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Komplettstatistiken

  pllxo
Geschrieben von: derwecker - 18.02.2009, 21:54 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (6)

hallo zusammen,
ich experimentiere gerade mit einem sogenanten passivem line level filter 1. ordnung, also einem hochpass mit einem kondensator von 0,01 µf und einem widerstand 110 kohm, laut berechnung sollte der bei 132hz mit 6 db alles was darunter ist entfernen.
ich bin jetzt hingegangen um zu sehen ob das funktioniert und habe den filter zwichen dem aus und eingang von meiner soundkarte geklemmt, vorher habe ich ohne den filter bei 1khz und -10db mir eine spannung von 500mV eff eingestellt.
wenn ich jetzt die frequenz absenke habe ich bei
1000 hz 500 mV
800 hz 420 mV
600 hz 328 mV
400 hz 225 mV
200 hz 115 mv
132 hz 76 mV
diese spannungen, warum sinkt die spannung denn bereits so weit vor der ausgerechneten frequenz? wo ist mein denkfehler??
vielen dank für euro tips im voraus
dieter

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  Reckhorn A402 und SAM-2 Lust und Frust
Geschrieben von: Ralf.W - 18.02.2009, 08:49 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (31)

Hallo Leut's,

ich möchte hier mal ungefragt meine Erlebnisse mit Aktiver Subwoofer-Elektronik verbreiten.

1. SAM-2 von Monacor

Habe mir 2 Stück kommen lassen um unsere Bässe in der Schallwand zu aktivieren. (2x 25er/8Ohm/parallel)
Die erste gab nach ca. 5 min Einspielen mit kleiner Lautstärke den Geist auf.
Eigenartiger Weise hat der Trafo nicht überlebt.Rolleyes

Also 2. dran und nach 2 Std. Einspielzeit unter Last gesetzt.
An dieser stellte sich nach ca. 5 stündigem Betrieb folgendes ein: Remote reagiert nicht mehr aus Stanby. Stufe muß immer erst wieder aus- und eingeschaltet werden.Sad

Fazit:
Schick verpackter Elektronikschrott, umtauschen und auf bessere hoffen.
Für mich ein Grund die Qualität ernsthaft in Frage zu stellen.:o

2. Reckhorn A 402.

Auch 2 Stck. gekauft. Gleicher Verwendungszweck wie oben.
Haptisch ok. Schwer, scheint Netzteil zu haben.
Elektronisch machten beide keine Probleme.Smile
Technische Daten:
Stromversorgung230 V / 50 Hz oder 110 V / 60 Hz gemäß Aufdruck auf der Geräterückseite, Schutzschaltungen gegen Überhitzung und Kurzschluss durch Lautsprecherrelais Dämpfungsfaktor an 8 Ohm 250 Ausgangsleistung bei Gesamtverzerrung 0,002 % 180 Watts / 8 Ohm Ausgangsleistung bei Gesamtverzerrung 0,002 % 290 Watt / 4 Ohm Ausgangsleistung bei Gesamtverzerrung 0,002 % 400 Watt / 2 Ohm Frequenzgang Subwoofer mit Subsonic Filter 15 - 300 Hz / -1dB Frequenzgang Satellitenausgang 50 - 40000 Hz / -1 dB Störabstandüber 95 dB Eingangsempfindlichkeit0,3 Volt / 10 k Ohm Eingangsempfindlichkeit bei Lautsprecheransteuerung 1,2 Volt Tiefpass 40 - 300 Hz / 24 dB Bassanhebung variabel 0 bis +6dB Bassanhebung Einsatzfrequenz variabel 20 - 55 Hz Equalizer Absenkung variabel 0 bis -6 dB Equalizer Einsatzfrequenz variabel 22 - 80 Hz Subsonic Filter variabel 15 - 40 Hz / 24 dB Phasendrehung variabel 0 - 270° Satelliten Hochpass variabel 50 - 300 Hz / 24 dB Ausgangssignal Satelliten +3 dB / 47 k Ohm Maximale Leistungsaufname 700 Watt Breite x Höhe x Tiefe / mm 425 x 100 x 240 Gewicht8 kg

ABER jetzt kommt's:


Die Markierungen sind recht einfach ausgeführt. Trennfrequenzen und Pegel sind nur zu erahnen. Den korrekten Wert kann man nicht erkennen. Es geht dann immer nur zw. "irgendwas bis dorthinaus".
Kleinste Änderungen lassen die Phase drehen wie sie lustig ist.

Wir haben knapp 2 Stunden mit Hilfe eines DAAS 4 USB gebraucht um einen vernünftigen Übergang vom PSL 320/400 (56 L BR, 38 Hz) zum Vifa 17 WN 225/8 (10 l Geschl)bei 150 Hz
hinzubekommen.
Und das bei Chassis die wir seit Jahren gut kennen.:denk:

Wir haben beide Reckhorns an den Testchassis ausprobiert und dabei festgestellt das die Werte bei gleicher Pegelstellung
unterschiedlich waren. An der einen mußte z.B. bei der Pegeleinstellung des Subwoofers das Poti 2 Raster weiter aufgedreht werden um die gleiche Lautstärke wie bei der Anderen zu erreichen. Bei der Pegeleinstellung des Satelliten betrug der Unterschied ein Raster. Bei den Frequenzen war es ähnlich. Nur Equailizer und Booster waren identisch.

Normalerweise geht man bei den Einstellungen, z.B. bei der Phase 0-270 Grad, davon aus das die 12 Uhr Stellung genau die Mitte trifft. Weit gefehlt. 12 Uhr war 90 Grad !:mad:
Bei den anderen Einstellmöglichkeiten war es ähnlich.


Fazit: An sich kein schlechtes Gerät mit ordentlicher Leistung.
Und überlebt haben sie auch.

Allerdings wird es für jemanden ohne Meßutensilien an ein Wunder grenzen halbwegs korrekte Einstellungen hinzubekommen.

Deshalb meiner Meinung nach für Newbies völlig ungeeignet.
(Es sei denn man kennt jemanden der einen ....)Sad

BT hat die Reckhorns in der nächsten Ausgabe im Test.
Bin mal sehr gespannt was unter Werbebeeinflussung dabei raus kommt.Big Grin

:bye: Gruß, Ralf

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  3 Wege Aktiv mit DCX und Denon3805
Geschrieben von: henrik - 17.02.2009, 13:03 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (51)

Hallo Leute, noch im alten hifi-selbstbauforum hatte ich meine Aktivlautsprecher ein wenig vorgestellt. Ursprünglich waren diese wie folgt bestückt:

HT: B/G Neo3
MT: Visaton Al130M (10L geschl.)
TT: Dayton RS225S8 (50L BR)

[Bild: picture.php?albumid=54&pictureid=279]

Im Moment experiemtiere ich mit einer Mitteltonkalolle Dynaudio D76 AF:

[Bild: picture.php?albumid=54&pictureid=277] [Bild: picture.php?albumid=54&pictureid=276]

Die Kalotten habe ich gebraucht gekauft und ich weiß nicht wie alt diese sind. Optisch sehen sie bis auf ein paar kleine Kratzerchen auf der Frontplatte und ein wenig Staub und Flusen auf der Kalotte gut aus. Ich habe mal beide im direkten Vergleich gemessen. Die Übereinstimmung ist sehr gut:

[Bild: picture.php?albumid=54&pictureid=278]

Ich habe mal auf einem alten Datenblatt geschaut, da sieht das ganze ähnlich aus.

Jetzt habe ich eine generelle Frage: Wie ist das Herangehen mit der DCX in einem solchen Fall?

Ich habe es folgender Maßen probiert: Frequenzgang auf Achse gemessen und korrigiert bis ger Frequenzgang linear war. Dann gefiltert bei 2200 Hz (ich weiss das ist schon tief für den Neo3) mit 24but und unten bei 500Hz mit 18but.

Oder ist es sinnvoll die abfallende Flanke (also ab 1500Hz) so zu lassen, den Buckel bei 4,5kHz wegzunehmen und dann den Tiefpass bei 2200Hz zu setzen?

Leider sind HT und MT etwas weit voneinander entfernt. Im Nachhinein würde ich das gerne ändern, auch ein Hochtöner mit Waveguide ist sicher eine Möglichkeit, vll sogar die Mitteltonkalotte selbst in einen Waveguide.

Für Tipps und Hinweise wäre ich Dankbar

Gruß Henrik

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  Wer hat Lust auf einfache DSP-Platine für Aktivbox
Geschrieben von: SNT - 16.02.2009, 20:39 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (11)

Hallo DIY's

nachdem Timmermanns zwar angeboten hatte mal eine DSP Schaltung für PARA-EQ und Frequenzweiche zu entwickeln, das Thema dann allerdings offensichtlich wieder eingeschlafen ist, würde ich dieses meiner Meinung nach wichtige Thema mal in diesem Forum anregen.

Ich denke daß eine Mini_DSP Platine ein Bereicherung für jedes Aktivkonzept darstellen würde. Das ist so in etwa ein Teil wie in HH vorgestelltes DCN 23 von Grondsound www.groundsound.com. Das Ganze läuft offensichtlich mit dem TAS3103 mit den folgenden Faetures:
Features

· Audio Input/Output
o Four Serial Audio Input Channels
o Three Serial Audio Output Channels
o 8-kHz to 96-kHz Sample Rates Supported
o 15 Stereo/TDM Data Formats Supported
o Input/Output Data Format Selections Independent
o 16-, 18-, 20-, 24-, and 32-Bit Word Sizes Supported
· Serial Master/Slave I2C Control Channel
· Three Independent Monaural Processing Channels
o Programmable Four Stereo Input Digital Mixer
o 3D Effect and Reverb Structure and Filters
o Programmable 12 Band Digital Parametric EQ
o Programmable Digital Bass and Treble Controls
o Programmable Digital Soft Volume Control (24 dB to — dB)
o Soft Mute/Unmute
o Programmable Dither
o Programmable Loudness Compensation
o VU Meter and Spectral Analysis I2C Output
o Programmable Channel Delay (Up to 42 ms at 48 kHz)
o 192-dB Dynamic Range (Supports Up to 32-Bit Audio Data)
o Dual Threshold Dynamic Range Compression/Expansion
· Electrical and Physical
o Single 3.3-V Power Supply
o 38-Pin TSSOP Package
o Low Power Standby



Man muß sich jedoch mit Software auskennen, obwohl es von TI ein Eval board gibt das offensichtlich mit Softwareroutinen läuft die bereits massiv vereinfacht sind. Neben USB Chip bleibt dann noch die graphische Benutzeroberfläche damit man am PC alles einstellen kann. Natürlich sollten die Einstellungen erhalten bleiben auch wenn man den PC abstöpselt.

Ich selber bin leider kein Softwerker, könnte aber die Hardware platine aufbauen.

Na ja das wärs erst mal und ich weis ja nicht ob's überhaupt interessiert.

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  Kurzvorstellung Peerless SUB220 HP
Geschrieben von: holly65 - 14.02.2009, 19:38 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Hallo,

bei IT ist der SUB220 HP momentan als Angebot (Restposten) erhältlich.
http://www.intertechnik.de/index.html/JT...ae827af9a6
Einen Test gab es in der HH 4/00.
Auf Dieter Achenbach's Seite sind ebenfalls TSP zu finden.

[Bild: picture.php?albumid=53&pictureid=265]
[Bild: picture.php?albumid=53&pictureid=266]
[Bild: picture.php?albumid=53&pictureid=267]
[Bild: picture.php?albumid=53&pictureid=268]

[Bild: picture.php?albumid=53&pictureid=270]
[Bild: picture.php?albumid=53&pictureid=269]

Guter Blechkorb, steife Papiermembran, kräftiger Antrieb, Xmax +/- 8,5mm,
belüftete Schwingspule von hinten durch die Membran.

grüsse

Karsten

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  HTPC Howto 0.1
Geschrieben von: schrottie - 13.02.2009, 21:36 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (20)

Erklärung
HTPC steht für Home Theatre Personal Computer. Also ein Computer, der nicht mehr Arbeitsgerät, sondern Unterhaltungsgerät ist. Im (aus meiner Sicht) Idealfall ein PC, der alle Unterhaltungsgeräte vereint und ersetzt. Man bräuchte so also nur noch ein Gerät im Wohnzimmer. Das sollte natürlich auch gut aussehen, womit wir beim vielleicht wichtigsten Punkt der Planung wären: Der WAF - woman acceptance factor! Der wird leider gerne als albern oder zweitrangig (hinter der Rechenpower *hrhr*) eingestuft, oder als "ich habe keine Frau - mir egal" betrachtet. Das sollte er nicht. Jeder hat einen sehr großen Nutzen von einem hohen WAF - ob Ehefrau oder nicht. Im Laufe der Lektüre wird das, wie ich denke, klar werden.

Für wen?
Ja, wer braucht denn nun, nachdem wir wissen, was ein HTPC ist, so ein Gerät? Ganz puristisch betrachtet kaum jemand. Denn jeder hat ein Radio oder eine Stereo-Anlage, einen Fernseher mit DVD-Player usw. schon zu Hause. Dann sind wir aber schon wieder beim WAF! Zeichnen wir hier also mal das übliche Szenario: 1. Fernseher, 2. DVD-Player, 3. HDD-Recorder oder Video-Recorder, 4. Stereo-Anlage, 5. Receiver - macht mindestens 5 Geräte, die wahrscheinlich weniger toll zusammen passen, mit mindestens 5 Fernbedienungen, die ständig herumfliegen; nicht so toll. Man kann nun entweder sagen, dass ja alles funktioniert und so schlimm ist das nicht, oder man möchte das alles drastisch reduzieren. Wenn das letzte gilt, dann ist man einer von denen, die einen HTPC brauchen. Die Frage nach dem Mehrwert sollte man sich also unbedingt stellen. Dieser kann auch über die Vereinigung von mehreren Geräten in der Internetfähigkeit (VoIP, Streaming-Radio, Video on demand usw.) liegen.

PC-Hardware für HTPCs
Jetzt wird es kompliziert, denn so schön sich das alles ja auch nach Home Entertainment und Digital Lifestyle anhört, so einfach ist das alles nicht. Es bleibt immerhin ein selbst zusammengestellter und konfigurierter PC, den wir planen. Und damit das nicht davor abschreckt, einen HTPC zu bauen, sollen hier einige Komponenten empfohlen werden, die in Frage kommen verbaut zu werden. Diese richten sich nach dem Einsatzgebiet. Deshalb werden hier auch keine kompletten Konfigurationen gelistet, sonder lediglich genannt, worauf es ankommt und vereinzelt Beispiele gezeigt.
Bevor ich hier einzelne Komponenten nenne, möchte ich auf das Wiki von HTPC-News.de hinweisen, speziell auf den Abschnitt zur Kühlung mit Luft. In diesem Abschnitt werden die wichtigsten Aspekte zu jeder Komponente genannt.

Beispiele
Will man nur einen PC, der alle CDs auf Festplatte gespeichert hat (damit diese dann im Keller verschwinden können und nicht mehr hässlich im CD-Regal herumstehen), aber sonst nicht viel können braucht, kann man das im weitesten Sinne auch schon HTPC nennen. Für solche Einsatzzwecke bietet sich z.B. ein ATOM System an. Diese Board/CPU/Grafik-Kombis sind recht sparsam, teilweise passiv gekühlt, sehr klein und somit wunderbar geeignet. Als Spiele-Maschine oder für HDTV wird es dann aber eher nicht mehr reichen. Außerdem muss man aufpassen, dass man noch alles, was man realisieren möchte auch kann, obwohl nur wenige Erweiterungsslots und Anschlüsse vorhanden sind. Der Vorteil liegt in der Größe, dem Preis und der Effizienz.
Sollen auch Bluerays und TV in bester Qualität wiedergegeben werden, empfiehlt sich ein Mehrkernprozessor der aktuelleren Generationen von AMD oder Intel, sowie ein Chipsatz oder eine Grafikkarte, die die nötige Videobeschleunigung mitbringt. Die aktuellen Generationen von AMD und nvidia können das, Intel hinkt etwas hinterher...

HTPC-Spezifische Hardware

1. Soundkarten
Scheinbar das wichtigste Element in einem audiophilen HTPC. Ich möchte hier weniger auf die Qualität einzelner Soundkarten oder Bauteile hinaus, sondern vielmehr auf deren Funktionalität. Vorher trotzdem noch ein Wort zur Qualität: Ich habe einige Soundkarten gehabt. Der einzige Unterschied, den ich ausmachen konnte, war der, zwischen billigem onboard-Sound und einer teureren Soundkarte.
Zu den Funktionen: Ganz entscheidend sind hier vor allem die Anschlussmöglichkeiten. Man sollte darauf achten, dass die Karte alles verarbeiten kann, was man an sie anschließen möchte. Möchte man z.B. ein 3-Wege System aktiv ansteuern, muss die Karte schonmal 6 Outs haben. Dazu kommen Fragen wie: Brauche ich Digital-Out? Welches Format? Einen KHV oder MIC-VV? Intern oder Extern? Zum Stöbern ist diese Seite toll: Soundkartenkatalog.de.
Ein sehr nettes feature ist darüber hinaus die Fähigkeit das Signal zu routen. Das heißt, dass die Soundkarte das Signal von Anwendung zu Anwendung von In zu Out und zurück zwischen den Schnittstellen (ASIO, MME usw.) und einzelnen Kanälen verteilen kann. Dadurch ergeben sich für die Lautsprecheraktivierung und Effekte mehr Möglichkeiten. Ein Beispiel gibt es hier.

2. TV-Karten
TV-Karten sind die Komponente, die wohl für die meisten einen HTPC ausmacht. Allerdings gibt es bei TV-Karten sehr viele Unterschiede. Die will ich hier kurz erläutern. Zum einen wäre da der Empfangsweg: analog oder digital. Digital gliedert sich wieder in DVB-T (Funk), DVB-S (Satellit) und DVB-C (Kabel). Zum anderen können manche Karten Pay-TV entschlüsseln, manche nicht. Dafür benötigt man ein Common Interface (CI) und ein Conditional Access Module (CAM). CAMs gibt es in vielen verschiedenen Varianten, je nach dem mit welcher Verschlüsselung das Programm gesendet wird. Zu guter letzt kann man noch die Anschlussart unterscheiden: intern (meist PCI) oder extern (USB oder FireWire). Welche Karte man kauft, hängt also von sehr vielen Faktoren ab, nicht zuletzt auch von der Kompatibilität zu der Software die eingesetzt werden soll. Diese steigt stark, wenn vom Hersteller BDA-Treiber zur Verfügung gestellt werden. Nach Abwägen all dieser Faktoren, bleiben meistens nicht mehr so viele Karten zur Auswahl übrig. Ein Fachforum für solche fragen ist z.B. Digitalfernsehen.de.

3. Fernbedienung
Und so kommen wir zurück zum WAF. Denn ein HTPC soll ja nicht kompliziert zu bedienen sein. Ambesten sogar ganz besonders einfach.
Dass man einen HTPC nicht von der Couch aus mit einer normalen Tastatur/Maus-Kombi steuert, sollte klar sein - aber was nimmt man dann? Jetzt könnte ich sagen: Tastatur und Maus, nur anders. Stimmt ja auch ein bisschen, ist nur wenig aussagekräftig. Es gibt speziell für HTPCs entworfene Eingabegeräte. Sowas sollte man dann auch nehmen. Als unkomplizierte Beispiele seien hier die Microsoft Produkte genannt. Natürlich gibt es aber auch unzählige andere Hersteller solcher Tastaturen und Fernbedienungen. X10 Fernbedienungen (z.B. Qsonic, Marmitek, Medion) zeichnen sich durch hohe Kompatibilität aus, Logitech's Harmony Serie durch die Vielseitigkeit und ein integriertes Display. Etwas ganz Besonderes sind die Presenter-Mäuse von Gyration. Sie ermöglichen eine Cursor-Bewegung auf dem Display durch freies Bewegen der Maus im Raum. Ein Video davon gibt es bei Youtube. Auch mit dem Handy oder einem PDA lässt sich ein HTPC steuern, die richtige Software vorausgesetzt. So ist dann sogar bidirektionale Kommunikation möglich, d.h. dass auf dem Display des PDA der Bildschirminhalt des PC angezeigt wird. So kann man den PC steuern, ohne den Fernseher anschalten zu müssen. Mit der Einführung von Vista und dessen Side-Show-Features hätte sich diese Technik weiter verbreiten können. Siehe z.B. bei SideShowDevices. Ich selber habe eine Lösung mit einem Nokia N810 und VNC. So etwas geht auch mit einem Ipod touch. Videos davon gibt es hier und hier. Von Apple kommt auch eine komplettlösung für Ipod plus Itunes. Das ganze nennt sich Itunes Remote. Diverse Geräte können z.B. auch mit dem Music Player Deamon umgehen. Von Logitech kommt eine sehr schnieke Lösung, Squeezebox Duet. Diese Lösungen erlauben einen Verzicht auf einen Zusätzlichen Monitor.

Soweit erstmal zur Hardware. Für konkrete Fragen zur Hardware empfehle ich das Silenthardware-Forum. Dann wird der HTPC auf jeden Fall leise und effizient.
Von dort kommen auch ein Paar Beispiele:
http://www.silenthardware.de/forum/index...opic=33875
http://www.silenthardware.de/forum/index...opic=33551
http://www.silenthardware.de/forum/index...opic=31617
http://www.silenthardware.de/forum/index...=32561&hl=
http://www.silenthardware.de/forum/index...=28209&hl=



Software

Natürlich seht und fällt der HTPC mit der Software. Ich möchte ier auf einige Anwendungen eingehen, mit denen ich Erfahrungen gesammelt habe. Natürlich gibt es viele weitere Anwendungen, die ich nicht kenne oder ausprobiert habe.

1. HTPC Oberflächen
Unter diesem Punkt möchte ich auf Software eingehn, die eine komplette grafische Oberfläche zur Steuerung aller wichtigen Aufgaben am HTPC zur Verfügung stellt. Die bekannteste dürfte das Media Center von Microsoft sein.
Damit ist es möglich, mit einfachen Mitteln Musik und Filme o.ä. zu organisieren und abzurufen. Die Konfigurationsmöglichkeiten sind beschränkt, aber für viele ausreichend.
Eine OpenSource Alternative stellt MediaPortal dar.
Es ist deutlich flexibler, bietet sehr viele Möglichkeiten es anzupassen, zu erweitern und konfigurieren. Es kann kostenlos heruntergeladen und ausprobiert werden.
Recht neu ist noch MeediOS:
Eine frühe Version, die ich ausprobierte, machte einen unausgereiften und wenig stabilen Eindruck. Das ändert sich aber dank der stetigen Weiterentwicklung wahrscheinlich ständig.
Mediate, PowerCinaema, Nero, SageTV, Showshifter, TVoon, Sceneo sind weitere Programme, die u.U. dem einen oder anderen gefallen. Die meisten dieser Oberflächen legen ihren Schwerpunkt klar auf den Aspekt TV &Video. MediaPortal allerdings bietet z.B. einige erweiterte Audiofunktionen, wie die Ausgabe über ASIO etc.
Unter Linux ist MythTV der Klassiker. Dazu ist LinuxMCE recht verbreitet. Noch sehr neu aber vielversprechend ist Boxee. Es setzt stark auf Social Web Anwendungen.
Bei Wikipedia gibt es weitere Informationen zu solcher Software.

2. TV-Software
Natürlich gibt es auch Programme, die darauf spezialisiert sind TV-Programm zu zeigen. Das sind stand-alone Programme, ohne eine besonders "elegante" Oberfläche. Sehr hervorgetan hat sich da DVB-Viewer.
Es Unterstützt sehr viele TV-Karten, es gibt viele Plug-Ins und es funktioniert eben einfach gut. Daneben zu erwähnen ist auch WatchTV-Pro.
Alternativen sind vielleicht auch ProgDVB und Sceneo TV-Programme inkl. sehr ausführlichem EPG (Elektonischer Fernsehzeitschrift).
Apropos EPG:
Sehr gut funktionierte bei mir dieser EPG:
http://nxtvepg.sourceforge.net/index-de....ad_windows
http://www.myhtpc.de/showtopic.php?threadid=21

3. Audioplayer:
Das dürfte die meisten hier interessieren. Ein Audioplayer, der alles kann, was man braucht. Es gibt unendlich viele und jeder dürfte einen anderen ganz toll finden. Ich möchtemich hier auf einige wenige beschränken und erklären warum.

- Foobar
Ich benutze foobar, weil er einfach zu benutzen ist, es viele Plug-ins gibt (VST, Convolver, Xover), er schnell ist, und ich am liebsten Programme mag, die ich extrem anpassen kann. Foobar bietet ASIO out und alles anderen features, die als Audiophil gelten. Darüber hinaus, kann man damit auch CDs in Dateien umwandeln und beschriften.

- Winamp
Für Winamp gilt im Prinzip alles das, was für Foobar auch gilt, bis auf dass ich es benutze. Mir gefiel Winamp noch nie. Objektive Gründe gibt es nicht. Die neuste Version orientiert sich mehr an Programmen, die viel Wert auf das Verwalten einer großen Musiksammlung legen. Geschmackssache.

- Itunes
Mittlerweile wahrscheinlich das bekannteste Programm nach dem MS MediaPlayer. Die Dateiverwaltung funktioniert gut, es sieht für die meisten schick aus und ein Shop ist direkt mit drin. Dazu passt der Ipod, den ja viele haben. In Komination mit Itunes Remote sicher interessant. Vielleicht wollen das ja mal ein paar probieren: Foobar und Itunes kombinieren.

- Windows MediaPlayer
Der ist bei Windows dabei, spielt mp3, wma und wav. Die Musik-Organisation ist brauchbar. Viele stört das automatische resampling über 48Khz, sowie, dass keine flac Dateinen abspielbar sind.

- Songbird
Der Mediaplayer von den Firefox-Entwicklern Mozilla. Erinnert an Itunes und macht einen guten Eindruck. Eine Audiophile Ausrichtung mit Bit-perfect und Asio etc verfolgt dieser Player aber nicht, eher den Weg, eine komplette Musik-Umgebung mit Archiv, Shop, Webradio, Browser etc. zu bieten.

4. Fernbedienen
Zum Fernbedienen gibt es mehrere Möglichkeiten, wie oben bereits angedeutet. Kauft man eine Tastatut mit Trackball sind die Treiber dabei und oft eine kleine Software, mit der die "Aktionstasten" belegt werden können, falls vorhanden. Bei Fernbedienungen ist das oft anders. Neben der Fernbedienung ist dann oft nur der Empfänger und Baterien dabei. Was also tun? 2 Programme, die ich mit Erfolg getestet habe, sind Eventghost und Girder.
Beides erfordert etwas Einarbeitung, dafür wird man mit einem super Ergebnis belohnt. Mit etwas Suche findet man auch fertige Konfigurationdateien für viele gängige Programme.
Von Imon gibt einiges an Hardware, das sich zum Fernbedienen eignet. Da ist immer eine Software dabei, die sehr umfangeich ist, und ebenfalls gut konfigurierbar und zu allen Progrmmen passend. Sehr empfehlenswert!
Neben konvenionellen Fernbedienungen gibt es auch die Logitech Harmony Reihe, die viele ansprechender finden. Dort kann man displaygesteuert viel Aktionen konfigurieren und aufrufen. So ersetzt man viele andere Fernbedienungen.
Noch ungewöhnlicher wird es, wenn man den HTPC mit einem Handy, PDA, Webpad oder Netbook steuern will. Das geht meist über Wlan und erfordert ebenfalls spezielle Software. Einen solchen Weg sollte Windows Vista einschlagen mit den Sideshow Features, der wurde aber wenig verfolgt.
Apple hat da mittlerweile ein sehr gut funktionierendes Programm zum Steuern von Itunes, nämlich Itunes Remote.
Aber auch über einen VNC-Client lässt sich ein HTPC prima steuern. Dabei wird das Bild des HTPC auf ein tragbares Gerät gespiegelt und der PC lässt sich dann auch darüber steuern. Das mache ich seit einigen Monaten mit einem Nokia N810 und RealVNC. Es funktioniert aber auch mit anderen Geräten, wie z.B. dem Ipod touch.
Zum Ausprobieren geht es auch mit dem RemoteDesktop von Windows. Unter Linux ist Lirc weit verbreitet.

5. Energieeffizienz & Lautstärke
Damit der HTPC weder besonders laut noch besonders heiß läuft, muss er vor allem energieeffizient sein. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte man sich in Fachforen beraten lassen und die richtigen - eben stromsparenden - Komponenten kaufen. Das ist aber noch nicht alles. Man kann auch mit Software dafür sorgen, dass der PC nur so viel Leistung abruf, wie gerade benötigt wird, und Lüfter nur so schnell drehen, wie gerade notwendig - und das ohne den PC zu gefährden.
Mit RMclock und CrystalCPUID kann man den Prozessor "undervolten". Man gibt ihm also weniger Strom, als in den Spezifikationen vorgesehen. das führt zu weniger Stromverbrauch und weniger Verlustwärme. Eine Ausführlich Anleitung gibt es hier. Dort werden auch die Programme verlinkt, sowie Tipps zum messen der Temperatur und Stabilität.
Um dann auch noch die Geräuschkulisse zu minimieren, lässt man am besten die Lüfter nur so schnell drehen, wie gerade notwendig. Ein Tool, das darauf spezialisiert ist, ist Speedfan. Da es nicht ganz so einfach einzurichten ist, verlinke ich auch hierzu eine Anleitung.


Danke fürs Lesen,
Gruß
schrottie

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  Bi(tumen) or not Bi(tumen)?
Geschrieben von: ometa - 13.02.2009, 00:38 - Forum: Gehäusebau - Antworten (2)

Folgende Zutaten köcheln grad in meinem Topf:

[Bild: picture.php?albumid=52&pictureid=263]

Eine leere "Bassrolle". Auch "Tube" genannt...
Derer sind zwei vorhanden. Durchmesser 8 Zoll, Höhe ca. 50 cm. Korpus aus Pappe, bezogen, bzw. verklebt mit Filz.

[Bild: picture.php?albumid=52&pictureid=262]

Das Relikt soll nun mit passenden 4mm-Platten aus MDF ummantelt werden. Bisher 4, also 2 pro Rolle vorhanden - weitere können problemlos nachgeordert werden.

[Bild: picture.php?albumid=52&pictureid=261]

Anschliessend soll ein Segment entfernt werden und eine ebene Front eingefügt werden. Dafür stehen 4 Bretter in je 12mm zur Verfügung (je 2 pro Rolle - also 24 mm).

[Bild: picture.php?albumid=52&pictureid=260]

Vorher sollen aber noch je ein Boden, ein Deckel und ein rmittlere Versteifungsring mit dem passenden Ausschnitt des Frontsegments eingefügt werden.

Soweit gut nachzuvollziehen, denke ich.
Nun geht's los:
Wenn ich versuche den Filz zu entfernen, reisse ich einiges von der Pappe mit weg. Also würde ich ihn ganz gerne drauf lassen.
Ich würde die erste Lage MDF also um die Rolle biegen und mit Montagekleber anpappen.

Ich habe aber auch noch:

[Bild: picture.php?albumid=52&pictureid=259]

Einige Platten selbstklebendes Bitumen in zufällig passender Länge.

Bringt das jetzt was, diese mit einzubringen? Zum Beispiel als erste Lage auf den Filz, bevor das MDF rumkommt.
Man könnte ja erst eine MDF-Platte um den Filz biegen, dann das Bitumen als Zwischenschicht anbringen, um dann eine weitere MDF-Platte anzubringen.
Man kann das Bitumen aber auch im Inneren der Rolle anbringen. Oder gänzlich weglassen und lieber auf 4 Schichten MDF aussen gehen.

Was denkt ihr, macht da am meisten Sinn?

---

Es kommt eine 165+30-Monacor-Kombi rein und das ganze wird CB. Das soll hier aber nicht diskutiert werden.

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  Ceramic Hochtöner von Tangband
Geschrieben von: flaevor - 12.02.2009, 13:06 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (11)

Ich durfte letzte Woche den CerAl bei BPA ausgeibig probehören. Sie setzt sich zusammen aus den Ceramic Hochtöner und Alu W4-657 in einem kleinen BR Gehäuse (daher auch der clevere Name). Der Hochtöner ist wirklich Klasse. Insgesamt war der Lautsprecher kombination auch sehr überzeugend.

Aber der Hochtöner, der Hochtöner ist wirklich empfehlenswert. Der Preis/Leistung dürfte sehr schwer zu toppen sein.

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  HTPC und Foobar (aus dem K&T 2/09-Thread)
Geschrieben von: CHX - 10.02.2009, 10:30 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (83)

Hallo Leute,

in der neuen K+T 2/09 gibt es einen Artikel über den Zusammenbau eines Multimedia PCs.
Dieses Thema soll in den nächsten K+T Ausgaben noch ausführlicher
behandelt werden.

Mich würde nun interessieren, ob Ihr bereits Musik von der Festplatte hört.

Ich für meinen Teil höre mittlerweile Musik über meinen Laptop und eine externe
Sounkarte von TASCAM: US-144.
Eigentlich habe ich diese Soundkarte nur als Messkarte für ARTA gekauft,
bis ich diese an meinen Verstärker angeschlossen habe und keine Rausch oder
Piepssignale sondern Musik gehört habe.
Mein zugegeben alter Marantz CD-80 konnte da nicht mehr mithalten.

Ein Quercheck mit einem relativ aktuellen Marantz CD-Player (SA-7001 (ca. 700 EUR))
hat leichte Vorteile für den CD-Player gegenüber der PC-Lösung ergeben.

Bin gespannt, ob dieses Thema für Euch überhaupt interessant ist.

Viele Grüße

Christoph

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  40Hz bis 20.000Hz - wie überbrücken?
Geschrieben von: schrottie - 08.02.2009, 18:25 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

Hallo,
ich würde hier gerne mehrere Möglichkeiten erörtern, wie der für Musik relevante Frquenzbereich abgedeckt werden kann. Es geht mir nicht darum, von irgendjemandem DIE ultimative Lösung aufgetischt zu bekommen, sondern schlicht die Eigenheiten der verschiedenen Möglichkeiten zu nennen - auch gerne eure Vorlieben und warum? Ich schreib mal hin, was mein Halbwissen so her gibt und freue mich auf Ergänzungen und Korrekturen. Big Grin

1. Full-Range
Gibt es überhaupt Chassis, die Bass (auch bei "etwas" Pegel) können und gleichzeitig einen sauberen Hochton? Man hätte eine weitestgehend perfekte Punktschallquelle - wohl aber auch eine recht starke Bündelung.

2. FAST
Breitbänder, die einen ordentlichen Hochton können, gibt es ja durchaus. Die Tiefe Trennung hat den Vorteil, dass die "Räumlichkeit" bestmöglich erhalten bleibt. Zudem profitieren Hoch- und Mittelton von der Entlastung im Bass.

3. FATT
Einem Breitbänder einen (Super)hochtöner zur Seite zu stellen - was bringt´s? Wo ist der Vorteil gegenüber anderen Prinzpien? Kleine, leichte Membran im Hochton, besseres Rundstrahlen, u.U. weniger Resonanzen?

4. Coax
Punktschallquelle. Leider aber wird der Hochton prinzipbedingt durch die Einbauposition wellig.

5. 2-Weg klassisch
Gemeint ist eine Kombination aus TMT und HT. Getrennt gerne zwischen 2000Hz und 3000Hz. Warum wird es so oft gemacht? Was kann dieses Prinzip besonders gut?

6. 3-Wege I
TT-MT-HT. Mit Trennfrequenzen bei ca 250-500, und 2000-3000. Ein "echter" Mitteltöner mit meist leichter Membran, kaum bassfähig. Ein richtiger Basstreiber. Jedes Chassis macht, was es kann und nur das.

7. 3-Wege II
Ein sehr Breitbandig eingesetzter MT, der im Sub und im HT von Spezialisten entlastet wird. Warum machen?

8. 4 und mehr Wege
Passiv sinnvoll machbar? Warum überhapt sinnvoll?

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