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  fetter Peak bei 50Hz
Geschrieben von: hesinde2006 - 24.03.2009, 19:23 - Forum: Messen und Simulieren - Antworten (7)

Hi Leutz,

gestern abend hab ich gemessen und dabei ist bei jeder Messung ein fetter Peak bei 50 Hertz herausgekommen der weder durch Moden oder Messfehler verursacht werden kann (da er immer und überall und zu jeder Zeit auftritt).

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  Woody-Vifa-Holzmembran mit Baby-BMS
Geschrieben von: Christoph Gebhard - 24.03.2009, 18:09 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (23)

Hiho,

ich wollte euch meine Erfahrungen und Messergebnisse des Zwischenprojekt "Woody" nicht vorenthalten.

[Bild: picture.php?albumid=58&pictureid=350]

Das Gehäuse ist eigentlich als MHT für meine neue Hochwirkungsgrad-3-Wege-Box gedacht.
Da soll später ein 22er PA-Mitteltöner Platz nehmen. Inspiriert durch einen Thread im HiFi-Forum kam mir aber die Idee, den schon seit 3 Jahren bei meinem Bruder im Keller schlummernden Vifa-Holz-Tieftöner mal zu probieren, vergrößern kann ich den Tieftöner-Ausschnit ja immer noch.
Den Vifa hatte mein Bruder damals mit einem Doppelmagnet ausgestattet, so dass der Antrieb gestärkt und der Qts gesenkt wird und das Chassis "so einigermaßen" in das 16 Liter-Gehäuse passt. Die Abstimmfrequenz habe ich etwas tiefer gelegt (um 40Hz), so dass man einen frühen aber sanften Bassabfall bekommt. Das misst und simuliert sich zwar bescheiden, passt erfahrungsgemäß aber ganz gut zu meiner Raumakustik.

Der Hochtöner ist der schon oft diskutierte Baby-Bms am kurzen Faital Tractrix-Horn.

Die Weiche trennt elektrisch auf beiden Seiten mit 18dB, ergänzend hat der Hochtöner noch einen Sauger zur Linearisierung und einen Spannungsteiler zur Pegelanpassung bekommen.

So verlaufen die Chassis im Gehäuse vor und nach der Filterung:
[Bild: picture.php?albumid=58&pictureid=397]
Beim Tieftöner werden die Membranresonanzen oberhalb von 3kHz und der Anstieg zu hohen Frequenzen im Mittelton weggefiltert.
Der Hochtöner wird durch den Spannungsteiler mit über 15dB gedämpft, durch den "zu kleinen" ersten Serienkondensator begradigt und durch Parallelspule/zweiten Serienkondensator bei 2,2kHz "zum Abknicken" gebracht. Der Sauger wirkt um 9kHz.
Seine Notwendigkeit ergab sich erst durch den Hörtest, ich habe lange versucht ohne ihn auszukommen und mehrere "einfache" Filterungen und verschiedene Abstimmungen probiert. Eine leichte Verfärbung blieb aber immer erhalten, dazu im Hörbericht aber mehr.
Hier ist die Wirkung des Saugers:
[Bild: picture.php?albumid=58&pictureid=398]

Die Addition der Treiber unter ca. 15°:
[Bild: picture.php?albumid=58&pictureid=393]
Trennung liegt bei 2,2kHz ca. 5dB unter der Summenkurve. Ober- und unterhalb der Trennung gibt es leichte Probleme mit der Phasenlage. Das ist bedingt durch die Laufzeitdifferenz des weiter hinten sitzenden Horntreibers, so dass die Summenkurve sehr empfindlich auf kleine Schwankungen in der Phasenlage reagiert (z.B. im Bereich der Tieftönermembranresonanz). Selbst eine noch aggressivere Filterung half da wenig. Den Versuch einen Allpass zu konstruieren unternahm ich nicht, sondern duldete die kleinen Auslöschungen einfach.
Wenn man genau hinguckt sind die Probleme durch den Versatz des Hochtöners auch im Ausschwingverhalten im Bereich der Trennfrequenz erkennbar:
[Bild: picture.php?albumid=58&pictureid=394]
Klanglich konnte ich das aber nicht festmachen.
Ansonsten ist das Ausschwingverhalten sehr gut.
Nur im Superhochton gibt es kleinere Resonanzen und im Mittelton kleinere Unregelmäßigkeiten.
Diese Welligkeiten des Tieftöner im Mittelton haben mehrere Ursachen:
Um 450Hz hat der Vifa eine kleine Problemstelle, die auch im Datenblatt des Herstellers erkennbar ist. Der auf diese Senke folgende Anstieg ist der Baffle-Step, die Senke in mitten dieses Plateaus kommt durch die Unebenheit in der Schallwand, die das benachbarten Horn zu verantworten hat. Hier ist der Tieftöner unbeschaltet mit und ohne abgedecktem Horn:
[Bild: picture.php?albumid=58&pictureid=395]
Eine Entzerrung solcher Welligkeiten im Mittelton halte ich passiv für nicht erstrebenswert. Ich hatte das in einem vergangenen Projekt mal unternommen und kaum Unterschiede gehört. Ich vermute das liegt an der Unempfindlichkeit des Gehörs in diesem Bereich und dem relativ großem Anteil an Diffusschall, so dass sich die Fehler in der Hallsoße gegenseitig neutralisieren und deswegen nicht/kaum wahrnehmbar sind. Wichtig ist halt nur, dass man einen im Mittel ausgewogenen Verlauf hat.
Im Hochton sieht das aber wieder anders aus: Hier ist das Ohr evolutionsbedingt sehr empfindlich und der Anteil an Diffusschall ist deutlich reduziert. Die erste Wellenfront gewinnt an Bedeutung und muss dementsprechend möglichst linear laufen.

Kommen wir zum Abstrahlverhalten 0-50°:
[Bild: picture.php?albumid=58&pictureid=392]
Deutlich zu erkennen ist, dass das Horn stärker als der Tieftöner bündelt und so eine kleine Sprungstelle im Bereich der Trennfrequenz entsteht. Kompensiert habe ich das mit einer leichten Überhöhung des Hochtöners im 0°-Frequenzgang. So habe ich im Abhörwinkel lineare Verhältnisse und auch der Energiefrequenzgang sollte so einigermaßen passen. Diese Neutralität kann man auch gut hören, wenn man durch den Raum schreitet.
Selbst unter 90° (nicht abgebildet) ist die Sprungstelle so nur von schwacher Ausprägung. Das Tractrix-Horn macht prinzipbedingt nach oben gleichmässig zu.
Insgesamt ist das Abstrahlverhalten "normalen" 2-Wege-Kompaktboxen deutlich überlegen. Auch Kantendiffraktion ist durch das bündelnde Horn nicht zu erkennen.

Zum Abschluß habe ich noch dem Impedanzverlauf:
[Bild: picture.php?albumid=58&pictureid=396]
Getreu dem Motto: "Kleine Gehäuse - kleine Probleme" sind keine "versteckten" Gehäusestehwellen erkennbar. Die Abstimmfrequenz liegt wie geplant um 40Hz, die Spitzen sind sehr hoch, was in der verlustarme Konstruktion des Vifa und dem gezieltem Einsatz von Dämpfungsmaterial Wink begründet liegt. Um 450Hz ist die schon erwähnte Problemstelle des Vifa erkennbar. Insgesamt gutmütiges 8 Ohm-Niveau.

...und die Sprungantwort:
[Bild: picture.php?albumid=58&pictureid=399]
Die Sprungantwort zeigt zuerst den Anstieg des weiter vorne sitzenden Tiefftöners, in dessen Flanke der negative, weil verpolte Impuls des Hochtöners erkennbar ist. Die kleinen Zacken in der abfallenden Flanke kommen von den Membranresonanzen des Hochtöners.

Den Hörtest reiche ich später nach...

Bis dann, Christoph

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  2-Weg: 5" Tieftöner und 1" Hochtöner, welche?
Geschrieben von: DeadWeasel - 24.03.2009, 12:07 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (31)

Hallo liebe Forengemeinde,

da sich mein Schreiner ausgeknockt hat, brauche ich einen kleinen Lückenbüßer. Bin handwerklich total ungeschickt, daher ist meine Prämisse:
Einfaches Gehäuse, ca. 7-8 Liter, evtl. BR

Die Lautsprecher sollen mein Schlafzimmer beschallen, hauptsächlich Sprache aber auch Musik und das Querbeet. Von Rock über Pop, Klassik, Jazz, Weltmusik, Hip Hop etc. Einzig elektronisches wird die Membran nicht verlassen.

Brauche weder Pegelfestigkeit noch tiefen Bass. Wichtig wäre mir langes entspanntes Hören, gute Detailzeichnung, eher analytisch als "warm" oder gar mit um Himmel Willen keinen Loudnesseffekt.

Wegen total schlechter Aufstellungsmöglichkeiten wäre eine starke Bündlung der Chassis ein k.o.-Kriterium.

Meine Kombinationen wären:

TMT Swans F5 oder F5Ba:
http://www.swanspeaker.com/product/htm/view.asp?id=67
http://www.swanspeaker.com/product/htm/view.asp?id=68

Kombiniert mit einem X1 oder einem SS1II Swans Hochtöner:
http://www.swanspeaker.com/product/htm/view.asp?id=29
http://www.swanspeaker.com/product/htm/view.asp?id=22

ich bin nicht auf Swans aus, habe mich nur in der letzten Zeit eingehend mit den Chassis beschäftigt und mir sind diese 4 an den Hut gestoßen und sie böten sich für die geplante Anwendung an.

Als Alternative habe ich diese Kombination ausgemacht:
Daton DA135-8 und Seas 27BFC/G
http://www.daytonaudio.com/loudspeaker/d...ivers.html
http://www.seas.no/index.php?option=com_...Itemid=114
...wobei sich der Daton nicht ganz zu wohl in 8 Litern fühlt wie es den Anschein hat.

Auch eine interessante Alternative wäre der Peerless SDS-134-THP.

Ach ja - 160 EUR für alle Chassis zusammen ist mein Limit (im Schnitt also 40 EUR pro Chassis)

Vielleicht hat je jemand eine Idee oder einen Hinweis für mich.

Ah so, stimmt ja, vergessen zu erwähnen: Bin Newbie, will selber entwickeln, daher bitte wenn jemand eine Idee hat auch darauf achten dass das Chassis doch in einem gewissen Rahmen gutmütig ist Big Grin

Danke für die kommenden Vorschläge Wink

beste Grüße
Mats

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  Klirrmessung Technics TH800
Geschrieben von: Ralf.W - 23.03.2009, 17:46 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (2)

Ganz große Umfrage:

Hat jemand vom TH800 die Klirrmessungen oder würde ein
Exemplar für selbige zur Verfügung stellen?Confused

Gruß, Ralf

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  Schallwandform bei Wandnaher Aufstellung
Geschrieben von: castorpollux - 22.03.2009, 18:49 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (35)

Hi Folks,

derzeit baue ich mein Wohnzimmer/Heimkino-System auf. Vieles könnte einigen schon bekannt sein, der Vollständigkeit wegen fasse ich aber noch zusammen:
Im Bass, also bis 100Hz betreibe ich ein DBA, das auch sehr zufriedenstellend funktioniert.

Die Vorderseite des Raumes sieht also so aus:
[Bild: panoir8o.jpg]
Der Raum ist 3,3m hoch und 5m breit. In der Tiefe, also der Abstrahlrichtung, stehen 4,4m zur Verfügung.

Geplant ist ein System, das oberhalb 100Hz das fortsetzt, was das DBA vorgibt.

Wo fange ich an?

Erster aufbau sah so aus:
[Bild: 100_3918.jpg]
Beteiligte: Bass: Beyma 10LW30N / HT: RCF CD1710T3 an H100, getrennt per DCX

War schon ganz okay, für einen ersten Aufbau. Krankte im wesentlichen an der doch recht starken Bündelung des 10ers oberhalb der Trennfrequenz bei ~1.2khz sowie des weiteren an einem recht welligen Frequenzgang desselbigen bis 1Khz - Reflexionen/Auslöschungen vom Boden.

Also folgte ein zweiter Aufbau:
[Bild: 100_3965.jpg]
Zu den oben beteiligten gesellte sich ein Beyma-6Mi90, quasi als Versuchsaufbau obendraufgesetzt. Das Gehäuse des 10LW30N habe ich umgedreht, so dass der Grundton in Bodennähe abgestrahlt wird, angepeilte Trennfrequenz zwischen Grundtöner und Mitteltöner liegt irgendwo zwischen 300 und 500Hz. Dem Grundton hats schon mal gut getan, der wurde einfacher zu handeln.

Der Mittelhochton hatte in der 70cm breiten Schallwand weniger Probleme als vorher: Die directivity für eine Trennung bei 2Khz war nun brauchbar, die Trennung erfolgt zunächst per Analog-Weiche.
Problem: Die Schallwand erzeugt einen Bafflestep bei 300hz, der sich gut nutzbar machen lässt für die Trennung zum Grundton hin. Problem stellt allerdngs ein weiterer Effekt des Bafflestep dar: bei 800Hz gibts einen scharfen Einbruch im Frequenzgang.

Also: Seiten abgesägt und Flügel draus gemacht:
[Bild: 100_3967.jpg]

Ist von der Problematik kurz unterhalb 1khz nicht mehr so betroffen, der Graben ist von 800Hz auf 900Hz gewandert und ist etwas schmaler, aber zufrieden macht mich das irgendwie nicht.
Lässt sich auch recht einfach mit Edge nachvollziehen, das so breite Schallwände mit mittigen Treibern solche Probleme machen, die Fase lässt sich ja nicht simulieren mit Edge.
[Bild: fluegel-normal.jpg]



Die Problemstellung lautet nun wie folgt: Baue Gehäuse, das für Wand im ersten Bild einwandfrei tut und im Einsatzbereich ab 300Hz keine Störungen verursacht.

Da die breite Schallwand diese Anforderungen so nicht unbedingt optimal erfüllt und sich mit der angefasten Schallwand das ganze zum besseren entwickelt, sieht die nächste Überlegung wie folgt aus:

1.Baue Gehäuse für Grundton neu. Höhe wird herabgesetzt, so dass der Mitteltöner, der in den bisherigen Versuchsaufbauten noch oberhalb des HT saß, darunter wandern darf - Trennung zum Grundton wird einfacher. Der Grund- und Hochtöner behalten allerdings ihre prinzipielle Position bei.

2. Baue MHT-Schwallwand/Gehäuse neu.
Hier habe ich Vorstellungen, weis sie aber nicht abzuwägen:
Asymmetrische Positionierung von MT/HT auf der flachen großen Schallwand?
Symmetrische Position in der Mitte und Fortsetzung des Schallwandabrundungsgedankens? Die entstandenen "Lücken" zwischen DBA-Säulen und abgeschrägten Schallwänden ließen sich mit Basotect füllen, um weiter Reflektionen zu vermeiden - die Frage ist, ob das beim Baffle-Step mutmaßlich nicht mehr wirksame Basotect bei 800Hz genug absorbiert, um den Einbruch bei 900Hz verschwinden zu lassen.

Die Schallwand stellt mit 70cm Breite je 25cm Spielraum auf beiden Seiten zur Verfügung - das Horn belegt ca.20cm Breite.

Ich würde die Schallwand auch einfach klein machen, das nutzt allerdings nichts, denn dann handele ich mir nur unnötig reflektionen von der Rückwand ein - die Schallwand muss schon Maße/Formen haben, in denen ein Sprung die Rückwand nicht gleich zu harten Reflektionen führt. So groß wie nötig, so klein wie möglich...Confused

Habt ihr Vorschläge, Ideen?

Des weiteren überlege ich noch über ein anderes Chassis für den Mittelton: Audax hat einen netten Aerogel-MT im Programm...das steht aber hinten an.

Grüße,

Alex

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  Alles, was mit Furnieren zu tun hat...
Geschrieben von: xTr3Me - 22.03.2009, 13:04 - Forum: Gehäusebau - Antworten (74)

Also ich hab kürzlich zum ersten mal selber mitm Bügeleisen furniert. Ging eigentlich ziemlich gut. Das Furnier war auch auf dem Teststück ultrafest drauf und einfach perfekt.
Am nächsten Morgen hab ich dann die Boxen angeschaut und viele kleine Blasen auf dem Furnier gefunden... :eek:
Tja Furnieren werde ich so schnell nicht mehr. Das nächste mal kommt einfach die Rolle und der Acryllack raus, paar mal fix drüber und fertig. Da muss man sich dann wenigstens nicht wundern warums eher so lala ausschaut Cool

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  Titan FAST One erstes Projekt
Geschrieben von: elheizo - 21.03.2009, 17:01 - Forum: Bausätze - Antworten (27)

Hallo zusammen,

bin neu hier und wollte mich gleich mal mein erstes Projekt mit Hand und Fuß vorstellen.
Da der reine Selbstbau dann doch nicht so einfach ist, habe ich mich entschlossen erstmal einen Bausatz zu wählen.
Nach der Hörprobe bei BPA hatte ich mich für die Titan entschieden, ausserdem muß ich hierfür meine Freundin nicht aufgebenWink

Der Klang gefiel gleich sehr gut und nach einer gewissen Entscheidungszeit hab ich mir dann mal die beiden Bausätze geholt.

19mm MDF soll es sein( mist gibt ja nur 18er hat er mir aber nicht verraten, der nette Baumarktmensch), Bauplan und Liste kurz überflogen und los in den Baumarkt meines Vertrauens, kurze Info an den Mitarbeiter, das muß alles schööön genau seinBig Grin hat er auch gemacht, allerdings zu Hause bei genauem hinblicken kam der Schreck, die Teileliste stimmt nicht komplett
:eek:
Also, nochmal hin und mit korrigierten Maßen einen Teil der Bretter neu schneidern lassen, wunderbar Confused naja der andere Kollege hat um 2mm überall zu lang gelassen, also meine Differenz vom 18er Holz und seine Ungenauigkeit waren dann 3mm:denk:
Naja MDF ist ja leicht zu verarbeiten :built:.

Nun hab ich die Gehäuse verleimt und bin am schleifen...schleifen...schleifen... aber es wird, wenn alles schön glatt ist und die Boxen Ihren Grund haben, sollen Sie zum Lackierer und einen schönen sauberen Weißton bekommen, hoch glänzend.

Im Rohbau habe ich die eine übrigens mal getestet:o also eine von den beiden hat weit mehr Bass und vor allem sauberer als meine beiden selbstumbaufehlschlag Canton.

Nu schau ich mal wie ich die Bilder hier herein bekomme... ich hoffe Ihr habt GeduldWink

Gruß Udo

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  Schwan trifft Visaton
Geschrieben von: DeadWeasel - 21.03.2009, 15:48 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (12)

Hallo Leute,

durch Zufall bin ich vor geraumer Zeit auf Swans bzw. HiVi Research Lautsprecher gestoßen. Eigentlich wollte ich einer guten Freundin einen Satz Lautsprecher bauen und dachte die Optik der M und B Serie würde ihr zusagen - Peifendeckel!

[Bild: b4n-pz.jpg]

...aber mir sagt die Optik zu. Also überlegt was tun, sollte nicht zu teuer werden und da meine Hifi-Stereospeaker nach meinen Maßstäben perfekt werden sollen, konnten diese unmöglich als erstes Projekt herhalten, auch wenn deren Ersatz dringend nötig wäre.

Nun, was tun? Hier steht doch noch ein Altec Leansing THX Subwoofer, vollaktiv mit Sat-Amp rum? Mein neues PC 2.1 System war (gedanklich) geboren.

Es kam wie es kommen sollte - ich erhielt zufällig eine Gutschrift über 60 EUR bei Reichelt. Brauche ich nicht noch ein paar gute Hochtöner? Hmmmm... die SC10N von Visaton waren die meinen. Meine nächste Überlegung war ein günstiger TMT (von Swans - eh klar, darum drehte sich ja alles Smile) der zwar relativ tief kann (60 - 80 Hz) dennoch aber nicht viel Volumen braucht und eine schmale Front zulässt. M4N oder B4N war nun die Frage, den B4N fand ich auf Grund ein paar abweichender Daten vom M4N attraktiver.

Bestückung stand: B4N und SC10N

Volumen und Gehäuse war schnell gefunden (ca 6 l BR) und Form, nun ja. Da mein Schreibtisch nicht so hoch ist, ich aber Lautsprecher hasse die nicht Richtung Hörer Abstahlen und deren Sweetspot höchstens meinem Bauchnabel Freude bereitet war die eine Möglichkeit hoch zu bauen (ca 50 cm) oder schräg, das war die Antwort auf die Problematik:
[Bild: fa31b7208.jpg]

Terminal liegt auf der Unterseite, BR auf der Rückseite, die ersten Bilder:
[Bild: facd36a3e.jpg]
[Bild: fae88146e.jpg]
[Bild: fb012ced2.jpg]
[Bild: fb19447f2.jpg]

Nicht mein Werk, sondern mein Schreiner :o Design stammt von mir ist aber auch in gewissen Teilen abgeguckt.

Was mich etwas schockte war, dass ich mich scheinbar bei der BR Abstimmung böse verrechnet habe (um 10 Hz) aber hoffe das kann ich am "lebenden Objekt" wenn die ersten Messungen stehen korrigieren.

Mein weiterer Plan ist nicht spektakulär: Eine Trennung bei etwa 2,5 kHz (2. oder 3. Ordnung) um den Peak des B4N ohne Notchfilter ausbügeln zu können:
[Bild: b4n-sm.jpg]

Für den HT eine Pegelabsenkung und evtl. (duch die Frontwand benötigte) breitbandige Begradigung.

Ist alles aber noch graue Theorie, da ich noch keine Messungen durchgeführt habe, evtl. versuche ich heute schon mein Glück mit den Chassis, in einem Testgehäuse verbaut, mal sehen.

Seid gnädig zu mir, weiß das wird kein Highend-Projekt, sondern ist mein Erstlingswerk, dass ich von der Pieke auf selbst entwickelt habe. Hoffe es kommt was halbwegs brauchbares dabei heraus. Meine Erwartungen schwanken zwischen Verzweiflung knapp 100 EUR in den Sand gesetzt zu haben und hochtragender Hoffnung Big Grin

Wenn ich weitere Fortschritte zu vermelden habe gibt's neues.

Bis dann

Grüße
Mats

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  Reparaturkit Seas K30D--> selbstzentrierend?
Geschrieben von: eltipo - 21.03.2009, 11:59 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (7)

Hallo,
heute ist meine Ersatz-SS angekommen, ich frage mich gerade, ob ich das mitm Sinusgenerator anschrauben muss, oder obs so geht....wenn Generator, wie ging das noch gleich? niedrige F drauf geben, hören obs kratzt und gerade schieben?


Gruß und Danke

Markus

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  TQWT oder Horn "downfire"
Geschrieben von: Joern - 21.03.2009, 09:26 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (9)

Hi

auf der Suche nach geeigneten Gehäuse-Ideen vielen mir zwei auf dene rsten Blick ähnliche Konzepte auf:

Bastanis "Calypso" http://www.analog-forum.de/wbboard/index...tID=496399 (folge link post 4)
und
JA8008 TQWT: http://www.troelsgravesen.dk/JA8008.htm

Beide haben ähnliche Abmessungen, beide benutzen ähnliche Treiber, beide haben ein "diagonales Brett" in der Mitte... und:
beide öffnen sich auf den Boden ! Downfire.

Wie geht dieses "auf den Boden", also "downfire", eigentlich in die Berechnung der Konstruktion ein ? Ist ja im Prinzip nix neues...

Die JA8008 steht ja nur "einen Daumen breit" über den Boden, d.h. die Gehäuse. Auf den ersten Blick ganz simple TQWT. Mundfläche ist jedoch größer (oder knapp annähernd gleich) als der "Schlitz", der sich rundum auftut durch Spike-Länge zwischen Boden und Gehäuse. Eigentlich würde ich da "zu" machen und einen Resonator erwarten.
Das muss doch irgendwie in die Berechnung einfließen ? Wie ?

Die Calypso hat einen kürzeren "Teiler", und auch längere "Füße". Hier ist die Fläche zwischen Boden - Gehäuse größer als die Mundfläche.
Dieses Gehäuse kann ich auch als BR mit Hornförmigem Mund betrachten. Wenn ich den Kanal mal vereinfacht als konisch betrachte und das Volumen etc. nachrechne, komme ich auf ca 50L innenvolumen, davon gehen ca 13,5l für das "Horn" oder BR-Kanal ab, bleiben ca 35-36 Liter für den Treiber (Brett - Versteifung braucht ja auch noch Platz).
Die Mund- und Halsfläche mit ca. 165 zu 550cm² haben ein Verhältnis von 1:3,4, Länge knapp 50cm. (soweit die Zahlen lesbar sind)
Gehe ich damit in die von Timmermanns vorgestellte Berechung "hornförmiger Resonator" (HH 6/08, die mit dem kleinen Mivoc-Treiber), dann ergibt das eine tuning-Frequenz von knapp unter 60Hz, je nachdem wie ich den Faktor "k" einsetze. Mit K= 1 bis 1,3 ist man sicherlich gut bedient (wenn das Verhältnis Mund / Hals größer als 1:3 ist, darf "k" gern größer werden, rechnet mal solche Konstrukte nach).
Eine anschließende Simulation als "normales" BR-Gehäuse gibt dann schon grob eine ganz vernünftige Abstimmung.

"Darf" ich das in erster Näherung so sehen ?
Dann wäre eine konzeptionell ähnliche Konstruktion für andere Treiber relativ einfach...
Welche Speaker laufen noch so ? hab ich schon mal irgendwo in dieser Form gesehen, kann mich nur nicht mehr erinnern.

Und was mache ich aus dem relativ schmalen "Schlitz" bei der JA8008 ?

Ein schönes Beispiel, wie sich Horn, BR und TQWT "angleichen" ?

Was würde passieren, wenn ich in der Calypso den "Teiler" verlängere und z.B. mit 50% Perforation versehe, also irgendwie "halbdurchlässig", um mehr Richtung "echter" TQWT zu gelangen (mehr hypothetische Idee) ?

Habt Ihr so was schon gebaut und wie waren Eure Erfahrungen ?

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