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  "Let's bau a Tieftöner" oder Recycling konsequent
Geschrieben von: hoschibill - 09.06.2014, 19:08 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (74)

So Mädels, jetzt mal Butter bei die Fische. Chassis kaufen und ein passendes Gehäuse dafür schnitzen ist einfach. Jetzt ist mal so richtig DIY angesagt Big Grin.


Alles begann, als Wolfgang Vollstädt (Spectrumaudio) mich anrief und mir mitteilte, er müsse mal „Ausmisten“. Ich also hin und mal schauen, was da so in die Tonne wandern sollte. Mein Blick fiel sofort auf das hier:


[Bild: picture.php?albumid=1111&pictureid=17800]


Korb und Membrane vom 40er Pioneer Bass aus der HPM-150 / HPM-1500. Wirklich nur Korb und Membrane. Magnet, Zentrierspinne, Dustcap, Schingspule – Fehlanzeige. Sicken zerbröselt.


[Bild: picture.php?albumid=1111&pictureid=17801]


Dennoch, wie Wolfgang auch, fand ich, dass man sowas nicht wegwerfen darf. Korb und Memrane sind doch in super Zustand. Also habe ich den Kram mitgenommen mit der festen Absicht, daraus wieder ein Paar spielfähige Tieftöner zu bauen. Nun fehlen dafür ja noch einige Teile, aber passenderweise liegen bei mir in einer Ecke ein Paar JBL 30er in desolatem Zustand rum.


[Bild: picture.php?albumid=1111&pictureid=17802]
[Bild: picture.php?albumid=1111&pictureid=17803]


Wer jetzt an einen 2214H denkt – dicht dran. Das ist ein Car-Hifi-Woofer von JBL, der sich Korb und Magnet mit dem 2214H teilt. Nun hätte ich als JBL Freak natürlich mittels Reconesatz ein Paar 2214H bauen können. Noch ein Paar JBLs, mit denen ich vermutlich nie was angefangen hätte. Außerdem gibt es den 2214H wie Sand am Meer. Nicht billig, aber immer noch neu erhältlich. So durften die JBLs als Opfer und Teilespender herhalten.


[Bild: picture.php?albumid=1111&pictureid=17804]


Korb habe ich mir weggelegt (man weiss ja nie...), Membrane ist in die Tonne gegangen. Übrig sind der Magnet und eine 3“ Flachdrahtschwingspule auf Nomex Träger. Passt super zu der Pioneer Membrane.


[Bild: picture.php?albumid=1111&pictureid=17805]


Nun fehlen noch Sicken, Zentrierspinnen und Dustcaps. Nach diversen E-Mails mit Rainer Rihm von der Soundgarage (da gibt’s tolles Zeug für Bekloppte wie mich Wink Big Grin) kam folgendes bei mir an:


[Bild: picture.php?albumid=1111&pictureid=17806]


Sicken vom JBL 2235H sind von der Größe am dichtesten an der originalen Pioneer Sicke dran. Die Spinne ist Härtegrad „B“, also ziemlich weich. Ziel ist ein Chassis mit sehr tiefer Reso (20Hz oder weniger), relativ niedrigem Qts (<0,3) und großem Vas. Da der JBL Magnet deutlich stärker ist als der Magnet, den Pioneer damals verbaut hat, könnte das hinhauen – oder nicht. Keine Ahnung. Er wird aber nicht schlechter als das Original sein (Qts um 0,75), dessen bin ich mir sicher. Auf jeden Fall ein Projekt, bei dem ich viel lernen werde. Ich werde damit auch keinen Lautsprecher bauen. Wenn die Chassis fertig sind, bekommt die ein Freund von mir, der ein Paar HPM-150 mit nicht originalen Tieftönern hat.


[Bild: picture.php?albumid=1111&pictureid=17807]


So, alles Zusammen, was man braucht. Denn kann's ja los gehen. Stay tuned Big Grin.


LG
Olli

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  Transmissionline oder Bassreflex mit W4 1337SA
Geschrieben von: loki - 09.06.2014, 10:02 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (9)

Ich möchte meinem Flatscreen-TV (55") um 2 sehr flache, schmale und sehr hohe Boxen erweitern (Innenmaße: 155cm, 11cm, 6cm). Tiefe und Breite sind also aus optischen Gründen so, dass das Chassis gerade reinpasst, die Höhe ergibt sich aus der Oberkante des TVs. Durch die Länge dachte ich gleich an eine TML. Die Simulation mit AJHorn sieht so aus:

[Bild: album.php?albumid=781&pictureid=17791][Bild: album.php?albumid=781&pictureid=17793]Siehe unten
[Bild: album.php?albumid=781&pictureid=17793][Bild: picture.php?albumid=781&pictureid=17792]
Durch den Chassisversatz und die Absorbtionskammer bekommt man die ersten Schweinereien in den Griff.
Nun zur Fage, was kann man bei den Senken bei 320Hz und 640Hz machen? Was ist mit Baffle Step? Und macht die Ausstellung direkt an der Wand Probleme.



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  Breitband-Projekt mit Seas FA22RCZ
Geschrieben von: TriplePower - 08.06.2014, 15:16 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (54)

Hi und schönen Sonntag,

der Bastel-Trieb hat mich aktuell auf den Seas FA22RCZ 20cm Breitbänder gebracht.
Hierzu ist mir das Gehäuse-Konzept noch nicht klar.

Die Breezer (Offenes Gehäuse) aus K&T wäre nicht so mein Ding, denke ich.
Geschlossen will ich auch nicht (Seas Empfehlung)
Ebenso wenig Open Baffle.

Ich möchte sicher sein, dass im Bass-Bereich auch die bestmögliche Performance des 20er Chassis rauskommt. Daher TQWT, Bassreflex oder Horn. Für Transmissionline passt der QTS nicht.

Kennt jemand Konzepte die schon verwirklicht wurden?

Gruß Thorsten

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  Lösung gesucht, 6 Kanäle, 3 getrennte Lautstärken, Home PA
Geschrieben von: Grobalt - 08.06.2014, 14:50 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (11)

Hallo zusammen Smile

ein Kumpel ist gerade zu Besuch und der hat zu Hause 1. richtig Platz und 2. regelmäßig doch Parties.

Wir brauchen nun eine Lösung für:

- 4 Cinch Eingänge
- 3 Boxenpaare, getrennt regelbare Lautstärke da 2 verschiedene Räume und 3. ist Außenbereich

Die Räume haben ca. 70qm Grundfläche mit 5 Meter Höhe, 60qm mit 3 Meter Höhe und Außenbereich.

Hier und da sollte man auch mal aufdrehen können für 50+ Leute.

Budget sollte wenn möglich unter 500 EUR sein an Verstärkertechnik mit Lautstärkeregelung, audiophile Qualität ist zweitrangig für diesen Einsatzbereich.

Ich dachte an 6x L15d oder L25d und einfach 3 Stereo Potis vor die Endstufenplatinen und davor einen input selector. Auf allen Boxen soll generell das selbe laufen, nur unterschiedliche Lautstärken.

Danke für Tipps Smile
Gruß
Patrick

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  Breitbänder mit Mini-DSP entzerren ohne DA-Wandlung
Geschrieben von: TriplePower - 08.06.2014, 09:39 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (12)

Hallo Leute,

ich bin momentan mit der Anschaffung eines Paar dieser Seas Breitbänder am hadern (FA22RCZ):

https://www.intertechnik.de/Shop/Lautspr...018,114687

Um bei der Entzerrung variabler zu sein, würde ich dies gerne auf digitaler Ebene erledigen, jedoch ohne mir eine zusätzliche AD-DA Wandlung einzuhandeln. Normalerweise nehmen die MiniDSP ja ein Analogsignal auf, digitalisieren, bearbeiten und wandeln dann wieder in analog um das Signal auszugeben.

Das Signal soll von meiner Squeezebox per SPDIF in den MiniDSP, dort wird dann entzerrt, danach digital (SPDIF oder optisch) raus an meinen DA-Wandler.
Ich brauche also digitale Ein- und Ausgänge.

Hierzu meine ich, wäre dieses Teil geeignet: (MiniDSP NanoDigi 2x8k)
http://www.minidsp.com/products/minidspk...digi-2x8-k

Und dann ist mir noch unklar welche(s) Software PlugIn(s) ich benötigen würde.

...oder bin ich da komplett auf dem Holzweg?

Danke schon mal:ok:

Gruß Thorsten

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  Contest 2014, Classimon2/AC
Geschrieben von: Olaf_HH - 07.06.2014, 22:44 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (31)

Hallo Leute
dann will ich mal den Anfang meines geplanten Beitrages für den Contest 2014 machen, nachdem nun die Teilnehmer bekannt sind.
Name der Konstruktion ist: ClassiMon 2/AC

Zum Lautsprecher für dieses Jahr habe ich mir, basierend auf der letztjährigen teilaktiven Box überlegt, diese weiter zu entwickeln.

Das teilaktive Konzept habe ich fallen gelassen, da ich aktuell eine Pass F5 Turbo V3 Class A Endstufe baue, so dass dabei Mehrkanal mir nicht sinnvoll erscheint.

Es sollen aber die Erfahrungen aus dem Letztjährigen Konzept mit einfließen.

Das Lastenheft.

- Geschlossenes Gehäuse, da Wand nahe Aufstellung
- 3 Wege mit tiefer Trennung beim Bass / MT Bereich
- Versuch, alle Trennungen als erste Ordnung auszuführen
- Getrennte Gehäuse um Laufzeitunterschiede zwischen Bass und MT/HT anpassen zu können.
- Aufgrund der Class A Endstufe möglichst guter Wirkungsgrad
- Schlankere Front, da der WAF nicht stimmte.
- Als HT soll ein AMT zum Einsatz kommen
- HT soll auf 100 cm Höhe sitzen.


Folgende Chassis sind geplant

Bass
- Monacor SPH 220 HQ

Mittelton , ein oder 2 Chassis wird sich zeigen:
- Monacor SPH145 HQ oder Scanspeak [URL="http://www.scan-speak.dk/datasheet/pdf/15w-8424g00.pdf"]1[SIZE=6][SIZE=2]5W/[/SIZE][/SIZE][SIZE=6][SIZE=2]8424G00
[/SIZE]
[/SIZE]
[/URL]
Hochton
- Aurum Cantus AST2560

Weitere Infos, Messungen und Bilder folgen in den nächsten Wochen wenn die Testgehäuse gebaut sind.
Änderungen am Konzept könnten noch vorkommen, falls das Zusammenspiel nicht klappt

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  "Sure Hifi" Class-D Amplifier 'Starter' - TDA7498*
Geschrieben von: uliguitar - 07.06.2014, 12:39 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (23)

Hallo zusammen,
ein Kollege hat sich bei ebay von privat einen nagelneuen Schaltverstärker von "sure hifi" zugelegt. Es handelt sich um dieses Modell mit "Sub-Out" Cinchbuchse:

2 x 100Watt Class-D Audio Amplifier 'Starter' - TDA7498

[Bild: picture.php?albumid=359&pictureid=17782][Bild: picture.php?albumid=359&pictureid=17781]

Da es ja die Starter Version ist kam es 'nackt' also ohne Netzteil und Fernbedienung.(210W/35Vdc Netzteil habe ich ihm gebaut) Das Teil lässt sich zwar durch drücken des digitalen Potiknopfes von "standby" in den "Arbeitsmodus" umschalten, sagt aber keinen Mucks. Weder wenn man einen CD-Player an die beiden Cinchbuchsen (RCA) auf der Rückseite, noch an die 3,5mm Klinkenbuchse an der Frontplatte anschließt. Laut Beschreibung kann man die beiden Eingänge per Fernbedienung umschalten... die Fernbedienung habe ich inzwischen direkt bei 'sure hifi' in China bestellt, das dauert aber ca. 3 Wochen bis die bei mir ankommt.

Meine Frage lautet jetzt:
Lassen sich die beiden Eingänge auch anders umschalten?
Die "Priorität" der beiden Signal-Eingänge liegt bei Auslieferung auf der 3,5mm Klinkenbuchse auf der Frontplatte. ---> wieso kommt dann trotzdem kein Mucks heraus wenn ich vorne einen CD-Player per Adapter 3,5mm Klinke auf Cinch anschließe?

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  Baudokumentation SB 18 Standversion
Geschrieben von: Shademan - 07.06.2014, 07:30 - Forum: Bausätze - Antworten (28)

Hallo allerseits,

erstmals vor nun schon knapp drei Jahren spielte ich mit dem Gedanken, mir selbst ein paar neue Lautsprecher zu basteln. Mit den alten Bose Hobeln bin ich nicht zufrieden, und seit ich auf gute Kopfhörer (DT 880) zurückgreifen kann hat sich dieser Zustand verschlechtert.
Eine der größten Hürden in diesem Prozeß war bisher immer die Verfügbarkeit der entsprechenden Gerätschaften und der nichtvorhandene Platz, diese Aufzustellen und sinnvoll nutzen zu können.
Sicher, man kann auch alles irgendwo zuschneiden und fräsen lassen, und sich auf Zusammenleimen und Löten beschränken. Das geht dann schon, aber für mich selbst möchte ich auch einen (kleinen) Lerneffekt erzielen, was das Thema Holzbearbeitung angeht. Nach reichlicher Überlegung hatte ich das Thema also auf Eis gelegt.
Glücklicherweise hat sich vor ein paar Monaten in Darmstadt eine kleine nichtkommerzielle Werkstatt (http://www.l1a.de) aufgetan, die mit einigen Gerätschaften (auch CNC Portalfräsen) und hilfsbereiten, netten Menschen ausgetattet ist.
Dieser Umstand hat mich motiviert, das Thema erneut anzugehen.

Anfangs war mir nicht ganz klar, was es denn nun endgültig werden soll. Auf jeden Fall möchte ich eine gute Stereo Wiedergabe von Musik erzielen (meine Priorität). Wir schauen aber auch viele Filme, daher möchte ich ein späteres "upgrade" auf 5.1 o.ä. nicht ausschliessen. Meiner Freundin ist das ganze nicht so wirklich wichtig, sie ist mit dem derzeitigen Setup zufrieden und möchte eigentlich auch keine großen Boxen, aber sie ist kompromissbereit.
Hierfür übrigens ein guter Trick: Um den WAF zu steigern bietet es sich an, immer nur extrem wahnwitzige (und evtl. teure) Ideen an die Holde heranzutragen. Das führt dazu, dass sie im ersten Moment wahrscheinlich ziemlich allergisch reagieren wird.
Wenn sie sich dann wieder etwas beruhigt hat, kann man ihr eine weniger extreme Variante präsentieren. Man zeigt damit seine Kompromissbereitschaft und geht ja auch sehr viele (*hust*) Abstriche ein. Zuvor muss man natürlich ausdrücklich statuiert haben, wie wichtig einem das ganze sei (umgangssprachlich: herumjammern) Die Chance steht jetzt auf jeden Fall gut, dass sie einwilligen wird oder sich zumindest auf ein "Mach doch erstmal einen Teil davon, dann schauen wir wie es aussieht und danach entscheiden wir weiter" einlässt.

Technische Fakten: Das Wohnzimmer hat ca. 24qm. Die Wände sind weiß gestrichen ohne Tapete, auf dem Boden befindet sich Echtholzparkett. Es ist ziemlich viel Hall vorhanden. Dieser Umstand wird dann direkt nach dem Bau der Lautsprecher angegangen. Ich habe da schon einige Ideen wo man gezielt Möbelstücke platzieren könnte um das ganze zu entschärfen.

Monetäre Fakten: Momentan ists ein bisschen mau, da ich gerade mit dem Studium fertig bin und darauf warte promovieren zu dürfen. Ein Lautsprecher sollte also nicht wesentlich über 300 Euro (mit Holz) kosten.

Priorität: Stereo hören ist Prio 1, ein möglicher Ausbau auf 5.1 sollte aber gegeben sein.

Nach reichlicher Überlegung, Recherche im Internet, nachbestellen von zig HobbyHifi Ausgaben, durchstöbern anderer Bausätze... wahnsinnig werden und aufgeben (zu viele Möglichkeiten) habe ich beschlossen die SB 18 in einer Standversion zu bauen.
Dies hat mehrere Gründe:
- ich kann nicht wirklich einschätzen was ich genau brauche (der Raum ist ja nun nicht sooo groß)
- sie liegt preislich perfekt im Rahmen
- ihr wird eine durchaus gute klangqualität bescheinigt
- bei gefallen (und Überzeugung der Freundin) lässt sich das ganze später leicht zu 5.1 ausweiten

Der Bausatz liegt auch schon hier auf dem Küchentisch ausgebreitet und die Weichen warten darauf, zusammengelötet zu werden.
Mit der Holzbearbeitung werde ich noch bis Ende des Monats warten, um zuvor noch einen kleinen CNC Fräsen Kurs zu machen und dann alles perfekt mit der Fräse auszuführen.

Mein aktueller Entwurf sieht wie folgt aus (Es ist eine Anpassung vom Originalentwurf von Udo Wohlgemuth):

[Bild: attachment.php?attachmentid=5721&stc=1&d=1402122331]

Das Volumen im oberen Teil ist vom original übernommen, lediglich die Seiten wurden verlängert etc.
Es gefällt mir so besser als eine Kompaktbox auf einem Ständer, und zudem hat es schon die Abnahme durch die Freundin überstanden.

Eine Idee wäre noch, das Terminal und die Weiche nach unten zu verfrachten. Was mich davon abhält ist eigentlich nur die Angst, im zusammengeklebten Zustand dann nicht mehr an die Weiche ran zu kommen. Und da dies mein Erstlingswerk ist nehme ich erstmal prinzipiell an, das irgendetwas schief gehen wird.
Auch mit Verschönerungen der Kanten habe ich schon etwas herumexperimentiert, bin aber noch auf keinen grünen Zweig gekommmen.

Nun also meine Frage an euch:
Sehr ihr hier irgendwelche Probleme an diesem Entwurf? Ich habe irgendwo mal aufgeschnappt, dass das geschlossene Volumen im unteren Bereich vielleicht Probleme verursachen könnte, allerdings wäre es nicht so schwierig das offen zu gestalten, wenn das der Fall wäre.

Für Ideen und Anregungen bin ich natürlich generell dankbar!



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  Ich entdecke
Geschrieben von: limonenblau - 06.06.2014, 20:13 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (2)

Hallo und guten Tag allerseits! :)

Ich bin Jacob, 21 Jahre, und sehr angetan von Elektronik und Analogtechnik, obwohl ich eigentlich die berufliche Richtung des Designs eingeschlagen habe. Da ich neben Musik und dem Künstlerischen eigentlich schon immer sehr intensiv dem Technischen gefrönt habe, bekam ich vor ein paar Monaten mit, was für tolle Sachen man so mit Mikrocontrollern machen kann. Und da hab ich mir ein Arduino Startekit bestellt, begeistert damit rumgespielt, und mir viele Pläne und Ideen gemacht, was sich damit so alles umsetzen ließe. Das war so mein Einstieg in die Elektronik überhaupt, und ich bekam zum ersten Mal mit, wie spannend und faszinierend das Thema überhaupt ist. Und gar nicht so schwer wie ich vorher gedacht habe.

Mein Vater, der von Beruf Musiker ist und im letzten Jahrhundert sehr viel mit Aufnahmetechnik gemacht hat, hat mir eine alte Bandmaschine überlassen, eine Uher Royal Deluxe. Das Gerät hat mich mindestens ebensosehr beeindruckt, wie die Erzählungen von meinem Vater, wie er sich damals die Transistoren des eingebauten Verstärkers zerschossen und wieder repariert hat. Ich war dann ganz glücklich, als sich herausstellte das das Gerät noch wunderbar funktionierte. Leider war das nicht für lange, aber mit Hilfe aus einem Forum habe ich dann die beschädigten Teile austauschen können und dabei noch einiges gelernt. Was für ein Spaß das war, in den alten Magnetbändern meines Vaters herumzustöbern und entzückt dem warmen Analogton einer Moderation aus einem alten Radiomitschnitt zu lauschen!

Ich habe schon erzählt, dass Musik eine große Leidenschaft von mir ist. Ich spiele Klavier seit über 15 Jahren, und es macht mir Freude, wenn ich auch nicht der beste Spieler sein mag. Ich habe aber bis jetzt noch nie wirklich eine gute Anlage besessen, und neulich dachte ich: Es wird endlich mal Zeit!

Und da ich ja kurz vorher einen kleinen Einstieg in die Elektronik bekommen hatte, kam mir der Gedanke, so ein Verstärker müsste doch bestimmt nicht schwer selber zu bauen sein. Und da hab ich kurz gegoogelt, bin direkt auf den Symasym gestoßen und war sofort wieder begeistert. So ein Gerät wollte ich mit bauen! Kurze Zeit später, als ich mich etwas in das Thema eingelesen hatte, war ich etwas demotiviert... So viele Varianten! Und ich war mir nicht sicher, ob ich das hinbekommen würde, da ich ja noch blutiger Anfänger bin. Und da legte ich das Vorhaben erstmal wieder auf Eis, auch weil ich noch einen alten Grundig R300 Verstärker, den ich irgendwo aufgetrieben hatte, herumstehen hatte, und dachte, da fehlen eigentlich nur die passenden Lautsprecher.

Also kaufte ich mir am Wochenende bei ebay ein Paar alte Wharfedale Laser 60s. Gestern kamen sie an, und ich nahm sie am Abend sofort in Betrieb. Ich war gleich hin- und weg, wie ich auf einmal auf einer Beatles-Platte so viel mehr Einzelheiten heraushören konnte, als selbst über Kopfhörer!

Nun, hier endet die Geschichte nicht, denn der Grundig-Verstärker hat anscheinend ein paar Macken. Der Rechte Kanal kraschpelt und klingt ab und zu sehr verzerrt. Und ich hatte das Gefühl, dass die Musik nicht ganz ausgewogen und in gewisser Weise etwas dumpf klang, wenn es auch nicht an Höhen mangelte. Besonders bei klassischer Musik fiel mir das auf. Das kann natürlich auch an den Wharfedales liegen, die ja nicht überragend sein sollen, wie ich gelesen habe. Aber ich traue diesem Verstärker nicht so ganz... Vielleicht muss ich ihn austauschen...

Und so habe ich neuen Mut gefasst und meine Pläne, den Symasym zu basteln, wieder aufgegriffen. Deswegen bin ich jetzt hier und hoffe, mit eurer Hilfe meine Anfängerschwierigkeiten hinter mich zu bringen. :)

Und ich habe auch schon wieder Ideen, wie ich dann zum Beispiel einen digitalen Vorverstärker bauen und mit einem Mikrocontroller oder Raspberry Pi verbinden könnte um Musik zu streamen, und abzuspielen und das ganze dann über mein Smartphone zu steuern, und und und ...

Da würde ich bestimmte auch Spaß dran haben, meine diesbezüglichen Pläne und Entwicklungen hier mich euch zu teilen!

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde mich sehr darüber freuen, Teil eurer Community zu werden! :)

Liebe Grüße,
Jacob

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  Neu-Orientierung
Geschrieben von: hhoopi - 06.06.2014, 19:13 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Moin HiFi-Mess-Spezis,
Ich habe mich heute hier angemeldet, um mein Wissen zu mehren und eventuell das einiger anderer ebenfalls zu erweitern. Ich bin seit einiger Zeit auf den Geschmack gekommen, ältere Stereo-Systeme zu überholen. Der Anfang war wie oft ein Bekannter, der mich gebeten hat. sein altes Grundig-System zu reparieren. Nun habe ich Feuer gefangen und überhole seit einiger Zeit verschiedenste Komponenten aus alten Zeiten mittels gutem Signalgenerator und sehr gutem Scope. Ist aber sehr mühsam, daher habe ich mich für den Kauf von ARTA entschieden und bin mit meinem Thema zwangsläufig in diesem Forum gelandet. Der erste Eindruck ist - sehr professionell. Hier finde ich wohl die Antworten, die ich gerne hätte.
Ich freue mich darauf, mich hier einbringen zu können und bin gespannt, welche Antworten ich auf meine Fragen bekomme.
hhoopi.

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