üblicherweise haben preisgünstigere Mess-Mikrofone ein schmales Rohr in dem die Kapsel integriert ist, das dann über einen maximalen Winkel von etwa 45 Grad in den Korpus übergeht. (siehe auch Beyerdynamik MM1). Einige Rohrdurchmessen verlaufen konisch, alle jedoch dürften zum Ziel haben, möglichst wenig Signal zurück zur Kapsel zurückzureflektieren. Ganz teure Mikrofonmodule sind eher kurze Stangen von gleichbleibendem Durchmesser, die wohl nur entsprechend verlängert werden können, es existiert also bestenfalls kein Übergang da nur ein Korpusdurchmesser.
Ich würde gerne aus konstruktiven Gründen eine harte Stufe im Übergang der Rohrdurchmesser realisieren, dafür aber versuchen die Reflexionen mit einer absorbierenden Füllung im Rohr zu verringern. Der auf das Mikrofon zukommende Schall sieht also nur das Absorbtionsmaterial und eine ganz dünne Rohrkante.
Wer könnte mir helfen, die rückwirkenden Reflexionen je nach mechanischer Konstruktion zu simulieren? Was hält ihr von einer Absorbtionsmethode oder gibt es das schon?
Hintergrund ist der Einbau umfänglicher Elektronik in den Mikrofonkorpus was einen gewissen Minimaldurchmesser bedingt (20mm). Die Kapsel selbst sitzt in einem Rohr mit einem Aussendurchmesser von 8mm. Jetzt mache ich mir Gedanken über den Übergang, der möglichst einfach erfolgen sollte.
Zudem ist mir völlig unklar, wie man selbst gegated überhaupt korrekt messen kann, wenn das Mikrofon kurz im Mikrofonhalter steckt und der Schall über den Halter und die Mikrofonstange reflektiert wird (auch wenn diese schräggestellt ist). Die im Zeitfenster erkannte kräftige als erste Reflexion dürfte meistens die Bodenreflexion sein, auf die man dann gated. Da bekäme die Messung doch die Ständer und Mikreflexionen eigentlich mit, was sich dann als Welligkeit oder Kammfiltereffekt bemerkbar machen müsste....ich kann mir das nur so erklären dass der reflektierte Schall einer solchen nicht perfekten Messung eben doch verhältnismäßig gering und damit vernachlässigbar ist.
Plausibel wäre auch, das mit zunehmendem Abstand die Energie der Reflexionen immer geringer werden. Das wäre dann auch ein Argument für eine möglichst lange 8mm Hülse, also ein möglichst langes Mik. Da frage ich mich aber dann wieso man so kurze Stumpen als Messmikrofone verkauft. Länge ist doch kein Problem für Messmiks...Vielleicht wirds halt doch doch eher vor der Basedrum positioniert als zum Messen und da hätte bei einem Meter Rohrlänge schon Bedenken...
Vielleicht hat ja der eine oder andere von Euch Empfehlungen wie man diese Reflexionen vermeiden oder zumindest reduzieren kann.
es ist soweit, das Release 2.1.0 steht online. Damit kommt ein wichtiges Feature, das viele von Euch angefragt haben: Der linke und rechte Kanal des S/P-DIF-Ausgangs kann nut frei belegt werden. Damit ist es nun z.B. möglich, einen Stereostream von einem Aurora-DSP an einen zweiten Aurora-DSP weiterzuleiten ohne zusätzliche AD/DA-Wandlung.
Daneben kommen beispielhafte Konfigurationen für ein OLED-Display und einen Drehgeber. Details dazu finden sich im Handbuch.
Und es wird die Apple Infrarot-Fernbedienung unterstützt. Damit kann die Lautstärke eingestellt und Presets ausgewählt werden.
Die WiFi Funktion kann jetzt ab- und wieder angeschaltet werden. Zusätzlich kann für den Access Point nun auch ein eigener Name vergeben werden. Das sollte es erleichtern, mehrere Boards auseinander zu halten, wenn sie nicht in einem Netzwerk eingebunden sind.
Viel Spaß damit.
Und um der Frage zuvorzukommen: Als nächstes in Version 2.2.0 kommt dann die Softwareunterstützung für AddOn C, danach die graphische Darstellung des Frequenzgangs und eine REW-Importfunktion.
Folgendes Projekt gehört vermutlich in ein Möbelbauforum mit minimalem akustischen Interesse. Es wird eine schnöde Kiste ohne Multi-Organ-Bass, 360° Fasen mit Gewinde oder sonstigem was spannend wäre. Es wird der tausendeste 6.5"/1" Lautsprecher. Den Lautsprecher braucht kein Mensch. Ich auch nicht. Ich machs trotzdem und werd meinen Spaß dabei haben. Damit verdient der hier entstehende Lautsprecher ein H-Kennzeichen und jeder der das so sieht möchte nun bitte mit seiner Maus auf das Kreuz-Symbol in der rechten oberen Ecke seines Browsers fahren und einmal auf die linke Maustaste klicken. Danke.
An alle die das jetzt noch da sind ohne Intention sich einfach zu beklagen wie sinnlos das ist, die bekommen jetzt ein paar Hintergrundinfos oder können sich einfach ein paar bunte Zappelbilder anschauen.
Mein Werdegang der zu diesem Thema führt ist vermutlich recht typisch. Angefangen Lautsprecher Bausätze zu bauen. Das eine Weile gemacht und dann festgestellt, dass man eigentlich Lust hätte sowas auch mal selber von Null an zu bauen. Da das mein erster nicht nachgebauter Lautsprecher wird, bekommt er auch diesen Namen: NiNa.
Von der Grundkonzeption habe ich mich mit voller Absicht dafür entschieden eine ganz einfache Kiste mit den resultierenden Macken zu bauen. Der einfache Grund dahinter ist, dass ich mit der Zeit festgestellt habe, dass ich mit diesen Kisten schon sehr viel Spaß habe.
Mein erster 2-Wege Lautsprecher war die CT248 aus der Klang und Ton, welche einfach nur aus 6 Brettern besteht, keine Fasen hat, einen mittig sitzenden Hochtöner ohne Waveguide besitzt und -man mag es kaum glauben- echt gut Musik macht.
Was der kleinen Kiste aber natürlich etwas abgeht ist Tiefgang und Belastbarkeit. Das können die kleinen Kisten halt nicht.
Mit meiner DUO-DXT (~17L) oder der Nada (~25L) bin ich auch ohne Sub vollkommen zufrieden.
Daher: ~15-20L waren angepeilt.
Treiber:
Mit besagter CT248 mit ER15RLY und 22TAF/G höre ich immernoch gern Musik. Also drängte sich der größere ER-Treiber von Seas quasi auf, welcher auf den Namen ER18RNX hört.
Im Hochton war entsprechend der "größeren" CT248 eigentlich Metall angesetzt. Leider hat das gekaufte Pärchen Hochtöner dann leider nicht so ausgesehen, wie ich/man sich das vorstellen würde.
Da ich zu dem Zeitpunkt gerade mit Matthias (mtthsmyr) wegen der Batelei an der Scamo 15 in Kontakt (https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/show...post280450), habe Ihn nach einer Empfehlung gefragt und bin so bei der Scan-Speak D2608/9130 gelandet. (an der Stelle nochmals vielen Dank für die Hilfe)
Die Kiste dazu hat jetzt ~17,5L, ist als Test aktuell aus 18mm MPX (hatte kein 21er mehr) und hat eine Lage 2,5mm Alubutyl mehr als Volumenausgleich, da es eigentlich 21er sein sollte.
Eine kleine Fase von 1cm an den Seiten hat es dann doch gegeben. Die Schallwand ist 22,4cm breit und 38cm hoch und das ganze 32,5cm tief.
Eine simple Querstrebe. ist drin und aktuell ist das ganze einfach rundrum mit 3cm Noppenschaumstoff ausgekleidet:
[ATTACH=CONFIG]55926[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]55927[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]55928[/ATTACH]
Das ganze wurde mit einem Clio Pocket auf 1m Entfernung gemessen. Lautsprecher auf einem 110cm Ständer und Mikro zwischen Hochtöner und TMT.
Das ganze gefenstert mit "Half Hanning".
Paargleichheit sah gut aus:
[ATTACH=CONFIG]55929[/ATTACH]
dann mal alles 0°-60°:
[ATTACH=CONFIG]55930[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]55931[/ATTACH]
Die Daten habe ich dann in VituixCAD importiert und mit der Weichenbastelei angefangen.
Dabei (aktuell) herausgekommen ist folgendes:
[ATTACH=CONFIG]55943[/ATTACH]
Trennung 2. Ordnung für den HT und ein paralleler Kondensator für (gegen) den Hochtonanstieg. Mit dem Kondensator kann man das auch nach Bedarf drosseln.
Trennung 2. Ordnung für dem TMT mit einem Saugkreis für den BaffleStep und einem Saugkreis für die Membranresonanz. In letzterem würde eine 0,36mH Spule besser passen, aber habe ich nicht da. Beim Saugkreis für den BaffleStep sind bei den 10R5 mal überschlägig 0R5 für den Elko mit drin.
Das ganze simuliert sich dann so:
[ATTACH=CONFIG]55933[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]55934[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]55935[/ATTACH]
Das ganze habe ich dann heute mal zusammengebastelt und es kommt Musik raus.
Messen tut es sich dann so (inkl. invertiertem Hochtöner (li), 0°-60°(Mitte-li) und Phase(Mitte-re), Impedanz (re)):
[ATTACH=CONFIG]55936[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]55937[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]55938[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]55942[/ATTACH]
Das ganze sieht der Simulation sehr ähnlich. Nur die Trennfrequenz ist irgendwie ~40Hz niedriger als simuliert. Vielleicht liegt es daran, dass die Spulen etwas dicht gedrängt sind:
[ATTACH=CONFIG]55939[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]55940[/ATTACH]
Kommt Musik raus und macht durchaus Spaß. Den Bass muss ich noch messen, aber Nahfeld+BR habe ich noch nie gemacht und werde ich die Tage mal versuchen. Das BR-Rohr (7cm) habe ich bewusst erstmal länger gelassen (20cm>~45Hz) und da wird etwas kürzen nicht schaden.
So, damit werde ich dann erstmal etwas hören. Die Tage mal sehen, dass ich noch versuche den Bassbereich zu vermessen und dann vielleicht mal etwas mit dem kondensator am Hochtöner und dem Saugkreis für den BaffleStep spielen.
Oder jemand hat noch andere Vorschläge. Ich bin gespannt....natürlich auch auf Meinungen oder wasimmer.
Gruß,
Dirk
Edit: Das erste Weichenbild war falsch. Der angewählte Elko ist ein 39µF und kein 33µF. Bild im Anhang ignorieren. Ich bekomms nicht weg.
vielleicht bin ich ja zu dumm zum finden, aber gab es nicht mal einen (Teil-)-Schaltplan? Mich interessiert, ob die analoge Versorgungsspannung 3,3 oder 5 V ist und wie die Ausgangspuffer realisiert sind. Hintergrund ist die Frage von Grobalt, ob man die Puffer nicht modifizieren kann, damit sie etwas mehr Spannung liefern.
Gab es nicht auch mal Frequenzgang- und Verzerrungsmessungen?
Hallo zusammen. Ich möchte mir aus einem Vintage-Gehäuse und einigen hier noch herumliegenden Komponenten einen Vollverstärker basteln.
Ein bisschen was habe ich schon vorgearbeitet, allerdings kommen jetzt Fragen zur Masseführung und Brummvermeidung auf.
Hier erstmal ein paar Bilder:
Die Front eines alten JVC-Amps, mit schön vielen Reglern und Schaltern und Front-Tapeanschluss für den direkten Soundkarten-Eingang. Super Optik, die mir wirklich gut gefällt.
Hier alles, was ins Souterrain soll:
- 2 Ringkerntrafo-Netzteile von Ebay (150 Watt, 24 V)
- 1 kleiner Einkanal-Verstärker von Kemo für Messungen
- 1 D/A Wandler-Platine mit zusätzlichem Analogeingang und AKM 4490 (der aus dem RME ADI-2 )
- 1 Bluetooth-HD Platine mit Bluetooth 5
Und hier das, was in der Etage drüber sitzt:
- 2 x Wondom Gremlin Module (die kleinen mit neuen Kühlkörpern und 30 % mehr Fläche, letzte Chance für die Dinger :mad
- 1 Mini DSP 2x4 HD
- 1 Kemo DC-Konverter, um aus dem 24 Volt der Netzteile 12 Volt für den Rest der Komponenten zu machen.
Die Frontplatte von hinten. Zu sehen ist das Alps-Motorpoti, das als passiver Vorverstärker arbeiten soll und je ein blaues Alps für den Messverstärker und die beiden Wondom-Module. Außerdem der Wahlschalter unten links für die Quellen und unten rechts zum Ein- und Ausschalten der Module. Dazu kann ich den alten Schalter weiterverwenden, tut es ebenso prima wie der Netzschalter.
Und hier noch der Blick aufs Heck. Dazu denken müsst Ihr Euch noch den BT-Antennenausgang. Die DC-Anschlussbuchse rechts gibt 24 Volt an den Phonoamp raus, oben die Bananenbuchsen für den Messamp.
Als Platten nehme ich verzinkten Stahl, am Boden zwei und sonst einen Millimeter dick, ansonsten sitzen die Anschlüsse und Buchsen auf 2 mm Kunststoffplatten (die Cinchbuchsen tausche ich nochmal aus, die sind zu breit und kommen ans Gehäuse).
Wenn das alles klappt, freue ich mir den Hintern ab, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Daher die Frage an Euch Verstärker-Experten:
Wie würdet Ihr die Masseführung legen? Bis jetzt plane ich Gehäuse und Netzteile gemeinsam an den Schutzleiter zu legen und ansonsten die Audiomasse an den Modulen zusammen zu führen (der Wahlschalter kann ja nur links und rechts, ist ein 2-poliger). Alle Ein- und Ausgänge werden vom Gehäuse entkoppelt.
Haut das Eurer Meinung nach hin oder habe ich was übersehen? Gerne nehme ich auch Hinweise auf Denk- und Planungsfehler aufgrund fehlender Erfahrung entgegen .
Hi..
Mal eine Frage an die Wissenden. Ich habe vor mir einen VV für MM selbst zu bauen. Erstmal will ich es mit dem Supra aus 1982 versuchen.
Im Eingang befindet sich ein Kondensator 4,7 pF. Wenn ich jetzt System und Leitungen dazu rechne, bin ich schätzungweise bei 65pf ?
Meine Abnehmer sollen beide um 200 pf nicht überschreiten. Also wäre Luft nach oben.
Wie wirkt sich eine Erhöhung nun aus ? Ich könnte Kapazität schaltbar machen über DIP. Nehm dann 4,7,22, 68, 100 pf.
Bringt ein solcher Umschalter was oder kann ich 100 pf nehmen und gut ?
Wenn es sich eh nicht bemerkbar macht, wäre die Schaltung mit Dipschalter fürn Huf und nur zusätzliche Arbeit, von den Euros mal abgesehen. Ich würde Folienkondensatoren CY 22-2 nehmen, also 2%.
im Rahmen der Diskussion um die Purifi-Lautsprecher und eine mögliche Sammelbestellung erreichten mich PMs zum Buffer und was man sonst noch so braucht.
Einen schönen Build mit dem Eval-Kit samt Buffern und dem vorgeschlagenen SMPS von Hypex gibt es hier:[URL="https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?20295-Purifi-1ET400A-Verst%E4rker&highlight=purifi"] https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/show...ght=purifi[/URL]
Ich habe vor, die App-Notes von Purifi nochmals zu lesen und hier zusammenzufassen zu den Fragen:
- Stromversorgung
- single ended oder balanced
- warum Buffer und welches / wie
Wer schon Antworten hat, darf natürlich gerne posten.
Moin,
ich baue gerade 4 Open 1001 Lautsprecher und habe als erstes mal die Impedanz (und bei den Tieftöner die TSP) mit Limp gemessen.
Drei der Hochtöner sind ziemlich ähnlich, einer misst sich jedoch etwas anders. Ich bin mir jedoch nicht sicher, inwiefern das relevant ist, da erst bei 2,5khz getrennt wird.
Ich habe heute mein Aurora DSP und die beiden Balanced Life / Addon D Platinen erhalten. Ich plane Sie in den nächsten Tagen in Betrieb zu nehmen. Vorab aber schon mal eine Frage.
Der maximale Eingangspegel beträgt + 6 dBu. Diesen würde ich gerne auf +20 dBu erhöhen, also das Signal um 14 dB reduzieren. Dazu hat Raphael Folgendes geschrieben:
Guck Dir das Eingangsboard von AddOn D mal genauer an: Da ist für jeden Eingang ein optionaler Spannungsteiler vorgesehen. Wenn Du die 0 Ohm Widerstände entfernst kannst Du den Spannungsteiler mit jedem beliebigen Verhältnis bestücken und so an Dein System anpassen.
Auf der Unterseite des Boards sieht es wie im angehängten Bild aus. Nun stelle ich mir die Frage, welches die 0 Ohm Widerstände sind? Nach welcher Formel sollte der Ersatz berechnet und welche Typen von Widerständen sollten eingesetzt werden?
Bis jetzt kenne ich nur die Formel Gain = 20*log(R5 / ( R3 + R4 + R5)) bezogen auf den angehängten Teiler. Allerdings ist in dieser Rechnung kein Innenwiderstand berücksichtigt. Wäre super, wenn jemand Licht in mein Dunkel bringen könnte.
Hallo,
ich habe einen gebrauchten JBL LS120p Sub erworben, der mit einer automatische Ein- und Abschaltung ausgerüstet ist.
Leider funktioniert die Abschaltung nicht - wenn kein Musiksignal mehr anliegt, fängt das das Relais an, regelmäßig zu klicken. Er schaltet nicht mehr ab.
Anbei ein Schaltplan: Hat jemand eine Idee bzw. Erfahrung damit, woran es liegen könnte?