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  Hallo ihr DIYler
Geschrieben von: jones34 - 22.11.2011, 16:21 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hallo,
Ich bin schon ne weile im hifi-forum und interresiere mich sehr für DIY, also hab ich mich mal hier angemeldet. ich bin noch etwas jünger, dewegen auch noch eher anfänger. Im hifi-forum findet man mich mit dem selben nick.

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  Noch ein Neuer
Geschrieben von: Yami - 22.11.2011, 08:55 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Moin moin aus dem Norden!

Ich baue privat Lautsprecher und das meistens mit Unterstützung durch BoxSim. Dieses Simulationsprogramm wollte ich mal mit "einfachen" Mitteln checken. Dazu werde ich mir wahrscheinlich in den nächsten Tagen "TASCAM US-144", "ECM-40" und "Arta" zulegen.

Die erste zu prüfende Box ist ein Selbstbau mit Yamaha-Mittel- und Hochtonkalotte, sowie ein AL-170. Hier konnte nicht wirklich simuliert werden und ich möchte nur den Frequenzgang der Box messen.
www.spassamhobby.de/technik/lautsprecher/yamaha_minimonitor_9.htm

Die zweite Box ist eine gerade in Bestellung gegangene Box mit annähernd perfekt simuliertem Frequenz-, Phasen- und Energieverlauf.
www.spassamhobby.de/technik/lautsprecher/hqs_studioline.htm

Als Vorstellung sollte das hier reichen!

Yami

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  Dirac Live Raumkorrektur - erste Erfahrungen
Geschrieben von: mussigg - 20.11.2011, 21:08 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (349)

Hallo Freunde der Musik,

wie auf der HMW versprochen, anbei meine ersten Erfahrungen mit der Dirac Live Software. Ich habe ja am Samstag gleich bestellt, und die netten Jungs von Dirac haben mir eine Vorabversion bereitgestellt. Danke an dieser Stelle an Mathias und Adrian, ich rechne mit regem Austausch von Mails in der nächsten Zeit.

Zur Funktionsweise der Software äußere ich mich weitgehend nicht, Fragen dazu stellt ihr besser an Adrian, er ist ja auch hier aktiv.

Mein Setup:

  • Kellerraum 6,5m x 3,2m x 2,3m, rundum Beton, in 2 Ecken dreieckige Schaumabsorber, ca. 50/50/70cm Schenkellänge, 2,1m hoch. Regale an beiden langen Enden, Sofa und Hörsessel mitten drin.
  • Lautsprecher Martin Logan Ascent, Elektrostaten mit dynamischem Bass. In diesem Raum und bei den kleinen Abständen kämpfen die mit frühen Reflektionen, das Klangbild ist vom Raum her ziemlich aufgeblasen, unscharf und zweidimensional-flach. Das können die Lautsprecher in einem günstigeren Raum wesentlich besser!
  • VTL-Röhrenverstärker 300 DeLuxe und Marantz SR14 als Altags- und Surroundverstärker.
  • USB-Interface Tascam US-144, analog zu den Verstärkern, USB vom Netbook.
  • Meßmikrophon von Behringer, unkalibriert.
  • Netbook mit AMD K345 Dual-Core 1,4GHz, Win7, Foobar und natürlich Dirac Live.
  • Im ersten Schritt habe ich ein einfaches Stereo-Setup aufgebaut.
Die Installation verlief problemlos, die eingebaute Hilfe und das Handbuch habe ich kaum benutzt. Probleme hatte ich erst nach der ersten Messung, als der Dirac Audio Prozessor die erstellten Filter nicht finden wollte. Und der vorgegebene Speicherort steht auch nicht in der Anleitung oder lässt sich im Audio Prozessor einstellen. Ich habe dann doch den Standard-Speicherort gefunden (C:/Benutzer/***/AppData/Roaming/Dirac/Filters) und konnte die erstellten Filter dort speichern und abrufen. Mit den nächsten Filtern hat dann alles ohne Probleme geklappt...
Bei der Messung hat mein USB-Interface Übersteuerung am Mikroeingang angezeigt, wenn ich die Lautstärken nach Dirac-Vorgabe einstelle. Das muß ich nochmal genauer untersuchen, ich vermute schon daß sich Übersteuerung auf die Qualität der Filter auswirkt. Ich habe dennoch schon mal weitergemacht.

Das erste Testhören/Vergleich mit und ohne Filter verlief erst mal ernüchternd. So kraß wie in Stuttgart war der Unterschied vorher/nachher nicht. Je nach Musikmaterial und Aufnahmequalität kamen dann aber schon Unterschiede zum Vorschein. Getestet habe ich mit allem was die Festplatte so hergibt, von Klassik bis Hardrock, von Anouar Brahem bis Yello. Jeweils FLAC, Auflösung von 16/44 bis 24/96, testweise auch MP3
  • Die Raumabbildung wurde deutlich kleiner, realistischer und vor allem schärfer. Stimmen sind nicht mehr so aufgeblasen, Gitarren haben eine realistischere Größe, Chöre lassen sich deutlicher in Einzelstimmen auflösen. Der Raum gewinnt klar in der Tiefe, besonders z.B. bei den Chesky-Aufnahmen in einer Kirche. Weiteres Musterbeispiel: "Jazz in the Pawnshop". Auf einmal ist die dritte Dimension da!
  • Die Raummoden sind deutlich reduziert. Ich versuche das noch mal über eine Messung zu verifizieren. Der Bass wirkt damit schwächer, weniger präsent, aber gleichzeitig präziser. Bassläufe bis in den Keller sind ohne größere Pegelunterschiede nachvollziehbar.
  • Die Tonalität hat sich nicht wesentlich geändert. Das wundert mich etwas, hat sich in Stuttgart doch bei geringeren Unterschieden zwischen der unkorrigierten und der korrigierten Frequenzgänge tonal doch viel getan. Bei mir sind Berge und Täler im akustisch wichtigen Bereich jetzt ausgeglichen, aber mit geringeren tonalen Änderungen...
  • Die Detailauflösung wird besser. Durch die schwächeren Moden und wohl auch weitere Effekte lassen sich feine Details oder auch Abklingvorgänge besser verfolgen. Beispiel: Patricia Barber: "Ode to Billy Joe". Hallig aufgenommen, die Stimme ist aber auf einmal nicht im Hallnebel versunken sondern steht klar ausgeleuchtet davor und klingt lange nach.
  • Die Zielkurve ist eine schöne Sache. Ich habe gleich mal verschiedene Filter berechnet, mit leichter Loudness-Charakteristik für's Leisehören und flach/leicht abfallend für höhere Lautstärken.
  • Die Korrektur wirkt sich je nach Hörplatz unterschiedlich aus. Ich habe mehrere Plätze ausprobiert und jeweils für diesen Platz gemessen und gefiltert. Eine gewisse Abweichung vom Stereodreieck läßt sich korrigieren, am saubersten klingt's aber in der klassischen Position.
Zusammenfassend scheint sich das System für mich zu lohnen, bisher bin ich mit der Kaufentscheidung zufrieden. Es gibt aber noch viel auszuprobieren:
  • Lautsprecheraufstellung und Hörposition optimieren. Das scheint unkritischer zu sein als ohne Dirac Live, aber warum Potential verschenken?
  • Einsatz eines kalibrierten Mikrophons/Verstärker.
  • Test anderer Lautsprecher.
Andere Setups werden andere Ergebnisse liefern, daher ist die obenstehende Beschreibung sicher nicht allgemeingültig.

Ich halte euch auf dem Laufenden was meine weiteren Tests ergeben. Ihr dürft natürlich auch Fragen stellen...

Musikalische Grüße von

Rolf

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  Centerlautsprecher für Sprache
Geschrieben von: quixx - 20.11.2011, 13:39 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (6)

Hier ein Bild von meinem Center:

[Bild: cimg1624a.jpg]



Da steckt natürlich antike Technik aus der Kirche und Visaton-Breitbander dahinter.


[Bild: cimg1623.jpg]




Die Abstrahlung für hohe Tone erfolgt hauptsächlich auf der Schnittebene durch die Box. Daher stören Reflexionen bei weitem nicht so, wie bei den üblichen Rundstrahlern.

Auf dem Markt sehe ich wenig Chancen für sowas, weil Endverbraucher die Box aus ästhetischen Gründen vermutlich legen würden. Dann müssten alle Hörer aufeinander am sweet-spot sitzen. Senkrecht jedoch reicht es, das Ohr irgendwo einen Meter über die Sitzfläche zu halten.

Dadurch steigert sich die Silbenverständlichkeit derart, dass andere TV-Sets zu Beginn kaum zu verstehen sind. Töne unter 100Hz schickt der Denon-DSP zum Sub.

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  Projekt Nr.2: Max.SPL-Musikbox - Bitte um Hilfe:)
Geschrieben von: KingDyeon - 20.11.2011, 11:25 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (46)

Hi,

nach meinem ersten Projekt, was eher auf Klang ausgelegt war (Link auf Anfrage ) möchte ich dem nun ein nächstes anschließen.
Und zwar, soll diesmal auf maximalen Schalldruck abgezielt werden (Energieeffizient) - ich wünsche mir dennoch guten Kickbass.
Über die Maße habe ich mir noch keine genauen Gedanken gemacht, es darf aber auf keinen Fall über 30L groß werden, da es noch von einer Person getragen werden soll.
Deshalb sollte die Musikbox auch nicht zu schwer werden - spekuliere derzeit mit ?Pappelholz?

Ich habe bereits gestern einen Lepai TA2020 Verstärker bei ebay gekauft, da ich mit diesem aus meinem letzten Projekt nur gute Erfahrungen gemacht habe.
Da der Versand ca. 3 Wochen dauert, habe ich also noch ein bisschen Zeit, alles zu planen.
Ich habe mir gedacht eine Mono-Box zu bauen - je nach Chassis einen Breitbandlautsprecher oder einen Tiefmitteltonlautsprecher+Hochtonlautsprecher.

In der Musikbox muss auf jeden Fall für einen 7-15AH kleinen Bleiakku Platz sein.Außerdem soll diese auch via Netzstrom benutzt werden können.

Folgende Lautsprecher habe ich mir herausgesucht:
Visaton BG17, Visaton BG20, Beyma 8AG/N, den Sica 1100(welcher mir eigentlich schon zu teuer ist) und den Monacor SPA-8A/SPA-10A in Verbindung mit einem Hochtöner.
& so sieht das ganze in der Simulation aus:
http://s14.directupload.net/file/d/2701/...lo_jpg.htm
http://s1.directupload.net/file/d/2701/23i57xv7_jpg.htm

Leider braucht der Beyma 8AG/N ziemlich viel Volumen, weshalb er eigentlich schon fast ausscheidet, da ich ihm das nicht geben kann.
Der Visaton BG17 macht im Vergleich zum BG20 eine bessere Figur - sowohl Frequenzgangmäßig, als auch lautstärkentechnisch.
Der Sica ist O.K.-mir aber wie anfangs gesagt, eigentlich mit über 60€ zu teuer.
Der SPA-8PA ist mein heimlicher Favorit. Dieser geht sogar noch relativ tief (-3dB@60Hz) und liegt bei der SPL-Kurve im Durchschnitt. Als passenden Hochtöner habe ich mir den Visaton SC 10N ausgesucht - was haltet ihr von dem?
Der IMG Stage line SPA-10PA ist fast gleich, wie der SPA-8PA - er hat ein bisschen weniger Tiefgang - aber ob es sich für 1dB mehr Wirkungsgrad lohnt 10€ mehr zu bezahlen?..


Was meint ihr?

Edit1: Eventuell würden auch 2 Visaton BG17 in einem 25L Gehäuse gehen, allerdings liegt der -3dB Punkt dann bei etwa 100Hz, was mir eigentlich zuwenig ist.
Der große Vorteil würde dabei beim Wirkungsgrad (97dB liegen)

Außerdem gibt es noch den Monacor SP10-150PA. Dieser hat 96dB Wirkunsgrad, allerdings einen maximalen linearen Hub von gerade mal einem Millimeter. Habe ihn wegen des geringen Hubes schon direkt aussortiert, oder seht ihr das anders?

Edit2: Eine Frequenzweiche könnte ich von einem Bekannten bekommen.
Diese ist von Helix mit 3500Hz 12dB - es wird oft gesagt, dass eine FQ-Weiche selbst ,,entwickelt'' werden muss, etc. aber ich denke, dass diese es für mein low-budget auch tun würde, oder?
Eine andere Geschichte wär die Sache mit einem Highpassfilter. Ich habe keine Ahnung, wie man so etwas simuliert - aber dazu später mehr, erstmal müsste ja die richtige Chassis gefunden werden.

Edit3: Noch eine Frage... ich habe mal gelesen, dass man sich bei winisd den hub des Lautsprechers in mm bei einer bestimmten Wattzahl anzeigen lassen kann. Wie mache ich das?

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  3 Wege Verstärkerbausatz Zusammenstellung
Geschrieben von: marty29ak - 20.11.2011, 10:19 - Forum: Bausätze - Antworten (1)

Da ich jetzt den nächsten Würfel für meine Frontlautsprecher plane und dort nur ein Hochtöner rein kommt, möchte ich den Platz nutzen um die Endstufen unter zu bringen.
Angetrieben sollen Pro Seite:
4 AW 3000 ( RMS 180 Watt 4Ohm- denke 1 mal 400 Watt 4Ohm oder 2 mal 200Watt 8Ohm sollten reichen)
1 Sica 1100 ( RMS 100 Watt 8 Ohm)
1 Monacor RBT-95 (RMS 30 Watt 8 Ohm)

Aus Gründen von Platz und vor allem Kühlung dachte ich an Class D Verstärker mit Schaltnetzteil.
Gerne würde ich was selbst zusammen löten (soll ja Spaß am bauen bringen, allerdings kein SMD) würde aber auch fertig bestückte Platinen in Betracht ziehen.
Habe mich schon auf den verdächtigen Shops umgesehen aber bin nicht ganz sicher was sinnvoll wäre. Daher hoffe ich auf eure Hilfe bei der Auswahl.

Als Anfang habe ich mal auf Audiophonics.fr folgende Module rausgesucht:

Netzteil: SMPS300R
Verstärker für AW3000: TA3020
Verstärker für Sica und RBT95: TA2022

Was haltet ihr von der Zusammenstellung? Welche Teile außer Kabel und Anschlussbuchsen brauchen ich noch? Ober gibt es vielleicht bessere Alternativen?

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  mussigg - Hobby und Nickname
Geschrieben von: mussigg - 20.11.2011, 00:32 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Musik (in Hessen auch mussigg - daher der Nickname) ist seit Jahren mein großes Hobby. Leider nur passiv, ich spiele kein Instrument und wenn ich singe kann man das auch nur mit viel Wohlwollen Musik nennen ;-)

Meine ersten Lautsprecher habe ich mit 14 Jahren selber gebaut (Orbid Sound - kennt die noch jemand?), ein "paar" Jahre später bin ich wieder dabei.
Mehr oder weniger fertiggestellt sind "The Wall" mit Jordan 92er, "Sub 310" Subwoofer mit Mivoc und ein Paar Minihörner mit Fostex. In der Mache sind die "Viecher" für Parties und Kindergartenfeste.

Aktuell bin ich am Experimentieren mit der "Dirac Live" Software, die bei der HMW in Stuttgart vorgestellt wurde. Dort wurde ich auch von verschiedenen Seiten aufgefordert, meine Erfahrungen zu posten. Mache ich doch gerne, und hoffe auf regen Austausch.

Grüße aus dem Frankenland von

Rolf

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  Compound Subwoofer....wer kann mir helfen?
Geschrieben von: nic-enaik - 19.11.2011, 22:13 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (13)

Abend zusammen,

ich habe noch 4 von diesen Chassis über:
http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showt...php?t=2749


Da die ordentlich Volumen brauchen dachte ich an eine Compoundanordnung.

Da ich keine Erfahrung damit habe,wäre ich sehr dankbar wenn mir einer sagen könnte,ob das mit diesen Chassis Sinn macht oder nicht...Confused

Will die endlich mal verbauen.

Da mein18er wieder runter in den Höhrraum soll kann ich den oben im Wohnzimmer gut gebrauchen.


Dank euch im Voraus.

Gruss Gino

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  total Retro: Mivoc BS 220 S
Geschrieben von: pulsar99 - 19.11.2011, 20:37 - Forum: Bausätze - Keine Antworten

Hallo zusammen,

die Älteren unter uns werden sich vielleicht noch an den Mivoc Bausatz BS 220 S erinnern: ein 17er Tieftöner im Standardkorb mit der Typenbezeichnung WAW 164b, am Korbdesign unschwer als Westra-Entwicklung zu erkennen, dazu eine 25mm Hochtonkalotte Typ HB11608, vermutlich eine Phillips/Valvo Konstruktion. Das Ganze in einem kleinen Standgehäuse mit den Abmessungen 74x23x27 cm. Klang&Ton hatte den Lautsprecher in der Ausgabe 8-9/87 (sic!) getestet, das Aufmacherbild sah so aus:
[Bild: bs220skt1.jpg]

Ich habe diesen Bausatz seinerzeit gleich mehrfach für Freunde gebaut, u.a. auch in einem Pyramidengehäuse sowie auf der Heckablage im Auto einer Freundin. Das Auto gibts schon lange nicht mehr aber die Chassis lagen bei besagter Dame noch lange im Keller. Vor einem Jahr rief sie an ob ich die Teile noch gebrauchen könnte, sonst würden sie im Müll landen. Klar hab ich die gebrauchen können! Die Tieftönermembranen waren inzwischen etwas ausgeblichen, da half Edding, bei den Hochtönern waren die Ecken der Befestigungslöcher ausgebrochen, also ganz abfeilen und die Chassis mit Acryl-Dichtmasse einkleben.

Die Gehäuse hab ich dann nach Bauvorschlag aus 19mm Spanplatte gefertigt und weiß lackiert. Und weil es ein Retro-Prrojekt war hab ich dann auch gleich noch mein altes DAAS3l Messsystem ausgepackt und die Weichensimulation mit AudioCad vorgenommen.

Die erste Simulation mit der Original Weichenschaltung:
[Bild: bs220sfw.jpg]

sah dann aber gar nicht gut aus, die Filterflanke des TT: na ja, und der massive Hochtonanstieg: geht ja gar nicht:
[Bild: bs220s.jpg]

Ich hab das meinen Ohren erst gar nicht angetan, sondern versucht, mit den bestehenden Bauteilen ein besseres Ergebnis zu erzielen. Das sah dann so aus: im TT-Zweig 6,8 Ohm anstelle des 3,9ers, diesen statt des 15ers vor den HT und den Bypass-C weggelassen, alle übrigen Teile unverändert:
[Bild: bs220sfwopt.jpg]

dann konnte sich die Simulation sehen lassen:
[Bild: bs220sopt.jpg]

So hab ich das dann aufgebaut, das Ergebnis sieht so aus:
[Bild: bs220s12.jpg]

und den Frequenzgang dann später auch noch mal mit Arta gemessen:
[Bild: bs220sarta2.jpg]
Nicht perfekt ausgewogen aber im Mittel doch recht ordentlich mit einem steten Anstieg zu den Höhen, der Bass etwas zurückhaltend, gut für wandnahe Aufstellung, und die Lautsprecher nicht zum Hörplatz einwinkeln. Und dann klingen diese "alten" Boxen auch heute noch richtig ordentlich mit eher hellem Klangbild.

Grüße Ralf

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  Vorstellung:)
Geschrieben von: KingDyeon - 19.11.2011, 20:34 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hi, liebe HiFi-Gemeinde.
Ich freue mich, auf spannende Threads, hoffe, dass mir der ein oder andere bei meinem neuen Projekt helfen kann(wird je nach Freistellung noch heute oder morgen ins Unterforum erstellt) und denke, dass ich durch meine Erfahrung dem ein oder anderen helfen kann;)

Viele Grüße

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