Auf der Suche nach Inspirationen für einen DIY-PC-Nahfeldmonitor habe ich mich mal im Portfolio zweier großer Hersteller von Studiolautsprechern umgesehen und bin auf - vielleicht nur für mich - Interessantes gestoßen.
In meinem Kopf ist schon seit Jahren verankert, dass für eine gute Annäherung an eine Punktschallquelle und Vermeidung von störenden Nebenkeulen bei Mehrwegelautsprechern mit nebeneinander angeordneten Chassis der Abstand der Chassis möglichst klein sein soll. Häufig gefordert wird bei einer Trennfrequenz f mit Wellenlänge Lambda ein Mitte-zu-Mitte-Abstand von unter Lambda/2, besser noch Lambda/4. Unter Lambda müsse man aber auf jeden Fall bleiben, sonst wäre der Lautsprecher praktisch nicht zu gebrauchen. Besonders im Nahfeld sei auf einen kleinen Chassisabstand im Verhältnis zur Trennfrequenz zu achten.
Offenbar vertritt Genelec im Gegensatz zu Neumann da eine andere Philosophie:
Neumann KH120 - 130 mm TMT, 25 mm Kalotte im Waveguide, Chassisabstand ungefähr 130 mm, Trennfrequenz 2000 Hz (entspricht ca. 170 mm)
Nicht ganz Lambda/2, aber auch noch weit weg von Lambda
Genelec 8330 SAM - 130 mm TMT, 19 mm Kalotte im Waveguide, Chassisabstand ungefähr 120 mm, Trennfrequenz 3000 Hz (entspricht ca. 115 mm)
Ziemlich genau Lambda
Genelec 8340 SAM - 165 mm TMT, 19 mm Kalotte im Waveguide, Chassisabstand ungefähr 140 mm, Trennfrequenz 3000 Hz (entspricht 115 mm)
Das ist doch verboten! Chassisabstand deutlich größer als die Wellenlänge der Trennfrequenz!
Weil mich diese doch extrem unterschiedliche Herangehensweise nicht losgelassen hat, habe ich mir die drei Lautsprecher bestellt (+die KH80 von Neumann) und ein paar Tage getestet.
Ergebnis: Alle klingen in meinen Ohren toll. Tonal waren die Genelecs vielleicht einen Hauch dunkler, aber es waren keine großen Unterschiede auszumachen. Besonders interessiert haben mich aber die Ortung/Abbildungsschärfe. Aber auch hier konnte ich keine großen Unterschiede feststellen, wenn die Lautsprecher auf gleicher Höhe aufgestellt waren. Hörabstand war bei allen Boxen 50-60 cm.
Nun frage ich mich, ob der ganze Rummel um möglichst kleine Chassisabstände und passende Trennfrequenzen vielleicht gar nicht so wichtig ist. Gerade bei größeren Hörabständen "sieht" hört man vertikal ja eigentlich nur auf Achse. Trotzdem betreiben viele Selbstbauer ja viel Aufwand, um den Abstand zwischen den Treibern zu minimieren, z.B. mit Ausschnitten in den Chassis-Körben oder Überlappungen.
In einem englischsprachigen Forum las ich mal, dass der ideale Abstand zwischen den Treibern eher bei 1x - 1.4x Lambda läge. Die Begründung war, dass man damit die Nebenkeulen so stark von der Hauptachse ablenkt, dass sie wenig zu den frühen Reflektionen von Boden und Decke beitragen.
Oder höre ich wirklich so schlecht und bei mir ist eh alles egal?
Hi,
da ich hiervon absolut keine Ahnung habe:
Hat das eine akzeptable Audio-Qualität? https://www.ebay.de/itm/324697059620?ssP...fresh=true
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Wenn nicht, auf was sollte man beim Kauf achten?
Danke & Gruß
AR
über Grafik einfügen oder über Anhänge kann man Fotos und Grafiken einbinden, die dann als kleines Thumbnail angezeigt werden.
So bspw.
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Manchmal, leider nicht immer, ist es auch möglich eine jpg Datei einfach via Paste and Copy so in den Beitrag einzufügen, dass sie als Bild in Normalgröße erscheint, was ich wesentlich besser finde.
Das funktioniert aber nicht immer.
Manchmal kommt dann auch die Fehlermeldung "Du hast zu viele Zeichen genutzt, kürze bitte Deinen Beitrag" und man sieht den Quellcode der Datei.
Woran liegt das?
Größe der Datei und Pixelanzahl scheinen eine Rolle zu spielen, aber manchmal klappt dieses Einfügen auch bei Dateien nicht, bei denen es zuvor funktionierte.
Gibt es da eine Erklärung und was muss man machen, damit man immer in voller Größe einfügen kann?
Fast pünktlich zu meinem 3jährigen Jubiläum gibt's hier meinen ersten (Bau)Bericht. Nun ja, Bericht zu einem geplanten Bau, oder so
Genau gesagt gibt's eigtl. nur noch ein Lautsprechersystem, das mich interessiert. Ich kenne alle Ansätze, ich weiss was mein Optimum ist, und dahin will ich. Was ich im Moment drüber erzählen kann / will ist dass es ein System ist welches sowohl stressfrei bzw. verzerrungsarm ein paar hundert Leute beschallen kann, als auch, moderat umkonfiguriert, als High End Home-HiFi im kleinen / mittleren Raum für einen Hörer dienen kann. Konventionell dran ist wenig.
Der Zeitrahmen für dieses Vorhaben ist komplett offen. Ich habe aktuell ein sehr gutes HiFi System; ich bzw. meine Gruppe / mein Verein hat eine verdammt gute PA; perfekt muss nicht sein und wäre nur ein netter Bonus, und wird sich ergeben wenn und falls zuviel Zeit und Geld da ist.
Aber, damit wir auch wohin kommen: nach Jahren loser Planung hat sich über die letzten ~12 Monate einiges konkretisiert. Der erste Schritt über das Papier hinaus wird die Wahl des Mitteltöners sein. Nach einsehen von Messdaten Dritter einer dreistelligen Anzahl an Chassis haben sich acht Kandidaten von 5 bis 6,5" Durchmesser herauskristallisiert. Drei davon sind aktuell auf dem Weg zu mir.
Zu Beginn will ich diesen Thread als Tagebuch rund um dieses Vorhaben nutzen, und weniger das Projekt selbst als meine Vorgehensweise, und die Grundlagenforschung drumherum dokumentieren. Ich bin mir sicher einiges davon ist für die Community wertvoll.
Die letzten Tage hab ich in Vorbereitung auf die Mitteltöner fürs probehören eine Basssektion gebastelt. Die Ansprüche hier sind noch nicht ausserordentlich hoch - sie muss lediglich bis 200 Hz resonanzfrei spielen, und mit einem ~6" Mitteltöner im Pegel mitkommen. Ich hatte einen the box 15LB075 rumliegen, welcher im kleinen BR diese Aufgabe mehr als ausreichend erfüllen wird. Merke: ein Budget-Chassis spielt bei Halbgas verzerrungsärmer als ein State of the art Chassis an seinem Limit.
Das Gehäuse wird komplett aus Plattenresten gefertigt. Das 15er MPX welches verwendet wird war zuerst ein JBell SS15, dann ein THAM15, dann ein 140l BR. Nun wird's ein kleinerer BR. Keine Platte muss dafür zugeschnitten werden, überstehende Wände werden nicht abgesägt, und die Platten nur verschraubt, sodass keine Schnittreste verloren gehen. Einzig die Schraubenlöcher müssen jedes mal verschlossen werden, dass das Gehäuse dicht wird (sehr wichtig) - ich giess zu dem Zweck in jedes einen Tropfen Leim rein.
Das Nettovolumen kam auf 85l raus. Die restlichen Platten liessen sich so anordnen, dass via einer Portfläche von 1/4 sd bei 32cm Portlänge ein Tuning von 40 Hz getroffen werden konnte. Die Berechnung des Kanals wurde mit BoxSim durchgeführt, welches, via Impedanzmessung überprüft, wieder mal, wie fast immer, auf einzelne cm bzw. innerhalb eines Hz korrekt gerechnet hat. Die Porteigenresonanz sollte, leichte virtuelle Verlängerung miteinberechnet, dadurch zwischen 300 und 400 Hz landen - ausreichend weit ausserhalb des Übertragungsbereichs. Zusätzlich werden Resonanzen durch Dämmwolle bekämpft.
Mittel der Wahl:
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Die drei Säckchen, die ich grad lagernd hatte, reingetackert; auf ausreichend Abstand / Freiraum zum BR-Port geachtet:
Wie man sieht, selbst ohne Dämpfungsmaterial war die Mischung aus Gehäuse- und Portresonanzen nicht schlimm. Mit isses aber nochmal deutlich sauberer, weit über den Übertragungsbereich hinaus - so gefällt das!
Frequenzgang türkis via kombinierter Nahfeldmessung mit Anpassung des Portpegels & Bafflestep-Korrektur (bewährte Methode - habe diese an bisher 8 Gehäusen an der Fernfeldmessung überprüft bzw. bestätigt); schwarz via einer Methode, die mir eben so mal eingefallen ist - Mikro so gut wie geht mittig zwischen den Schallquellen - auch im Nahfeld, d.h. auch Bafflestep notwendig:
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Wie man sieht, das funkt!
Methode abgebildet:
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So - wie erwartet, bei dem kleinen Gehäuse mit der tiefen Abstimmung tut sich nicht viel untenrum. Das war vor der Konstruktion bewusst, und eine Entzerrung war geplant. Diese findet am PC, in VirtualDSP, via einem Lowshelf statt:
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Frequenzgang original türkis, entzerrt schwarz:
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Frequenzgang ausreichend begradigt. Die Entzerrung fordert natürlich dem Chassis elektrisch einiges ab, und auch der eher kleine Port gab mir zuerst Anlass zur Sorge. Darum wurde alsbald sowohl bei Kleinsignal als auch bis nahe Volllast probegehört. Und - Erfolg! Der Sub schiebt, puncht, spielt knackig und trocken. Portkompression fällt eigtl. keine auf, was mich überrascht hat. Quantitativ wie qualitativ sehr gut - so kann man arbeiten! D.h. Tieftonsektion fertig, und bereit für den Rest des (Test-)Systems!
ich nehme an, dass viele von euch das "Problem" kennen. Nachwuchs zieht ein und in der ehemals üppig dimensionierten Stadtwohnung herrscht nun überall Platzmangel. Nachdem meine Frau und ich vor im März zwei weitere Familienmitglieder begrüßen durften, wurde jetzt das Esszimmer/Gästezimmer aufgelöst und Esstisch und Stühle nun ins Wohnzimmer verfrachtet. Die aktuelle Raumsituation sieht so aus:
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Die Maße des Raumes sind 5,75*4,32*3,32 und besitzt eine breite Fensterfront den Lautsprechern gegenüber. Der graue Sessel und der graue Couchtisch stehen aktuell probeweise am eingezeichneten Platz. Meine Anlage wurde aktuell stillgelegt, aber ich komme gerade ohnehin im Wohnzimmer nicht mehr zum Musikhören, also ist das temporär ok. Eine alternative Anordnung der Möbel im Raum, die beiden o.g. grauen Mal außen vor, ist nicht vorgesehen, auch wenn es akustisch suboptimal ist.
Meine aktuelle Anlage sieht wie folgt aus:
Frontlautsprecher HifiSelbstbau DreiZwo MkII
Centerlautsprecher: Elac UniFi CC5
Rearlautsprecher: keine
AV-Receiver: Denon X3300 mit Audyssey XT32
Ziel:
Ich plane derzeit ein AV-Möbel, das sowohl PC-Arbeitsplatz als auch AV-Möbel und das komplette Homeoffice und die Heimkino-Elektronik kompakt unterbringt. Eine Skizze kann ich gern einmal anhängen, sofern gewünscht. Dies wird aber voraussichtlich so viel Raum einnehmen, dass ich keine Standlautsprecher mehr sinnvoll unterbringen kann, nicht einmal die superschlanken Drei Zwo. Ich liebäugele daher mit zwei Optionen: Wandlautsprechern oder kompakten Satelliten, die jeweils mit aktiven Subwoofern unterstützt werden.
Als Wandlautsprecher kommen natürlich die WaveWall 182 von Alexander Heißmann infrage, gleich gute oder bessere Alternativen sind mir tatsächlich bisher unbekannt. Als Kompaktlautsprecher liebäugele ich mit Neumann KH80/120DSP kombiniert mit einem Neumann KH750 DSP Subwoofer, leider gibt es nur die Kompaktspeaker in weiß, passiv dann die DXT-MON ebenfalls von Alexander mit einem mir noch unbekannten Sub. Noch lieber wäre mir ein passiver Klon der KH80DSP, der bei ca. 80 Herz getrennt werden kann, habe aber dank drei bezaubernder Kleinkinder/Babys wenig bis keine Zeit für die Eigenentwicklung.
Ziel wäre perspektivisch ein ordentliches 5.1 System, das relativ kompakt ist. Da wir in einer Mehrfamilienhaus wohnen, muss es nicht sonderlich hohe Pegel liefern können. Meinen Traum vom selbstentwickelten D&D 8C Klon habe ich nach langer Spinnerei erstmal adacta gelegt.
Bitte entschuldigt die krude und zusammenhanglose Schreibe, bin ein wenig übermüdet. Bin für jede Anregung dankbar.
Erstens > Gibt es außer dem Gewicht irgendwelche Vorteile von Neodym gegenüber Ferrit bei gleicher Feldstärke?
Oder umgekehrt > Haben Ferrit Magnete irgendwelche Vorteile gegenüber Neodym?
Neodym ist sturzanfälliger und mag keine hohen Temperaturen. Anything else?
Zweitens > Manche Koaxial Chassis nutzen ein Ein-Magnet System, bei anderen werden zwei Magnete für die Schwingspulensysteme genutzt.
Was sind, außer der Verschiebung der akustischen Zentren, Vor-und Nachteile der jeweiligen Systeme?
Gibt es Wechselwirkungen bei Ein-Magnet Systemen innerhalb des Magnets durch bspw. gegenphasig arbeitende Schwingeinheiten?
Moin liebe Community,
ich habe bereits im Nachbarforum ein Thread erstellt, allerdings bin ich hier mindestens genauso oft unterwegs und schätze eure Meinung
Durch einem Zufall habe ich ein XAW 320 HC Subwoofer Chassis erstanden. Ich war schon vor dem Produktende begeistert von der Idee und freue mich umso mehr.
Im Internet findet man mehrere Bauvorschläge, allerdings bin ich mir unsicher wofür ich mich entscheiden sollte.