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  REW-Testmessungen, Import in VituixCAD und Vergleich mit Weichensimulation
Geschrieben von: FF - 08.01.2022, 00:11 - Forum: VituixCAD - Antworten (6)

Hallo zusammen,

in diesem Beitrag bitte ich um Eure Einschätzung bzgl. meiner testweise durchgeführten Messungen mit REW, deren Import in VituixCAD und dem Vergleich der Messungen untereinander sowie mit einer Weichensimulationen in VituixCAD.
Eure berechtigten Beschwerden wegen der Textlänge :rtfm: sehe ich schon kommen, ich kann leider nicht gut "in kurz" Sad.

Nach zahlreichen Nachbauten und kleineren einfachen Projekten möchte ich endlich das Thema „eigene Messungen“ forcieren. Da ich gerade meine alte 2-Wege-TML (KuT-Bausatz von 1998) ausmustere und diese mit und für meinen Neffen zur (deutlich kleineren) GHP-Box umbaue :built:, schien mir das eine geeignete Gelegenheit zu sein, weil ich die Weiche etc. sowieso aus den alten Gehäusen ausbauen muss. Dazu hatte ich mir folgende Herangehensweise überlegt und ausprobiert:

  1. Messung der Gesamtbox inkl. Weiche im Original (SPL & IMP inkl. Phase)
  2. Messung beider Chassis einzeln inkl. zugehörigem Weichenzweig (SPL & IMP inkl. Phase)
  3. Messung beider Chassis einzeln ohne Weichenzweig (SPL & IMP inkl. Phase)
  4. Import dieser „5 Schallquellen“ in ein gemeinsames Vituix-Projekt
  5. Vituix-Simulation der Originalweiche mit den Einzelmessungen ohne Weichen aus 3.
Anhand des Vergleichs der 3 Kombinationen „I Gesamtbox mit Weiche“ / „II Kombination TT+HT mit Weiche“ / „III Simulation TT+HT mit Vituix-Weiche“ wollte ich prüfen, ob REW und VituixCAD bei mir ausreichend fehlerfrei zusammenarbeiten und wie gut die Messergebnisse I+II mit der Simulation III zusammenpassen.
Confused >>> soweit schlüssig oder gibt es Einwände?

Messaufbau und Messumgebung:
Beides noch sehr einfach und weit vom Optimum entfernt. Da für alle o.g. Versuche aber gleiche Messbedingungen herrschen und es mir nur um den relativen Vergleich geht, schien mir das in diesem Fall vernachlässigbar zu sein.
  • Messmikrofon ist ein Monacor ECM-40, aktuell noch unkalibriert
  • Interface ist ein E-MU 0404 USB mit recht hochwertigen Mic-Vorverstärkern
  • Impedanzmessung direkt über das E-MU 0404 mit einfachem Messkabel und Ref=100 Ohm
  • Akustische Messung als Semi-Zweikanal mit einem Rotel Vollverstärker, d.h. Referenzsignal läuft direkt aus Out-R in In-R. Mögliche Phasenfehler des Rotel oder R-L-Kanalabweichungen des Interface fließen damit in die Messung mit ein
  • Messspannung ca. 1V bei den Messungen mit Weiche und ca. 0,5V bei den Messungen ohne Weiche (Altbau-Mietshaus und nachts um 22:00h, da wollte ich nicht, dass aufgrund der Sweeps jemand an einen Feueralarm denkt…Big Grin)
  • Messumgebung ist mein kleines Arbeitszimmer, angrenzende Wände bereits nach 120-140cm rechts/links, siehe auch Foto.
  • Messabstand Mikro zur Mittelachse zwischen HT+TT ca. 60cm (nächste Wand hinter Mikro wieder in 120cm Abstand
  • Messungen sind bzgl. Absolutpegel nicht kalibriert, mein SPL-Meter lag leider noch im Büro; über die anliegende Spannung geschätzt 70-75dB Messpegel
[ATTACH=CONFIG]63897[/ATTACH]
Confused>>> für diesen Test ausreichend oder Einwände?

REW-Messungen
Hat alles gut funktioniert von der Einrichtung, der Soundkarten-Kalibrierung, Pegel usw., das Programm gefällt mir aufgrund der Einfachheit wirklich gut. Die Impedanzmessungen habe ich anfangs noch mehrfach gemacht, nachdem diese immer deckungsgleich waren, habe ich mich bei den akustischen Messungen dann auf jeweils eine Messung beschränkt (mit 2 Messdurchläufen).
  • Das Fenstern der Messungen hat gut funktioniert, die erste Störung von den Wänden war im Impulsfenster gut erkennbar
  • alle Messungen haben dieselbe IR-Fensterung bekommen über „Apply to all“, untere Messfrequenz ca. 230Hz
  • bei den nackten Chassismessungen ohne Weiche habe ich den REW-Out-Pegel um -6dB abgesenkt aufgrund der späten Stunde; ich komme weiter unten auf diesen Punkt zurück, weil er offensichtlich doch größere Auswirkungen hatte
  • das Mikrofon stand bei allen Messungen unverändert, d.h. ich habe zuerst unter 0 Grad gemessen 1. Gesamtbox mit Weiche, 2. HT mit Weiche (TT-Zweig abgeklemmt), 3. TT mit Weiche (HT-Zweig abgeklemmt), 4. HT allein ohne Weiche, 5. TT allein ohne Weiche. Dann den Lautsprecher um 30 Grad (nur zu einer Seite) gedreht um die Mitte der Schallwand und erneut die Messungen 1.-5.
  • Anschließend die Nahfeldmessungen Membran und TML-Öffnung, interessehalber jeweils auch mit & ohne Weiche. Bei den Nahfeldmessungen musste ich den Pegel nochmals deutlich absenken (-20dB), da REW die Messungen wegen Klirr abgebrochen hat. War für mich aber weniger relevant, weil das Zusammenfügen von Nah- & Fernfeld in VituixCAD für den Test unwichtig ist. Besser für den Störabstand wäre natürlich gewesen, den Mic-Eingangspegel runterzuregeln an Stelle des Outputs; das fiel mir aber erst später ein.
Confused>>> mit Ausnahme der Messbedingungen und der fehlenden Mic-Kalibrierung – größere Einwände?
Confused>>> gibt es mit der Kombination der Daten bzgl. verschiedener Phasenverhältnisse Probleme, wenn man die Impedanzmessung ohne Messverstärker und die akustischen Messungen mit Messverstärker ausführt (ich denke: nein)?

Import der Daten in VituixCAD und Simulation der Originalweiche
In VituixCAD wurde ein Projekt angelegt mit 5 Treibern, siehe Foto:
[ATTACH=CONFIG]63898[/ATTACH]

  1. BOX_REW mit Weiche: Import von Impedanz und 0/30-Grad Messungen der Gesamtbox mit Weiche
  2. HT_WA-10/8_REW mit Weiche: Import von Impedanz und 0/30-Grad Messungen des Hochtöners mit Weiche
  3. TT_CSC-217R_REW mit Weiche: Import von Impedanz und 0/30-Grad Messungen des Tieftöners mit Weiche
  4. HT_WA-10/8_REW nur Chassis: Import von Impedanz und 0/30-Grad Messungen des Hochtöners ohne Weiche
  5. TT_CSC-217R_REW nur Chassis: Import von Impedanz und 0/30-Grad Messungen des Tieftöners ohne Weiche
Der Import hat funktioniert, zusammen mit der im Fenster Crossover nachgebildeten Originalweiche ließen sich die 3 Kombinationen „I Gesamtbox mit Weiche“ / „II Kombination TT+HT mit Weiche“ / „III Simulation TT+HT mit Vituix-Weiche“ erstellen, siehe Bilder jeweils mit Gesamtübersicht. Auf den ersten Blick sind alle 3 Kombinationen sehr nahe beieinander, d.h. Messung der fertigen Box und die Kombination der Chassismessungen mit einer simulierten Weiche scheinen zu vergleichbaren Ergebnissen zu kommen.
I.[ATTACH=CONFIG]63899[/ATTACH] II. [ATTACH=CONFIG]63900[/ATTACH] III. [ATTACH=CONFIG]63901[/ATTACH]

Das Overlay der 3 Impedanzkurven ist nahezu deckungsgleich. Beim Overlay von Power&DI fällt bei II. eine Abweichung zwischen 3-6 kHz auf, detaillierter siehe unten.
SPL[ATTACH=CONFIG]63909[/ATTACH]
Impedanz[ATTACH=CONFIG]63904[/ATTACH] Power&DI[ATTACH=CONFIG]63905[/ATTACH]

Das Ergebnis im Vituix-Phasenfenster „gefällt“ mir nicht, aus REW kommt offenbar keine Minimalphase, sondern „nur“ eine richtiges Phasenverhältnis aller Chassis zueinander. So wäre es in VituixCAD für FW-Entwicklungen viel zu schlecht lesbar, weil ab ca. 1kHz alles zu eng zusammenläuft, auch wenn die Simulation stimmen müsste. Ich muss noch ausprobieren, ob die Minimalphasenberechnung über den Vituix-Calculator dafür geeignet ist?

Bei II. & III. fällt auf, dass bei verpoltem HT keine saubere Auslöschung auf der Trennfrequenz entsteht, es bleibt in beiden ein „Mittelhöcker“ zurück. Das kann an Messfehlern von mir liegen (wahrscheinlich), oder es ist bei diesem Bausatz tatsächlich so. Da in der alten KuT keine Verpolung abgebildet ist, kann ich es nicht überprüfen.
II. SPL [ATTACH=CONFIG]63902[/ATTACH]III. SPL [ATTACH=CONFIG]63903[/ATTACH]

Hier noch die Messungen aus der Veröffentlichung des Bausatzes, auch hier ist insgesamt eine Übereinstimmung erkennbar. Der SPL weicht im Hochton stärker ab bzw. der Hochton ist bei meinen Messungen lauter, was durch die fehlende Mikrofonkalibrierung erklärbar ist; die Abweichung passt in etwa mit der Durchschnittskalibrierung von Hifi-Selbstbau für das ECM-40 zusammen. Bei der Impedanzkurve stimmen die Maxima in der Lage überein, sogar die Störstelle bei 250Hz ist vorhanden (bzw. bei mir bei 300Hz). Das untere Maxima hat bei meinen Messungen eine deutlich andere Form, das könnte mit abweichender oder verrutschter Dämmung im TML-Kanal zusammenhängen.
[ATTACH=CONFIG]63906[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]63907[/ATTACH]
Confused>>> auf den ersten Blick eine ausreichende Übereinstimmung oder Einwände?
Confused>>> habt Ihr einen Tipp, wie man die Phase des SPL-Imports optimieren kann?

Genauere SPL-Vergleiche von I./ II. / III.
Zur besseren Lesbarkeit habe ich nachfolgend immer nur 2 der 3 Kombinationen in ein Diagramm gepackt.
„I. Gesamtbox mit Weiche“ und „II. Kombination TT+HT mit Weiche“ unter 0 Grad:
Unter 3kHz und über 6kHz vollständig deckungsgleich. Bei II. zeigt die Summe bei 4 kHz eine 4dB-Senke, die auch unter der HT-Einzelkurve liegt; ggf. Zusammenhang mit der Senke der anfallenden TT-Flanke? Bei 4,5-6,0kHz liegt II. bis zu 2dB leicht über I.
[ATTACH=CONFIG]63908[/ATTACH]
„I. Gesamtbox mit Weiche“ und „III. Simulation TT+HT mit Vituix-Weiche“ unter 0 Grad:
Unterhalb 200Hz ist III. um 1-2 dB lauter, jedoch irrelevant, da unterhalb der Fensterung. Zwischen 4-5 kHz gibt es eine minimale Abweichung, jedoch max. 1dB.
[ATTACH=CONFIG]63910[/ATTACH]
„II. Kombination TT+HT mit Weiche“ und „III. Simulation TT+HT mit Vituix-Weiche“unter 0 Grad:
Unter 200Hz siehe I.+III., irrelevant. Zwischen 3-6kHz vergleichbare Abweichungen wie bei I.+II.
[ATTACH=CONFIG]63911[/ATTACH]
Confused>>> Bei der HT-Messung von II. hat es offenbar eine Störung / Abweichung gegeben (ich tippe auf Störschall von außen). Oder seht Ihr andere grundlegende Fehler?

Interferenz-Vergleiche von I./ II. / III.
Aufgrund der offensichtlichen Phasenabweichungen zwischen den 3 Kombinationen hat mich interessiert, wie ich die Unterschiede noch stärker ablesbar machen könnte. Mir kam die Idee, dazu immer je 2 Kombinationen parallel zu schalten und dann in einer davon TT und HT zu verpolen. Bei perfekter Messung und Simulation müsste es eine vollständige Auslöschung im TT- bzw. HT-Zweig geben.

I. parallel II. und TT (in II.) verpolt: vollständige Auslöschung bis an die Diagrammgrenze >45dB, beide Messungen haben folglich fast identische Phasenverläufe
[ATTACH=CONFIG]63912[/ATTACH]
I. parallel II. und HT (in II.) verpolt: deutlich geringere Auslöschung, nur im Bereich 25-30dB. Vermutung: das „Restsignal“ ab 5kHz aufwärts ist der Störschall/ Hintergrundlärm, bedingt durch die geringe Messspannung und etwa 70-75dB Messpegel.
[ATTACH=CONFIG]63913[/ATTACH]
I. parallel III.: bis 3,5kHz gute Übereinstimmung, darüber „Phasenmurks“ mit Sprüngen von ca. 30dB.
[ATTACH=CONFIG]63914[/ATTACH]
I. parallel III. und TT (in III.) verpolt: Auslöschung unter 500Hz vorhanden, aber geringer mit 25dB, oberhalb 3,5kHz siehe oben
[ATTACH=CONFIG]63915[/ATTACH]
I. parallel III. und HT (in III.) verpolt: oberhalb 3,5kHz siehe oben
[ATTACH=CONFIG]63916[/ATTACH]
II. parallel III. ohne Verpolung/ TT (in III.) verpolt/ HT (in III.) verpolt: fast identisch zu I. parallel III.
[ATTACH=CONFIG]63917[/ATTACH] / [ATTACH=CONFIG]63918[/ATTACH] / [ATTACH=CONFIG]63919[/ATTACH]

Vermutung: aufgrund der um 6dB abgesenkten Messpegel der Einzelchassis ohne Weiche (aus III.) beeinflusst der Störschall immer stärker die Messergebnisse. Die Auswirkungen zu geringer Messpegel im Vergleich zu Hintergrundgeräuschen/ Störpegeln auf den Phasenverlauf sind dabei viel stärker, als die reinen SPL-Schriebe vermuten lassen.
Confused>>> würdet Ihr zustimmen, dass dies der wesentliche Grund dafür ist, dass die III. Messungen bei der Parallelschaltung „durchfallen“?

Nächste Schritte
  • Mikrofon kalibrieren lassen.
  • Messkabel etc. sauber aufbauen ggf. einfache Messbox mit Spannungsteiler, damit Ref-Signal nach dem Verstärker abgegriffen wird.
  • Größeren Raum zu Messen.
  • Messpegel erhöhen auf 85-90dB und leisere Umgebung.
Confused>>> ausreichend, oder nochmal zurück auf Los?


Für ein paar Kommentare, ob das alles halbwegs zielführend bei mir abläuft, oder Hinweise, wo ich Böcke schieße oder vermeidbare Fehler mache, wäre ich Euch sehr dankbar! :prost:



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  Mal was neues: Reflector Audio mit Test in der S&R
Geschrieben von: fosti - 07.01.2022, 22:59 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (26)

https://www.soundandrecording.de/equipme...r-im-test/

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  HT gehimmelt? Wie herausfinden?
Geschrieben von: Sathim - 07.01.2022, 16:14 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (8)

Hallo zusammen,

Ich habe nun endlich meine WaveWall 182.2 installiert.

Der extra für die Aktivierung gekaufte Sonance 875 hat aber leider einen nicht erwarteten extremen Ausschalt-plopp.
Die HT haben leider 2* einen ordentlichen Schlag bekommen.

Es handelt sich um TW030WA09 von Wavecor.

(Hab mich beim ersten Mal noch gewundert, hatte aber blöderweise schon wieder angeschaltet. Beim Ausschalten hab ich genau hingeguckt - die HT haben einen sehr ungesund aussehenden Sprung gemacht.)

Jetzt laufen die HT an einem 50ASX2 und ich würde gerne messtechnisch erfassen, ob was kaputt gegangen ist.

Bei Metal klingt es nämlich schnell unsauber und anstrengend.
Filme und akustische Musik sind kein Problem.

MessMic und REW sind vorhanden.

Gruß
Sathim

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  Einfacher Vierkanal-Amp mit BT-Streaming und Druckknopfbedienung gesucht
Geschrieben von: Koaxfan - 06.01.2022, 22:52 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

Normalerweise bin ich ein großer Verfechter von Drehreglern und der Amp darf auch schon mal gut und hübsch (VU-Meter! Yeah!) sein. Aber: Für den Festeinbau an der Sauna sind andere Aspekte wichtig, nämlich insbesondere die Bedienung per Drucktaster. Diese lassen sich nämlich relativ einfach mit Holzstäben in die Sauna hinein verlängern. Für das bisschen Sauna-Hintergrund-Gedudel muss es weder viel Pegel sein noch geht es um das letzte bisschen Performance, wenn sich die Panflöte anhört wie nen Saxophon ist es im Grunde auch egal.

Da an diesem Verstärker sowohl die Boxen in der Sauna als auch im Ruheraum laufen werden, brauche ich vier Kanäle.

Nun hänge ich bei diesem Teil hier https://a.aliexpress.com/_v34pJr
was inklusive einer Menge China-Barock alles mitbringt was ich brauche und sogar für einen spontanen Karaoke-Abend vorbereitet wäre. Gut, diesen würde ich mit einer großen Menge Gin-Aufguss recht schnell beenden, aber man könnte, wenn man wollte.

Mail Ernst: Kennt jemand einen ganz simplen Bluetooth-Vierkanal-Verstärker der möglichst umfangreich per Druckknopf bedienbar ist?

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  Guggt und staunt --> Leiterplatten-Builder mit integrierter SMD-Relowfunktion.
Geschrieben von: SNT - 06.01.2022, 14:51 - Forum: Allgemeine Themen - Keine Antworten

Voltera - Build Hardware Faster | Voltera

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  High-Res Streaming, welche Schwachstellen könnte es geben?
Geschrieben von: wholefish - 06.01.2022, 14:28 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (16)

Hallo zusammen,

könnt ihr mir kurz auf die Sprünge helfen, welche Streaming Lösung ich mir jetzt anschaffe...

Derzeit höre ich ausschließlich über Deezer Hifi (800-1100kbit, 16bit, 44,1khz). Also das wäre CD Level und somit "lossless" im gängigen Vokabular, aber nicht High-Res.

Ich würde die Musik ausschließlich über das Smartphone auswählen. Vom Streamer würde ich digital (optisch oder coax) in meinen AV Receiver (ggf MiniDSP HD).

Die D/A Wandlung würde also in dem Fall vom Receiver/MiniDSP übernommen, richtig?
Lohnt es sich dann überhaupt Geld in die Hand zu nehmen für einen Bluesound Node / Cocktail Audio?
Oder bezahlt man dort hoherwertige D/A Wandler, und ein Vorteil ergibt sich nur bei analogem Output?

Wens interessiert, folgender Kenntnisstand:
- Arylic S50Pro+ gibt nur 16bit, 44,1khz aus, ESS Sabre D/A, klanglich umstritten
- wiim mini gibt optisch auch nur 16bit, 44,1khz raus, High Res über unbekannten D/A Wandler
- yamaha wxa-10 mit burr/brown D/A, 24bit fähig
- yamaha ns-303 wird klanglich sehr gelobt, 24 bit fähig
- yamaha wxc-50, 24 bit fähig
- Argon Audio Solo mit integriertem Chromecast und daher ohne App bedienbar, soll 192khz/24bit können, im Werbetext sprechen sie dann aber nur von lossless. Im Netz heißt es, er könne auch nur 16bit ausgeben


Im Moment habe ich ja über Deezer eh nur "lossless" und ich denke auch, dass das für mich ausreichend ist, aber... Wink

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  Auswahl Chassis für einen 8 Zoll Koax Power Hifi Satelliten
Geschrieben von: ax3 - 06.01.2022, 13:58 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (158)

Hallo zusammen,
ich hatte von Weihnachten bis Neujahr nochmal zwei Dickschiffe mit Horn bei mir zu Gast.
Klanglich super - aber optisch passt das einfach nicht mehr. (Ich weiß, dass das für 80% hier kein Argument ist Big Grin)
Heißt: Die könnte ich nur in einen separaten Musikraum stellen, was ich nicht will, denn ich höre, wenn, dann meistens auch im Wohnraum.

Bleibt also der Plan B > 8 Zoll Power Hifi Satelliten, die die beiden kleinen Elacs mit AMT ersetzen sollen.
Die werden mit einem hier vorhandenen aktiven 18 Zoll Beyma Sub gepaart.
Sie können also so bei ca. 80Hz getrennt werden und müssen nicht Fullrange laufen.

So kompakt, wie möglich und so kompakt, wie nötig - ohne zu viele Kompromisse machen zu müssen, ist das Ziel.
So um die 18l schwebt mir vor.

Passiv sollen sie werden, was mich noch vor Probleme stellen wird, wenn ich nicht auf einen Bauvorschlag zurück greife oder mir jemand bei der FW Entwicklung hilft, denn ich bin nicht in der Lage von aktiv auf passiv umzurechnen.
(Bisher habe ich ALLES über die DCX / DEQ Kombi gemanaged, wenn ich selbst etwas kombiniert habe.)

Passiv sollen sie werden, weil ich hier keinem zumuten will mehrere (für sie neue) Geräte zu bedienen.
So, wie es jetzt ist, kommen alle aus der Familie mit der Bedienung klar.

Der Raum ist ein L Winkel mit ca. 60qm

Chassis, die ich mal in meine Vorauswahl genommen habe, sind diese >>>

https://www.oberton.com/en/products/ferr...7-8cx.html
(Den habe ich bis vor zwei Monaten bei TLHP für um die 120 Euro gesehen. Jetzt steht er auf 195,45€, was, wie ich vermute, nicht nur an einer Preisänderung liegen wird, sondern in der Hauptsache daran, dass ich mit Datum 20.12.21 seit zwei Jahren nicht mehr dort bestellte. Kann den Preis mal bitte jemand nachprüfen, der ein Konto bei TLHP hat?)

https://www.beyma.com/en/products/c/coax...nd-n-8-oh/
https://www.bmsspeakers.com/index.php-12...bms_8cn552
https://www.bmsspeakers.com/index.php-12...=bms_8c250
https://bcspeakers.com/en/products/coaxial/8-0/8/8cxn51

8 Zoll Koax mit "großer" HT Treibermembran, weil die für mich der ideale Kompromiss zwischen Pegel und Kompaktheit sind, wenn sie durch einen (oder mehrere) Subs unterstützt werden.

Für den Oberton habe ich Weiche und Gehäusevorschlag vom Entwickler selbst.

Die anderen sind für mich Terra Incognita.

Welchen 8 Zoll Koax würdet ihr nehmen - und warum?

(Und ja, es MUSS ein 8 Zoll Koax werden, auch wenn ein Koax Nachteile mit sich bringt)

Akustisch soll er natürlich fast alles können, denn ich höre auch fast alles. Jazz, Klassik, Metal, Pop > Querbeet
Sehr wichtig ist mir die Fein- und Grobdynamik. Ich mag es überhaupt nicht, wenn ein Lautsprecher bei niedrigen Lautstärken gut klingt und dann bei Tutti die Koffer packt.

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  Passivmembran-OB
Geschrieben von: dy1026u - 06.01.2022, 11:26 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (88)

Moin,

ich plaudere mal ein wenig aus dem "Chaos-Entwicklungslabor". Meine abwegigen Gedanken, den armen w130S als Antrieb für ein wesentlich größeres Chassis zu missbrauchen, brachte Olli auf die Idee, ich könnte so Etwas wie eine "Alpha Pat" bauen. Da ich für solche außergewöhnlichen Dinge sehr empfänglich bin, werde ich das mal versuchen... ein wenig kleiner - statt 21" nur niedliche 15"

Regelkonform ist es ja auch. Die beiden Chassis plus eine Passivmembran. Sinnvoll wäre wahrscheinlich das mit mehr als 2Wegen zu bauen, aber für mich zählt erst mal, dieses Bassprinzip zu erforschen, verspricht es doch einen sehr weitreichenden Tiefgang. mit einfachen Mitteln.

Das Gehäuse für das Koppelvolumen baue ich als Pentagonium-Helix. Frontspitze nach unten. Eine Machbarkeitsstudie aus Pappe habe ich mal eben zusammengeschustert.

[ATTACH=CONFIG]63858[/ATTACH]

An der Rückwand des Koppelvolumengehäuse sitzt ein geschlachteter 13cm Bass (vorderer Korbrand, Sicke, Membran und etwas vom Spulenkörper), der mit einer Styrodurplatte verbunden wird. Die Platte wird per 15" Ersatzsicke an der Hinterwand des Gesamtkonstrukt verbunden.

Das Außengehäuse wird entweder quadratisch, rund oder ein Heptagonium (da kann dann kein Blumentopf drauf) Rolleyes:eek:Big GrinCool:built:

Der TW70 könnte so auf dem Koppelvolumengehäuse stehen, ggf. mit kleinem Waveguide, um die Schallentstehungszentren auf eine Ebene zu legen.

[ATTACH=CONFIG]63857[/ATTACH]

Grüße Hartmut



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  Messbericht La Voce WAN061.80
Geschrieben von: stoneeh - 04.01.2022, 16:01 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (41)

Hola Kompadres.

Es gibt meiner Recherche nach zu diesem Zeitpunkt abgesehen von Herstellerdaten zu Frequenzgang und Impedanz noch keine Messwerte zu diesem relativ neuen, am Papier vielversprechenden Mitteltöner.

Somit, lasset mich mal meine teilen:



Messhardware & -bedingungen:

​Software: ARTA
Soundkarte: Creative X-Fi USB HD
Pre-Amp: IMG MPA-102
Mikrofon: Isemcon EMX-7150 (Klasse 1 Fg; kalibriert; Max. SPL 135 dB @ 1% THD)
Schallpegelkalibrator: Isemcon SC-1 (Klasse 2, temperatur- und Versorgungsspannung-kompensiert; Genauigkeit +/- 0,5 dB)
Amping: t.amp TA2400 MK-X
Voltmeter mit 1,5% Genauigkeit

Die Messung fand Outdoor, Groundplane, auf Asphalt, Distanz 1m, statt; zur richtigen Einordnung bei Bedarf hier mehr Infos -> klick. Jede Messung wird mind. 1mal wiederholt, und ein Ergebnis nur bei Deckung von zwei oder mehr Läufen als valide = reproduzierbar angenommen. Die Pegelkalibrierung wird vor und nach jeder Messsession überprüft.

Erwähnenswert: zur zusätzlichen Verifizierung der Frequenz- & Pegelkalibrierung hatte ich innerhalb der letzten 12 Monate mehrere kommerzielle Lautsprecher, die ebenfalls vom Fachmagazin Production Partner, Prof. Dr. Anselm Goertz mit Brüel & Kjær Referenzequipment, vermessen wurden, vorm Mikrofon. Meine Werte deckten sich stets innerhalb eines Dezibels mit deren.


Gehäuse: geschlossen, 4 Liter netto.



Sensitivity 2,83V / 1 Watt & Phase:

[ATTACH=CONFIG]63819[/ATTACH]

Burst Decay:

[ATTACH=CONFIG]63820[/ATTACH]

Anmerkung: die Welligkeit bzw. der leichte Nachschwinger zwischen 500 und 1000 Hz ist trotz Bedämpfung Überbleibsel einer Gehäuseresonanz - bitte missachten.


Klirr links 2,83V, Mitte 5,66V, rechts 11,32V:

[ATTACH=CONFIG]63821[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]63822[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]63823[/ATTACH]

IMD two sine 350 & 1150 Hz, 120dB Nahfeld 10cm, entsprechend grob ~90 dB @ 1m; zum Vergleich rechts Werte unter den selben Bedingungen eines 6ND430:

[ATTACH=CONFIG]63824[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]63825[/ATTACH]



Kommentar erspare ich mir und belasse es bei den rohen Messdaten.


Beste Grüße
Stoneeh



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  4 Wege Experimente mit Ripol
Geschrieben von: Nils77 - 02.01.2022, 20:10 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (97)

Hallo zusammen Smile
passend zum Motto sind hier im aktuellen Setup 3-Wege (+Sub), untergebracht in 3 kleinen getrennten Gehäusen:
[ATTACH=CONFIG]63734[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]63735[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]63733[/ATTACH]
Anforderungen / bisheriges Resultat:
Raum 20 m², Hörabstand 1.5 m, Pegel 80 dB
Gut erreicht: Angenehmes Timbre, natürliche Instrumente & Stimmen, Impulsivität, Fokus (HT), Transparenz
Mittelmäßig: Klarheit im MT, Kontur (Bass&Sub)

Ansatz / Konzept:
Entkopplung, kleine Gehäuse, geringe Störungen durch Wand und Bodenreflektionen
Mittelhochton in Top freistehend auf Ständer, ab 300 Hz,
Entkoppelter Bass, Platzierung am Boden, an Rückwand, CB. Läuft parallel zu Ripol-Sub
Ripol Sub: Geringe Raummoden Anregung, Bass nur im Nahfeld (Reihenmittelhaus)

Umsetzung:
Ansatz war, nach AL130 und W16EX001 mal einen guten Mitteltöner mit Papiermembran und einen alternativen HT zu den TAF27plus in Tafal und DXT (Duo DXT) auszuprobieren.
Die genaue Zusammenstellung ergab sich über spontane Gelegenheitskäufe von gebrauchten Chassis und Boxen über Internet (HT), Forum (Seas) und Ebay Kleinanzeigen (Boxen).

Tops:
Gehäuse: Gekürzte Pyramidenbox, 19 mm MDF, ca. 3 L,
Dämpfung: Basotect 50mm an Rückwand / oben hinter HT, Polyesterwolle Visaton Damping in der Mitte, Mitteltöner ca. 5cm freigehalten
Gehäuse Dämpfung: Nachträglich außen 3x Bitumen-Matte 2mm+ 0,5mm Weißblech aufgeschmolzen (Bügeleisen), bringt deutlich beruhigten Mittelton
Hochtöner Kantendiffraktion: Nachträglich 3x Halbschale aus 85 mm Kartonröhre (Stärke 5mm), Ecken mit Viertelkugel (Holz 80mm), bessere Räumlichkeit / Ablösung, Becken und S-/Zisch-Laute klingen mit den Röhren viel besser aufgelöst und fokussiert

SB Satori TW29-RN-B:
https://hificompass.com/en/speakers/...i/satori-tw29r
Seas W15LY001:
https://hificompass.com/en/speakers/...w15ly001-e0041
Beide haben einen feinen, angenehmen Klang, eher auf der soften Seite, der MT könnte klarer sein.

Bass:
Gehäuse MB Quart 280, 22mm MDF, 27x27x44 cm³, 19 L, CB
Seas W22NY001
http://www.seas.no/index.php?catid=49&id...ew=article
Sehr schlanker, trockener Bass, gute Auflösung und starke Impulswiedergabe

Subwoofer:
2x Ripol mit je 2x Peerless SLS12
Sehr schlank und transparent. Schön wäre etwas wuchtiger / druckvoller, stärker zupackende Impulswiedergabe.
Vielleicht mal 4x12" impulskompensiert mit antriebsstärkeren Chassis in CB (kleinvolumige Gehäuse) oder mini SBA (4x12") ausprobieren?


DSP: mini DSP 4x10HD
LR24; 2kHz, 300Hz, Sub bis 80Hz parallel zu Bass
HT: -5dB@3kHz, +5dB@ 10 kHz.
Bass: Linkwitz (fo 76Hz, Qo 0.6, fp 30Hz, Qp 0,707) d.h. +12dB@30Hz
[ATTACH=CONFIG]63736[/ATTACH]
Sub:
[ATTACH=CONFIG]63737[/ATTACH]
Endstufen:
Tops: 2x Anaview ALC180 (2x50W/8Ohm), mit 2pi Preamp mit Pegelabenkung (-15dB)
Bass: SAC ICON (2x80W/8Ohm)
Subwoofer: Hypex NC252MP (2x250W/4Ohm)

Aufstellung im Raum ca. 5x4 m an langer Wand
Tops: Ständerhöhe ca. 1m, Abstand zur Rückwand ca. 0,8m
Bass; auf Boden, an Rückwand (Roomgain, etwas wuchtigerer Bass)
Ripol: Wandabstand 0,8m

[ATTACH=CONFIG]63738[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]63739[/ATTACH]
Die verwendete Messung war noch ohne die aufsetzten Rundungen.
Bass und Sub sind anhand Wedelmessungen und nach Gehör abgestimmt.
Die Abstimmung ist insgesamt noch relativ grob, macht aber schon ziemlich Spaß.
Ich hab versucht eher neutral abzustimmen mit fallendem Verlauf, so dass es nicht vordergründig klingt.
Alle Endstufen Pegel sind aktuell nur nach Gehör aufeinander eingepegelt.
Wenn mal viel Zeit und Muße da ist, müsste man dass ganze natürlich nochmal messen.
Die -5dB@3100Hz ist eine Präsenzsenke - der "i"-Laut vor allem bei Stimmen tat mir sonst im Ohr weh.
Nach jeder kleinen Änderung wurde erstmal 1 Woche oder länger mit Freude gehört, das wird sich noch länger hinziehen
Kommentare, Fragen, Änderungs- und Verbesserungsvorschläge sind sehr willkommen Smile
Einen guten Start ins neue Jahr und viele Grüße aus Offenburg



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