung parat haben könnte.
Und zwar hatte ich mir zusammen mit meiner Partnerin vergangenes Jahr einen Sony A80J zugelegt.
Der TV produziert mit Hilfe zweier Aktoren am OLED-Panel den Ton. Das funktioniert super und macht einfach einen großen Unterschied, wenn der Ton aus dem Bild kommt. Vor allem bei den heutigen großen Bilddiagonalen.
Nun konnte man beispielsweise beim Modell A90J eine Verbindung vom Endstufen-Ausgang (z.B. AV-Receiver) direkt an das dafür vorgesehene Lautsprecher-Terminal des TVs herstellen. Hier scheint eine Schaltung zu existieren, die die interne Verstärker-Sektion überbrückt.
Bei dem A80J gibt es dagegen lediglich einen proprietären S-Center Speaker Input Anschluss. Es ist wohl eine 3,5mm-Klinken-Buchse. Sie funktioniert nur im Zusammenspiel mit diversen Sony Komplettlösungen.
Bisher scheint es niemanden gelungen zu sein, auch nur einen Ton mit einer nicht-Sony-Lösung zu generieren. Es wurde wohl bereits probiert analog oder digital zuzuspielen. Leider ist bisher nicht bekannt, welches Signal an den TV übertragen wird.
Leider finde ich die Quelle nicht mehr auf die Schnelle, aber ich glaube gelesen zu haben, dass Sony eine 3,5mm Klinke mit zwei Isolationsringen verwendet. Kann es sein, dass auf einer Leitung vielleicht eine Trigger-Spannung anliegt, die die Center-Speaker-Funktion hardware-seitig aktiviert? Oder eine Art Schutzfunktion, die einen Spannungsabgleich vollzieht, sodass die interne Vorverstärker-Sektion geschützt wird? Vielleicht ist es auch ein symmetrisches Signal?
Eventuell hat ja der eine oder andere von euch eine Idee.
Mit freundlichen Grüßen
Mario
Edit: Es scheint noch etwas komplexer zu sein. Anscheinend wird die Center-Speaker-Funktion automatisch aktiviert, sobald die HDMI eARC Verbindung zum Sony Soundsystem besteht. Gut möglich, dass dort ein Protokoll übertragen wird.
Den finde ich ja ziemlich interessant. Keine exotischen Bauteile, solide Schaltungstechnik, echt gut gemacht.
Allerdings sind 2 x 180 € für den Amp + 2 x 149 € für die SMPS800RE = 658 € schon erheblich viel Anschaffungswiderstand für einen nackten 2-Kanal-Verstärker.
will mir evetuell einen gebrauchten Class A Amp zulegen.
Technischen Angaben:
Leistungsaufnahme: 300 Watt
2x 130 W an 4 Ohm
Kann mir jemand sagen, wie viel so ein Class A amp aus 1990 bei gehobener Zimmerlautstärke tatsächlich zieht?
Wie ist im Verhältnis zum Class A ein Class A/B bzgl Stromverbrauch?
Mir ist etwas dazwischen gekommen. :p Ich musste auf meiner Fahrt von Zürich nur 4 Km Umweg in Kauf nehmen. Damals vor mehr als 40 Jahren waren sie mir wie auch meine Revox-Tonbandmaschinen zu teuer. Die Drei-Wege- ACR Hörner. Jetzt stehen sie also in meinem Saal, für einmal nichts selbst gebautes. Einzig die einfach gestrickte Weiche werde ich aktiv umgehen, zum Vergleich. Komplexe Klänge höre ich so wie sie da stehen, noch nicht. Der Erbauer war Schreinermeister. Ihn gibt es nicht mehr, er war ein Jahr jünger als ich. Gibt mir zu denken....:built:
Thomas
Guten Abend, liebe Experten,
ich möchte euch um Hilfe bitten:
Bei einem Altec 420 Biflex von 1968 möchte ich die Aluminium Staubschutzkappe austauschen. Sie ist ist mit einem schwarzen Kleber eingeklebt. Womit lässt sich dieser optimal lösen, möglichst ohne die Membran kosmetisch zu verunstalten? Womit klebe ich die Ersatzkappe am besten ein?
Über ein paar Zeilen dazu, wie ich am Besten vorgehe, würde ich mich sehr freuen!
Viele Grüße, habt einen schönen Abend,
Frank