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  Display für Aurora
Geschrieben von: rkv - 10.04.2020, 18:42 - Forum: auverdion - Antworten (31)

Hallo,

gestern ist noch pünktlich vor den Feiertagen ein Tütchen mit 3 Displays eingetroffen. Da ich den Sourcecode dafür schon fertig hatte und nur die Lieferung sich etwas hinzog, habe ich es heute nur mal schnell zum Testen angeschlossen. Das Ergebnis seht ihr im Anhang.
Verwendet habe ich dieses Display:
https://www.az-delivery.de/products/1-3z...1890737179
Also ein relativ kleines. Warum?
Ich möchte das Display out of the box in einem 1HE Gehäuse einbauen können. Das ist bei vielen größeren Displays aus der Arduinowelt schwierig, weil die Platine dann zu groß ist, ich wollte aber jetzt keine eigene Platine entwickeln. Zudem sollte die Verkabelung möglichst einfach sein. Das gezeigte Display kann einfach mit 4 Kabeln an den I2C-Bus von Aurora gehängt werden. Zusätzlich kann man so ein kleines Display auch prima in einer Aktivbox unterbringen. Und zum guten Schluss sind diese Displays recht günstig.
Es gilt jetzt noch ein wenig zu testen und dann wird die Unterstützung in FW 2.1.0 kommen. Zudem muss ich erst noch ein kleines AppNote schreiben, dass beschreibt, wie man das Display verwendet. Also ist noch ein wenig Geduld gefragt.

Viel wichtiger ist die Frage: Was soll das Display anzeigen?
Ich habe jetzt erstmal folgendes in der Anzeige:
- aktuelles Plugin
- aktuell geladenes Preset
- Master Volume Level
- Zugewiesene IP im lokalen WiFi
Ideen und Anmerkungen dazu sind herzlich willkommen.

Raphael



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  DAC Output Filter
Geschrieben von: Spatz - 10.04.2020, 15:39 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (12)

Moin allerseits,

ich plane gerade ein Projekt, in dem ein Raspberry Pi mehrere Audio-Ein- und Ausgänge ansteuert.
Ursprünglich hatte ich mich dabei am ElkPi Devkit (https://github.com/elk-audio/elk-pi-hardware) orientiert, das den TI PCM3168A (https://www.ti.com/lit/ds/symlink/pcm3168a.pdf) als Codec nutzt, zusammen mit einem CPLD, der die Signale so aufbereitet, dass der Raspberry Pi multichannel-fähig ist.
Nun möchte ich aber auf den Cirrus CS42438 (https://statics.cirrus.com/pubs/proDatas...438_F5.pdf) umschwenken, da dieser nur halb so viel Energie braucht (das Gerät ist akkubetrieben), und ansonsten das gleiche kann.

Mit der digitalen Sektion hab ich weniger Probleme, aber zum analogen Teil habe ich noch ein paar Fragen:

Was mich stutzig macht, ist das Design der Output Filter: Während sich die Filter für den PCM3168A zwischen dem Vorschlag von Texas Instruments und dem Design von Elk Audio nur minimal unterscheiden, ist das Filter für den CS42438 deutlich komplizierter.

Texas Instruments:
[ATTACH=CONFIG]53920[/ATTACH]

Elk Audio:
[ATTACH=CONFIG]53921[/ATTACH]

Cirrus Filter:
[ATTACH=CONFIG]53922[/ATTACH]

Der Unterschied zwischen TI und Elk Audio liegt, so wie ich das erkenne, hauptsächlich in der Art der DC-Entkopplung: TI schlägt vor, die Kondensatoren in den Signalweg vor dem OpAmp zu legen, während Elk Audio das Signal vor dem OpAmp mit einem C gegen GND entkoppelt, und ausgangsseitig einen weiteren Elko in den Signalweg legt.
Was ist hier der Vorteil/Nachteil der beiden Varianten? Die Anzahl der Bauteile bleibt ja gleich, warum wird es einmal so gemacht, und einmal so?
Beim Filter von Cirrus fällt auf, dass positives und negatives Signal unterschiedlich beschaltet sind. Was für einen Effekt hat das?
Und warum unterscheiden sich die beiden Varianten so sehr?

Beim Evaluation Board für den Cirrus-CODEC sind die OpAmps mit +12V/-12V versorgt, bei Elk Audio nur mit 12V/0V. Ich möchte, wenn möglich, mit 12V/0V auskommen...

Grüße, Spatz



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  Erfahrungsberichte und Fragen zu Auverdion / FreeDsp
Geschrieben von: OldKamuffel - 10.04.2020, 15:18 - Forum: auverdion - Antworten (210)

So, endlich kommen die ersten Töne aus dem DSP, dann mache ich mal den Anfang.


Die Einrichtung hat soweit problemlos geklappt. Das neue Batchscript für das Firmwareupdate und Webota haben zuverlässig gearbeitet. Beim analogen Input waren keine Probleme zu erwarten und für USB habe ich ASIO4all und die ASIO Bridge von vb-audio verwendet. Lediglich die 'ASIO Buffer Size' musste auf 1024 Samples angehoben werden. Warum muss ich noch heraus finden, denn wenn der ASIO Treiber direkt von der Player Software angesteuert wird reichen die 512 Samples aus der default Einstellung.
Eine erste Messung mit REW ergab, dass ich die Filter- und EQ Einstellungen meiner alten Weiche nicht pauschal übernehmen konnte. Gerade im Bass bei der 60hz Trennung sind massive Unterscheide bei gleichen Filtereinstellungen zu sehen. Also alles auf Null und erst einmal grob neu eingemessen.


Die ersten Höreindrücke waren dann schon sehr positiv. Selbst über den analogen Eingang kann die Aurora gegenüber meiner alten Xilica XP4080 mit einer deutlich besseren Auflösung punkten. Der USB Eingang setzt in Punkto Auflösung und Dynamik noch einiges drauf, denn hier fällt endlich mein nicht sehr HiFi tauglicher AV Vorverstärker aus der Kette.
Rauschen ist so gut wie gar nicht vorhanden. Ich habe sogar die -10db Wiederstände wieder aus den Kabeln zu meinen Hörnern heraus gelötet. Ab etwa einen Meter ist für mich nichts mehr wahrnehmbar. Ich konnte einmal über den analogen Input Zwitschern von digitalen Einstreuungen hören. War aber nicht lange genug vorhanden um den Übeltäter zu finden.
Zur Räumlichkeit kann ich noch nicht viel sagen, zu wenig Eingestellt und noch zu wenig gehört.


Worauf ich beim Konfigurieren zuerst reingefallen bin ist, dass die Pegelregler keine positiven Werte akzeptieren. Die Xilica konnte +20dbu, was mir gefühlt jetzt fehlt. Auch, da meine HiFi Endstufen teilweise eine Eingangsempfindlichkeit von 2 Volt besitzen.


Beim Einrichten sind mir einige Fragen gekommen:


Was bedeutet -0db im Gain bei Vollaussteuerung am Ausgang?
0dbu oder die +6dbu? Sind da noch Reserven?


Und von der digitalen Inputseite gefragt: Wenn Windows mit 24bit und der DSP mit 32bit arbeitet, wie werden die 8 freien Bits verteilt? unten für mehr Dynamik und Rauschabstand, oben für (EQ) Headroom oder verteilt?


Ist die Volumenangabe in DB?


Gibt es Gründe (Außer den Verzerrungen, wenn man nicht Aufpasst) den Mastervolume nicht auf mögliche +10 oder 20 Verstärken zu lassen? Um halt sehr leise Passagen besser verstärken zu können.


Wenn +-0db Vollaussteuerung bedeutet und, da in den Standardmodulen (z.B. 8Channel) kein Gain Regler am Eingang vorhanden ist, würde dann ein additiver EQ bei gut ausgesteuertem Musikmaterial zwangsweise zu Verzerrungen führen?


In den Sourcen gibt es ein '8channels' Plugin und ein '8channelsUSB' Plugin. Ist hier der einzige Unterschied das Regelmodul für das Poti? In beiden sind ja die USB Eingänge auswählbar.


Der DSP arbeitet per Default auf 48khz, was für mich eher der ungünstigste Wert ist. Kann man den Wert dynamisch umstellen? (Geht nicht über die Sound-Systemeinstellungen) Ich habe hier nur den Drop Down für die Samplingrate im Sigma Studio gefunden und 'start pulse'. Für mich wäre eher 44,1 khz oder 96khz sinnvoll.




Meine nächsten Schritte, die ich hoffe mit entsprechend Einarbeitung umsetzen zu können:


Im Sigma Studio am MasterVolume +10 zulassen, das gleiche auch an der WebUi


An der WebUi den Pegel als numerischen Wert anzeigen, die letzten 10% des Schiebereglers sind mir einfach zu ungenau.


Im Sigma Studio die Sampling Frequenz umstellen, falls es keine dynamische Möglichkeit gibt. Hier komme ich aber bestimmt schon an Grenzen.


Kaskadieren von mehreren DSPs. Hier scheint zwar schon ein wenig Vorarbeit geleistet worden zu sein, aber mir ist noch nicht klar, was da noch zu erledigen ist.

Fernbedienbarkeit des MasterVolumes über Windows FB. (Kann mir Jemand Hinweise geben, wo ich Infos über die verwendete REST Schnittstelle finde?)

Sollte ich etwas davon umsetzen, dann werde ich natürlich die Ergebnisse hier posten.


Dann möchte ich die Gelegenheit nutzen und Raphael noch meinen tiefsten Respekt und Dank aussprechen. Mir macht der DSP jetzt schon Spaß und ich sehe noch enorm viel Potential.

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  Subwoofer mit Bose Richbass Woofer DVC
Geschrieben von: and19 - 10.04.2020, 14:34 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

Ich möchte einen Subwoofer bauen, welcher dazu dienen soll, zwei Heimkino-Surround-Lautsprecher im Bassbereich zu verstärken. Bei den beiden Surrounds-LS handelt es sich um Quadral TSA 300, also nichts audiophiles. Es soll nur "halbwegs vernünftig" klingen.

Ich mußte kürzlich das Audiosystem in meinem KFZ wegen einem Defekt austauschen und habe den Subwoofer Bose Richbass Woofer DVC übrig behalten. Dieser soll nun recycelt werden. Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich am besten vorgehe, um zu einem Gehäuse zu kommen, welches das Chasis beherbergt und den o.a. Ansprüchen genügt? Muss ich dafür großartige Messungen und/oder Simulationen anstellen? Oder reicht eine Holzkiste mit bestimmten, ungefähren Maßen?

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  Klinke statt XLR ?
Geschrieben von: スピーカ - 09.04.2020, 14:46 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (25)

Hallo Leute,

ich bin gerade dabei Platinen zu layouten und stehe vor der Frage, ob ich für eine symmetrische Signalübertragung nicht einfach Klinkenbuchsen anstatt von XLR nehmen kann. Allein schon deshalb, weil die 3,5mm Buchsen-Stecker nicht so Fett wie die XLR sind.
Hat einer von euch Erfahrung damit und kennt eventuell gute Klinkenbuchsen in 3,5mm für Print. Die bisherigen, die ich in der Hand hatte, würde ich nicht einbauen, weil wacklig oder extrem schwergängig, aber es müsste doch Qualitativ etwas Bessere geben.

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  Wie bekommt ihr die (relativ kleinen) Löcherfür BR-Rohre und Terminals in die Gehäuse
Geschrieben von: Randalf - 09.04.2020, 11:09 - Forum: Gehäusebau - Antworten (31)

Ich hoffe, meine Frage ist nicht ZU "Newbie"...

Frage:
Wie bekommt ihr die runden Löcher für Terminals und BR-Rohre in das Gehäuse?

Die Löcher sind ja recht klein, bspw. 3,5cm Radius, gibt es für sowas Fräszirkel?

Bohren? Lochbohrer?
Fräsen, Fräszirkel bei dieses kleinen Radien??

Ich habe 2 Oberfräsen, ein etwas grössere Model von Black & Decker und die kleine Einhand-/Kantenfräse von Makita.

Viele Grüße
Ralf

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  Auf der Suche nach 'nem DAC (vorsicht, Noob)
Geschrieben von: Abyss - 08.04.2020, 21:43 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Guten Abend wertes Forum,

kurz zu meinem Anliegen: Aktuell habe ich in meinem Schlafzimmer den Philips 9710M in Baßreflexboxen an einem kleinen Class-D Dayton DTA-1 spielen. Soweit bin ich mit dem Ergebnis zufrieden - mehr noch, die "Kette" macht schon mächtig Spaß, auch wenn man das für den Preis kaum glauben mag.

Als Quelle nutze ich im Moment meinen Laptop, dessen Audioausgang... nicht das Gelbe vom Ei ist. Daher bin ich auf der Suche nach einem "angemessenen" USB-DAC, mit dem ich meine Kette kompletieren kann. Leider habe ich soooo viel Ahnung nicht von dem Thema, weswegen ich an dieser Stelle um Hilfe bitte.

Mein Gedanke wäre der Behringer U-Control UCA222, den es für 24,- Euro zu kaufen gibt --> https://www.thomann.de/de/behringer_ucon...ca_222.htm .

Alternativ macht der FiiO E10K ebenfalls einen guten Eindruck, denke ich, und preislich ist er mit 65,- Euro dem Rest der Kette angemessen --> https://fiio-shop.de/dac-mit-kopfhoererv...-olympus-2 .

Des Weiteren hat mir ein Bekannter seinen Audioquest Dragonfly Red gebraucht für 120,- Euro angeboten, und der Preis wäre für mich vollkommen in Ordnung --> https://www.audioquest.com/dacs/dragonfly/dragonfly-red .

Für andere Vorschläge bin ich gerne offen, da ich, wie erwähnt, kaum Ahnung von dem Ganzen habe.

Die Frage für mich ist, ob man einen Unterschied bspw. zwischen dem Dragonfly und dem FiiO hören kann? Oder ob es sich nicht lohnt bei meiner Kette, da die restlichen Komponenten zu "Low Budget" sind, weswegen ich gleich zum Behringer greifen kann?

Viele Grüße
Abyss

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  Kaufberatung Messequipment
Geschrieben von: Bohli - 08.04.2020, 21:12 - Forum: Messen und Simulieren - Antworten (120)

Es gibt etliche Threads zu dem Thema. Dennoch benötige ich eure Hilfe, weil ich mich nicht recht entscheiden kann. Wo fange ich nur an ...

Ich möchte endlich Messequipment zu Hause haben, auf das ich mich messtechnisch verlassen kann und nicht bereits nach kürzester Zeit nach besserem schielen werde. Ich kaufe lieber einmal richtig Smile.

Dank eines Arbeitskollegen, habe ich seit etwa 4 Monaten folgendes Equipment:
- Behringer ECM 8000 (unkalibriert)
- Pegelmessgerät Digital Sound Level Meter AZ8922
- Mikrofonständer
- Alesis io2 Express (USB Audio Interface)

Als Verstärker nutze ich meinen S.M.S.L SA-50.

Meine Selbstbausucht hat vor etwa 7 Jahren begonnen und ist seit ich das Equipment habe exponentiell gestiegen Big Grin. Hat mich bspw. dazu gebracht im Verein hier Mitglied zu werden Big Grin.

Neben der Tatsache, dass ich das geliehene Equipment wieder zurückgeben möchte, stören mich mehrere Punkte, die ich gerne in meinem eigenen Equipment egalisieren würde.

Erster Punkt: TSP-Messungen
Ich habe es geschafft die alten Isophone PSL 203 Chassis meines Vaters per manuellem verdrahten und messen mit Messgerät (von der Arbeit) zu ermitteln und die Impedanzkurve mit Arta zu ermitteln. Als Vergleich, ob ich es richtig gemacht hatte, hielten meine SB Acoustics SB26STC Hochtöner und deren Datenblatt her.
Dennoch, der Aufwand der Verkabelung, Theorie, Praktikabilität etc. hat mich fast verrückt gemacht Big Grin. Die Anleitung mit der Soundkarte habe ich leider einfach nicht hinbekommen. Auch wäre ich dann stark an den Ort des PCs gebunden (meine Werkstatt ist aber im Keller).
Daher ist es mir mein Hobby an der Stelle Wert, Geld für eine "bequemere" und reproduzierbare Lösung auszugeben. Ich habe auch einige Chassis rumliegen, für die es einfach keine Werte zu finden gibt.
Dazu kommt, dass ich die ganze Verkabelung/Messung der Impedanz im fertigen Gehäuse so quasi noch gar nie vornehmen konnte. Gehäuseoptimierung fiel daher bei mir bisher in den eigenen Konstrukten sehr rudimentär aus und beschränkte sich bisher auf Closed-Box.

So bin ich auf das Dayton Audio Dats V3 aufmerksam geworden. Für ~160€ finde ich das eine faire Lösung. Besonderes Interesse habe ich eben auch daran fertige passive Frequenzweichen damit zu vergleichen oder einzelne Bauteile zu überprüfen (ich habe hier leider auch altes Material).
Bisher größter Minuspunkt, den ich noch nicht so ganz verstehe, ist folgender Thread:
https://www.diyaudio.com/forums/equipmen...ts-v3.html
Dort ist davon die Rede, dass die Ermittlung der TSP anhand der gemessenen Impedanzkurve gerade bei schmalbandigen hohen Peaks, wie bspw. SB Acoustics Chassis eine gewisse Ungenauigkeit hätten.
Versteht jemand von euch die Problematik vielleicht etwas besser, als ich Laie? Heißt das, wenn man die Impedanzmessung in ein anderes Programm wie z.B. JustOct? laden würde, dann findet eine bessere Annäherung statt? Ist das wirklich so gravierend?

Zweiter Punkt: Mikrofon
Eins vorweg, ich möchte, wenn möglich das Mikrofon sowohl für exakte Lautsprechermessung (0°), als auch zukünftig zur Raumakustikmessung für mein Heimkino (90°) verwenden können.
Das ein kalibriertes Mikrofon Pflicht ist verstehe ich. Das ausgeliehen Behringer ECM8000 hat zumindest den Eindruck gemacht, dass es trotz der für dieses Mikrofon bekannten großen Serienstreuung, relativ nah am kalibrierten Zustand zu sein scheint. Zumindest waren meine Chassis Hochtonmessungen fast 1:1 am Datenblatt. Die Messung meiner nachgebauten Quint Audio Micro Speaker waren mit dem ECM8000 und dem kalibrierten Sonarworks Set meines Vaters auch nahezu identisch. -> Dennoch: ich weiß es nicht 100%. Das stört mich ungemein (<- hier sitzt ein kleiner Perfektionist).
Das einfachste Einsteiger rundum-sorglos-Paket bietet wohl das UMIK-1, mit 0° und 90° Kalibrierung für ~100€. Vorteil: USB-Mikrofon-> kein Vorverstärker oder ähnliches benötigt. Nachteil: eignet sich angeblich sehr schlecht für Klirr-Faktor Messungen. Auch wenn ich von der Materie noch wenig Ahnung habe, möchte ich mich aber in diesem Gebiet durch Experimentieren und Lernen auch weiterbilden.
Nach viel lesen und z.B. folgenden interessanten Zusammenfassungen (+ natürlich den etlichen Threads hier):
http://www.jobst-audio.de/techniktut/158...e-einstieg
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1...edit#gid=0
... bin ich auf das Audix TM-1 gestoßen (~270€). Dieses soll gemessen am Preis exzellente Werte auch für Klirrmessungen bieten. Davon gibt es noch eine Plus Variante (~419€), wobei ich hier die Unterschiede noch nicht verglichen habe. Auch das ISEMcon EMM-13D082/H-P48/RM hört sich ganz interessant an (~240€)
Was mich bei dem Thema allgemein irritiert. In vielen Threads werden Mikrofone von 40-120€ empfohlen. Beim jobst-audio Artikel oder einigen wenigen Foren Threads, werden Mikrofone wie Earthworks etc. zur Lautsprecherentwicklung empfohlen, die weit über 1.000 € kosten. Was rechtfertigt hier diese enormen Preisunterschiede, zumal es viele gar nicht zu kümmern scheint?

Dritter Punkt: CLIO Pocket
Die eierlegende Wollmilchsau soll wohl CLIO Pocket bieten (~650€). Also TSP/Bauteilmessung + Mikrofon mit SPL usw.
Es gibt wohl Abstriche was Klirr und Mehrkanalmessungen angeht.
Interessanter Artikel zu CLIO Pocket:
http://www.audiomatica.com/wp/wp-content...er2015.pdf
Was mich an CLIO Pocket eigentlich am meisten stört ist, dass ich beim Kauf auf dieses System festgefahren wäre. Es gibt wohl keine Möglichkeit andere Messmikrofone zu verwenden (zumindest mit eigener Kalibrierdatei). Auch umgekehrt wird damit die Verwendung anderer Software wie REW oder ARTA etc. nicht möglich sein, da kein Kalibrierfile dabei liegt. Insgesamt ist das System auch schon eine Weile auf dem Markt, da habe ich immer das Gefühl ich kaufe etwas veraltetes Big Grin. Dennoch rational betrachtet, liefert es wohl das beste Preis-Leistungs-Paket für einen Hobby ambitionierten Lautsprecherentwickler.

Vierter Punkt: Entwicklung
Ich habe bisher viel mit Boxsim gearbeitet und ein bisschen mit XSim (stürzt aber leider dauernd ab). Wenn das eigene Equipment da ist, würde ich mir gerne das viel gelobte VituixCAD anschauen.
Auch wenn ich hier noch sehr Hobby-mäßig unterwegs bin, haben sich bei mir bereits etliche Frequenzweichenbauteile angesammelt. Gerade zu Beginn meiner Spaßprojekte fand ich es sehr erstaunlich wie stark kleine Änderungen von Bauteilen (vor allem auch qualitativ unterschiedliche Bauteile mit gleichen Werten) herauszuhören sind. Insbesondere meine Freundin hat hier ein ausgesprochen feinfühliges Gehör. Sie leistet mir oft Gesellschaft beim Feintuning Smile.
Daher habe ich mir überlegt, ob es in Zukunft nicht mehr Sinn macht, wenn ich mir ein DSP wie das miniDSP 2x4 HD hole, um damit in VituixCAD simulierte passive Frequenzweichen nachzustellen, zu messen und nach Gehör zu beurteilen, um irgendwann auf die finale passive Frequenzweiche zu kommen. Spricht irgendetwas gegen dieses Vorhaben? Ich weiß, nicht alle digitalen Filter lassen sich so in passive Teile ändern. Andersrum sollte es jedoch ohne weiteres möglich sein oder? Wie machen das die Profis? Haben die immer noch einen riesen Bauteilfundus oder wird hier auch aktiv entwickelt und passiv finalisiert?
Für mein Traumheimkino in wahrscheinlich nie erreichbarer Zukunft hätte ich gerne irgendwann vollaktive Lautsprecher, um die Frequenzweiche ganz dem Raum anzupassen. Ich merke, dass mein Audyssey, meines Marantz hier deutlich Luft nach oben hat. Bei diesem Anwendungsszenario kämen vermutlich ganze Verstärkermodule wie die Hypex Fusion F123 etc. in Frage, um sich auch dem Problem von separaten Endstufen bei hochwertigen Treibern zu entledigen.
Für die reine Lautsprecherentwicklung sehe ich jedoch das miniDSP als praktikabler an. Auch wenn mein Wunschtraum wäre irgendwann 3-Wege Lautsprecher zu entwickeln, habe ich durch meine eigenen Projekte und das immer tiefere Einlesen und Vergleichen festgestellt, dass dies einfach nochmal eine ganz andere Liga ist.
Btw. kennt ihr den Dunning-Kruger Effekt Big Grin? Ich befinde mich aktuell im Tal der Verzweiflung Big Grin.
[Bild: 577px-Dunning%E2%80%93Kruger_Effekt.svg.png]
Fünfter Punkt: Audio Interface
Wenn ich kein CLIO Pocket oder UMIK-1 nehme, dann brauche ich wohl irgendeine Art Audio Interface. Bei Hifi-Selbstbau kann man ja Mikrofone kalibrieren lassen. Hier gibt es auch die Möglichkeit einen Vorverstärer mit zu kalibrieren. An meinem ausgeliehenen Alesis io2 USB-Audio Interface hat mir jedoch sehr gut gefallen, dass ich nicht noch extra auf eine Soundkarte angewiesen war. So konnte ich mit meinem Laptop egal wo messen gehen. Bei Hifi-Selbstbau werden jedoch explizit USB-Audiointerfaces von der kalibrierung ausgeschlossen.
Bei diesem Thema bin ich leider total lost. Wie stark ist dieser Einfluss eines nicht mitkalibrierten Vorverstärkers? Mache ich mir dadurch die Anschaffung eines teuren Mics wieder zunichte und könnte gleich wieder auf ein günstigeres, wie das UMIK-1 gehen? Falls der Einfluss vernachlässigbar ist, welche Interfaces könnt ihr empfehlen?

TL;DR:
Nach aktuellem Wissensstand würde ich daher folgendes Equipment kaufen:
- TSP-Messung: Dayton Audio Dats V3
- Mikrofon: Audix TM-1
- Entwicklung: miniDSP 2x4 HD
- Audio Interface: ?

Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Es ist ein sehr langer Beitrag ich weiß. Ich freue mich aber über jeden Kommentar, der sich auch nur auf einen der Bereiche bezieht.

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  Heimkino mit hohem Wirkungsgrad
Geschrieben von: Simon - 08.04.2020, 15:00 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (17)

In meinem Keller soll in den nächsten Jahren ein Heimkino einziehen.
Die Priorität liegt auf hohem Pegel mit geringstmöglichen Verzerrungen.

Im Subbass kommt ein DBA mit Dayton DCS385-4 zum Einsatz.
Die Speaker liegen auch schon zu Hause.
Das System kommt auf gut 100dB und pro Seite stehen ca. 3kW zur Verfügung.

Bei den Hauptlautsprechern bin ich aber noch auf der Suche.
Ich habe bis jetzt kein klassisches 2- oder 3-Wege Systeme mit 25er oder 30er Kalotte und HiFi TMT gehört, das unter extremen Pegel nicht am Kotzen war.
Andererseits kenne ich kein bezahlbares PA-System, das auch bei kleinen Pegeln angenehm und voll aufspielt.

Am meisten begeistert haben mich diesbezüglich die Son-B und die Trinity von Dieter Achenbach.
Dynamisch war die Trinity vorn, Musikalischer war aber die Son.

Ich habe mir jetzt drei Systeme überlegt, mit denen ich hoffe, ans Ziel zu kommen.

• Variante 1:
HT und Mt ähnlich der Trinity. Damit der MT sich untenrum nicht so plagen muss und dünn klingt, kommen oberhalb des DBA zwei 25er zur Unterstützung.
• Variante 2:
Ein klassisches d'appolito ähnlich der Audimax. Aber mit größerem Kennschalldruck.
• Variante 3:
Ein 2 3/4 System ähnlich der Son. Damit die Dynamik gesteigert wir kommt als TMT z.B. der 18s 8M400 zum Einsatz. Unter 200Hz müssen drei zusätzliche TT unterstützen. (Ob die Anordnung der Speaker förderlich ist?)

[ATTACH=CONFIG]53842[/ATTACH]

Ich würde mich sehr über eure Meinung freuen.

Und freundlich grüßt
[Bild: e025.gif] der Simon



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  AMT Hochtöner Montage: Wie macht man's richtig?
Geschrieben von: wgh52 - 08.04.2020, 14:53 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (29)

Hallo liebe Freunde,

im Thread über die "Aktive Duetta" wurde ich durch @Heinrichs Beiträge inspiriert ein für mich anstehendes, ungelöstes Thema mal speziell zu behandeln:

Heinrich schrieb:...Der ER 4 ist so ein wenig als Kratzbürste verschrien. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Wenn er richtig gelagert und, wichtig, vom Gehäuse entkoppelt wird, macht er einen guten Job...
Heinrich schrieb:...Ganz wichtig ist aber, den ER 4 von der Basskammer sehr penibel zu trennen, am besten mit 19 mm. MFD. Bei der Frontmontage hat sich das Unterlegen einer Lage Schwingungsdämpfung für Fensterbänke ganz gut bewährt...
Meine Mundorf AMT1908C sind hinten geschlossen, darum ist das rückwärtige Volumen und seine "Behandlung" für mich zur Zeit kein Thema. Hinter dem AMT ist in meinem Falle eine dicke, abdichtende Verschlussplatte montiert, der AMT muss also nicht abdichten.

Meine Fragestellung hier ist: Wie befestigt man/Ihr einen AMT entkoppelt am besten in/an der Schallwand? Vielleicht ist das ja auch ganz einfach ...

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