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  Bassreflex Rohr schräg abschneiden
Geschrieben von: Sebu - 09.03.2021, 00:26 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Ich experimentiere gerade mit schräg abgeschnittenen Bassreflexrohren um herauszufinden, ob Rohrresonanzen so abgeschwächt werden können und der Bassreflex Effekt trotzdem wie gewünscht erhalten bleibt. Ich habe zu dem Thema schon recherchiert und z.B. diesen Thread im hifi-forum gefunden, außerdem habe ich im hifi-selbstbau Forum nachgefragt. Es hat sich jeweils kein klares Meinungsbild dazu abgezeichnet, von "funktioniert nicht" bis "verändert den BR Effekt" waren verschiedene Aussagen dabei. Weil ich hier schon so viel Nützliches und hervorragend recherchiertes lesen durfte, will ich die bisherigen Ergebnisse mit euch teilen, auch wenn es sich jetzt nicht um eine großartige Messreihe handelt.

Zur Überlegung und Annahmen des schräg Abschneidens:

  • Die Bassreflex Resonanz ist eine Resonanz mit dem Boxvolumen als Feder und der Luftsäule im Rohr als Masse. Die Feder (Boxvolumen abzüglich Reflexrohr) bleibt nahezu unverändert und die Masse enspricht der Masse im Rohr, bleibt also auch gleich wenn die abgeschrägte Version im Mittel gleich lang ist. Zusätzliche Annahme (etwaige Mündungskorrekturfaktoren mitteln sich ebenfalls oder sind vernachlässigbar). Somit sollte sich das Ganze nicht erheblich auf die BR Abstimmung auswirken.
  • Bei der Rohrresonanz ist die Luftsäule im Rohr gleichzeitig Feder und Masse. Die Abschrägung sorgt dafür, dass das Rohr keine exakt definierte Länge hat (über den Querschnitt gesehen), also auch keine Resonanz hoher Güte aufweist.

Untersuchungsobjekt:
Ich baue eine leicht modifizierte SB18 (Bausatz von intertechnik / Udo Wohlgemuth), also eine 2-Wege Box mit einem 17cm Tieftöner von SB Acoustics. Statt einem vorne liegenden BR Schacht habe ich ein 50mm HP Bassreflexrohr hinten ca auf Höhe des Hochtöners. Genauer: Die Innenmaße vom Gehäuse (BxHxT) sind 19x35x27cm. Dass Bassreflexrohr sitzt hinten oben mittig mit Zentrum ca 6cm unter der Oberseite (wieder bzgl. Innenmaß). Bedämpft ist mit 3 Matten Sonofil. Das ist etwas weniger als die angegebenen und gelieferten 4 Matten pro Box, allerdings wollte ich nicht zu stark stopfen, zwischen Rohr und Tieftöner einen Korridor frei lassen und ich bin mit ca 17l Volumen schon bei ca 175% Bedämpfung (bzgl. Empfehlung 10l pro Matte). Als Reflexrohre habe ich bis jetzt ein HP50-145mm, ein HP50-180mm und ein schräg (ca 45 Grad) gekürzes HP50-180 mit dem Messmikro im Port und im Nahfeld vermessen.

Messtechnik:
Ich messe mit einem kleinen 2-Kanal interface von Behringer und einem Messmikrofon von Superlux, für das ich ein generisches Kalibrierfile des baugleichen Behringer ECM-8000 verwende (sollte für den Zweck und in dem Frequenzbereich mehr als ausreichend sein). Messprogramm ist REW, beim Messaufbau habe ich mich ungefähr am Handbuch von Vituixcad orientiert, d.h.:
- Nahfeldmessung am Chassis ca 1 cm Entfernung mit 1000ms Fensterung
- ebenso Portmessung ca 1cm im BR Rohr, damit ich nicht außen in der Aufweitung bin
- Fernfeldmessung in 1m mit 4ms Fensterung (vor den ersten Reflektionen)
- beim Umbau der BR Rohre habe ich den Messaufbau nicht stehen lassen (war zu kompliziert), sondern danach wieder möglichst genau repliziert (gab also sicher Abweichungen im mm Bereich)
- keine Pegelkalibrierung (hier nicht wichtig)

Bisherige Ergebnisse:
Hier mal die Messungen am BR Rohr (ca 1cm im Rohr, weil das HP50 außen aufgeweitet ist) und im Nahfeld (1cm vor dem Tieftöner). Rot ist das gerade 145mm Rohr, blau das schräge im Mittel 160mm, grün das gerade 180mm Rohr.
[ATTACH=CONFIG]59606[/ATTACH]
  • Wie zu erwarten, haben hatten die gerade geschnittenen Varianten eine deutliche Resonanz bei 1040Hz bzw. 820Hz, die jeweils nur ca -6dB unter dem Nutzsignal liegen.
  • Die Schräg abgeschnittene Variante ist im Schnitt knapp 160mm lang. Die Resonanz (Senke im Nahfeld) lag erwartungsgemäß mit knapp 35Hz zwischen den beiden geraden Rohren mit 36Hz bzw. 32 Hz.
  • Der Bassreflex-effekt wird nicht sichtbar gestört, sowohl am Port als auch direkt an der Membran sah das typisch aus, sogar etwas besser (gleich viel Pegel wie die das kürzere Rohr, fast so viel Tiefgang wie das längere).
  • Die Stehende Welle wird leider nur wenig gedämpft um ca 3dB. Immerhin hat man damit aber 9dB Abstand zum Nutzeffekt statt nur 6dB, also trotzdem ein kleiner Erfolg. Vielleicht experimentiere ich noch weiter herum.

Die Resonanzen im Gehäuse habe ich schon mit einem Tool von Vituixcad gecheckt (siehe screenshot).
[ATTACH=CONFIG]59607[/ATTACH]

Die Portresonanz mit 1040Hz in pink stimmt genau überein (obwohl ich nicht weiß ob das Tool eine Mündungskorrektur verwendet). Die Gehäuseresonanzen in der Nähe sind die zweite Höhenmode (grün) und die 1. Breitenmode (rot). Dachte aber, dass ich die durch die Positionierung umgehen würde (in der Mitte der Breitenmode ist ein Schnellemaximum der 1. Breitenmode und auf 3/4 der Höhe ist ein Schnellemaximum der 2. Höhenmode). Wobei ich für letzteres 2cm zu hoch bin mit dem BR Rohr... Kann das das Problem sein?

Hier noch die gemergten Nahfeldmessungen an Port und Membran mit der Fernfeldmessung (mittels Merger Tool von VituixCad):
[ATTACH=CONFIG]59608[/ATTACH]

Interpretation:
Ich denke, dass man zumindest die Reduzierung der Störeffekte durch stehende Wellen im Rohr NICHT verallgemeinern kann, weil es eben auch vom ganzen Gehäuse abhängt (wo sind Druckpunkte der stehenden Wellen, wie ist bedämpft, wo ist das BR Rohr). Aber zumindest für die Behauptung, der BR-Effekt würde gestört werden oder sich durch die größere Ankoppelfläche nach oben verschieben, finde ich hier keinen Anhaltspunkt.

Alternativen zum schräg Abschneiden
Mir ist bewusst, dass es alternative Maßnahmen gibt um die Rohrresonanz zu schwächen, ich nehme kurz Stellung warum ich das hier nicht für passend halte:
  • mittig anbohren: Das verschiebt nach einschlägigen Quellen die Abstimmungsfrequenz, so dass das Rohr ca 40% länger gemacht werden muss. Dann werden aber schon andere Frequenzen angeregt und die zweite Stehwelle im Rohr liegt im Übertragungsbereich.
  • Röhrenresonator: wurde von Rainer alias bei einem KEF Pimp angewendet und auch hier schon mal ausführlich diskutiert. Scheint gut zu funktionieren, fand ich für meinen Fall aber unpraktikabel: das 50mm Rohr ist eh schon knapp dimensioniert für den Treiber, ich möchte nicht den Querschnitt noch weiter veringern und die Rohrströmung mit dem zweiten Rohr stören. Die nach außen führende Lösung des Rohrresonators ist nicht mehr so leicht aus und ein zu bauen.
  • Strohhalmtrick: erschließt sich mir nicht was das bringen soll. Die vergrößerte Oberfläche durch die eingeklebten Strohhalme stört doch am allermeisten bei der Abstimmfrequenz, weil da am meisten Luft transportiert wird.

Was mir noch unklar ist:
[INDENT]1. ob sich die Resonanz wegen der anderen Positionierung Innen, oder dem Schräg abschneiden verändert hat. Ich vermute tatsächlich Letzteres, weil die schräge Variante ja ziemlich genau zwischen den beiden gerade geschnittenen Varianten liegt.
2. ob ein stärker abgeschrägtes Rohr mit <45% besser funktioniert (das möchte ich noch ausprobieren).
[/INDENT]

und unabhängig vom schräg Abschneiden frage ich mich:[INDENT]3. Ist die BR Abstimmung noch zu tief? Mit den 35Hz bin ich ja unter der bereits tief abgestimmten Version von Udo mit 38Hz obwohl mein Rohr kürzer ist (;-)) und nicht 3 Begrenzungsflächen anliegt (-> virtuelle Verlängerung), wie der dort verwendete Kanal. Andererseits ergibt das Mergen der Messungen (Nahfeld, BR Rohr, Fernfeld) mit Vituixcad, dass bei mir der Frequenzgang erst bei ca 70Hz abnimmt, während das bei Udos Messung schon bei ca 100 Hz der Fall war. Wie kann das sein und ist meine Abstimmung wirklich tiefer? Hat Udos Software anders gemessen / gemergt oder verhält sich der Schacht so viel anders als die Rohre?
4. Ich sehe noch nicht ganz, wie die Weiche den früh einsetzenden Baffle-Step ab 500Hz mit 7dB Erhöhung bei ca 950 Hz entzerren soll. Der Tiefpass am Tieftonzweig hat bei 950Hz noch nicht mal -2db (Simulation Vituixcad), das sind ja noch 5dB Erhöhung... Kann diese starke Mittenerhöhung Absicht sein oder sollte ich da noch ein RLC Glied spendieren?
[/INDENT]

Wenn ich dazu was Schlaues einfällt oder ihr zu dem kleinen Experiment Fragen oder Anmerkungen habt, freue ich mich, das mit euch zu diskutieren! :-)



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  Erster Eigenbau - "Ecksub", der Newbie mal wieder mit seinen Fragen und Gedanken
Geschrieben von: Sebastian81, - 08.03.2021, 19:24 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (22)

Nachdem die Fronts nun fertiggestellt sind, und ich die Geduld meiner Frau nicht überstrapazieren will, hat sich der Hausstand darauf geeinigt, dass ich mich noch beim Sub austoben darf, aber die Rear-Speaker erstmal nicht angefasst werden Wink
Daher habe ich nun eine Raumecke zu füllen (über den Aufstellungsort lässt sich streiten, aber ein anderer Ort kommt für die Regierung nicht in Frage) und würde hier tatsächlich mal statt einem Bausatz was eigenes machen. Zum einen aus Interesse, zum anderen natürlich auch, weil sich der Sub so nahtlos in den Raum bzw Eck integrieren lässt.
Aktuell habe ich einen Klipsch R12, welchen ich mit einem Antimode Cinema am Hörplatz gut in den Griff bekommen habe. Seit die Fronten/Center nun auch mit 40Hz Crossover laufen ist tatsächlich auch im Raum die Musik meist ohne Dröhnen zu geniessen...

Einsatzzweck ist zu 80% Filme und Gaming, und 20% Musik(-Berieselung, querbeet). Wir hören kaum laut, haben zwar eine eigene DHH, aber wollen die Nachbarn ja auch nicht aus dem Bett werfen... Der Klipsch hat beim Einmessen des Antimode erstmal eine leerstehende Vase am anderen Raumende umfliegen lassen, obwohl er nur auf "9 Uhr" stand. Der Raum ist ca 5*5 Meter, die Couch steht in der Mitte.

Im Eck habe ich nun Platz für einen rechteckigen Sub mit ca. 62l Innenvolumen, oder wenn ich bis ans Terrassenfenster gehe um die 84l ein einem rechtwinkligen Trapez. Sofern es nicht eine ausgefallene Bauart wird (Bandpass oder was es alles gibt), dachte ich an einen Downfire, aus ästhetischen Gründen, und zumal der Boden auch gefliest ist auch in der Hoffnung, dass die Raummoden noch ertragbarer werden.

Nun habe ich mich schon etwas mit möglichen Chassis vertraut gemacht, ein bisschen stümperhaft mit dem Strassacker Rechner für Bassreflex rumgerechnet und im WinISD rumprobiert. Ich will eigentlich viel Tiefgang, da wie gesagt die Fronten eh schon bei 40 Hz getrennt sind, und für Musik eh schon ordentlich Druck machen. Mein Kumpel hat einen BK Monolith bei sich stehen, der spielt ja bis auf 15 Hz (-3DB) und ich bin immer wieder erstaunt welcher Druck und Atmosphäre hier bei Filmen (Explosionen, etc) aufkommt. Vielleicht trügt mich hier auch mein Gefühl, aber ich mache dafür auch den Frequenzbereich mit verantwortlich.

In der engeren Auswahl sind aktuell einmal der Scanspeak REVELATOR 23W/4557T02, welche bei meinem Mass auf so ca. 17Hz kommt, oder 2mal der Tang Band W6-2100 der bis ca. 22Hz spielt, diese könnte ich allerdings im 62l Gehäuse unterbringen, und müsste daher nicht extra einen Schreiner bemühen für die Gehrungen.

Was haltet ihr generell von den Ideen? Ist das kompletter Nonsense, was ich hier bisher überlegt habe, und bin ich mit einem "Standard" - 12" System wesentlich besser bedient? Oder vielleicht mit meinem laienhaften Wissen garnicht so sehr auf dem Holzweg? Lohnt sich sich für mich ggf auch das Thema Bandpass näher anzusehen? Ich bin auch auf "Kompound-Systeme" gestossen, vielleicht ergibt sich hier ja noch die Möglichkeit das eine oder andere Chassis zu verbauen, welches ich bisher aussortiert hatte.

So, Feuer frei, roasted den Anfänger mit seinen verrückten Ideen... Smile

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  Panasonic Flat Hotelmodus für Aktivierung ohne AV
Geschrieben von: SNT - 06.03.2021, 21:31 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Hallo Jungs,

nach etlichen Versuchen mit meinem ETW5 Panasonic Flat habe ich eine angeblich ‚geheime’ Funktion, gefunden, Hotelfunktion genannt, mit der man möglicherweise ohne AV Receiver spezielle Aktivboxen anschliessen kann, die durch die Fernbedieung des Flats (!) in der Lautstärke gestellt werden könnten. Man hätte also keine zwei Fernbedienungen am Tisch, sondern nur die des Flats.

Zum ursprünglichen Problem: Ideal wäre es, wenn das Audiosignal direkt und zwar lautstärkeabhängig (!!!) über die Fernseher Fernbedienungs-Lautstärketasten ( und nur diese!) + und - egal wie (analog oder digital) ausgegeben werden. Ja da schaut man blöd, denn genau das geht eben absichtlich nicht bei meinem Fernseher.

- SPDIF gibt kein lautstärkeabhängiges Signal aus. Völlig egal ob ich + oder - Volume drücke, der SPDIF zu Analogkonverter gibt den gleichen Pegel aus.
- Der Kopfhöreranschluß schaltet zwar beim Einstecken der Miniklinke praktischerweise die internen Fernsehlautsprecher ab, der Pegel an der kleinen Mini Buchse lässt sich aber nur sehr umständlich erst mal über das Fernsehermenue und dann über die Lautstärke +- Tasten einstellen, ist also absichtlich unkonfortabel ....Frechheit.
- Die Auskopplung des Analogsignals über Scart verhält sich wie mit dem SPDIF Anschluß.

Bisher hatte ich folgendes Gebastel: Optischer SPDIF Ausgang auf einen SPDIF/Chinch Konverter. Das analoge Signal geht dann in einen Laustärkestellerchip, der über einen programmierbaren IR Empfänger den (Lautstärke) Pegel stellen kann. Das Signal geht anschliessend weiter in einen Endstufe. Der programmierbare IR-Empfänger wird auf die +- Volumetasten der Fernsehfernbedienung eingestellt. Die Laustärkeänderungsgeschwindigkeit des Chips ist schneller eingestellt als die des Fernsehers. Auf diese Weise dominiert der Klang aus den Boxen. Problematisch ist jedoch, dass die Chassis im Fernseher erstens immer noch leise mitspielen und dass sich das Lautstärke Verhältnis der eingebauten zu den externen Lautsprechern mit der Zeit ändert, ich also am Anfang des Fernsehens zwischendurch immer mal länger auf - drücken zu müssen um das Verhältnis zu ‚eichen‘. Mit der Zeit verstellt sich das Ganze und die eingebauten Fernsehlautsprecher werden dann allmählich wieder lauter.....

Jetzt probiere ich über die Hotelfunktion, die maximal über die FB einstellbare Lautstärke auf Null zu stellen, was eigentlich dem Abzwicken der Lautsprecherleitungen im Fernseher entspricht. Somit könnte ich obige Konstellation weiter nutzen, ohne dass jedesmal der interne Lautsprecher lauter und leiser mitgeführt würde.

Ich berichte morgen weiter, ob‘s geklappt hat. So könnte man auch ‚unangenehme’ Flats ‚aktivieren‘ und die orginale FB des Fernsehers nutzen. Hintergrund ist, dass ich nicht zwei Fernbedienungen haben möchte, sondern den Fernseher inklusive Audio mit nur der FB des Fernsehers bedienen möchte. Eine kleine, in die Boxen eingebaute Leiterplatte könnte optischen SPDIF Eingang mit Analogconverter und Verstärker und auch den programmierbaren IR Lautstärkechip beinhalten.

Das wäre dann folgendes Szenario: Heinkommen, auf die Couch hauen, mit der FB des Flats den Flat einschalten (Die Aktivbox ist ohnehin immer an) und auch gleich die Lautstärke einstellen. Kein Hin und her mit den Fernbedienungen und auch keine neue programmierbare FB, an die man sich gewöhnen müsste. Und der gelbe Button bleibt gelb und muß nicht mit ‚gelb‘ beschriftet werden...

Die Zeit mit zwei FBs zurechtzukommen kann man sich sparen und die Zeit dafür nutzen, sich mit letzter Kraft zum Kühlschrank zu schleppen, sich ein Bier zu holen um sich anschliessend mit letzter Kraft auf die Couch fallen zu lassen...

Gruß von Sven

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  Blende / Rückwand für AddOn B zu verkaufen
Geschrieben von: cw - 06.03.2021, 12:23 - Forum: auverdion - Antworten (1)

@Admin,
wenn es hier nicht passt bitte passend verschieben, Danke.

=====================================================================

Hallo zusammen,

ich habe mich zu einer Umgestaltung der Rückwand entschieden und würde sie verkaufen wollen.

Die Rückwand passt zu den Italienischen Gehäusen und wurde bei Schaeffer hergestellt und hatte mich 118,25€ gekostet.
Ich würde mich für 90€ inkl D Versand (ohne Inseln) davon trennen (ohne AddOn Boards, Buchsen, Netzeinsatz, ... sprich das blanke Blech).
Sollte keiner Interesse haben muss ich sie leider "verschandeln" .... :-(

[ATTACH=CONFIG]59528[/ATTACH]



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  Visaton Vintage- Bumm Zisch oder brauchbar?
Geschrieben von: Plüschisator - 05.03.2021, 22:27 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Da gab es doch mal diese fetten Bässe von Visaton. Damals. in den 80ern, oder so. Druckgusskorb, von vorn gebürstet, weisse Membranen. Lohnt sich da ein reconing?
Über die Baureihen habe ich keine nähere Kenntnis. Der Kram war damals teuer- aber ist er noch zeitgemäß?
Unglaublich sexy: Die "Ribbon Tweeter". Boah, was für Frequenzen die konnten- einfach galaktisch...

Klar, als Retro- Design- Stehrumchen ist so etwas immer aufbaubar. Von der technischen Seite her stellt sich allerdings die Frage, ob sich Investitionen lohnen.

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  Probleme mit Berechnung der Phase
Geschrieben von: 3eepoint - 04.03.2021, 17:24 - Forum: Sonstige Messtechnik und Simulation - Antworten (31)

Hallo miteinander!

Ich dreh mich grade ein wenig im Kreis bezüglich der Phase bei meinen Simulationen. Die aus Comsol exportierten Datensätze zeigen nicht wirklich das, was ich erwarte an Phasenverhalten. Erwarten tu ich etwas in diese Richtung:

[Bild: attachment.php?attachmentid=59478&d=1614874715]

Das ist, was VituixCAD mir ausgibt. Die Phase in Comsol sieht aber eher so aus:
[Bild: attachment.php?attachmentid=59479&d=1614874915]

Nur bis 2 kHz berechnet, blau ist Phase des Schalldruck in 0.5 m, grün ist phase der Beschleunigung der Membrane und ich hatte eigentlich erwartet, dass die sich auf der Distanz ähnlicher sehen würden bzw. näher an Vituix dran ist...

Das Chassis ist in beiden Fällen das Selbe, genau so wie das Volumen. Das sind dann ja schon andere Ergebnisse und ich will Comsol da auch nicht blind vertrauen. Zudem stellt sich mir die Frage, wie sieht die "Natürliche" Pahse eines Chassis im geschlossenen Gehäuse eigentlich aus? Kennt jemand einen Typischen Messfehler der ähnliches verursacht der mir bei der Auswertung unterlaufen sein könnte?

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  Netzteil für Aktivmodul gesucht
Geschrieben von: Plüschisator - 04.03.2021, 11:48 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Als Sparfuchs habe ich mir ein Aktivmodul von einem Raveland ATB 1280 geschnappt. Vorteil: Günstig und zwei Ausgänge. Nachteil: Als KFZ-Teil hat das Ding kein Netzteil.
Aus dem Fundus mal ein Netzteil von einem Tablet oder so drangeklemmt.
Läuft auch.
Aber: Eingeschaltet zieht es die Membran der subs um einen glatten cm nach hinten. Ganz ohne anliegendes Signal. :eek:

Was läuft da schief?

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  Bastelbox
Geschrieben von: Zippo - 03.03.2021, 20:11 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (22)

Hy zusammen,
von der Horn Bastelei von Don Key ermutigt traue ich mich auch mal aus der Deckung.Also bitte nicht gleich für das folgende Hauen oder aus dem Forum werfen.:prost:
Der Auslöser war das ich meine ca. 60qm Werkstatt in der ich vorzugzweise an meinen Motorrädern und dem Rallye Auto schraube ( Lautsprecher sind erst Hobby Nr. 36 oder so ) bis jetzt mit einem Autoradio und 2 AIWA 3 Weg Kompaktkisten beschallt habe.
Über Klang ist da nicht zu spekulieren und spätestens wenn Drehbank oder Fräsmaschine ins Spiel kommen auch nicht mehr vorhanden.
Und an Laut erst recht nicht zu Denken.
Ein Unhaltbarer zustand wie ihr sicher erkennen könnt.
Hier musste abhilfe mit einer absoluten "High End" Lösung geschaffen werden!Idea
Ab hier ist es eine abfolge von allem was als Falsch gilt aber trotzdem Spass machen kann.
Also man(n) nehme:
Die seit Jahren eingestaubten Restgehäuse einer TL SB 25 SM,garniere es mit 2x Dynavox DY-131-9A 5" 4Ohm und 1x DX 156 8 Ohm (ich stehe auf Underdogs),
und würze es ab mit einer 9,95€ Ebay 8 Ohm Weiche die bei 2500Hz trennt.
Lasse die TMT trotz 4 Ohm parallel laufen was im gesamtkonstrukt dann 3,2 Ohm Last gemessen ergibt.
Nun versorgt man das ganze wieder mit einem alten Pioneer Autoradio das irgendwann mal übrig blieb und laut Aufdruck Respekt fordernde 4x25 Watt (4x5 wird näher an der Wahrheit sein) leistet!
Das ganze wird versorgt von einem Lap Top Netzteil mit 10 A spitzenleistung,Yeahh jetzt können die Nachbarn zittern!!

[ATTACH=CONFIG]59454[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]59453[/ATTACH]

Nun kam der vergnügliche Teil der Aktion,Probehören.Also die CD Sammlung geplündert und los ging es.
Als erstes mein Standard Stück: Ulla Meinecke,Die Tänzerin. Übrigends meiner bescheidenen Meinung nach eines der Besten Stücke dafür.
Hmmmm,naja,geht,könnte besser sein.Im Bass etwas "Verwaschen".Also mal etwas Watte in die noch Leeren Gehäuse und auf ein neues.Ahh,schon besser aber da geht sicher noch was.
Hier kommt das Autoradio ins Spiel das zwar weder EQ noch Loudness hat aber Höhen,Mitten und Bass Einstellungen.
Nach etwas Frequenz verbiegen machen die Dinger jetzt richtig Spass und Laut geht auch.
Selbst "Hinterlistige" Stücke wie New Model Army/Vagabonds oder Anne Clark/Our Darkness kommen völlig entspannt und locker,und Laut geht auch noch! Natürlich nur um die Nachbarn zu ängstigen weil sonst höre ich immer nur leise,versprochen!Big Grin
Und nun stelle ich mir die Frage warum die Dynavox so schlecht sein sollen?
Mein größtes Problem ist aber das ich nun In der Werkstatt mehr Musik höre als Schraube!Big Grin

Gruß Zippo



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  Ein "schicka" SICA ;-) Nun sind sie da, sehr wertig und ich bin Mega gespannt
Geschrieben von: oggy - 03.03.2021, 15:20 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Nach vielen Simulationen und Hilfreichen Tipps hab ich nun endlich ein/mein Chassi gefunden welches die Coax Tops unterstützen wird. Dank der großen Datenbank von basscad war es ja dann doch Recht einfach mal einige Chassis zu Simulieren.

Mein erster SICA fühlt sich sehr Wertig an und es ist auch Optisch ein sehr schönes Chassi. Naja bis auf die Lösung mit den Litzen, das hätte man schöner machen könne. Aber da komm ich gut mit klar.
Bin schon irre gespannt und eventuell am Wochenende auch schon so weit den ersten mal Probeweise ins halbfertige Gehäuse zu schrauben.

Find auf dem Bild kommt gar net so richtig raus wie schön der Ausschaut. Is am ende ja eh Geschmacksache aber ich find den einfach nur Klasse.



[ATTACH=CONFIG]59449[/ATTACH]



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  welche übernahme frequenz ist die beste?
Geschrieben von: slow777 - 02.03.2021, 14:24 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (21)

Hab einen supravox GMF 285 tiefmitteltöner hier. Bin begeisert. will den jetzt mit saba blackcone verheiraten.
welches ist die frequenz wo man den übergang am wenigsten spürt? will den saba weit entlasten. der supravox ist sehr linear bis weit nach oben.

LG Daniel

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